Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

My love from another life

von JeRy-Lim
GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P12
Access Time Chiaki Nagoya Fynn Fish Marron Kusakabe
22.01.2016
26.07.2016
4
4.217
 
Alle Kapitel
6 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
 
22.01.2016 1.454
 
Ach, mein Leben ist eine reinste Katastrophe.“, murrte Natsuki Nagoya. Sie stand vor ihre Tür und wollte sie gerade aufschließen. Sie stand vor ihre Tür und wollte sie gerade aufschließen. Der Tag war ziemlich schlecht verlaufen. Sie hatte verschlafen und musste nachsitzen und beim Mittagessen ist sie auf ihrem Essen eingeschlafen und jeder aus der Klasse hat es gesehen. Bei ihrem Versuch sich die Spagetti aus dem Gesicht zu wischen, ist sie dann ausversehen vom Stuhl gekippt. Ich kann mich nicht mehr in der Schule sehen lassen, dachte sie.


In der Zwischenzeit bei den Nagoyas.

„Nur noch ein bisschen Marron.“, bettelte Chiaki und spitzte seine Lippen.
„Nicht Chiaki.“, sagte Marron leise und schob ihn weg. „Natsuki wird in jeden  Moment daheim sein.“

„Ach komm schon. Ich habe so selten einen Tag frei mit dir. Nur kurz.“ Chiaki drückte Marron nach vorne und beugte sich vor.
In dem Moment ging die Tür auf. „Ich bin wieder...“, rief Natsuki. „da.“beendete sie ihren Satz. Drehte sich um und ging schnurstracks in ihr Zimmer. Chiaki schaute blöd aus der Wäsche und Marron lächelte. „Ich habe es dir doch gesagt“, sagte sie zu Chiaki schief lächelnd.

„Ach Mann.“, Natsuki warf sich seufzend aufs Bett und vergrub ihr Gesicht in die Decke.
Andere würden sagen, ach was hast du ist doch ganz süß. Ich verstehe nicht warum du dich so aufregst. Aber die haben gut reden, dachte sie. Wenn man das einige Zeit beobachtet findet man es dann doch nicht mehr so süß, sondern eher anstrengend, dachte sie. Aber tief in ihr drin wusste sie es. Sie spürte Eifersucht und Bewunderung für ihre Eltern, die einander hatten. Jemanden zu haben, der eins mit einem in der Seele ist und mit dem man ein starkes Band teilt.

Sie schloss ihre Augen und atmete durch. Nur ein kleines Nickerchen, dachte sie. So lag sie ca. 5 Minuten da, als sie ein Rascheln hörte. Es klopfte leise an ihrem Fenster. Natsuki stand auf und öffnete es. Eine leuchtende Lichtkugel flog herein. Cersia. „Puh. War das heute kalt.“ Der kleine Engel rieb die Hände zusammen. „Hallo Cersia.“, begrüßte Natsuki sie lächelnd, mit einer Mischung aus Unbehagen. Sie konnte es sich denken, wenn Cersia so lange weg war, kann es nur heißen, dass sie was gefunden hatte. „Natsukii!! Keine Zeit zum Faulenzen. Wir haben Arbeit! Ich habe die Spur des Dämons gefunden. Wir müssen heute noch los! Der Mann ist schon zu lange vom Dämon besessen ohne es zu wissen! Komm schon!“ Cersia zerrte an Natsuki, doch Natsuki ließ sich einfach wieder aufs Bett fallen. „Ich habe keine Lust heute. Kann das auch nicht morgen warten? Ich bin heute echt ausgelaucht. Und außerdem ist ja kein echter Dämon oder?“

Cersia fuchtelte wild mit dem Armen herum. „Ja. Es stimmt, denn schließlich ist es ja einfach die negative Energie eines echten Dämons, aber wenn es länger sich von dem Menschen nährt, wird es zum einem echten. Bitteeee steh endlich auf!“ Natsuki seufzte. „Na gut. Dann warte ich wieder bis alle eingeschlafen sind.“

„Natsukiii. Essen ist fertig.“, ertönte Marrons Stimme. „Ich komme!“, rief Natsuki zurück. Sie stand auf und wollte zu Tür. „Ah und du bleibst hier. Ich bringe dir nachher noch was hoch. Okay? Meine Eltern würden sich erschrecken wenn sie dich sehen.“ Natsuki schloss ihre Tür. Ach Natsuki, dachte Cersia kichernd. Einen Engel kann nicht jeder sehen und außerdem haben deine Eltern selbst schon gegen echte Dämonen gekämpft. Aber wenn du das alles geheim halten willst, dann bleibe ich hier und wühle mal ein bisschen in deinen Briefen rum, die du heimlich verfasst hihi.

In der Küche
„Was machst du denn hier Shinji??“, rief Natsuki als sie den kräftigen schwarzhaarigen Kindheitsfreund in ihrer Küche sah, der seelenruhig am Tisch saß. „Hi. Deine Eltern haben mich eingeladen.“  „Natsuki. Sei nicht immer so unfreundlich zu Shinji.“, tadelte Marron. „Er ist schließlich unser Gast und gehört zur Familie.“ „Ja. Stimmt.“, pflichtete Shniji bei. „Ich werde dich ja später eh heiraten.“ „Kann mich nicht daran erinnern, dass du mir mal einen Antrag gemacht hast.“, sagte Natsuki aus einer Mischung von Ironie und Ernsthaftigkeit. „Doch. Doch.“, sagte Shinji mampfend. „Da war ich vier oder so. Wir werden später vier Kinder haben. Drei Jungs und eine...“ Bong
Chiaki schlug Shinji auf dem Kopf. „Wen sie heiraten darf habe ich immer noch zu bestimmen. So und nun lass mich in Ruhe mein geliebtes Gratin essen, das meine Marron so lecker gekocht hat.“

