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Die Wilden Hühner - Auf ein neues

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Het
Charlotte Slättberg /Sprotte Frieda Goldmann Friedrich Baldwein / Fred Melanie Klupsch Stevan Domaschke / Steve Wilhelm Blödorn / Willi
20.01.2016
26.04.2021
21
22.069
1
Alle Kapitel
34 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
16.01.2021 1.743
 
>>Erstmal vorab: Sorry Leute, dass ich euch so so so lange habe warten lassen. Ich bin untröstlich. Es kam so vieles dazwischen irgendwann hatte ich die Lust am schreiben verloren und war und bin auch immernoch nicht ganz zufrieden mit dem was längst geschrieben ist. Aber ich habe mich entschieden, da das Ende ja doch sehr böse ist euch ein neues Kapitel zu geben. Ich habe es bereits in 2018/2019 geschrieben. Hoffe es gefällt euch. Immernoch gerne für Ideen zu haben insbesondere was Frieda, Melli und Willi angeht. Ich bin unsicher.  Und ein großes Dankeschön auch an Ilea , durch die ich überhaupt den Entschluss getroffen habe weiterzumachen. <<

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,,Na Charlotte ganz allein hier im Wald? Dann können wir ja da weitermachen wo wir aufgehört haben.“ Sprotte wich ein Stück zurück, , aber er packte sie an den Armen und drückte sie gegen einen Baum. Er streifte durch ihre Haare und begann sie zu küssen. Sprotte rannten die Tränen an der Wange hinunter und sie versuchte sich von ihm zu lösen, doch er war einfach zu stark. Er zog ihr das Top aus und Sprotte nutzte die Chance , schlug ihm ins Gesicht und wollte weglaufen, aber er war schneller und hielt sie fest. Sie fing an zu schreien und um Hilfe zu flehen,aber es schien sie keiner zu hören.

Fred saß am Baumhaus und saß noch immer mit offenem Mund da und sah Sprotte nach.

´Wie kann sie denn das mit mir und Sabrina, mit ihr aund Alex vergleichen `.. warte denkt sie etwa …? Ich muss ihr nochmal hinterher sie muss mir einfach zuhören. Ich muss es versuchen. Plötzlich hörte Fred jemanden um Hilfe rufen. Das ist doch Sprottes Stimme.. was ist da bloß los.´

Fred sprang auf und rannte los in den Wald, immer der Stimme nach. Irgendwann kam er an die Stelle und sah diesen Typen an Sprotte, wie er sie anfasste und sie küsste und sie weinte und versuchte sich zu wehren. Fred kochte vor Wut und Eifersucht. Fred lief auf Alex zu und schlug ihn zu Boden. Sprotte sackte auf dem Boden am Baum zusammen. Die beiden Jungs prügelten sich und Fred traf ihn an der Nase und das so heftig, dass sie zu bluten anfing und Alex schnell verschwand mit den Worten ´das werdet ihr noch bereuen, irgendwann krieg ich sie.´

Fred ging zu Sprotte: ,, Alles gut bei dir ?“ Er legte seine Hand auf ihre Schulter, sie zuckte und stieß ihn von sich... nun zitterte sie.
,,Hey mein Oberhuhn ich bins doch nur dein Fred“
Sprotte blickte ihn vorsichtig an und nickte. Er nahm sie in den Arm und streichelte ihr den Rücken. In Sprotte bereitete sich diese Wärme aus und sie beruhigte sich langam. Er wollte ihr hoch helfen, aber sie sackte immer wieder zusammen. Kurzerhand hob er sie hoch und ging in Richtung Wohnwagen, Sprotte hatte sich an seine Brust geschmiegt.

Fred setzte sich aufs Bett  mit Sprotte auf seinem Schoß. Sie kuschelte sich fest an ihn und krallte ihre Finger an seinem T-shirt fest und schluchzte. Er ließ sie erstmal ein wenig in Ruhe. Doch irgendwann fing Sprotte an zu reden:,, W..W..Wieso bist du mir nachgekommen ? Ich habe dich total angeschrien?“
Er nahm ihr Gesicht in seine Hände und sah sie an. ,, Ich glaube wir haben noch nicht zu Ende gesprochen und ich habe dich schreien gehört, ich würde deine Stimme immer erkennen und auch wenn ich mich ekel oder es nicht ertrage, kann ich nicht sehen oder hören wie du leidest.“
,, Wenn du nicht gekommen wärst dann dann ….“
,, Psst, denk nicht daran, es ist nicht passiert, bei mir bist du in Sicherheit.“
Er drückte sie wieder fest an sich und streichelte ihr über den Rücken. Er wusste das Gespräch würde erst morgen stattfinden sie ist jetzt viel zu aufgewühlt.

´Oh man wenn das mit Sabrina alles nicht passiert wäre , dann wäre Sprotte jetzt nicht in so einer Lage. Sie hat das doch bestimmt alles nur deswegen gemacht. Ich bin schuld daran.´

Fred merkte, dass Sprotte zitterte und legte sich nach hinten und zog eine Decke über die beiden.  Er schlang seine Arme um sie und merkte wie ihr Atem ruhiger wurde. Beide genossen diese Zweisamkeit, auch Fred obwohl immernoch diese Sache zwischen ihnen stand.

Am nächsten Morgen als Sprotte wach wurde, spührte sie Hände auf ihrem Rücken und spührte, dass sie auf etwas lag. Sie blickte vorsichtig auf und sah Fred unter sich. Sie lächelte leicht und kuschelte sich an ihn.

´Er sieht so süß aus, wenn er schläft. Wenn er gestern nicht gekommen wäre dann wäre es echt passiert. Ich weiß gar nicht wie ich ihm dafür danken soll. Ich bin so froh, dass er da war. Er muss noch was für mich empfinden sonst wäre er nicht gekommen. Es fühlt sich so schön an hier mit ihm zu liegen.´

Sprotte schloß nochmal die Augen und schlief auch prompt wieder ein. Eine Stunde später wurde dann Fred wach und spürte Sprotte auf sich. Er lächelte und gab ihr einen Kuss auf die Stirn.

