Alles wird anders

GeschichteDrama, Freundschaft / P16
14.01.2016
06.12.2018
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„Besonders bei diesem Zaubertrank solltet ihr darauf achten alles genau so zu machen, wie es in euren Büchern steht. Wir wollen ja nicht, dass statt eines gemütsaufhellenden Tranks, ein Trank entsteht, der den Trinker depressiv macht.“ Professor Slughorn lachte leise. Mit seinem Zauberstab deutete er auf die Tafel, die hinter ihm stand. Sofort erschienen mehrere Anweisungen, auf die sie noch einmal besonders achten sollten. Die Schrift in der die Worte erschienen waren, war recht klein und ein wenig krakelig, so dass Emma sich ein wenig vorlehnen musste, um die Anweisungen lehnen zu können.

„Viel Spaß beim Brauen.“ Nachdem der Professor diese Worte gesagt worden, hörte Emma, wie mehrere Stühle über den Boden knirschten und sah aus den Augenwinkeln, wie einige ihrer Klassenkameraden sich erhoben, um sich die nötigen Zutaten für den Zaubertrank zu holen. Emma jedoch war immer noch dabei die Anweisungen zu entziffern. Automatisch lehnte sie sich noch ein wenig weiter nach vorne, um besser sehen zu können.

„Vorsichtig, Emma“, rief Ginny etwas panisch. Emma sah sie verwirrt an.

„Deine Haare gehen gleich in Flammen auf“, erklärte Ginny und zeigte auf Emmas Haarspitzen, die nur wenige Zentimeter von den Flammen unter ihrem Kessel entfernt waren.

„Danke“, sagte Emma aufrichtig. Es wäre mehr als peinlich gewesen, wenn mitten im Unterricht ihre Haare Feuer fingen. Eigentlich war Emma nie so unvorsichtig. Normalerweise war sie im Unterricht konzentriert. Doch momentan war sie einfach so unendlich erschöpft. Die Geschehnisse der letzten Tage hatten ihr noch mehr zugesetzt, als sie gedacht hätte. Sie fühlte sich so unendlich ausgelaugt und konnte sich so gut wie überhaupt nicht mehr konzentrieren. Dies hatte sie schon am Morgen im Kräuterkundeunterricht bewiesen. Statt ihre Pflanze – wie vorgeschrieben – mit ein wenig Zuckerwasser zu gießen, hatte sie einen ganzen Messbecher in die Pflanze gekippt. Die violetten Blüten hatten sich daraufhin sofort giftgrün gefärbt.

Emma band ihre braunen Haare mit einem Haargummi zusammen und sah Ginny, die ebenfalls ihre Haare zusammengebunden hatte, dankbar an.

„Kein Thema“, entgegnete Ginny. „Wollen wir uns die Zutaten holen?“

Emma nickte und die beiden Mädchen gingen nach vorne. Neben dem Lehrerpult standen mehrere Regale, in denen die verschiedensten Zaubertrankzutaten aufbewahrt wurden. Emma versuchte sich an alle zu erinnern, die sie brauchte. Kamillenstängel, gehackte Rattenmilz und Flussgras gehörten auf jeden Fall in den Trank. Emma drehte sich noch einmal in Richtung der Tafel, um sich die anderen Zutaten ins Gedächtnis zu rufen. Dabei stieß sie mit Anthony zusammen und wäre beinahe auf den Boden geknallt, wenn Anthony nicht so gute Reflexe gehabt und sich nicht aufgefangen hätte. Leider waren Emma bei ihrem beinahe Sturz die Zutaten für den Zaubertrank aus den Händen geflogen und lagen nun auf dem Boden verteilt vor den Regalen.

„Pass auf, kleiner Tollpatsch“, sagte Anthony mit einem riesigen Grinsen im Gesicht.

„Danke für die Rettung.“ Emma schenkte ihm ein kleines Lächeln und begann damit die Zutaten von dem Boden zu sammeln.

„Was machst du immer für ein Chaos.“ John gesellte sich zu ihnen und hielt Emma einen Kamillenstängel hin, den er vom Boden aufgehoben hatte.

„Heute ist glaube ich nicht mein Tag“, murmelte Emma leise. In Gedanken ergänzte sie, dass dieser Monat es einfach nicht gut mit ihr meinte.

„Ich habe uns die anderen Sachen zusammengesucht, Emma.“ Ginny hatte mehrere kleine Gläser in den Händen gestapelt.