Das Essen war sehr lebhaft und Natsuki musste sich eingestehen, dass es immer toll war, wenn Shinji zu Besuch war. In letzter Zeit kam er wegen der Uni nicht so oft und sie musste sich eingestehen, dass es sie schon etwas freute, wenn er kam. „Ihr beiden könnt euch etwas entspannen. Ich mache den Abwasch.“, sagte Natsuki. „Danke. Dann können ich und deine Mutter etwas entspannen.“ Chiakis imaginäre Ohren stellten sich vor Freude auf. „Komm schon Marron.“ Er zog seine Frau in seine Arme und gab ihr ein kleines Küsschen. „Papa.“ „Ja. Mein Schatz?“ „Keine peinlichen Schmuseeinheiten, wenn ich da bin bitte.“ „In Ordnung.“, schnief

„Komm schon. Lassen wir die zwei mal jetzt ein bißchen alleine Chiaki.“, sagte Marron. „Wir waren auch mal so jung oder?“ Marron zog Chiaki nach draußen.
„Ich helfe dir.“ Shinji nahm das Handtuch, das neben der Spüle hin. „Danke.“, sagte Natsuki kühl. Dann redeten sie gar nichts. Man konnte nur das laufende Wasser hören und Klappern von Geschirr hören. Natsuki reichte Shinji den Teller, ohne ihn dabei anzuschauen. „Wenn du hier fertig bist solltest du heim gehen.“, sagte sie zu ihm. Shinji hat doch morgen Uni, dachte sie sich. Seine wichtigen Prüfungen kommen doch.

„Warum bist du so kalt zu mir? Habe ich irgendwas falsches gemacht?“, fragte Shinji. Natsuki ließ ihre Hände ins Wasser sinken. Nein, dachte sie. Sie wusste es selber nicht, warum sie sich immer so gegenüber Shinji benahm. Sie will immer viel netter sein, doch die Worte aus ihrem Mund klingen immer so harsch und überhaupt nicht süß.
„Tut mir Leid. Ich wollte dich nicht verletzen oder so.“, entschuldigte Natsuki sich. „Du hast doch morgen Uni oder? Gehe früh heim und ruhe dich aus. Danke für´s helfen.“ „Na siehst du. So bist du doch viel niedlicher.“ Shinji grinste und tätschelte ihr den Kopf. Hach.So süß, dachte er. „Shinji....Aber das erlaubt dir noch lange nicht mich so anzufassen!!!!“

Im Wohnzimmer
„Ach, die beiden verstehen sich ja blendend.“, lächelte Marron. „Hoffentlich werden sie ein Paar.“
Chiaki zuckte. Meine Tochter... heul
„Das erinnert mich daran wie wir uns kennengelernt haben. Vielleicht sollten wir Natsuki bitten Shinji von seinem Basketball Training abzuholen. So wie du es immer bei mir getan hast.“ Marron schwelgte in Erinnerung. „Ja. Hast du nicht beim ersten Mal mit Bällen nach mir geworfen?“, fragte Chiaki. „Hab ich das?“ Marron bückte sich und küsste ihren Mann liebevoll.

In der Küche
„Ah. Sorry. Ich muss kurz verschwinden.“, sagte Shinji. „Schaffst du den Rest auch allein?“ „Ja.“, antwortete Natsuki. „Okay.“ Shinji ging aus der Küche raus, aber nicht in die Toilette, er bog ab und ging schnurstracks in Natsukis Zimmer. Er schaute sich um, ob Natsuki kam und als er sich sicher war, das die Luft rein war, öffnete er die Tür.
„Autsch.“, murmelte er und berührte seinen Kopf und seine Wange. So der Vater, so die Tochter. Beide können wirklich zuhauen, dachte er.

„Hallo Access. Schön dich mal wieder zu sehen.“, zwitscherte Cersia. „Psst. Nicht so laut. Ich bin hier um eine Wanze zu installieren um sie besser im Auge zu behalten.“, erklärte Shinji. „Also wo ist ihre Unterwäsche?“

Im Wohnzimmer
„Also du hast echt lange gebraucht.“, bemerkte Natsuki. „Natsuki. So was sagt man nicht. Wie redet man?“, fragte Marron. „Also gut. Bis dann.“, Natsuki drehte sich und ging weg. Marron, Shinji und Chiaki standen nur noch an der Tür. Sobald Natsuki außer Hörweite war, begann Chiaki zu reden. „Access.“, so nannte er Shinji immer immer noch wenn sie alleine waren. „Ich verlasse mich auf dich, dass du sie beschützt.“ „Ist doch klar Boss. Du musst dir keine Sorgen machen. Ich werde dafür sorgen, dass ihr nichts passiert. Wie kann ich die Frau, die ich über einem Leben liebe nicht beschützen?“ Er drehte sich um und winkte ohne das Ehepaar anzusehen.

„Das erinnert mich so an unsere Zeit. Ich wusste noch wie sauer ich war, als ich Sindbad zum ersten Mal gegenüber stand.“, sagte Marron. „Ah! Und du hast mich einfach so zum Spaß geküsst.Grr.“
„Ach hab ich das?“, Chiaki zog Marron in seine Arme und verschloss die Tür hinter sich.

Natsukis Zimmer

„Hhm. Die schlafen schon alle.“ Natsuki horchte. Es war dunkel in der Wohnung und alles war totenstill. Sie öffnete die Balkon Tür. Das Spiel kann beginnen.“, verkündete sie lächelnd. „Das Spiel beginnt.“, sagte Shinji.
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast