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Die Wilden Hühner - Auf ein neues

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Het
Charlotte Slättberg /Sprotte Frieda Goldmann Friedrich Baldwein / Fred Melanie Klupsch Stevan Domaschke / Steve Wilhelm Blödorn / Willi
20.01.2016
26.04.2021
21
22.069
1
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11.03.2019 879
 
Treffen mit Fred

Zuhause angekommen fing Sprotte an sich für das Treffen mit Fred fertig zu machen. Zuerst duschte sie nochmal und bürstete sich die Haare und ließ diese lockig über ihre Schultern fallen. Denn sie wusste, dass Fred sie damit besser fand. Sie zog sich ihren Jeans-Minirock an und ein rotes Top mit Rüsschen, denn ihr neuer Look gefiel ihr immernoch und Fred gefiel es ja scheinbar auch. ´Aber warte sollte er mich nicht so nehmen wie ich bin ?´Sie schminkte sich noch dezent und betonte ihre Augen, sie schaute sich im Spiegel an..

´Oh man gleich ist es soweit, ich werde mit ihm über alles sprechen müssen. Ob wir das wohl wieder hinkriegen ? Von seiner Seite aus müsste ja wohl kaum mehr was zwischen uns stehen, sobald er weiß, dass ich mit niemanden geschlafen habe. Aber für mich ist da immernoch diese Sache mit Sabrina im Weg. Ich glaube ich warte erstmal ab was er zu sagen hat.
Ob er mich hübscher als sie findet ? Vielleicht bin ich ihm nicht attraktiv genug.´

Sprotte sah auf die Uhr, es war bereits halb sieben, aber sie hatten ja auch keine genaue Uhrzeit vereinbart. Sie machte sich auf den Weg zum Baumhaus jedoch sehr langsam. Sie war sehr nervös, nie war sie bereit gewesen sich anzuhören wieso das alles geschehen ist, aber sie kann nur verzeihen, wenn sie es weiß.

Am Baumhaus angekommen stand sie unten an der Leiter und zögerte eine Weile. ´Bin ich schon bereit dafür ? Aber ich wollte doch das Gespräch ich muss das jetzt tun.´

´Jetzt ist es schon halb sieben und sie ist immernoch nicht hier, hat sie sich das vielleicht anders überlegt ? Wollte sie jetzt diesen Alex und nicht mehr mich ? Aber sie kommt ja immer zu spät. Ich hoffe wir können das alles klären.´

Fred hörte unten am Baumhaus Geräusche, er sah hinunter und da stand sie. Total nervös und nachdenklich. Fred räusperte sich: ,, Oberhuhn willst du nicht erstmal hoch kommen ?“ Erschrocken schaute Sprotte nach oben und sagte mit roten Wangen: ,, Ja klar, ich komme.“ Oben angekommen hielt ihr Fred schon die Hand hin um ihr zu helfen, er wusste ja von ihrer Höhenangst. Dankend mit einem lächeln auf den Lippen nahm sie seine Hand und war oben angekommen. Keiner wusste was er sagen sollte, allmählich bildete sich unangenehme Stille. Sie standen sich  gegenüber und sahen sich an.

,, Du siehst wunderschön aus, Oberhuhn.“ sagte Fred während er eine Locke um seinen Finger wickelte. Sprotte wurde rot und bedankte sich und sagte ihm, dass er auch gut aussieht. Fred bat ihr einen Platz an und etwas zu trinken. Beide nippten an ihren Getränken.

,, Also du wolltest mit mir sprechen ?“
,, Ja also ehm... das wollte ich , aber ich weiß ehrlich gesagt nicht was ich sagen soll, ich dachte es kommt spontan aber irgendwie weiß ich nicht wie ich anfangen soll.“
,, Hmm, dann fang ich einfach an. Also ich war echt ziemlich schockiert und enttäuscht, dass du mit diesem Typen geschlafen hast und es mit mir nicht konntest oder wolltest. Vorallem, weil du dich auch äußerlich so extrem verändert hast , keine Sorge nicht zum schlechten, aber das hat alles irgendwie noch schlimmer gemacht. Und dann am See kamen wir uns näher und erst hat es sich total gut angefühlt und dann kamen wieder diese Bilder in meinem Kopf, wie du auf dem Bett saßt und was da alles passiert ist und dann hast du mich auch noch weggeschubst. Ich durfte dich nichtmal berühren und er durfte andere Sachen mit dir machen. Es ekelt mich einfach nur an. Ich glaube ich kann das einfach nicht ertragen zu wissen, dass du mit dem dein erstes Mal hattest und nicht mit mir.“
Sprotte schaute erschrocken auf und sah ihn Freds wutverzerrtes Gesicht. ´Er ekelt sich vor mir und erträgt es nicht?´
,, Also ehm... ich versteh nicht wieso du dich ekelst und es nicht erträgst. Die Sache mit Sabrina sollte ich doch auch einfach akzeptieren oder nicht ?“ schrie Sprotte ihn an. Fred schaute sie komisch an:,, Willst du das etwa vergleichen ? Das ist doch was ganz anderes!“ Schrie er jetzt auch zurück. Sprotte hatte ihn nie so wütend gesehen, aber sie war nun nicht mehr zu stoppen.
,, Weißt du eigentlich wollte ich echt versuchen dir zu verzeihen und dir zuzuhören und mir auch noch anhören, was du alles mit dieser Sabrina gemacht hast, aber das du deine Sache so runterspielt zeigt mir das es einfach keinen Sinn hat. Du darfst sowas machen, aber wenn ich es mache kannst du mir nicht verzeihen ? Ach vergiss es einfach. Ich hätte nicht herkommen sollten, dass war ein Riesenfehler. Wie kam ich nur auf die Idee zwischen uns könnte alles wieder so werden wie früher, das geht halt einfach nicht mehr. Du bist und bleibst ein Arsch, werd glücklich damit und lass mich bitte in Ruhe.“ schrie Sprotte mit Tränen in den Augen. Rasend schnell stiefelte sie die Leiter runter und rannte weinend in den Wald.

Sie wollte zum Wohnwagen, ja die Hühner bieten ihr immer Trost und beruhigen sie. Doch bevor sie dort ankam stieß sie mit jemanden zusammen.

Als Sprotte erblickte mit wem sie zusammen gestoßen ist, sah sie in die Augen von Alex. Er schien betrunken zu sein, denn er roch stark nach Alkohol.
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