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Die Wilden Hühner - Auf ein neues

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Het
Charlotte Slättberg /Sprotte Frieda Goldmann Friedrich Baldwein / Fred Melanie Klupsch Stevan Domaschke / Steve Wilhelm Blödorn / Willi
20.01.2016
26.04.2021
21
22.069
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30.03.2016 1.455
 
Wie soll es nun weitergehen ?

Fred wusste überhaupt nicht umzugehen mit seiner Wut und seiner Enttäuschung darüber. Fred ging zu ihr rüber und nahm sie in den Arm, sie hatte daran kein Interesse, sie stieß ihn mit voller Wucht zu Boden. Fred sah sie wütend an. ,, Du kannst mit so einem Typen schlafen, aber ich kann dich nichtmals anfassen ?" Sprotte schwieg und starrte wie versteinert geradeaus.

In der Disco wollte Melli noch mit Frieda sprechen, aber sie fand sie nicht. Sie ging raus und wollte nach Hause, doch da hielt jemand sie fest, es war Willi. ,, Was willst du Willi ?" ,, Ich kann dich doch jetzt nicht alleine nach Hause gehen lassen, ich bring dich zu Sprotte." Sie nickte und beide gingen schweigend zu Sprottes Wohnung. An der Wohnung angekommen unterbrach Willi die Stille. ,, Wir haben seit der Klassenfahrt nicht mehr miteinander gesprochen. Hast du irgendwas?" Melanie schaute zu Boden sie war noch nicht bereit es ihm zu sagen, wie sie fühlte. Also schaute sie wieder hoch und sagte: ,, Nein alles bestens, gute Nacht Willi." Sie drehte sich um und lief die Treppe hinauf.

Fred lief runter in die Küche und da lief ihm auch schon Melli über den Weg. Fred sah völlig verwirrt und verstört aus. ,, Hey was ist los? " ,, Was los ist ? Ich kam zu spät und jetzt kann ich sie nichtmals anfassen dann schubst sie mich direkt weg." Melli guckte erschrocken und entgegnete: ,, Leg dich erstmal hin, wir kriegen das bestimmt hin, ich kann dich ja jetzt nicht so nach Hause gehen lassen." Melli brachte Fred zum Sofa und deckte ihn zu. Danach ging sie hoch und wollte nach Sprotte sehen. Auch als sie ins Zimmer kam, war sie sichtlich schockiert über das was sie sah. Sie schmiss die Kondomverpackung weg und nahm Sprotte in den Arm. Sprotte fing an zu schluchzen, Melanie nahm sie mit ins Bad und wusch sie mit einem Waschlappen ab, dann gingen sie zurück ins Zimmer und Melli flüsterte:,, Versuch erstmal zu schlafen wir reden morgen ja ? " Sprotte nickte aber sprach nicht. Sie schlief rasch ein. Melli ging nochmal runter um nach Fred zu schauen, er war bereits eingeschlafen. ´Ist wahrscheinlich auch besser so, wüsste nicht was ich ihm dazu sagen soll.´ Dann legte auch sie sich schlafen.

Melli wachte auch schon um 10 Uhr wieder auf, Sprotte schlief noch und das fand Melli auch erstmal gut. Sie ging runter und schaute nach Fred, er schlief auch noch, sie ging in die Küche und machte Frühstück, das für Sprotte stellte sie ihr oben hin und mit dem Rest ging sie zu Fred, dieser war mittlerweile wach geworden.
,, Morgen Fred, ich habe uns Frühstück gemacht, falls du Hunger hast."
,, Morgen Melli, das ist nett, ja ich habe Hunger und wo ist Sprotte ?"
,, Sie schläft noch, wir lassen sie wohl auch noch ein wenig schlafen."
,, Hm, okay." Fred blickte traurig auf sein Frühstück.
,, Möchtest du vielleicht reden ? Keine ahnung ob ich dir helfen kann, aber falls du reden möchtest dann tu es."
Stille, man sah das Fred nachgrübelte. ,, Ich fühl mich total leer, ich weiß überhaupt nicht was ich fühlen soll. Einerseits fühl ich mich schuldig, weil ich sie so unter Druck gesetzt habe und ich dann auch noch wütend wurde als sie nicht mit mir schlafen wollte. Andererseits war ich einfach in meinem Stolz verletzt und habe sie nicht verstanden. Ich kann das immernoch nicht so ganz nachvollziehen, aber wir haben ja auch nie darüber geredet. Und jetzt ist es zu spät."
,, Weißt du Fred ich kann dich vollkommen verstehen, ich denke sie hat damit wirklich nicht gerechnet, weil ihr noch nie intimer als küssen geworden seid. Das ist ja ein extremer Schritt nach vorne. Für uns Frauen ist das erste Mal eigentlich etwas ganz besonderes, beziehungsweise das soll es sein und es soll mit dem richtigen sein und wenn man darauf nicht vorbereitet ist kommt es einem nicht richtig vor. Ihr hättet echt miteinander sprechen sollen, das hätte vielleicht alles verändert und wir wären nicht da wo wir jetzt sind. Und Fred es ist nie zu spät, ihr könnt das doch immernoch klären."
,,Aber Melli wir waren 2 Jahre zusammen, sollte man da nicht auf die Idee kommen, dass ich daran vielleicht Interesse habe und das ich der richtige dafür bin? Außerdem haben du und Willi es doch auch getan und ward woher nicht intimer oder ? Ich habe ja versucht mit ihr zu reden.. naja gut ich wollte ihr die Sache mit Sabrina erklären, aber sie hat immer total abgeblockt. Außer einem kleinen Gespräch als sie mir sagte, dass sie nichts mehr für mich empfindet haben wir eigentlich nie richtig gesprochen. Ich bin mir grad auch nicht mehr sicher, ob ich das wieder gerade biegen will, ich mein diese Vorstellung was die beiden da oben gemacht haben. Ich glaub damit komme ich nicht klar. "
,, Du musst aber verstehen Sprotte ist nicht ich und ob das damals die richtige Entscheidung war, weiß ich heute nicht. Ich meine ich dachte ich wäre schwanger, was meinst du wie das das Leben verändert und da Sprotte ja auch noch keine Pille nimmt, hatte sie deshalb vielleicht einfach Angst. Ich weiß es aber nicht genau was da in ihr vorgeht, sie hat über sowas nicht geredet, ich glaube selbst mit Frieda nicht. Ob du damit klar kommst ist natürlich deine Entscheidung, aber du wolltest doch auch das Sprotte mit der Sache mit dir und Sabrina klar kommt oder ?"
,, Ja irgendwie schon, ach ich weiß nicht ich glaub ich brauch erstmal Abstand, um darüber nachzudenken. Ich gehe dann mal kannst ihr aber sagen, dass ich es weiß und das ich hier war."
,, Okay Fred ich sag ihr bescheid."
,, Achja und Melli, Willi hat dich wirklich geliebt und ich glaube es war keine falsche Entscheidung mit ihm das erste Mal zu verbringen. Man weiß nie was die Zukunft noch so bringt." Er zwinkerte ihr zu und ging aus der Tür.

