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long way to heaven

von Lilli
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
21.01.2016
20.02.2016
5
7.233
2
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3 Reviews
Dieses Kapitel
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21.01.2016 1.086
 
Ich poste hier die erste Geschichte zur US  TV- Serie, Chicago Med.
Da ich nicht sicher bin, inwieweit die Sendung bereits in der Chicago Fire Kategorie angekommen ist, stelle  ich Links ein, die näheres über die Charaktere enthalten.

Dr. Connor Rhodes- http://connorrhodesgifs.tumblr.com/

Dr. Will Halstead- http://media.gettyimages.com/photos/fallback-episode-103-pictured-nick-gehlfuss-as-dr-will-halstead-picture-id498618730

Dr. Natalie Manning- http://www.nbc.com/chicago-med/photos/fallback/2561726

Dr. Charles- http://www.nbc.com/chicago-med/about/bio/oliver-platt


http://www.nbc.com/chicago-med/about


Amy Rhodes ist ein frei erfundener Charakter meinerseits . Dr. Connor Rhodes hat in der Serie keine Tochter.

In Kürze werde  ich meine Story auch in deutscher Version auf fanfiction.net  hochladen.

Ich wünsche viel Spaß und bin gespannt auf eure  Meinungen.



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"Dr. Rhodes, Sie können dort nicht rein!"

Connor schaute auf die Krankenschwester, musterte sie mit irritierter Miene.

"Was ist hier eigentlich wirklich los?"

April Sexton wich seinem Blick aus, tauschte besorgte Blicke mit Will Halstead, der gerade aus dem Notfallbereich gekommen war und dort unmittelbar wieder verschwand.

"Ich bin darüber informiert worden, dass man einen Teenager mit einer Überdosis eingeliefert hat. Das ist meine Patientin. Das fällt in meinen Aufgabenbereich.  Also lasst mich jetzt endlich zu ihr durch. Das ist meine Aufgabe, nicht Halsteads!", schimpfte Rhodes, während ihm Dr.Charles,   der soeben eingetroffene Psychiater und Seelsorger,  kritische Blicke zusandte.

"Ihr müsst es ihm sagen", nahm Connor die Stimme des Psychiaters wie aus weiter Entfernung wahr.
April holte tief Luft, eine Mischung aus Angst und Trauer in ihren Augen. Die Wahrheit ließ sich nicht mehr vermeiden.

"Hören Sie zu. Die Patientin ist ihr Tochter. Amy wurde ein paar Meilen entfernt in einem kritischen Zustand  aufgefunden. Dr. Halstead wird alles tun, um sie zu retten."
Sie hatte den Satz nicht einmal beendet, als sich Connor aus ihrem Griff befreite und versuchte in den Intensivbereich zu gelangen.  Es brauchte eine weitere Schwester und Dr. Charles, um ihn zurück zu halten.

"Ich muss dort rein!  Lasst mich verdammt nochmal zu ihr", schrie er und es vergingen einige Sekunden bis er einsah, dass Widerstand keinen Zweck hatte.
Letztendlich war es Dr. Charles, der ihn davon abhielt, komplett die Nerven zu verlieren und die Lage noch schlimmer zu gestalten, als sie ohnehin schien.

"Gut, Connor.  Sieh mich an. Du holst jetzt tief Luft. Und hörst mir zu."
Daniel Charles atmete mit ihm, in der Hoffnung ihn zu beruhigen.

"Es gibt nichts, was du jetzt tun kannst. Es sei denn, du willst Amy umbringen."

Er legte dem Arzt seine Hand auf die Schulter. Es brauchte einige Minuten bis Connor verstand, was er damit gemeint hatte.

"Schau dich an. Du bist so nicht einmal in der Lage ein Skalpell zu halten."

Ihre Blicke trafen sich. Mit ernster Mimik blickten sie auf Rhodes zitternde Hände, bevor sich dieser auf einen der Plastiksitze im Besucherbereich fallen ließ.
Glücklicherweise war zu dieser späten Zeit niemand dort und ein Großteil der Angehörigen war bereits nach Hause gefahren, sodass niemand den fragilen Zustand des Arztes bemerkte.

