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Mummies alive

GeschichteHumor / P12
20.01.2016
20.01.2016
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624
 
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Heyho,

da hab ich auch schon die nächste Übersetzung. Der Originalautor ist Nefer Lio, den Link dazu gibts hier:

https://www.fanfiction.net/s/8580639/1/Baby-Mummy


So dann gehts auch schon los,

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Es war wirklich ein besonderer Abend. Der reinkarnierte Prinz und seine fünf untoten Wächter, waren gemeinsam bei Beefy Burger. Und nicht einfach auf der Durchfahrt, nein, sie saßen an einem der Tische, aßen in Ruhe (so ruhig wie es bei Armons Geschmatze möglich war) und unterhielten sich über dieses und jenes. Alle von ihnen wussten nur zu gut, das Scarab jede Minute durchs Fenster geflogen kommen könnte, die Kassierer sich als Shabti herausstellte und/oder, ein heißer Kampf entbrannte.

Sie alle genossen die Ruhe vor dem Sturm. Besonders Presley, versuchte das Beste daraus zu machen. „Wenn zwei von euch ein Baby hätten, wäre das dann auch eine Mumie?“ Die Mumien verschluckten sich allesamt an dem, was sie gerade aßen.

„Entschuldige mein Prinz, aber was habt Ihr gerade gesagt?“, kam die Frage von Rath, der sich als erster wieder erholt hatte. Der Junge saß da und musste laut lachen. „Du weißt schon.“ Er wusste gar nichts. „Ihr seid alle untot, also lautet meine Frage, wären eure Kinder auch Untote?“

„Um Eure Frage nicht zu umgehen“, fing der furchtlose Anführer an, jedoch diesmal, nicht ohne eine gewisse Beklemmung in der Stimme.. „aber wir sind alle wie Brüder. Was Ihr vorschlagt, ist deshalb einfach nicht richtig.“
„Warum? Du bist ein Mann, Nefertina eine Frau“, meinte Presley mit kindlicher Unschuld.

“Aber sie sollte eigentlich ein Junge sein“, sagte Armon, schluckte den Burger runter. „Es ist nicht der äußere Junge, sondern der innere der zählt. Und Nefertina ist innerlich ein Junge.“ Die Frau sah in mit hochgezogener Augenbraue fragend an, nicht sicher, ob es eine Beleidigung oder ein Kompliment sein sollte.

„Presley, ich denke nicht das es einen Weg gäbe, das Ja-Kal und ich....ein Kind machen könnten“, stotterte sie zusammen, und war froh, kein Blut in ihren Adern zu besitzen. Ansonsten wäre sie wohl knallrot angelaufen. Der junge Prinz lachte bei ihrer Anmerkung. „Oh, das ist doch ganz einfach, Ja-Kal kann es dir zeigen, er hatte bereits ein Kind.“

Jetzt wären selbst die anderen drei Mumien rot angelaufen, aber leider, besaßen auch sie kein Blut in ihren Venen. „Ich weiß wie man Kinder macht“, erklärte Nefertina schnell, sah dabei etwas frustriert aus. „Ich sah, wie Armon mitten in der Nacht eine Dokumentation darüber im Fernsehen schaute.“ Rath lachte trocken. „Ja, eine Dokumentation“, murmelte er mehr oder weniger zu sich selber.

Nefertina schüttelte den Kopf, und versuchte es noch einmal zu erklären. „Was ich meinte war, ich weiß nicht wie wir Kinder haben könnten, ich habe letztens die Kanopenkrüge kontrolliert, und all meine Fortpflanzungsorgane sind nicht mehr in mir, sonder da drin.“

„Das ist doch fantastisch“, jubelte Presley, „dann könnte das Baby im inneren der Gefäße heran wachsen, und du würdest nicht einmal schwanger aussehen. Du könntest weiterhin mein Wächter sein!“ Ein leerer, starrer Blick, war das einzige was er von der Mumie bekam, bevor sie ihre Finger anspannte und in Ja-Kals Brust bohrte.
„Es ist dir verboten, jemals Hand an meine Kanopenkrüge zu legen“, machte sie ihm wütend klar, bevor sie die anderen beiden Wächter anstarrte. „Das gilt natürlich auch für euch beide!“

Zufrieden, mit den entsetzten Gesichtsausdrücken ihrer Partner, setzte sich Nefertina wieder und aß weiter. Armon folgte ihren Beispiel, ebenso Rath und Ja-Kal.

“Nun mein Prinz, ich kann Euch nicht sagen, ob unser Kind tatsächlich eine Mumie wäre“, versuchte es der Anführer erneut, um das Thema abzuschließen. „Aber ich kann Euch sagen, wenn ich jetzt ein Kind hätte, wäre ich eine Mutter.“ Alle fingen an zu kichern, nur Armon schaute verwirrt. „Also wäre dann Nefertina der Papa?“
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