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Die Wilden Hühner - Auf ein neues

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Het
Charlotte Slättberg /Sprotte Frieda Goldmann Friedrich Baldwein / Fred Melanie Klupsch Stevan Domaschke / Steve Wilhelm Blödorn / Willi
20.01.2016
26.04.2021
21
22.069
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17.04.2016 870
 
Die Wahrheit

Sprotte hörte das Knarren des Gartentors, sie blinzelte kurz um zu sehen wer es war. Frieda kam durchs Tor, Sprotte schloss die Augen und seufzte. Mit ihr zu reden hatte sie nun wirklich keine Lust. Frieda kam näher und nun bemerkte auch Melli sie und sagte: ,, Hey Frieda, was machst du denn hier ?“ ,, Hey Melli, ach ich wollte nur nach den Hühnern sehen.“ Frieda schaute traurig zu Sprotte. Beiden war bewusst, dass sie im Streit übertrieben hatten, aber keine der beiden wollte das zugeben. Frieda schlenderte zu den Hühnern. Melli fragte Sprotte ob sie Lust hat zum See zu gehen. Sprotte war einverstanden und so packten sie ihre Sachen zusammen und wollten los. Da rief Frieda von den Hühnern aus: ,, Die Jungs wollten zum See, nur damit ihr bescheid wisst.“ ,, Seit wann werde ich denn darüber informiert, sonst hast du es doch auch gewollt, dass ich ihnen begegne“ entgegnete Sprotte. Frieda schaute traurig zu Boden und sah den beiden nach.

Derweil am Baumhaus …

Willi kam zu Fred und meinte sie hätten heute nichs mit den Mädels vor, ob sie sich nicht einen schönen Tag am See machen sollten, grillen und sowas. Fred schaute ihn misstrauisch an. Fred fragte ihn, ob das wieder so ein doofer Plan von Frieda war ihn zu Sprotte zu bringen. Willi verneinte dies und Fred stimmte zu. Sie holten ihre Sachen und machten sich auf den Weg zum See.

Sprotte und Melli waren mittlerweile am See angekommen, sie zogen sich bis auf den Bikini aus und legten sich in die Sonne. Die Pygmäen waren noch nicht da und das passte Sprotte gut. Sie wollte nun doch mit Melli reden, auch wenn es ihr schwer fiel.
Sie setzte sich auf und tippte Melli an, diese öffnete die Augen und setzte sich auf. ,,Ja?“

Sprotte: Ich glaub ich möchte jetzt doch reden, mir geht’s ja schon besser.

Melli: Sehr gut, also ich muss dir auch vorher was sagen, ich weiß nicht wieviel du noch von dem Abend weißt, aber Fred war da und hat dich dort sitzen sehen und wollte dich umarmen und du hast ihn weggestoßen, er hat die Nacht auch bei dir im Wohnzimmer verbracht und ich konnte mit ihm beim Frühstück sprechen. Er meinte ich soll dir sagen das er es weiß und eben, dass er da war.

Sprotte errötete : Oh gott, er war das ? Ich habe gemerkt, dass jemand da war aber gar nicht realisiert wer es war und ich wollte einfach nicht mehr angefasst werden.

Melli: Was ist denn eigentlich genau passiert oder willst du es nicht sagen ?

Sprotte: Ach doch, soviel gibt es da auch eigentlich nicht zu erzählen. Wir sind zu mir und sind gleich übereinander hergefallen, haben uns geküsst und haben uns bis auf die Unterwäsche ausgezogen, er hat meinen Körper gestreichelt und schon da hat es sich nicht gut angefühlt. Irgendwann holte er dann ein Kondom hervor.

Melli: Stop, das reicht, details zu eurem Techtelmechtel brauch ich nicht.

Sprotte: Ach hör erstmal zu. Er machte sich das Kondom glaub ich dran, keine Ahnung hab nicht hingesehen und dann kam mir plötzlich Fred in meine Gedanken und wie ich es mit ihm nicht machen konnte... ich merkte wie falsch und dumm diese Aktion einfach war, weil ich Fred immernoch liebe.. ich sagte ihm das, aber er wollte trotzdem weitermachen und zerrte an meinem Slip. Mir kamen schon die Tränen, weil ich echt dachte gleich ist es vorbei und ich habs getan, obwohl ich ja eigentlich nicht mehr wollte. Ich schlug um mich und trat ihm ausversehen in  den Schritt. Er rastete total aus und schrie mich an und meinte, dass würde mir noch Leid tun, dann war er auch schon verschwunden und schon war dann da Fred.

Melli: Warte, dass heißt du hast gar nicht mit ihm geschlafen ?

Sprotte: Nein, habe ich nicht. Ich will es mit jemanden machen den ich liebe und ja eigentlich sollte das ja Fred sein.

Sprotte wurde schlagartig traurig und Melli wusste sie muss was tun um das zu ändern.

Melli: Ach vergiss das jetzt erstmal, wir machen uns einen schönen Tag und wie es dann weitergeht sehen wir später ,wenn du willst übernachte ich bei dir dann können wir uns später nochmal genauer unterhalten, wie wir weiter vorgehen. Die Jungs kommen sowieso gerade also lass uns noch ein wenig Sonnen bevor die Ruhe vorbei ist.

Sprotte blickte kurz rüber und legte sich dann wieder hin und brachte noch ein ,, Danke Melli fürs zuhören, du bist echt eine tolle Freundin“ hervor.

Die Pygmäen hatten die Mädels noch nicht entdeckt und setzten sich etwas weiter weg auf eine Decke, Fred legte sich sofort hin und schloss die Augen, während die anderen alles auspackten. Irgendwann konnten sie ihn überreden mit Karten zu spielen und er konnte sich allmählich von seinen Gedanken lösen. Zumindest für den Moment...

Sprotte wurde es allmählich zu warm und sie sagte Melli bescheid, dass sie ein wenig schwimmen geht zur Abkühlung. Melli nickte zustimmend. Sprotte lief zum See und sprang hinein und fing an zu schwimmen, irgendwann war sie total aus der Puste und setzte sich ans Ufer, sodass sie aber noch leicht von Wasser bedeckt war und schaute in die Ferne.

´Wie konnte alles nur soweit kommen ?´
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