„Alles klar“, sagte Emma, während sie den letzten Kamillenstängel vom Boden aufhob. Die beiden Mädchen waren gerade dabei wieder zu ihren Plätzen zu gehen, als John sich ihnen in den Weg stellte.

„Wart mal, Weasley“, sagte er mit einem Grinsen.

Emma runzelte die Stirn. Es kam nicht wirklich oft vor, dass einer ihrer Slytherin-Freunde freiwillig mit einem Gryffindor sprach. Eigentlich gab es die Stumme übereinkunft zwischen den beiden Häusern, dass man sich gegenseitig ignorierte. Zumindest traf dies auf die meisten Schüler zu. Es gab natürlich immer welche, die sich gegenseitig versuchten fertig zu machen. Ginny hatte skeptisch eine ihrer Augenbrauen nach oben gezogen.

„Was willst du, Andrews?“, fragte Ginny ein wenig bissig.

John hob verteidigend die Hände. „Fahr deine Krallen wieder ein. Ich wollte dich nur darauf hinweisen, dass du Flussgras im Haar hast.“

John holte das Gras aus Ginnys Haaren hervor. Und Ginny sah ein wenig verwirrt auf das Gras. „Ähm…danke“, brachte die Gryffindor hervor.

John zuckte mit der Schulter. „Kein Thema.“ Er drehte sich um und half Anthony dabei die Zaubertrankzutaten herauszusuchen. Erstaunt blickte Emma den Jungen hinterher. Seid wann war John Gryffindors behilflich?

Als Emma an ihrem Kessel ankam machte sie sich sofort ans Brauen. Sie versuchte jeden Schritt mit all ihrer Konzentration auszuführen, die sie auftreiben konnte. Dies funktionierte auch ganz gut. Zumindest bis Ginny sich ihr zuwandte. Emma war gerade dabei das Flussgras zu klein wie möglich zu hacken.

„Wir hatten seit Samstag gar keine Gelegenheit mehr miteinander zu sprechen“, begann Ginny.

Emma nickte, während sie weiterhin auf ihr Flussgras einhackte. Das Quidditchspiel lag nun vier Tage zurück. Vier Tage, die Emma sehr viel Kraft gekostet haben. An jedem von ihnen war sie, wenn auch nur kurz, mit Harry zusammen gewesen. Und zu ihrem Leidewesen, war es immer noch nicht einfacher den Gryffindor zu sehen. Emma hatte gehofft, dass es mit der Zeit leichter werde würde. Dass das Messer in ihrem Herzen, welches dieses immer wieder durchbohrte, wenn sie daran dachte, dass der schwarzhaarige Junge nicht mehr als Freundschaft von ihr wollte, irgendwann nicht mehr so wehtun würde. Sie hatte gehofft, dass die Wärme, die ihren Körper immer wieder durchfuhr, wenn sie Harry sah, verschwinden würde. Doch nichts dergleichen war passiert. Ganz im Gegenteil. Sie hatte das Gefühl, dass es nur noch schlimmer wurde.

Sie versuchte weiterhin so zu tun als wäre nichts. Als würde sie schon über Harry hinweg sein, aber inzwischen glaubte Emma, dass es ihr immer schlechter gelang. Manchmal vermutete sie sogar, dass Harry wusste, dass sie ihm nur etwas vorspielte. Er verhielt sich ihr gegenüber manchmal seltsam. Nicht so wie früher, sondern…zurückhaltender. Als würde er nicht wissen, wie er mit ihr umgehen oder gar reden sollte. Emma war sich sicher, dass dies daran lag, dass Harry versuchte ihr nicht wehzutun.

„Mich hat es ein wenig gewundert, dass du beim Spiel warst“, sprach Ginny weiter. Sie war gerade dabei eine Rattenmilz abzuwiegen. „Ich habe mich natürlich gefreut. Es hat mich überrascht, dass du nur noch so wenig mit Harry, Hermine und Ron gemacht hast. Du hast sie ja geradezu gemieden.“ Ginny hob nun ihren Blick von der Rattenmilz und sah nun Emma direkt an. Ihre Stirn lag in Falten und ihre Lippen waren zusammengepresst. „Ich habe mich gefragt, warum das so war?“

Emma hätte sich bei diesen Worten beinahe in den Finger geschnitten. Ihre Hände verkrampften sich. Das alles war wirklich nichts, was sie mit der Weasley besprechen wollte. Die Slytherin wusste, dass auch Ginny Gefühle für Harry hatte. Immerhin hatte sie ihr das erzählt. Und damals hatte Emma ihr verschwiegen, dass auch sie mehr als Freundschaft für Harry empfand. Sie konnte ja jetzt nicht einfach erzählen, dass Harry ihr einen Korb gegeben hatte.

