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I betrayed all of you

von chrissy45
GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P12
Chuck Minho Newt OC (Own Character) Thomas
10.01.2016
20.08.2016
47
82.993
22
Alle Kapitel
205 Reviews
Dieses Kapitel
19 Reviews
 
 
10.01.2016 1.508
 
Hallo meine Lieben :D
Der Zeitpunkt ist gekommen! Teil Zwei ist da!! (Okay das klingt jetzt als wär das so was supertolles :'D)
Falls jemand von euch den ersten Teil noch nicht kennt, sollte er ihn vielleicht lieber vorher lesen, er heißt "I saved your life" und hier ist der Link dazu: (http://www.fanfiktion.de/s/54c4cd6700048506108d9e0c/1/I-saved-your-life) :)
Also dieses erste Kapitel ist noch etwas kurz, aber die nächsten werden auf jeden Fall länger sein ^.^
Ich hoffe sehr, dass viele vom letzten Mal dabei sind und dass euch dieser Teil gefallen wird ^.^
Okay, dann komm jetzt das erste Kapitel!
Viel Spaß beim Lesen! <3
(Oh Gott, ich bin so aufgeregt! Keine Ahnung, warum :D)

----------------

Ganz still lag ich da, schloss die Augen, öffnete sie wieder und machte sie wieder zu, doch es half nichts. Seit vielleicht einer Stunde war ich wach und damit beschäftigt meinen Körper irgendwie zum Einschlafen zu bewegen, aber es gelang mir nicht.
Ich war hellwach und wenn ich die Augen schloss, prasselten Bilder über mich herein, die ich eigentlich vergessen wollte, jedoch ganz genau wusste, dass ich das nicht kann.
Bilder von den Griewern, Bilder von Toten, Bilder von Newt, der mich vor einem der Monster rettete und dabei selbst verletzt wurde.
Zum wiederholten Mal riss ich die Augen auf, fuhr im Bett hoch und stieß mir dabei schmerzvoll den Kopf.
Das war jetzt auch schon mehrmals passiert. Drei Mal um genau zu sein und mittlerweile dröhnte mein Schädel so sehr, dass ich noch einen Grund mehr hatte nicht einschlafen zu können.
Aus irgendeinem Grund vergaß ich nunmal ständig, wo ich mich befand.
Ich war nicht mehr auf der Lichtung und schlief folglich auch nicht mehr in einer Händematte, sondern befand mich in dem Gebäude, in das unsere Retter uns gestern gebracht hatten.
Genauer gesagt lag ich gerade unten in einem von zwei Stockbetten in einem kleinen bunten Zimmer. Der Gegendstand, an dem ich mich schon drei Mal gestoßen hatte, war das Gitter des Bettes über mir, dass ich am liebsten wütend beschimpfen würde, doch das sollte ich vielleicht besser lassen, denn dadurch würde ich Krach machen und dann würde meine Zimmergenossin mich vermutlich umbringen.
Nachdem ich mich gestern Abend im Gemeinschaftsraum von Newt verabschiedet hatte und in dieses Zimmer geschlüpft war, hatte Teresa mir erklärt, dass sie sehr müde seinund dass ich sie auf keinen Fall wecken sollte, falls ich morgen früher wach sein sollte als sie - außer es wäre ein Notfall.
Nachdenklich kaute ich auf meiner Unterlippe herum. Streng genommen war das hier ein Notfall, denn ich würde es definitiv nicht ertragen können noch länger wach zu sein.
Und außerdem hatte Teresa gesagt, dass ich sie morgen nicht wecken dürfte und ich war mir sicher, dass jetzt gerade noch 'heute' war, also schaute ich zu Teresa herüber, von der ich jedoch nicht mal die Silhouette erkennen konnte, da sie ihre Bettdecke komplett über sich gezogen hatte.
„Teresa!“, flüsterte ich und hielt einen Moment inne, bevor ich ihren Namen erneut rief: „Teresa!!“, doch sie antwortete mir nicht.
Entweder, weil sie mich absichtlich ignorierte oder weil sie so fest schlief.
Woran auch immer es lag, sie reagierte nicht auf meine Rufe, doch ich wollte mich auf keinen Fall den Rest der Nacht in dem Bett herumtollen und mir den Kopf am Lattenrost stoßen, wenn ich mal wieder von den Griewern überrascht wurde, sodass ich aufstand und auf nackten Füßen zur Tür schlich.
Ich war mir nicht sicher, ob ich das durfte, deswegen warf ich Teresa noch einen letzten Blick zu, doch als ich feststellte, dass sie sich immer noch nicht rührte, drehte ich mich wieder zur Tür und drückte vorsichtig sie Klinke herunter.
Erwartungsvoll hielt ich den Atem an und betete dabei, dass sie nicht abgeschlossen war, denn sonst saß ich hier fest und würde mich nicht nur nicht schlafen können, sondern auch noch klaustrophobische Zustände bekommen.
Vorsichtig drückte ich ganz leicht gegen die Tür, die lautlos und ganz langsam aufschwang.
Erleichtert atmete ich auf, verließ das Zimmer und machte die Tür wieder hinter mir zu. Dann schlich ich so leise wie möglich den Weg zurück in den Gemeinschaftsraum, um zu den Schlafzimmern der Jungs zu gelangen.
Gott sei Dank hatte Teresa gestern Abend noch kurz telepathisch mit Thomas geredet, der ihr erzählt hatte, dass er mit Minho, Chuck und Newt in Zimmer 6 schlief, sodass ich jetzt nicht jedes Zimmer abklappern musste, um mein Ziel zu finden.
