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Die Wilden Hühner - Auf ein neues

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Het
Charlotte Slättberg /Sprotte Frieda Goldmann Friedrich Baldwein / Fred Melanie Klupsch Stevan Domaschke / Steve Wilhelm Blödorn / Willi
20.01.2016
26.04.2021
21
22.069
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25.03.2016 1.831
 
Party und eine folgenschwere Entscheidung ?

Sprotte und Melli verbrachten einen schönen Tag zusammen und aßen in einem Cafe in der Nähe zu Mittag. Melli schrieb Tim eine Sms, dass die beiden sich später bei Sprotte fertig machen und sie sich dann in der Disco trafen. Tim antwortete ihr, dass die beiden wahrscheinlich später als die beiden kommen, hatten noch was zu erledigen. Im Cafe trafen sie Trude und Steve. Die beiden setzten sich zu ihnen und quatschten ein wenig. Sie verabredeten sich für 23 Uhr in der Disco, Trude wollte den anderen bescheid geben, dann verabschiedete sie sich, denn sie wollte noch mit Steve ins Kino.
Sprotte und Melli schlenderten wieder nach Hause und begannen langsam sich fertig zu machen, so wie gestern auch. Melli trug heute einen Jeansrock und eine Bluse, die etwas bauchfrei war. Sprotte trug heute wieder einen Minirock und ein glitzerndes Top mit Rüsschen am Ausschnitt. Es stand ihr extrem gut und hatte einen recht freizügigen Ausschnitt. Melli schminkte sie beide noch und fertig war der Abend Look.

Die beiden machten sich gegen 22:15 auf den Weg und waren dann um 22:30 in der Disco, sie saßen sich an einen Tisch und bestellten sich Cocktails. Sprotte genoss die Blicke auf sich auch wenn erst wenige Menschen dort waren.  Nach ein paar Cocktails, kamen dann auch die anderen in die Disco und gingen auf die Beiden zu.
Willi beugte sich zu Fred und flüsterte ,, Heiß, nicht wahr?“ Fred nickte nur und sein Blick war total an Sprotte gefestigt.  Er könnte seine Augen gar nicht von ihr lassen. Die anderen besorgten sich auch etwas zu trinken und gingen schonmal auf die Tanzfläche, sodass Melli, Wilma, Fred und Sprotte zurückblieben. Wilma fragte dann Melli ob sie nicht auch tanzen gehen sollen, vielleicht trifft man ja auf der Tanzfläche dann einen anderen Tanzpartner. Melli sah zu Sprotte, sie nickte und Melli verschwand mit Wilma.
Fred rutschte näher zu Sprotte und sagte: ,, Hast du auch Lust zu tanzen mit mir ?“ Sprotte blickte ihn ungläubig an. Fred erwiederte: ,, Natürlich unter Freunden.“ Sprotte nickte und nahm ihn bei der Hand mit auf die Tanzfläche.  Sie tanzten eine Weile, Fred kam Sprotte näher und flüsterte ihr ins Ohr: ,, Du siehst echt verdammt heiß aus.“ Sprotte lächelte, leicht errötet und erwiederte:,, Vielen Dank, ich fühl mich auch genauso.“ ,, Das ist die Hauptsache wenn du dich wohl fühlst.“ Sprotte schmiegte sich eng an Fred, extrem verführerisch,  was ihm gefiel. Sie tat das aber nur aus einem Grund, sie wollte ihm damit weh tun. Irgendwann löste sie sich von ihm, gab ihm einen Kuss auf die Wange und sagte sie würde mal was trinken gehen. Fred lächelte sie an und nickte.

´Oh man Sprotte sieht so heiß aus, ich bereue das mit Sabrina zutiefst. Aber ich bin mir sicher, dass sie auch noch was für mich empfindet, dieser Kuss und oh man wie sie mich angetanzt hat, das hat mich total erregt, aber das hat sie hoffentlich nicht gemerkt.´

In diesem Moment kommen Alex und Tim in die Disco und gehen zu Sprotte, Alex umarmt sie und Tim hält Ausschau nach Melli, die auch direkt hinter ihm erscheint und ihn umarmt.
Die vier gehen auf die Tanzfläche und bewegen sich zur Musik, unterdessen entdecken die Hühner und Pygmäen das Geschehen. Alex fängt an Sprotte zu küssen und sie lässt es zu.
In Fred stieg Wut und Enttäuschung hoch, er ging zur Bar und trank einen Schnaps nach dem anderen.
Frieda: Was zum Teufel tut sie da erst mit Fred und jetzt mit diesem Alex ?
Willi: Oh ich glaube das wird hier nicht gut ausgehen.
Steve: Ich versuche mal Fred zu beruhigen bzw. ihn vom trinken abzuhalten und Trude kommt mit mir.
Frieda: Ich werde zu ihr gehen und das klären. Das ist nicht meine Freundin Sprotte.
Wütend ging Frieda zu Sprotte und sagt an Alex gewandt:,, ich entführ sie mal für ein paar Minuten. Kriegst sie gleich wieder.“ Sie gingen in eine Stille Ecke.