„Es war nichts weiter“, sagte Emma ein wenig zu schnell.

Ginny verschränkte nun die Arme vor ihren Bauch. Die Rattenmilz schien sie vollkommen vergessen zu haben.

„Lüg mich nicht an. Ich weiß, dass irgendwas los war. Weißt du eigentlich, wie blöd es ist immer außen vor zu sein?“

„Ginny, ich…“, setzte Emma an. Ein schlechtes Gewissen machte sie in ihr breit. Sie wollte ihre Freundin nicht ausschließen, aber was blieb ihr denn für eine Wahl?

„Ich will jetzt keine Ausrede hören, Emma. Ich habe verdammt nochmal die Wahrheit verdient. Immerhin sind wir Freunde. Und das waren wir schon bevor du dich mit den anderen drei angefreundet hast.“

Emma wusste, dass Ginny recht hatte. Es war nicht gerade freundschaftlich von ihr, dass sie ihr nichts von ihren Gefühlen erzählt hatte, während Ginny dies immer gemacht hatte. Emma schluckte.

„Es ist eigentlich nichts Wichtiges.“ Die Braunhaarige seufzte. Ginny sah sie erwartungsvoll an.

„Ich hatte ein paar…Jungsprobleme.“ Emma hoffte zutiefst, dass Ginny diese Antwort ausreichte. Aber eigentlich wusste sie, dass dem nicht so sein würde.

„Jungsprobleme?“ Die Weasley schien nicht mit dieser Antwort gerechnet zu haben. „Hat dieser Nick irgendwas getan?“

Emma schüttelte schnell den Kopf. „Nein, Nick und ich sind Freunde. Er hat mir in letzter Zeit sehr geholfen.“ Er hatte ihr eigentlich mehr als geholfen. Immer wenn sie komplett niedergeschlagen zurück in den Slytherin-Gemeinschaftsraum gekommen war, war Nick für sie da gewesen. Kein einziges Mal hatte er sie ausgefragt, weshalb sie sich selbst so verletzte, indem sie mit Harry was machte. So hatten es alle anderen ihrer Freunde gemacht, nur nicht er. Er wusste genau, was Emma betrübte, sprach es aber kein einziges Mal an. Stattdessen versuchte er sie immer wieder abzulenken. Und zu Emmas Überraschung schaffte er dies auch fast immer. Sie hatte in den letzten vier Tagen so viel Zeit mit ihrem Ex-Freund verbracht wie schon lange nicht mehr. Und in den kurzen Augenblicken, in dem sie mit Nick zusammen lachte, weil er ihr wieder irgendeine komplett absurde Geschichte erzählt hatte, vergaß sie wirklich alles, was sie hinunterzog. Nicht nur Harry, sondern auch Voldemort und Amelia. Sie war in diesen Momenten einfach die alte Emma. Leider hielten diese Momente nicht an.

„Wer denn?“, fragte Ginny und starrte nachdenklich in die Luft. Noch bevor Emma irgendwas sagen konnte, weiteten sich Ginnys Augen. Etwas hatte in ihrem Kopf Klick gemacht.

„Sag mir, dass es nicht stimmt, was ich denke.“

Emma blickte betrübt auf ihren Kessel. Der Trank darin hatte inzwischen eine gelbe Farbe angenommen. Sie schaffte es nicht auch nur ein Wort hervorzubringen.

„Diese komischen Blicke, die ihr immer austauscht“, fuhr Ginny fort, als Emma keine Antwort gab. Ihre Augen hatten sich zusammengezogen. „Ich hab mich gefragt, was das bedeutet, aber ich…Im Krankenflügel…deshalb haben sich alle so komisch verhalten.“

Emma brachte kein einziges Wort heraus, während Ginny die verschiedenen Situationen miteinander verknüpfte.

„Du bist in Harry verliebt, nicht wahr?“, fragte Ginny schließlich. Ungläubig blickte sie zu ihrer Freundin, als erwartete sie, dass Emma alles abstreiten und ihr sagen würde, dass dies alles nur ein Scherz gewesen war. Doch die Slytherin tat dies nicht. Sie suchte immer noch nach Worten, um diese Situation irgendwie zu retten.

