Lindeseys Tagebuch

von CeBe 13
GeschichteDrama, Angst / P18 Slash
Angel
18.01.2016
18.05.2018
41
51.024
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18.01.2016 1.234
 
Tag acht
Nach meiner gestrigen Aktion will ich jetzt erst mal wieder sehr brav sein. Im Nachhinein ist mir klar geworden, wie gnädig ER war. Ich durfte kommen – ich habe gespritzt – für ihn, auf sein Wort hin, nicht weil ich es wollte, sondern weil er es befohlen hat.
Ich habe in seine Augen gesehen, dass er wusste, dass ich IHM nicht gehorchen würde. Er wusste, dass ich die Gelegenheit nutzen würde. ER hatte es geplant. ER hat meinen Ungehorsam geplant. Trotzdem tut mir mein After ziemlich weh – der Dildo war nicht angenehm und er war auch nicht zärtlich – zumindest nicht immer. Ja ich mag es hart, ja ich mag Schmerz, aber am nächsten Tag tut es einfach nur weh. Wenn die Lust abgeklungen und der Rausch vorbei ist tut es weh. Und grade heute tut mir alles weh. Ich habe mich in den Seilen gewunden und meine Handgelenke sind aufgescheuert, das gibt Blutspuren auf meinen weißen Manschetten.
Weiße Manschetten, als ob ich jemals so etwas wieder tragen würde. Das war einmal. Heute trage ich nichts außer einem Halsband. Aus weichem Leder.
Oh Nein – ich trage nichts. Ich habe vergessen es nach dem Bad wieder umzulegen. Hoffentlich bemerkt ER es nicht. Wenn ich ihn um Sprecherlaubnis bitte und sage ich muss ins Bad könnte ich nach oben gehen und es holen.

Da seine Hand, die meinen Nacken krault. Zu spät er hat gemerkt, dass mein Nacken nackt ist. Ich spüre seinen Blick auf meinem Hinterkopf.


Tag Neun
Heute kann ich nicht schreiben. Mir ist zum Heulen. Doch er hat mir einen Knebel angedroht, wenn ich IHN noch einmal störe. Ich weiß jetzt, dass seine Drohungen nie leer sind.


Tag Zehn
Wieso habe ich blos dieses dumme Halsband vergessen. Ich weiß doch schon seit Jahren aus unseren Spielen, dass es wichtig ist, dass es IHM wichtig ist. Am Ersten Abend hat er gesagt, dass es kein Zurück mehr gibt. Er hat mir gesagt, dass er mir ein Halsband als Vertrauensbeweis gibt. Ich wusste nicht was er damit meint. Er hat mir angedroht, dass ich es heute Nachmittag wissen werde.
Nachdem er gemerkt hatte, dass ich mein Halsband nicht um hatte, befahl er mir zu warten. Er hat es selbst geholt. Dann hat er mein Kinn angehoben und mir in die Augen gesehen.
An sein „Du hast mich enttäuscht“ zu denken bringt mich wieder zum Heulen, wie ich es schon seit zwei Tagen tue. Ich bin einfach kein Sklave. Ich wollte sein Lustsklave sein. Ich merke langsam, was der Begriff SKLAVE in dem Wort Lustsklave bedeutet.
Langsam aber sicher begreife ich, dass es kein Spiel ist, was wir am Wochenende zwischen zwei anstrengenden Wochen spielen.

Tag Elf

Er hat seine Drohung wahr gemacht, jetzt weiß ich, was er mit Vertrauensbeweis meinte. Gestern waren wir beim Schmied. Jetzt trage ich einen Sklavenring aus Eisen. Er hatte wohl schon mit meiner Gegenwehr gerechnet, denn meine Hände waren eng auf dem Rücken gebunden. Der Schmied befahl mir meinen Hals auf den Ambos zu legen doch ich wollte nicht. Ich habe zu viele Menschen mit diesem Ding um den Hals gesehen, dazu wollte ich nicht gehören. Liam hat meine Arme hinten hoch gezogen du ich hatte keine Wahl. Der Schmied bat Liam es sich nochmal zu überlegen, denn wenn ich mich weiter wehre bestünde die Gefahr, dass er mich verletzt.
Liam hat mich angesehen und gefragt ob ich still halte, oder er mich vom Schmied OK schlagen lassen soll.
Da habe ich erkannt wie ernst es ihm war. Ich neigte meinen Kopf und legte ihn auf dem Amboss. Jetzt trage ich einen eisernen Ring nicht mit einem Schloss, sondern von einem Schied verschlossen.
Das Ding ist schwer und hässlich, es scheuert an meinem Hals und es demütigt mich.
Warum habe ich mir das blos angetan.