,, Was gibt’s denn Frieda ? Du störst.“
,, Ganz ehrlich Sprotte ich verstehe dich gar nicht mehr. Dein Verhalten ist das letzte. Weißt du eigentlich was du Fred damit antust ? Sieh in dir mal an“ , sagte Frieda wütend und deutete auf Fred. Sprotte sah hinuber und entgegnete wütend : ,, Was ich ihm antue ? Was hat er mir denn angetan, da hat es ihn auch nicht interessiert wie es mir geht und deshalb interessiert es mich jetzt auch nicht mehr.“
,, Sprotte ich erkenn dich gar nicht wieder, du wirst echt zu einer Art 2ten Melli und ich weiß, dass du Fred liebst und dass du unglücklich bist ohne ihn.“ Da fing Sprotte an zu lachen und erwiederte: ,, Haha, Frieda du willst wissen wie ich mich fühle ? Du verstehst rein gar nichts, ich wollte Abstand zu Fred und du hast ihn immer wieder mit ins Boot geholt, du hast ihm sogar gesagt ich hatte Besuch und du hast ihn heute hierhin eingeladen. Du willst meine Freundin sein ? Du hast vollkommen recht du verstehst mich überhaupt nicht mehr und deshalb rede ich auch nicht mehr mit dir über meine Probleme sondern mit Melli die versteht mich wenigstens.“
,, Aber ich wollte doch nur dein Bestes und das ist nunmal Fred. Wir sind doch Beste Freundinnen.“
,, Wir waren... meinst du wohl. Ich kann doch wohl noch selbst entscheiden was das Beste für mich ist, bestimmt keiner der mich betrügt. Du musst mich nicht bemuttern. Du bist doch nur eifersüchtig, weil du nicht mehr so wichtig bist und ich mich mit Melli treffe. Eine Freundin sollte sich freuen ihre Freundin glücklich zu sehen, aber du bist scheinbar nur daran interessiert, dass es Fred gut geht.Sowas nennt sich Freundin. Du kannst mich mal , halte dich doch einfach aus meinem Leben raus.“ Sprotte war nun rasend vor Wut und der Alkohol sprach wahrscheinlich auch teilweise aus ihr. Frieda war den Tränen nahe und schrie: ,, Dann tue ich das jetzt und du renn doch in dein Unglück, heul danach aber nicht rum.“
,, Weißt du was Frieda ich werde einfach mit Alex nach Hause gehen, dann könnt ihr hier weiter euren Spaß haben. Versteht euch ja scheinbar in letzter Zeit sehr gut.“ Und schon sauste Sprotte davon. Frieda blieb allein zurück. Wilma die alles mitangehört hatte, verstand die Welt nicht mehr, beide haben sich wie Idioten verhalten. Wilma nahm Frieda in den Arm und Frieda schluchzte sofort los. Sie gingen auf die Toilette um ein wenig ungestört zu sein.

Sprotte kehrte zu Alex zurück und flüsterte ihm ins Ohr:,, Lust mit zu mir nach Hause zu kommen ?“ ,, Klar, süße“ sagte er zuzwinkert. ,, Ich sag nur noch eben Melli bescheid.“ Sprotte ging zu ihr und sagte ihr ins Ohr: ,, Ich werde es jetzt tun, du weißt schon.. den Rest erzähle ich dir später, kannst trotzdem später noch zu mir kommen, wie besprochen. Bis später.“ Und schon ging sie Hand in Hand mit Alex davon und ließ die anderen Hühner und Pygmäen mit offenen Mündern zurück.