„Antworte“, sagte Ginny mit scharfer Stimme. Emma konnte sehen, wie das Gesicht der Weasley beinahe so rot wurde, wie ihre Haare es waren. Die Zaubertränke neben ihnen brodelten vor sich hin. Keine der beiden achtete noch darauf, dass der Trank eigentlich alle 30 Sekunden umgerührt werden musste.

„Ja“, hauchte Emma schließlich. Sie wich Ginnys Blick aus. Die Anspannung zwischen ihnen war nur zu deutlich zu spüren. Dies war ein Geheimnis gewesen, welches sie eigentlich vor Ginny geheim halten wollte. Doch sie hatte recht gehabt. Emma musste anfangen – zumindest zu versuchen – eine gute Freundin zu sein. Und dies bedeutete so wenig zu Lügen, wie es ihr möglich war.

„Seit wann?“ Ginnys Hände waren zu Fäusten geballt. In ihrer Stimme konnte man ein leichtes Zittern vernehmen.

Emma atmete tief ein. „Seit ein paar Monaten. Ich habe es am Anfang nicht wahrhaben wollen.“ Ein Flehen lag in ihrer Stimme. Vielleicht würde Ginny sie weniger Hassen, wenn sie ihr klarmachen konnte, dass es wirklich nicht ihre Absicht gewesen war sich in Harry zu verlieben. Wenn sie nur könnte, dann würde sie es rückgängig machen.

Ginny schnaubte jedoch empört auf. „Ein paar Monate?“

Emma nahm all ihre Kraft zusammen und blickte auf. Direkt in die braunen Augen ihrer Freundin.

„Ich wollte es nicht, Ginny. Glaube mir, ich wünschte es wäre nicht so“, sagte Emma verzweifelt.

Die Gryffindor ging darauf aber nicht weiter ein. „Das heißt…“, begann sie und ihre Stimme begann immer mehr zu Zittern. Nicht vor Trauer. Vor Wut. „als ich dir erzählt habe, dass ich Gefühle für Harry habe, hast du mir direkt ins Gesicht gelogen.“

„Ich wusste, dass das zwischen mir und Harry nie etwas wird.“ Traurig sah Emma Ginny an. Sie musste sie verstehen. „Ich wollte nicht, dass das zwischen uns steht. Es sollte unsere Freundschaft nicht belasten.“

Ginny presste ihre Lippen zusammen. In ihren Augen lag eine Kälte, die Emma noch nie bei ihr gesehen hatte. „Mach dir darüber keine Sorgen, Emma. Es gibt nichts, was man belasten könnte.“ Ihre Worte jagten Emma einen eiskalten Schauer über den Rücken.

„Ginny bitte…“ Emma wusste nicht was sie sagen wollte. SO sollte das Gespräch nicht enden. Irgendwie musste sie es schaffen Ginny davon zu überzeugen, dass sie es nie böse gemeint hatte.

Statt ihr eine Antwort zu geben stand Ginny auf. Sie nahm ihren Kessel und setzte sich an den Tisch neben ihnen, an dem bis eben noch niemand saß.

Emma bemerkte nicht, dass diese Szene nicht unbemerkt geblieben war. Viele Augenpaare sahen abwechselnd Emma und Ginny an. Niemand wusste, weshalb die beiden Mädchen sich gestritten hatten und so begannen einige flüsternd über mögliche Gründe zu spekulieren.

Doch Emma war dies egal. Es war genau das passiert, was sie befürchtet hatte. Sie hatte Ginny ihr Geheimnis anvertraut und diese hatte sich von ihr abgewendet. Am liebsten würde sie alles rückgängig machen. Sie wünschte, dass sie Ginny nicht die Wahrheit erzählt hätte. Wenn sie sich eine Lüge hätte einfallen lassen, dann würde die Gryffindor immer noch neben sie sitzen. Jetzt war es zu spät.

Emma kam es so vor als würde der Unterricht niemals vorbeigehen. Halbherzig braute sie ihren Zaubertrank. Immer wieder wanderte ihr Blick zu Ginny. Doch diese würdigte ihr keinen einzigen Blick. Es war wirklich grausig.

Als Slughorn endlich die Stunde beendete, versuchte Emma noch einmal mit der Rothaarigen zu reden. Sie wollte sich noch einmal versuchen zu erklären. Irgendwie musste sie es schaffen ihre Freundschaft zu retten. Doch diese schloss sich den anderen Gryffindors an und als Emma sie rief, ignorierte Ginny sie einfach.