´Immer wenn ich sie ansehe kann ich für einen Moment vergessen was war. Es fühlt sich so gut an sie auf mir zu spüren.´
Sprotte wurde nun auch wieder wach und lächelte ihn schüchtern an. Er sah sie auch an und sie verharrten eine Weile so. Dann setzte Fred sich auf , Sprotte immernoch auf seinen Schoß. Sprotte rutschte vorsichtig von seinem Schoß und setzte sich vor ihn. Sie spielte mit ihren Fingern an der Decke und begann zu reden: ,, Du Fred ? “ ,, Ja Sprotte ? “ ,, Also ehm... ich wollte mich bedanken für gestern, ohne dich da ….. Warum wolltest du denn nochmal mit mir reden, ich glaube nicht, dass es da noch etwas zu reden gibt. Vorallem da du dich vor mir ekelst und ich mich nicht vor dir...“
,, Ja das stimmt schon irgendwie, aber du hast da gestern zuletzt was gesagt was mich zum grübeln gebracht hat, weil ich glaube, dass du was falsches denkst.“ Auf Sprotte zog sich eine Falte auf der Stirn, sie verstand nicht. ,,Hör mir bitte bis zum Ende zu auch wenn es dir vielleicht wehtut und ich erzähl dir was genau mit Sabrina war, genau das wolltest du doch wissen.“
Sprotte kaute auf ihrer Lippe. ,, Ja okay wenns sein muss.“ Sie krallte sich fester in die Decke und sah ihn an.
,,Also wir waren an dem einen Tag am Waldbad, ich weiß eigentlich gar nicht wieso ich dahin gegangen bin ich habe da einfach so ein Anreiz zu gehabt. Ich habe dann irgendwann angefangen sie zu küssen, sie war nur in Bh, ich habe ihr über die Brüste gestreichelt. Sie nahm mich an der Hand und führte mich hinter einen Busch und haben uns dort hingelegt und waren im Begriff es zu tun....“
Sprottes Augen füllten sich mit Tränen:,, ich weiß ich hab es bis dahin gesehen und dann bin ich weggerannt.“
,, Du warst da ?`Du hättest echt länger bleiben sollen, denn als wir beide nur noch in Unterwäsche waren und ich sie ansah, merkte ich wie falsch das war. Mit einer Frau die ich gerade mal ein paar Tage kannte zu schlafen und ich musste an dich denken. Ich habe von ihr abgelassen. Ich kann nicht rückgängig machen, dass ich sie angefasst und geküsst habe, es ist einfach irgendwie über mich gekommen und erschien mir erst richtig.“
Sprotte liefen Tränen an ihrem Gesicht runter, sie schluchzte und schaute zu Boden. Fred nahm ihr Gesicht in die Hand und sah ihr in die Augen:,, Hast du mir zugehört Sprotte ? Ich habe nicht mit ihr geschlafen und auch mit sonst niemanden.“ Sprottes Augen öffneten sich weit und sie hörte auf zu schluchzen. ,, W..w..wirklich?“ ,, Ja Oberhuhn wirklich.“ Sprotte löste ihre Finger von der Decke und schlug ihm feste gegen die Brust. ,, Du Blödmann wieso sagst du das erst jetzt , dann wäre alles nie soweit gekommen.“ ,, Au, ich konnte doch nicht wissen, dass du uns gesehen hast und dass du denkst, dass ich mit ihr geschlafen habe. Es tut mir wirklich Leid. Wenn du das alles nur deswegen gemacht hast, dann bin ich an allem Schuld.“
,, Ja das bist du, dieses ganze Umstyling und die Sache mit Alex alles nur deswegen.“
,, Sprotte wie kamst du auf die Idee mit ihm zu schlafen nur weil du dachtest ich habe mit Sabrina geschlafen?“
,, Also ehm ich hab gedacht, wenn ich auch mein erstes Mal hinter mir habe steht das nicht mehr zwischen uns, weil wir beide dasselbe getan haben und ich habe gedacht so könnte es vielleicht wieder mit uns klappen.“
,, Ach man Sprotte, wie du immer auf solche Ideen kommst. Es tut mir wirklich total Leid.“
,, Fred, das muss es nicht, weil eigentlich ist da gar nichts passiert.“
Fred schaute sie ungläubig an. ,, Ich hab aber gesehen wie du in Unterwäsche da saßt und die Kondomverpackung auf dem Boden, benutzt.“
Fred wurde rot als er das sagte, bei dem Gedanken an sie in Unterwäsche.
,, Ja okay ich erzähls dir. Wir haben wild miteinander rumgeknutscht und sind dann auf mein Bett gegangen und er hat mich angefangen auszuziehen und ich ihn, schon da fühlte es sich schlecht an, aber ich wollte das einfach tun. Er zog sich seine Unterhose aus und packte das Kondom aus und machte es sich wohl dran, dass weiß ich nicht hab nicht hingesehen. Ich musste irgendwie an dich denken, wie unfair das doch ist, weil ich es mit dir nach 2 Jahren nicht konnte, aber dann mit ihm nach 2 Tagen ? Ich wollte das nicht mehr und habe ihm das gesagt. Er wollte das aber gar nicht hören und versuchte meinen Slip auszuziehen und zerrte daran, ich versuchte mich zu wehren und ich dachte echt jetzt kann ich nicht mehr zurück. Aber dann hab ich ihm in den Schritt getreten und er ist stinkwütend rausgegangen.“ Sprotte schaute schüchtern nach unten.
Fred began leicht zu lächeln:,, Das heißt du bist noch … und hast nicht mit ihm geschlafen?“
,, Ja, beides stimmt.“

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>> So wenn ihr das Kapitel zu Ende gelesen habt wisst ihr jetzt für welche Seite ich mich entschieden habe. Auch wenn ich laut Film immernoch der Meinung bin er hats getan, im Buch ist es sehr unklar und da ich mir nicht vorstellen könnte zu schreiben wie man das verzeihen kann musste ich mich dafür entscheiden, dass es nicht passiert ist. Findet ihr das gut oder eher unrealistisch oder was ist eure Meinung dazu ? <3<<
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