Auch die Türen zum Gemeinschaftsraum waren offen und nachdem ich den durchquert hatte, stand ich schließlich in einem Gang mit einer Reihe von Türen, die genau so aussahen wie die im Gang der Mädchenschlafzimmer.
Zimmer Nummer 6 war nur ein paar Schritte weiter links und ich wollte gerade darauf zu gehen, als ich ein leises Knarzen hörte.
Erschrocken zuckte ich zusammen, beruhigte mich dann jedoch wieder. Bestimmt war das nur einer unserer Retter gewesen und wenn ich damit recht hatte, dann sollte ich mich jetzt vielleicht beeilen.
Ich huschte durch den Gang, öffnete die Tür zu Zimmer Nummer 6 und schloss sie hinter mir wieder zu.
Sofort konnte ich ein lautes Schnaufen hören, dass nur von Minho kommen konnte - ich war hier also richtig.
Leise näherte ich mich den Betten und schaute nach, in welchem von ihnen Newt wohl lag. Im linken Stockbett lagen unten Thomas und oben Minho. Thomas schlief ebenso wie Teresa wie als wäre er erstarrt, während Minho alle zwei Sekunden seine Position änderte und seelenruhig vor sich hin schnaufte.
Im rechten Stockbett lagen daher Chuck und Newt, letzterer leider oben, sodass ich mich nicht neben ihn legen konnte, ohne vorher klettern zu müssen.
Ich seufzte leise auf und blickte kurz zu Chuck, der zusammengerollt wie ein Baby schlief, bevor ich mich daran machte die Leiter zu Newts Bett hochzuklettern.
Die Stufen in dem diffusen Licht zu erkennen war nicht so schwer. Das Problem war eher am Ende der Leiter in das Bett zu klettern, ohne Newt oder mir selbst dabei wehzutun und natürlich gelang mir das nicht.
Umständlich schaffte ich es mit einem Bein in das Bett zu klettern, dann stieß ich mir jedoch den Kopf an der Decke und rutschte beinahe mit dem Fuß von der Leiter.
„Summer, was machst du da?“, hörte ich plötzlich Newts vom Schlafen kratzige Stimme fragen, die mir so einen Schrecken einjagte, dass ich mir erneut den Kopf stieß.
„Dich besuchen!“, erklärte ich, während ich mir den Kopf rieb, der heute schon so einiges hatte mit machen müssen und dabei gleichzeitig versuchte zu verhindern, dass ich wieder aus dem Bett fiel.
„Ja, das sehe ich, aber es ist mitten in der Nacht.“, erklärte er und schaute auf meinem Kopf. „Tut das weh?“
Ich nickte. „Ziemlich und außerdem kann ich nicht schlafen.“, jammerte ich und stellte dabei fest, dass ich klang wie ein kleines, nerviges Kind, das glaubte, dass sich Monster unter seinem Bett versteckten.
Newt grinste und rutschte ein Stückchen zur Seite. „Komm schon her.“, murmelte er, was leichter gesagt war als getan.
Mein Kopf musste noch ein sechstes Mal in dieser Nacht dran glauben und als ich es endlich geschafft hatte, in das Bett zu klettern, lag ich mit dem Rücken zu Newt, sodass ich ihn überhaupt nicht sehen konnte.
„So hab ich mir das nicht vorgestellt.“, gab ich zu und seufzte, während ich Newt leise Lachen hörte.
„Wieso? Ist doch viel besser so!“, fand er, rutschte näher zu mir heran und legte einen Arm um meine Hüfte. Während er mich so fest hielt, schwiegen wir eine Weile, in der ich immer müder wurde und feststellte, dass ich mich hier bei Newt irgendwie viel sicherer fühlte.
Als ich schon glaubte, Newt würde längst schlafen, ertönte plötzlich seine leise Stimme in meinem Rücken: „Schon schräg, wenn man bedenkt, dass wir vor ein paar Stunden noch auf der Lichtung waren und das ganz normal war.“
„Stimmt.“, murmelte ich und dachte daran, dass die Lichtung der einzige Ort auf der Welt war, den wir wirklich kannten. Sonst war uns alles fremd. „Das ist wirklich schräg.“
Newt seufzte leise und hielt einen Moment inne.
„Vielleicht wird es ja irgendwo auf der Welt einen wirklich sicheren Ort geben, dem wir wirklich vertrauen können.“, überlegte er laut und klang dabei ziemlich optimistisch.
„Ich hoffe es.“, flüsterte ich unsicher, da ich diesen Optimismus eher nicht teilte und schwieg erneut. Diese ganze Vertrauenssache machte mich fertig.
Warum musste es auch Menschen geben, die uns unbedingt anlügen wollten?
„Mit Sicherheit. Die Hoffnung stirbt zuletzt oder nicht?“, flüsterte Newt zurück und schlang seinen Arm fester um mich. „Und jetzt sollten wir vielleicht schlafen.“
Ich nickte und glaubte schon, dass ich wieder stundenlang wach sein würde, doch dieses Mal klappte es. Ich schlief tatsächlich ein, ob es an dem anderen Bett lag oder an Newt - vermutlich eher an Newt.
In dieser Nacht hatte ich das Gefühl mal wieder wirklich gut geschlafen zu haben, jedenfalls bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich von Thomas' panischer Stimme geweckt wurde:
„Leute, wacht auf! Hier stimmt was nicht! Ich glaube, sie wurden entführt!“
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