Gantz: Team Görlitz

GeschichteHorror, Sci-Fi / P18
OC (Own Character)
09.01.2016
09.01.2016
1
1924
 
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Es ist Anfang Januar des Jahres 2012, als die beiden Studenten Marcel und Tobias das Universitätsgebäude in Görlitz verlassen. Sie laufen die Schnee bedeckte Straße entlang, während sie sich über die Mädels aus ihren Kurs unterhalten. „Das blonde Mädchen mit der Strickjacke, das heute ganz vorn saß...“ leitet Tobias ein. Eine kurze Pause, bevor Marcel fragt: „Was ist mit ihr?“ „Naja… Sie ist schon süß, findest du nicht?“ antwortet er. „Kann es sein, dass du in sie liebst?“ fragt Marcel nur zurück. Plötzlich wird Tobias ganz rot und versucht sich zu verteidigen: „Ich… Also ich wollte ja nur… äh… fragen!“ „Hehe, schon gut! Ist doch was vollkommen normales. Aber sie scheint mir recht schüchtern, sie redet mit kaum jemanden. Ich glaube, wenn du was von ihr willst, musst du schon selbst auf sie zugehen!“ reagiert er. Die beiden müssen an einer roten Ampel warten. Tobias überlegt kurz: „Aber was soll ich ihr dann sagen? Wenn ich ihr das so einfach erzähl, ist das schon irgendwie…. Merkwürdig.“ „Frag sie doch am besten erst einmal ob ihr nicht irgendwas zusammen unternehmen könntet. Vielleicht ins Kino oder so… Oder… Keine Ahnung, worauf sie so steht.“ gibt er als Rat. Gerade als die Ampel auf grün schaltet und die beiden die Straße überqueren wollen, fährt ein Auto mit überhöhter Geschwindigkeit die Straße entlang. Die beiden bemerken das Auto, aber können nicht mehr ausweichen. Auch der Autofahrer kann aufgrund der glatten Straße nicht mehr rechtzeitig bremsen und rammt die beiden Jugendlichen regelrecht weg. Die beiden Jugendlichen liegen am Boden und haben sowohl äußere als auch innere Wunden. Der Autofahrer, der sein Fahrzeug nun mitten auf der Kreuzung zum stehen gebracht hat, steigt aus seinen Fahrzeug und reagiert nur mit: „Oh Fuck!“. Marcel liegt regungslos auf der Straße. Auch Tobias geht es überhaupt nicht gut. „Marcel… Nadine…“ murmelt er vor sich hin. Aus dem Augenwinkel, erkennt er wie der Fahrer einfach wieder in sein Auto steigt und wegfährt, ohne überhaupt einen Krankenwagen zu rufen. „Verdammtes Arschloch...“ denkt er sich und kann seine Augen nicht weiter offen halten.