„Was ist passiert?“, fragte Julie auf dem Weg zur großen Halle. Anthony und John hatten sich von den beiden verabschiedet. Sie wollten erst später Mittag essen.

Emma seufzte leise. „Ginny scheint mich zu hassen.“

„Und warum das?“

„Sie hat von meinen Gefühlen zu Harry erfahren“, antwortete Emma kurz angebunden, während sie schnell die Treppen aus dem Kerker emporstieg.

„Ja und?“ Julie folgte Emma genauso schnell.

„Sie hat auch Gefühle für ihn“, murmelte Emma leise, nachdem sie sich umgesehen hatte und sicher war, dass niemand sie belauschte.

Julie machte große Augen. „Ist sie nicht mit diesem Gryffindor zusammen?“

Emma nickte. Sie waren nun vor dem Eingang der großen Halle angekommen. Die großen hölzernen Türen waren geöffnet und man konnte den Lärm von mehreren hundert Schülern hören, die sich darin amüsiert unterhielten.

„Ich glaub’s nicht“, sagte Julie. „Und sie kommt nicht damit klar, dass auch du Gefühle für ihn hast, oder was?“

Emma zuckte mit den Schultern. Sie setzte zu einer Antwort an, als zwei große Hände sich sanft um ihre Schultern schlossen.

„Hey Ems. Genau das Mädchen, was ich gesucht habe“, hörte sie die vertraute Stimme von Nick.

Sie drehte sich um und sah in sein lächelndes Gesicht. Irgendwie steckte sein Lächeln sie an.

„Na“; sagte Emma. „Warum hast du mich gesucht?“

„Ich wollte nur sicher gehen, dass du am Wochenende auch zu unserem Spiel kommst“, sagte Nick und wandte seinen Blick nun zu Julie. „Und du natürlich auch.“

„Natürlich bin ich dabei“, antwortete Emma beinahe automatisch. Julie nickte zustimmend.

„Perfekt. Ich plane euch dann auch für die Party danach ein.“ Nicks Grinsen wurde noch größer als er Emmas zweifelnden Blick sah. Das Spiel zu sehen war eine Sache, aber sie hatte nicht wirklich Lust auf eine Party. Nach feiern war ihr momentan einfach nicht zu Mute.

„Ich weiß nicht Nick. Ich wollte eigentlich lernen.“

Nick stupste Emma gegen die Schulter. „Dafür hast du noch genug Zeit. Komm schon das wird lustig. Oder willst du etwa keine Zeit mit deinen Freunden verbringen?“

„Du weißt, dass ich das will, aber…“

„Nichts aber. Ich rechne mit dir.“ Nick richtete das Wort nun an Julie. „Du sorgst dafür, dass sie da ist, oder?“

Julie grinste. „Natürlich.“
~*~
Was denkt ihr über das Gespräch zwischen Emma und Ginny? Wie findet ihr Ginnys Reaktion auf Emmas Geständnis?
Und was denkt ihr über das Verhältnis zwischen Nick und Emma?

Es würde mich super freuen, wenn ihr mir schreibt, wie ihr das Kapitel findet. Auch Kritik ist immer gerne gesehen :)
Sollte euch die Geschichte gefallen, dann würde ich mich sehr über einen Stern freuen :)

Solltet ihr euch noch für andere Projekte von mir erzählen, dann sind folgende Dinge vielleicht noch von Interesse von euch.
1. Seit dieser Woche geht es mit meiner anderen FF "Always and Forever" weiter. Ganz grob handelt sie von Tom Riddles Zwillingsschwester :) Es würde mich sehr freuen, wenn ihr mal vorbei schaut. Bisher gab es die FF nur be WattPad, jetzt werde ich sie aber auch hier hochladen :D

2. Diesen Dezember habe ich einen Adventskalender gemacht. Bisher gibt es dort zusätzliche kleine Informationen über diese Fan-Fiction. Es gibt auch eine kleine Harry-Potter Weihnachtsgeschichte.
Außerdem werde ich den Kalender nutzen, um ein paar erste Kapitel für neue FF hochzuladen. Da ich recht viele Ideen habe, aber nur begrenzte Zeit, werde ich euch im Adventskalender mehrere Ideen vorstellen und ihr dürft entscheiden zu welcher es eine richtige Geschichte geben soll.
Momentan findet ihr im Adventskalender zwei dieser Ideen.
(Den Adventskalender gibt es leider nur bei WattPad. Ich schaffe es zeitlich bisher nicht, den Kalender auch hier hochzuladen)

Bis nächsten Donnerstag :D
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