Tag zwölf
Mein Hals ist wund, und mein Nacken steif. Doch das schlimmste ist das was der Ring meinem Kopf angetan hat. Bisher haben wir außer dem Besuch beim Schmied das Haus noch nicht verlassen. Bisher war mir nicht klar, dass ich öffentlich als Sklave erkennbar sein würde. Öffentlich. Was ist wenn ich jemandem begegne, der mich von früher kennt, was ist wenn ich jemanden erkenne. Zum Glück sind wir hier in Irland und nicht in L..
Nein, ich schreibe jetzt nicht wo ich früher gelebt habe. Damit gebe ich Zuviel von mir Preis.
Jetzt bin ich nicht mehr der, der ich mal war, jetzt bin ich nur noch sein persönliches Lustobjekt. Das wollte ich zumindest sein, doch er hat mich zum Sklaven seine Lust gemacht. Zum Sklaven mit einem Eisenring. Wenn ich in der Stadt ohne Brief meines Herrn aufgegriffen werde droht mir die Todesstrafe als entlaufenem Sklaven, es sei den ER holt mich ab und erkennt mich als seine Sklaven wieder an.


Tag dreizehn
Ich bin ja nicht abergläubisch, aber wenn der Tag so weiter geht wie er angefangen hat dann hat es mit der dreizehn vielleicht doch etwas auf sich.
Inzwischen ist das zubereiten des Bads für IHN für mich selbstverständlich. Es gehört zu meinen wenigen Aufgaben und stellt mich weder körperlich noch intellektuell vor eine große Herausforderung. Heute habe ich es vorbereitet wie immer, dachte ich zumindest, doch als ER in die Wanne stieg, fiel mir auf, dass irgendetwas nicht stimmte. Er sagte nichts, doch seine Augen sprachen Bände. Dann wollte ich mich zu IHM setzten ich streckte den Zeh in die Wanne und zog ihn gleich wieder raus. Das Wasser war eiskalt. ER fragte mich, warum ich nicht zu ihm in die Wanne komme und ich konnte meine Klappe nicht halten - warum kann ich eigentlich nie meine Klappe halten.
Ich antworte, „Weil das Wasser kalt ist. Ich hasse kaltes Badewasser.“ Sein. „Das Wasser kann nicht kalt sein, denn es ist die Aufgabe meines Sklaven dafür zu sorgen, dass es warm ist“ reizte mich nur noch mehr.
Warum kann ich eigentlich nie meine Klappe halten. Aber Nein ich musste ja unbedingt sagen, dass ich meinen Sklaven für so eine Nachlässigkeit die Peitsche spüren lassen würde.
Seine Antwort macht mir Angst. ER hat nur gesagt: „Heute Abend“



Tag vierzehn
Was bildet Liam sich eigentlich ein. Er hat mich geschlagen wie einen Sklaven. Er hat mich angekettet und geschlagen. Das kann er doch nicht machen. Natürlich habe ich ihm gesagt, dass er das nicht machen kann und darf. Doch er hat gar nicht reagiert.
Er hat mich geschlagen. Auf den Rücken und den Po. Meine Oberschenkel haben auch etwas abbekommen. Das ist ungerecht. Ich musste auch in dem kalten Wasser baden, nicht nur er. Wie kann er sich nur das Recht herausnehmen und mich dafür auch noch schlagen – mit der Peitsche.
Ich habe mir heute Morgen meinen Rücken im Spiegel betrachtet, Er ist immer noch rot. Jetzt weiß ich auch warum es so weh tut. Mein Hintern spannt und die Oberschenkel wehren sich gegen die Berührung durch die Waden. Er hat kein Recht so etwas zu tun. Ich bin sein Freund. Ich wollte doch nur Sex mit ihm ich wollte nie wirklich Sklave sein, das wird mir jetzt klar. Wie sag ich es ihm nur.
Oh God wie er da vor mir steht. Den Stock in der Hand meine Haltung korrigierend ein leichter Klaps auf die Innenseite meiner Schenkel, damit ich sie weiter öffne ein Stups vor den Po, damit er besser sieht, was ich zwischen den Beinen habe, als ob er das nicht genau wüsste.
Das will ich – gib mir mehr davon.
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