Als die beiden wieder aufwachen, befinden sie sich in einer offenbar leeren Wohnung. Nur eine riesige große schwarze Kugel steht in der Mitte. Niemand außer ihnen ist da. „Wo… Wo sind wir? Das sieht nicht wie ein Krankenhaus aus!“ sagt Marcel. Tobias hat ebenfalls keine Ahnung und steht erst mal vom Boden auf. Er schaut aus den Fenster. „Es sieht so aus, als wären wir noch in Görlitz!“ sagt er. Marcel steht auf und dreht sich Richtung Flurtür, als er sagt: „Na dann können wir ja eigentlich nachhause gehen!“. Er geht zur Wohnungstür und Tobias folgt ihm. Doch als Marcel die Türklinke anfassen will, wird seine Hand weggestoßen. „Was zur Hölle? Ich kann die scheiß Tür nicht anfassen!“ kommentiert er das. Tobias sagt: „Ach komm, jetzt verarsch mich nicht!“, doch als er selbst probieren will, kann er sie auch nicht anfassen. Schnell läuft Marcel in das Zimmer mit der Kugel zurück und probiert das Fenster zu öffnen, doch auch hier, genau das selbe Problem. Tobias zückt sein Handy und will Hilfe rufen, doch er hat keinen Empfang. „Auch das noch!“ meint er. Marcel probiert das letzte was ihm noch einfällt und klopft auf den Boden und hofft, dass ihn die Nachbarn im unteren Stockwerk hören können, doch auch das scheint nicht von Erfolg zu sein. „Und was jetzt?“ fragt Tobias, doch Marcel ist genauso ratlos und so setzen sie sich auf den blanken Laminatboden des Zimmers. Nach nur wenigen Minuten taucht ein anderer junger Mann auf mit den Worten: „HAU AB DU SCHEISS KÖTER!“. Doch dann sein verwunderter Blick. „Wo kommt der denn auf einmal her?“ fragen sich die beiden. Nach und nach tauchen immer mehr Personen im Raum auf. Darunter sind eine etwas ältere Dame, vermutlich über 50, ein etwas älterer Mann, ein weiterer recht junger Herr und ein weiterer Jugendlicher, welcher vermutlich so 14 bis 15 ist. Wie auch schon Marcel und Tobias versuchen alle die Neuankömmlinge die Türen und Fenster zu öffnen und müssen auch feststellen, dass sie es nicht können. Der erste jüngere Mann, welcher vorhin noch von irgendeinen Hund sprach, geht zu den beiden und fragt: „Was geht hier vor sich?“. Marcel und Tobias schauen sich kurz gegenseitig an: „Wir haben keinen blassen Schimmer… Wir sind genauso aufgetaucht, wie alle anderen hier auch.“. Der junge Mann richtet seine Brille und schaut sich um: „Wisst ihr wenigstens was es mit der schwarzen Kugel auf sich hat?“. Die beiden schütteln den Kopf. Der andere junge Herr, spricht etwas lauter zu allen: „Seid…. Seid ihr auch eigentlich vor nicht all zu langer Zeit gestorben?“. Die anderen nicken alle leicht. „Vielleicht sollten wir uns vorstellen und unsere Todesursache nennen! Vielleicht finden wir dadurch ja etwas heraus, dass uns weiterhilft und erklärt, warum wir hier sind!“. Er richtet seine Hand den jüngsten im Raum und will damit andeuten, dass er anfangen soll. „Wieso ich?“ reagiert er. Nach einer kurzen Stille stellt er sich dann doch vor: „Ja ok… Was soll's. Ich bin Kai und geh in die 8.Klasse. Ich wollte gerade nachhause, aber dann bin ich ausgerutscht und wohl ungünstig aufgeschlagen oder so was...“. Marcel spricht: „Ich bin Marcel und das hier ist mein Kumpel Tobi. Wir waren auch gerade auf dem Heimweg, als wir beide von einen Auto erwischt wurden!“. Danach wird das Wort an den Mann mit der Brille gerichtet: „Mein Name ist Jan Wenzel und ich bin Mediengestalter in einer Firma hier im Ort. Ich… Wurde vorhin von einen Hund attackiert und… Plötzlich war ich hier!“ „Ich heiße Anke und arbeite als Floristin. Bevor ich hier aufgetaucht bin, hatte ich ein stechen in meiner Brust. Ich vermute es war ein Herzinfarkt.“ spricht die alte Dame. Der ältere Mann beginnt zu sprechen: „Mein Name ist Ralph Vogel. Ich bin von einer Leiter gestürzt… Das mir so etwas 7 Jahre vor meiner Rente passieren musste!“ „Der hat vielleicht ein Problem...“ denkt sich der Mittelschüler. Nun bleibt nur noch der Mann übrig, der die Vorstellungsrunde gestartet hat: „Ich heiße Florian Glöckner und bin freiberuflicher Autor. Ich war die letzten Wochen sehr krank und lag im Krankenhaus und mein Zustand hat sich immer mehr verschlechtert und letztendlich bin ich dann wohl gestorben.“. Er blickt kurz im Raum umher und merkt, dass sich kein weiterer hier befindet. „Naja… Also außer dass sich hier verstorbene Personen versammeln, haben wir nun nichts raus gefunden...“ meint Tobias.

Es herrscht eine etwas unangenehme Stille, doch nach einigen Minuten wird diese gebrochen. Die große schwarze Kugel in der Mitte des Raumes beginnt ein altes japanisches Morgengymnastik Lied aus den 40ern zu spielen. „Was zur Hölle ist das?“ sagt Kai. Plötzlich taucht auf der Kugel in grüner Schrift ein Text Zeile für Zeile auf. Dabei werden einige Buchstaben „falsch“ dargestellt und einfach gespiegelt dargestellt. Die Kugel zeigt nach einigen Sekunden folgenden Text:

„Euer Leben ist nun vorbei,
Wie ihr euer neues Leben nutzt, das entscheide allein ich,
So lautet die Regel! - Gantz“

Die Leute schauen sich gegenseitig an, als Marcel leise fragt: „Wer ist Gantz?“. Kai tritt gegen die Kugel und brüllt: „KANN MAL JEMAND DIESE SCHEISSE AUSMACHEN?!“. Die Kugel antwortet damit, dass sie sich auf drei Seiten ruckartig öffnet, wodurch Kai eines der Fächer direkt in den Magen gerammt bekommt. In einen der Regale befinden sich Koffer, während die anderen beiden Regale mit futuristisch aussehenden Waffen gefüllt sind. Plötzlich ändert sich der Text auf der Kugel, nun zeigt sie die folgenden Worte:

„Ihr Bastarde geht nun um dieses Zeil zu eliminieren!
Schweine-Alien
[Ein Bild von einer Schweine ähnlichen Kreatur wird abgebildet]
Charakteristik:
-stinkt
-dreckig
Mag:
-Schlamm
Zitat:
Oink Oink“

