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Shenny: „Und es geht los“

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Amy Fowler Bernadette Rostenkowski Howard Wolowitz Leonard Hofstadter Penny Sheldon Cooper
19.01.2016
14.09.2020
21
36.221
4
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03.07.2016 582
 
Es vergingen jetzt ungefähr zehn Minuten, seitdem Sheldon fluchtartig meine Wohnung verließ und seine aufsuchte. Stattdessen stürmte Bernadette durch den Türrahmen, mit Howard an ihrer Seite. Dieser wollte sich schon wieder verdrücken, da schleppte sie ihn trotzdem mit. Beide machten es sich auf meiner Couch bequem.

„Kommt ruhig herein.“, murmelte ich etwas genervt und verschloss schwungvoll die Tür. Genervt richtete ich mich an meine beste Freundin, nach dem ich ein paar mal tief ein und aus atmete. „Was gibt es, meine beste Freundin?“, ich schenke ihr ein strahlendes Lächeln, während sich eine Szene von Sheldon in meinem Kopf abspielt, in der er „So geht ein Zahnpaster-Lächeln!“ sprach. Gereizt verdrehe ich die Augen, war das hier eine Comedy Serie?

„Spar dir dein "Beste Freundin", aber ganz schnell!“, zischte die Blondine, sichtlich genervt und gereizt. Erneut vollzog ich ein paar Atemübungen.

„Niemand möchte dich von deinem Geliebten trennen.“, bringe ich es auf dem Punkt. Meine Stimmung ist definitiv ganz im Keller. „Apropos neue Freundin, weißt du, mit wem sich Leonard trifft?“, möchte ich rein aus Neugier wissen und höre, wie meine Freundin genervt aufstöhnt.

„Jetzt mal ehrlich, Penny, lass ihn doch mal laufen!“, sie stand auf und lief auf und ab, „Ständig streitet ihr, ständig weißt du nie, ob du was für ihn empfindest, ständig verhält er sich wie ein Weichei. Dabei habe ich ja mehr in der Hose, als Frau!“, wütend sah sie mich an. Ihr Blick ähnelte einem Löwen, der bereit war, seine Beute zu zerfleischen.

„Bernadette.“, fing ich an und musste so sehr lachen, dass ich nur unverständliche Worte von mir geben würde.

„Nichts da, Bernadette!“, zischte diese erneut und ich hielt inne.

Dieser brutale, eiskalte Blick. Im Knast wäre sie die Braut, vor der sich alle fürchten., lief es mir kalt den Rücken runter, als mir diese Worte durch den Kopf schossen.

„Such dir einen anständigen, männlichen Mann oder fang' was mit mir an!“, scherzte diese, während Howard ihr einen flehenden Blick zu wirft, der aussagt, dass sie ihn nicht verlassen soll.

Sie nahm ihn war und winkte ab. „Du weißt, wie ich das meine.“

Ihr Blutdruck war sicherlich auf Over 9.000, ernsthaft, Anime Anspielungen? Genervt schüttelte ich den Kopf, fasste mir an die Stirn und ließ meinen Blick durch den Raum schweifen.

„Für diese Diskussion brauche ich Alkohol. Jede Menge Alkohol.“, mein Blick bemerkt das Glas, welches noch immer nicht leer war. Dankend sah ich zur Decke, ging mit schnellen Schritten auf den Tisch zu und nahm das Glas an mich.

Während ich trank, sprach Bernadette weiter, wieder an mich gerichtet. „Penny, willst du ernsthaft so lange warten, bist du alt und verbraucht bist, ehe du den richtigen suchst?“, fragte sie mich, mit ihrer weichen, süßen und lieblichen Stimme, während ich mich am Drink verschluckte und ihn aushustete.

„Oh!“, zog sie es unnötig in die Länge und schien besorgt zu sein. Sie stand auf, um sich an meine Seite zu stellen. „Hast du dich verschluckt?“ Mit Tränen in den Augen und einem starken Husten, nicke ich ihr zu. „Gut!“

Manchmal war sie wirklich gemein und wie ein Mobber. Während sie weiter sprach, beruhigte ich mich wieder.

„Wie wäre es, wenn ich dich mit einer meiner Freunde verkuppel?“, Mitlerweile saß sie wieder bei ihrem Ehemann, der bei diesen Worten ein breites Grinsen auf den Lippen bekam.

„Das ist ja schon fast ironisch!“, sprach er aus und grinste noch mehr, woraufhin ich erneut einen kräftigen Schluck Alkohol zu mir nahm. Dies war nicht mein Tag.
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