Shenny: „Und es geht los“

GeschichteRomanze, Freundschaft / P18
Amy Fowler Bernadette Rostenkowski Howard Wolowitz Leonard Hofstadter Penny Sheldon Cooper
19.01.2016
27.06.2020
20
35.637
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21.01.2016 916
 
„Wie kommt das eigentlich, dass Penny und du plötzlich so viel Zeit miteinander verbringt?“, Leonard blieb stehen. Wir befanden uns in unserem Apartment und eigentlich wollte dieser schon zu seiner Freundin aufbrechen. Neugierde lag in seiner Stimme.

Genervt stöhnte ich auf, denn Leonard hatte mal wieder die Worte „Ich arbeite, stör' mich bitte nicht“ nicht verstanden oder er ignorierte sie, zu meinem bedauern.

„Wie kommt es zu deinem plötzlichen Interesse zu meinen jetzigen Aktivitäten?“, konterte ich, ohne ihm eines Blickes zu würdigen. Einen Strike spare ich mir, aber er sollte trotzdem merken, dass ich keinerlei Interesse an einem Gespräch häge.

„Na hör mal, sie ist meine Ex und du beklagst dich ständig wegen Penny bei mir, sobald sie etwas macht, was dich verärgern könnte. Und jetzt wo wir beide getrennt sind, hängst du ständig bei ihr ab?“, auch ohne seinen Gesichtsausdruck sehen zu müssen, wusste ich, dass sein Kopf rot anlief. So wie jedesmal, wenn er wütend wurde.

„Leonard. Rot steht dir nicht.“, sprach ich desinteressiert.

Fassungslos sah mich dieser an. Das wusste ich, weil er keine Antwort darauf gab. „Was?“, fuhr mich dieser an. Zu früh gefreut.

„Also gut. Wie es dir sicherlich nicht entgangen ist, taucht Amy hier nicht mehr auf.“, schenkte ich diesem meine Aufmerksamkeit, in dem ich ihn ansah.

„Das ist mir sehr wohl entgangen. Weil ich mich nicht für dein Leben interessiere, Sheldon. Niemand interessiert sich für dein Leben, außer dir!“ Anscheinend traf ich einen Wunden Punkt bei ihm.

Ich ignorierte seine Unverschämtheit und fuhr einfach fort. „Wir haben uns getrennt.“, gab ich zu.

Leonard wurde still. Er ließ seine Schultern sacken und sah mich direkt an. „Das wusste ich nicht, Sheldon. Es“, dieser ringte nach Worten, „Es tut mir leid.“, anscheinend überlegte er es sich anders, denn er kam zum Sofa und ließ sich darauf nieder.

Nach einer Weile der Stille, die ich sehr genoss, sprach dieser weiter. Meine Aufmerksamkeit lag schon lange auf meinem Bildschirm vor mir. „Kann ich etwas für dich tun?“, wollte dieser ernsthaft wissen.

„Nein.“, sprach ich ehrlich heraus. Es war nett von meinem Freund, dass dieser sich sorgte, aber er könne mir nicht helfen.

Dieser blickte bei diesen Worten auf den Boden.

Ich klappte meinen Leptop zu. „Darum bin ich jeden Tag bei Penny. Sie versteht mich und lenkt mich ab. Sie kann mir mehr helfen, als ihr alle zusammen. Nimm es nicht persönlich, Leonard.“, mein Blick fiel auf die Uhr, es war 17 Uhr 19. Penny wollte, dass ich heute etwas früher zu ihr komme.

Hoffentlich bedauert er es viel schneller, sodass ich das Apartment verlassen kann.

„Nein, schon klar. Du hast recht.“, war dieser sichtlich gekränkt.

„Ich möchte jetzt gerne zu ihr, wenn es dir nichts ausmacht.“, sprach ich und stand auf, um zu gehen.

„Geh ruhig. Ich muss selber noch zu meiner Freundin.“, aus den Augenwinkeln sah ich, wie Leonard hin und her überlegte.

„Sheldon?“, sprach mich dieser doch an, also schenkte ich ihm meine geteilte Aufmerksamkeit. Dieser begriff schnell und stellte mir eine Frage. „Sprach Penny über mich?“, wollte dieser ehrlich wissen. Anscheinend hing er noch sehr an ihr.

„Ja, sie freut sich, dass du eine neue Freundin besitzt.“, damit wollte ich aber nun wirklich gehen, dieser ließ dies jedoch nicht zu, erneut.

„Sonst nichts? Freut sie sich, weil ich mich freue und sie möchte, dass ich glücklich bin oder freut sie sich“, gab dieser mal wieder keine Ruhe.

Schnell unterbrach ich diesen. „Leonard?“, mein Fuß stoppte bei dem Türrahmen.

„Ja?“, sah mich dieser irritiert an und erhob sich ebenfalls.

„Du weißt schon, dass ich bei dieser Diskussion keine Antwort geben werde.“, stellte ich erneut klar.

„Schon klar.“, er steckte seine Hände in die Hosentaschen. „Sprach sie sonst noch über mich?“, bei diesen Worten fiel mir wieder etwas ein.

„Oh ja, und wie! Sie sprach mal davon, dass sie keine Stöckelschuhe anzog, damit du größer wirkst.“, spöttisch fing ich an darüber zu lachen.

Leonards Gesichtszüge änderten sich rasch. „Was ist daran witzig?“, wollte dieser wissen.

„Es ist witzig, weil es wahr ist!“, durch diesen kleinen Spaß fühlte ich mich schon wieder besser. Er verdiente es, weil er mich auch davor veretzte. „Du bist ein Zwerg, Leonard.“

Dieser baute sich vor mir auf, nachdem er auf mich zu kam. Die halbe Poriton. „Soll ich dir auch einen Witz erzählen? Amy erwartete nichts in ihrer Beziehung von dir und sie bekam auch nichts!“, er grinste über beide Ohren, „Das ist auch witzig, weil es wahr ist!“

Beleidigt blickte ich zu Boden. „Leonard, du hast mich verletzt. Amy und ich“, verstummte ich. „Sie hat die Beziehung beendet.“

„Sheldon, oh mein Gott, es tut mir leid, wirklich.“, stotterte dieser vor sich hin. Sein Lächeln erlosch vor meinen Augen.

„Bazinga! Natürlich habe ich dich reingelegt, Lenny!“, erneut fing ich an zu lachen, dieses mal noch viel stärker, so sehr, dass ich mich kaum noch zügeln konnte. „Du musst mal dein Gesicht sehen!“, sprach ich und sah zu, wie dieser von mir weg ging.

Für Leonard war es jedoch zu viel. Zornig nahm er sich seine Tasche und seine Jacke, während er mit mir sprach. „Bist du gar nicht verletzt, weil Amy dich verließ?“, erneut stand er mir gegenüber.

„Nein. Naja, doch. Am Anfang tat es sehr weh, aber Penny machte mich wieder glücklich, sodass es mir nichts ausmacht, dass Amy mich verließ.“, ein Lächeln schlich sich auf meinen Lippen.

Leonard verließ schweigend das Apartment und ich machte mich aufden Weg zu der Frau, mit der ich die letzte Zeit sehr angenehm empfunden hatte.