´Oh gott meint sie wirklich, dass was ich denke ? Ich glaube sie überstürzt das grad total.“
Melli wurde von Tim aus ihren Gedanken gerissen, er zog sie näher an sich ran und flüsterte:,, Sollen wir nun auch verschwinden und es tun, baby?“ Melli sah ihn ungläubig an. ,, Was meinst du mit auch ?“ ,, Na Alex und Sprotte, was glaubst du was er mit ihr macht, darauf habt ihr beide es doch angelegt und mehr wollen wir auch gar nicht, also los komm.“ Melli wurde wütend. ,, nein das will ich ganz bestimmt nicht.“ Sie wollte gehen doch er ließ sie nicht los und fing an ihren Busen und ihren Po zu befummeln.
Während Melli sich immer noch versuchte davonzureißen, sah Willi alles mit an und ging auf ihn los und schlug ihm ins Gesicht. ,, Kannst du ein Nein nicht akzeptieren?“ ,, Alter sie hats doch darauf angelegt.“ ,, Verpiss dich einfach bevor ich mich vergesse.“ Willi wandte sich zu Melli, nahm sie in den Arm und flüsterte: ,, Alles ok bei dir ?“ Melli wurde ganz anders, es kribbelte überall, sein Geruch, diese Wärme alles... doch dann fiel ihr wieder Sprotte ein. ´Ja sie liebt Fred genauso wie ich Willi liebe, ich muss sie aufhalten.´ ,, Ja bei mir ist alles gut, ich muss zu Fred sonst wird Sprotte noch den größten Fehler ihres Lebens machen.“ ,, WAS?!“ erwiederte Willi, aber Melli war schon auf dem Weg zu Fred.

Sie nahm ihn beiseite und fing an: , Fred ich muss dir unbedingt etwas sagen, du musst Sprotte hinterher!“ Fred blickte sie an und fragte ,, Ist sie weg ? Und wohin ?“ Melli schluckte und schaute zu Boden. ,, Sie ist mit Alex zu sich nach Hause und ...“ ,, Melli verdammt was soll ich da ? Soll ich ihr auch noch zusehen wie glücklich sie mit ihm ist ? Ich habe es deutlich verstanden, es ist in Ordnung.“
,, Ach verdammt Fred bitte, du hast gar nichts verstanden. Ich glaube einfach wenn du zu ihr gehst und sie abhälst wird sie nicht den größten Fehler ihres Lebens machen.“ ,, Jetzt übertreibst du es aber, sie knutscht mit ihm und jetzt keine Ahnung kuscheln sie auf dem Sofa, was daran soll der größte Fehler sein ?“
,, Fred du bist so ein Arsch, interessiert es dich denn gar nicht mehr ? Ich dachte du liebst sie wirklich ...“ Melli drehte sich um und wollte gehen, da schrie Fred sie an. ,, Natürlich liebe ich sie , aber wenn sie nun einen anderen Weg einschlägt und es sie glücklich macht, sollte ich mich für sie freuen als Freund. Oder etwa nicht ?“
,, Ja Fred WENN es so wäre, sie ist aber nicht glücklich und sie tut das auch überhaupt nicht, weil sie irgendwas für Alex empfindet.“ Fred schaute sie ungläubig an. Melanie fuhr fort: ,, Du hast ihr verdammt wehgetan, wo sie sowieso so eifersüchtig ist, hast du es ihr auch noch bestätigt, dass das nötig ist. Und jetzt will sie ihr erstes Mal hinter sich bringen... das hat alles erst ins Rollen gebracht....“ Fred fiel alles aus dem Gesicht total schockiert schrie er: ,, Sie will was tun ? Mit mir konnte sie es nicht aber mit so einem dahergelaufenen Typen macht sie es sofort ?“ Er sprang auf und lief wütend raus und lief los zu Sprottes Wohnung.

Währenddessen kamen Alex und Sprotte bei ihr Zuhause an. Sie gingen sofort aufs Zimmer und er fing an sie zu küssen. Die Küsse wurden immer intensiver und Alex fing an sich und sie auszuziehen, bis nur noch beide in Unterwäsche da lagen, wild miteinander rumknutschen. Er fing an ihre Brust zu streicheln und.....

Mittlerweile war Fred bei Sprotte angekommen, er stieg die Treppen hinauf und sah , dass die Tür offen stand, er lief hinein und lief die Treppen hinauf zu ihrem Zimmer. Ihm war ein wenig flau im Magen als er die Tür zu Sprottes Zimmer öffnete und reinging.
Da sah er sie in Unterwäsche zusammengekauert, zitternt, verweint auf dem Bett sitzen.... auf dem Boden entdeckte er eine aufgerissene Kondomverpackung....

´Sie .. sie ...sie hat es wirklich getan... sie hat ihr erstes Mal an so jemanden verschwendet und ich war ihr nicht gut genug...´
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