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異なる 世界 (Kotonaru Sekai) - Different Worlds

MitmachgeschichteMystery, Übernatürlich / P16 / MaleSlash
OC (Own Character)
10.01.2016
10.01.2016
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     異なる 世界  


"karten, welche echt werden, sobald Magie ins Spiel kommt? Großvater.. das sind doch bloß Märchen! Magie existiert nicht im wahren Leben.. das hat sie nie und wird sie auch nie."
"Aber sie sind wahr.. Akaya."
"Du träumst."
"Nein.. du träumst. Sieh dich doch einmal ganz genau um. Du bist praktisch umgeben von Magie."

Akaya zwinkerte einmal und schaute sich dann in seinem Zimmer um, woraufhin er wieder das Gesicht eines Ungläubigen machte. Er sah seinen Großvater ein weiteres Mal an.
"Wenn Magie wirklich existieren würde, könnte ich allein mit meinen Gedanken ein Feuer in meiner Handfläche entfachen."
"Dann tu es, mein Kleiner." Akaya schaute seinen Großvater an, als wäre er verrückt. Er öffnete also seine Handfläche und konzentrierte sich ganz stark darauf, welche Form das Feuer haben soll.

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Chapter 1 - Akaya's Story (Pt. 1)


'Großvater ... wenn ich doch bloß damals auf dich gehört hätte ...' Zehn Jahre waren ins Land gezogen, nachdem Akayas Großvater ein riesen Unglück ereilte. Sein Großvater war sich seiner Zeit voraus, aber dennoch fand Akaya es unfair, wie plötzlich er ihm entrissen wurde. Nach dem Vorfall.. hatte Akaya niemanden mehr.

Weder Verwandte ..


noch Freunde ..


Im Alter von Zehn Jahren verlor Akaya alles, woran er hoffte, für immer festhalten zu können. Sowohl seine Eltern, als auch sein Großvater wurden ihm brutal genommen. Und als er schlussendlich realisierte, dass er endgültig alleine war, kam in ihm pure Verzweiflung auf. Er gab sich die Schuld für alles, was geschehen war. Sowohl seine Eltern als auch sein Großvater versuchten ihm verständlich zu machen, dass Magie die reine Natur der Menschen in ihrer Welt sei. Doch er glaubte nicht daran und somit wurde ihm nie die Ehre zuteil, einer der Magier zu werden, welche in einer entfernten Welt, jenseits der Welt der Menschen, leben.

'Es hätte mir schon auffallen müssen, als ich meine Eltern tot auffand.. die Umstände, wie sie starben, waren ganz und gar nicht normal..' Akaya war nicht in der Lage, einzuschlafen. Und somit kam er jede Nacht auf den Friedhof und lehnte sich gegen das Grab seiner Mutter.
"Mum ... wenn ich doch bloß an das, was ihr mir versucht habt, klarzumachen, geglaubt hätte.. dann wäre es niemals .. niemals so weit gekommen. Ich hätte ... Dad und Großvater und vor allem dich beschützen können .." flüsterte er am Grab seiner Mutter. Er verbrachte jede Nacht auf dem Friedhof, bis er irgendwann einschlief. Als seltsam empfand er jedoch die Tatsache, dass er am Morgen immer in seiner Wohnung erwachte und keinen blassen Schimmer hatte, wer oder was ihn dorthin transportiert haben könnte. Doch diese Nacht war etwas anders. Er fühlte es. Jemand beobachtete ihn, doch zu sehen war nichts als die tiefe Nacht. Es vergingen ein paar Sekunden, dann hörte er eine Stimme seinen Namen flüstern. Sie erklang in einem schauderhaften Echo, was in seinen Ohren wiederum sehr schön klang. Ausserdem kam ihm die Stimme außerordentlich bekannt vor.
"Akaya, nichts von dem, was damals geschehen ist, ist deine Schuld." Dann trat eine weibliche Gestalt aus dem Schatten hervor und Akaya konnte seinen Augen nicht trauen. Weit riss er sie auf.
"M... Mum.. A-"
"Hör zu, mein Sohn. DU trägst keine Schuld. Du warst Zehn Jahre alt, gegen diese Ungeheuer hättest du nicht viel tun können, ausser dich von all dem fernzuhalten."
"Aber wieso wollten sowohl du als auch Dad und Großvater, dass ich an Magie glaube?"
Es vergingen ein paar Sekunden, dann richtete Akayas Mutter ihren Blick auf das Grab seines Vaters. Akaya schaute nun ebenfalls dorthin, doch wusste er nicht, wieso.
"Wir haben nicht viel Zeit. Ich kann dir jetzt nicht alles erklären. Am Grabstein deines Vaters wurde ein Fach eingebaut, in welchem du etwas findest, wodurch du alles erfahren wirst, was momentan wichtig ist. Der Rest kommt mit der Zeit." langsam begann sie sich aufzulösen.
"Aber.. Mum!" er streckte seine Hand nach ihr aus, doch weg war sie. Wieder richtete er seinen Blick auf den Grabstein seines Vaters. Langsam stand er auf. "Das muss ein Traum sein." flüsterte er dabei und ging ein paar Schritte. Das Knacken eines Zweigs ließ ihn zusammenzucken. "Wer ist da?" rief er in die Dunkelheit, doch es antwortete niemand. Er sah sich nochmal um, doch zu sehen waren nur ein paar Bäume und Laternen, welche dem Friedhof etwas Licht spendeten. Als er realisierte, dass tatsächlich niemand da war, ging er das letzte Stück zum Grab seines Vaters um es nach dem eingebauten Fach zu durchsuchen. Tatsächlich fand er auf der Rückseite des Steins eine kleine Einkerbung, welche ihm locker erschien. 'Was zum...' Er entnahm dem Stein eine kleine Schatulle. Er hielt sie hoch ins Mondlicht, sodass das Rot zu glänzen begann. Die Diamanten, welche sich im Deckel befanden, glitzerten ebenfalls sehr schön. Als er genauer hinsah, entdeckte er etwas, was er noch nie vorher gesehen hatte.
"Ist das-"
"In der Tat.", Akaya war sich sicher, dass niemand da war, von dem er sich hätte beobachtet fühlen können. Plötzlich jedoch erschien ihm eine Gestalt, welche aussah, wie ein geflügelter, weiblicher Geist.
 
 
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