Kap Suzette - Die Lüge

GeschichteSchmerz/Trost / P12
Don Kanaille Shir Khan
10.01.2016
07.02.2016
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Prolog


„Habt ihr den geheimen Tunnel immer noch nicht gefunden?“, fragte ein großer Fuchs in einem blauen Frack. Seine blaue Hose, die ihm bis zu den schwarzen Stiefeln reichten, wirkte wie immer makellos. Ungeduldig stemmte er die Füße in die Hüften. Wie lange sollte er denn noch warten?
„Tut uns leid Käpt´n“, meldete sich jetzt ein Erdmännchen mit lila Weste zu Wort. Betreten schaute er auf seine Stachelarmbänder, seine Pfoten hatte vor der Brust verschränkt..
„Ihr Idioten!“, fauchte Don Kanaille wütend. „Ihr wisst doch, wie wichtig es ist!“
Seine gesamte Mannschaft blickte traurig zu Boden.
Don Kanaille schüttelte nur seinen Kopf. Wie um alles in der Welt sollte er seinen Plan verwirklichen. Wie? Er wusste es nicht. Es sei denn, sie würden endlich diese verdammte Tür finden, die zu einem Tunnel führte. Ein wichtiger Tunnel, der alles derzeitige Leben in Cup Suzette verändern würde.
„Käpt´n, hier ist etwas“, riss Brutus ihn aus seinen Gedanken.
Der Fuchs schien zuerst  erfreut, aber nach ein paar Schritten schon, holte ihn die Verzweiflung wieder ein. Wie schon so oft hatte sich alles sehr gut angehört, aber es endete doch meistens in irgendeiner Besenkammer.
Doch diesmal schien die Tür echt zu sein. Er kannte viele Türen in seinem Geheimversteck. Nur längst nicht alle. Bis vor kurzem hatte er sich noch nicht einmal besonders für Türen interessiert. Aber er wusste, dass eine Tür ihn in eine andere Welt führen konnten. Eine Person, hatte es geschafft durch die Welten zu reisen. Mithilfe von Türen.
Er folgte Brutus, der den dunklen steinernen Weg mit einer Fackel ausleuchtete. Zig mal bogen sie um Ecken und gelangten somit immer weiter ins Innere der Insel.
„Sag mal Käpt´n? Bist du dir sicher, dass uns die eine Tür helfen wird?“, fragte Brutus zum x-ten Male. Er hielt nicht viel von dem Plan, dass eine Türe ihnen weiterhelfen könnte.
„Wie oft soll ich es dir noch erklären? Nur mithilfe der Tür ist es uns erst möglich nach Kap Suzette  zu gelangen.“  Don Kanaille schien irgendwie unruhig. Es ging ihm alles nicht schnell genug. Voller Ungeduld folgte er Brutus. Seine anderen Männer, bis auf Schrotthaufen und das Erdmännchen, warteten in der großen Halle auf sie.
„Woher wusstest du, dass es hier auch eine Türe gibt?“, fragte der Anführer.
„Ähm nun, Max hat es mir berichtet“, antwortete Brutus gelassen.
„Max?!?“ Der Käpt´n schrie diesen Namen schon fast durch den Gang. Ja, Don Kanaille kannte Max nur zu gut. Er war einer von den Leuten, die nichts richtig machen konnten. Wie also sollte er noch Hoffnung haben, wenn der Trottel, wie er ihn gerne gedanklich bezeichnete, etwas mit dieser Sache zu tun haben sollte?
„Hier ist sie Käpt´n!“ Brutus Fackel leuchtete die Tür aus.
Sie wirkte auf den ersten Blick wie eine ganz normale Tür. Doch etwas ging von ihr aus. Ein seltsames Gefühl beschlich Don Kanaille. Hatte er sie endlich gefunden? Die Tür, die alles verändern würde?
Mutig schritt er auf sie zu und griff nach der Klinke.
„Bereit, Männer?“, fragte er hinter sich. Er fühlte sich unsicher. Unbehagen machte sich in ihm breit, aber er bemühte sich, es ihm nicht anmerken zu lassen.
„Aye Käpt´n!“, antworteten Brutus und Schrotthaufen zur selben Zeit.
„Dann folgt mir!“ Mit diesen Worten öffnete Don Kanaille die Tür und schritt hindurch.

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Und damit herzlich Willkommen zu meiner zweiten Geschichte vom Käpt'n Balu. Sie spielt nach meiner "Schatz Jagd mit Hindernissen" ist aber dennoch weitestgehend davon unabhängig. Ach ja die andere Geschichte wird auch fortgesetzt. Also keine Bange ^^
Ich hoffe,  ihr hattet dennoch Spaß an diesem Prolog und Bald geht es hoffentlich richtig los hier :)
Danke fürs Lesen ^^
Katzenkrieger ^^
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