Rhodes versteckte sein Gesicht mit seinen  Fingern, die kalt wie Eis waren.

"Wie ist das passiert? Sie sollte zu Hause sein", sprach er mit einer Stimme, die fremd und zittrig klang. Untypisch für den sonst eher emotionslosen Arzt.
Dr. Charles schüttelte mit dem Kopf, hatte keine Antwort.

"Das können wir noch nicht sagen."

Connor schniefte, kämpfte weiterhin mit dem Tränen. Fassungslos über das was passiert war.

"Was bin ich eigentlich für ein Idiot geworden?"
Charles zog eine schiefe Grimasse und seufzte.

"Vorwürfe bringen jetzt niemanden weiter."
Er klopfte aufmunternd auf sein Knie.

"Sie wird das schaffen. Ist doch ein starkes Mädchen."

In diesem Moment gingen die Türen zum Notfallbereich erneut auf und Will Halstead betrat den Besuchsbereich. Rhodes sprang sofort nach oben auf.

"Wie geht's ihr? Komm schon, Halstead. Rede mit mir", schrie er seinen Kollegen an und verlor fast erneut die Fassung, als er die Sorge in dessen Gesicht bemerkte.

"Sie hatte eine hohe Dosis Kokain im Blut, gemischt mit einer Menge an Alkohol, die eine Kuh umbringen könnte. Wir haben alle nötigen Maßnahmen ergriffen und konnten sie stabilisieren. Sie wird höchstwahrscheinlich durchkommen.  Aber das ist nicht das einzige, was mir Sorgen macht."

Connors Gesichtsausdrücke verfinsterten sich erneut.

"Was meinst du damit?"

"Ihre Nierenwerte sind extrem schlecht. Wir haben Amy an die Dialyse angeschlossen. Wir können nicht sicher sagen, ob es eine Folge der Drogen ist."

"Das heißt, du denkst an chronische Nierenprobleme?"
Will nickte.

"Kann ich Rhodes kurz unter 4 Augen sprechen?", wandte sich Halstead an Dr. Charles, der bereitwillig nickte und die Männer allein ließ.
Will setzte sich neben Connor.

"Zeig mir die Testergebnisse."

Will gab ihm eine Übersicht, auf dem die aktuellen Werte vermerkt waren.

"Hat sie andere Medikamente genommen, von denen du weißt? Tabletten? Wie viel trinkt sie täglich?"

"Keine Ahnung. Ich war nicht zu Hause."
Halstead stöhnte, hielt aber Inne, als er realisierte, wie sehr die Angelegenheit seinen Kollegen mitnahm.

"Vater des Jahres, mh?", flüsterte Connor, als er bemerkte wie ihn Halstead ausgiebig taxierte.

"Dass sie das Kokain im Blut hatte, muss nicht heißen, dass sie es bewusst wissentlich konsumiert hat. Die hohe Menge an Alkohol  lässt sich nicht bestreiten. Aber es gibt keine Anzeichen für eine Injektion und auch wenn sie das Zeug geschnupft hätte, hätten wir das bemerkt."

"Das heißt wir reden von oralem Konsum, der nicht ausschließt, dass ihr jemand etwas in den Drink gekippt hat?"

"Genauso sieht es aus."
Will erhob sich von seinem Stuhl.

"Hör mal. Da ist noch etwas. Ich habe den Vorfall nicht weiter gemeldet. Es wissen nur Charles, Sexton, Manning, du und ich davon. Hast du das verstanden? Sollte das aber noch einmal passieren, dann bleibt mir keine Wahl."

Rhodes sah ihn überrascht an. Seine Augen verengten sich zu Schlitzen. Normalerweise hatte er mit Halstead immer in einer Art Rivalität gestanden.

"Warum machst du das für mich?"
Will zuckte mit den Schultern.

"Keine Fragen, okay?  Bleib zur Abwechslung einfach bei ihr", fügte er noch hinzu.

Verwundert erhob sich Connor ebenfalls von seinem Stuhl, ehe er Halstead immer noch unter Schock in die Notaufnahme folgte...
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