´ Was wollte er wohl damit sagen ? Meint er wohl das Willi und ich noch eine Chance haben ? Und was soll nur aus Sprotte und Fred werden ? Seit die Liebe in unsere Banden gekommen ist geht irgendwie alles schief. ´

Melli setzte sich vor den Fernsehr und gegen 12 Uhr stand Sprotte dann auch mal auf und setzte sich neben sie aufs Sofa und brachte nur ein murrendes Morgen heraus. ,, Willst du reden oder lieber gerade nicht ?" ,, Hm, nein im Moment nicht ich gehe jetzt Baden und dann zu den Hühnern, kannst gerne mitkommen aber reden möchte ich momentan noch nicht, zu starke Kopfschmerzen." Melli nickte ihr verständnisvoll zu und schaute weiter fern. Als Sprotte fertig mit baden war gingen die beiden zum Wohnwagen zu den Hühner. Es war kein anderer der Hühner da und darüber waren beide ganz froh. Es war ein sonniger Tag, deshalb legte Melli sich im Bikini auf eine Liege und begann sich zu sonnen. Sprotte schlenderte zu den Hühnern und setzte sich dorthin und kuschelte mit ihnen, es ging ihr danach immer gleich viel besser. Irgendwann legte sie sich dann auch neben Melli in die Sonne. Sie genoss die Wärme auf ihrer Haut und fing an ein wenig zu schlummern.

Am Baumhaus...

Fred saß am Rand des Baumhauses und schaute in die Ferne. Er wusste einfach nicht mit der Situation umzugehen. Sollte er mit Sprotte darüber reden ? Wollte er es  überhaupt nochmal mit ihr versuchen ? Liebte sie ihn überhaupt noch, wenn sie bereit war mit jemand anderen zu schlafen ? War Sprotte überhaupt bereit darüber zu reden ? Fred war total verwirrt und wusste nicht was er tun sollte. Er hörte Stimmen, es waren Steve und Willi. ´Man nichtmal ein paar Stunden kann man seine Ruhe haben. ´ Die beiden stiegen hinauf und begrüßten sich.

Steve: Mensch was war denn das gestern in der Disco alles ? Trude ist völlig fertig und am Ende.
Willi: Ich glaube kaum, dass das gerade wichtig ist, Trude ist eigentlich völlig unbeteiligt. Frieda hat sich heftig mit Sprotte gestritten, Frieda sagt die beiden sind keine Freunde mehr und auf mich ist sie auch sauer, weil ich Melli nach Hause gebracht habe und sie total eifersüchtig ist. Man das nervt vielleicht. Fred was war da jetzt eigentlich los, weshalb Melli meinte Sprotte begeht den größten Fehler ihres Lebens ?
Fred schaute keinen der beiden an, nein er wollte ihnen das nicht erzählen, was sollten sie auch von Sprotte denken.
Ich werde darüber nicht reden!
Die beiden blickten sich ratlos an und wussten er würde ihnen jetzt sowieso nichts sagen.
Sie schalteten die Anlage ein und Steve und Willi unterhielten sich und Fred blickte weiter in die Ferne und hörte die Musik in seinen Ohren.
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