„Schweine-Alien? Wer denkt sich eigentlich so ein Müll aus?“ reagiert der alte Mann darauf. Jan zuckt mit den Schultern und nimmt sich eine Pistolen-artige Waffe und sagt: „Vielleicht ist das ja so etwas wie eine Game-Show?“. Marcel zieht zwei Koffer aus einen Regal: „Sieh mal Tobi, da stehen unsere Namen drauf!“. Die beiden öffnen die Koffer und finden einen schwarzen Overall. „Cosplay?“ fragt Tobias. Marcel antwortet ihm: „Lass uns einfach mitspielen, was anderes bleibt ja wohl eh nicht übrig.“ „Hast recht!“, sagt Tobi und die beiden gehen sich ihre Overalls anziehen. Jeder im Raum schnappt sich eine Waffe, außer der alten Dame. Im selben Fach wie die Overalls findet Tobias noch ein kleines Gerät, dass einer kleinen tragbaren Spielekonsole ähnelt und meint: „Lass uns das mitnehmen, man weiß ja nie ob man das brauch!“.

Nach einer Zeit schaltet die Kugel plötzlich auf einen riesigen Countdown von einer Stunde und plötzlich verschwindet Jan Stück für Stück. Die Leute schauen ihn schockiert an und als seine Augen für die anderen nicht mehr Sichtbar sind, sagt er plötzlich: „Huch! Ich bin draußen!“. Nach und nach verschwinden auch die anderen aus dem Raum und finden sich plötzlich irgendwo in der Stadt wieder. „Hey ihr seid ja auch da!“ begrüßt Jan die anderen draußen. „Endlich bin ich wieder draußen! Dann kann ich ja jetzt zu meinen Ehemann gehen!“ sagt Anke und verlässt die Gruppe. „Also… Ich will schon gerne diese Dinger finden! Wenn das eine Game-Show ist, gibt es doch bestimmt einen Preis.“. Kai, Tobias und Marcel stimmen zu, aber Ralph verabschiedet sich: „Bei solch ein albernen Kinderkram mach ich nicht mit!“ und geht in die selbe Richtung, wie die Frau vorhin.

Ralph geht die Straße entlang und holt die Dame fast ein. Doch plötzlich hören beide ein hohes Piepen. „Wer hat denn hier ein solch nervigen Klingelton?“, denkt sich Ralph. Doch plötzlich explodiert der Kopf der Frau direkt vor seinen Augen und Ralph bleibt erstarrt stehen und beginnt zu schreien. Er dreht plötzlich um und rennt weg. Er blickt ständig nach hinten und so kommt es, dass er in jemanden hinein rennt und hinfällt. Als sein Blick wieder nach oben wandert, sieht er einen kleinen Schweinemenschen. Plötzlich quiekt es ihn an. „Aber… Das ist doch dieses Ding, dass auf der Kugel abgebildet war.“ denkt er sich. Er greift zu seiner Waffe und zielt auf das Schwein. „Die Kugel hat gesagt, ich… Ich soll es töten… Aber… Es wirkt harmlos… S-Soll… Soll ich es erschießen?“ fragt er sich in Gedanken selbst. Während er nachdenkt, geht es langsam weg. Ralph entschließt sich doch zu schießen, doch als er einen der zwei Abzüge an seiner Waffe drückt, erscheint auf einen kleinen Monitor nur ein Röntgenbild. „Huh?“ ist der einzige Laut welchen er von sich gibt. Er probiert den anderen Abzug und seine Waffe macht ein Geräusch und leuchtet kurz auf. Das Schwein schreckt bei den Geräusch auf und läuft panisch davon. Ralph der immer noch auf den Boden sitzt, steht auf und will das Ding verfolgen, als plötzlich die Wand, vor welcher vorhin noch das Schwein stand, explodiert. Verwundert starrt er die Wand an.
Die Gruppe hingegen sucht noch immer nach den Ziel und plötzlich läuft es an ihnen vorbei und die vier laufen hinterher. Sie verfolgen es etwas durch die Straßen, bis es an einer Kreuzung stolpert und die vier es umstellen. „Was machen wir jetzt?“ fragt Tobi. Kai richtet eine Gewehr ähnliche Waffe auf das Ding: „Ich würde sagen, wir erschießen das Vieh, dass hat die Kugel doch gesagt!“. Tobi zögert kurz, doch danach richtet auch er seine Y-Förmige Pistole auf das Wesen. Das Schweinchen steht auf und quiekt die Leute an. Plötzlich fährt es kleine Krallen aus und holt nach Kai aus, welche mit einen Schritt nach hinten ausweicht und aus Reflex auf das Schwein schießt. Wieder ertönt ein Geräusch und ein helles Licht taucht auf. „Huh? Es ist nichts passiert… Hat es nur ein Geräusch gemacht, aber… eine Art Rückstoß hab ich trotzdem gespürt!“ sagt er. Das Schweinchen geht ein paar Schritte zurück an eine Hauswand. Blüht den Schwein nun das selbe wie der Mauer, auf die Ralph vorhin geschossen hat oder war es vorhin nur ein dummer Zufall, dass diese explodierte?






Fortsetzung folgt...
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