Long ago in ancient times

GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P12
Angus - Mystischer Ritter der Erde Deirdre - Mystischer Ritter der Luft Garrett - Mystischer Ritter des Waldes Ivar - Mystischer Ritter des Wassers Königin Maeve Rohan - Mystischer Ritter des Feuers
09.01.2016
12.02.2016
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09.01.2016 1.646
 
Hallo,
meine erste FF, ich hoffe sie gefällt euch!
Ich setze vor der Serie an, Hauptcharakter wird Rohan sein und natürlich Angus! Die anderen kommen natürlich auch vor nach und nach. Ich weiß noch nicht wie ich das ganze genau mache, daher lasst euch einfach überraschen!
Update Zeiten können variieren, je nach Zeit, Muse und Lust!
Feedback ist natürlich wünschenswert, denn ich habe noch gar keine Ahnung ob das was ich schreibe überhaupt gut ist und deswegen würde ich mir wünschen, dass ihr einfach eure Meinung mal dalassen würdet, ob positiv, oder negativ, ich bin bereit zu lernen und mich zu verbessern!

Doch jetzt viel Spaß mit dem Prolog!

Liebste Grüße

O

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Schwere Schritte trampelten auf dem Boden herum. Keine Zeit dafür die Schritte zu verwischen, die Fußspuren zu verwischen. Der gehetzte Atem des Mannes war zu hören. Er musste weit weg von Temra. Es gab keine andere Möglichkeit.
Man hatte sicher schon die Verfolgung aufgenommen. Man würde ihn suchen, aber hoffentlich nicht finden und wenn doch, dann wenigstens nicht mit dem Baby.
Das Balg schrie und schrie, es war wirklich extrem ätzend. Der Mann wünschte es würde still sein, ihn in Ruhe lassen. Dieses Geschrei konnte doch niemand aushalten. Wie weit war er nun weg von Temra? Der Mann hatte leicht die Zeit vergessen, aber an einem See musste er nun anhalten, er konnte nicht mehr, war außer Atem. Das Baby war grausam mit seinen Schreien, wünschte sich sicher nur zurück zu seiner Mutter zu kommen, doch wenn es nach dem Mann gehen würde, dann würde das Baby nie wieder seine Mutter sehen. Nie wieder das Licht der Welt erblicken. Das es noch lebte verdankte es einzig und alleine der Tatsache, dass er noch keine Zeit gehabt hatte sich groß um das Balg zu kümmern. Erst einmal hatte er aus der Schusslinie gemusst.

Königin Maeve hatte sicher Alarm geschlagen und würde sie wohl bald einholen. Eher ihre Soldaten. Der Mann fluchte. Wohin jetzt? Vor ihm lag nur ein See und hinter ihm der Weg, von welchem er kam, also nicht wirklich eine Möglichkeit. Er hätte einfach besser planen müssen, ehe er das Baby entführt hatte. Jetzt war es bereits zu spät. Sein Herz schlug ihm bis zum Hals und er sah sich hektisch um. Das Balg musste weg. Wenn man ihm mit dem Kind erwischen würde, dann wäre die Sache klar, aber wenn das Balg nicht mehr zu sehen wäre. Nun, dann konnte er sich zumindest noch rausreden und sagen, dass er versucht hatte den Dieb aufzuhalten und versagt hatte, dass er ihm entkommen wäre. Lange durfte er nun aber nicht mehr warten und zögern, es würde zu gefährlich werden, einfach viel zu gefährlich. Er zögerte, sah sich um und bastelte auf die schnelle eine Art Floß zusammen, auf welches er schließlich das Baby legte. Dieses brüllte immer noch. "Halt doch endlich den Rand!", zischte der Dunkelhaarige und konnte das Geschrei wirklich nicht mehr ertragen. Das Balg musste weg. Nachdem er es noch befestigt hatte mit Seilen, stieß er das Floß in den See. Sollte es treiben. Man würde es sicher nicht finden und dann würde es sterben. Gut so!

Der Mann war zufrieden mit sich und seiner Tat und klopfte sich den Staub ab und sah an sich runter, ehe er sich wusch und die Kleidung, denn er war teilweise voller Sabber. Musste von dem Baby kommen, richtig ekelhaft!
Jetzt wusste er wieder, wieso er Babys hasste! Der Soldat machte sich fertig und hörte auch schon, wie Menschen kamen. Soldaten aus Temra, die auf der Suche nach dem Dieb waren, welches das Baby von Königin Maeve gestohlen hatte. Der Mann erhob sich, machte eine Miene, als wenn er von sich enttäuscht wäre und atmete tief durch. Nun nur nichts falsch machen.

"Es tut mir leid, ich habe ihn verloren, er hat mich abgehängt und ich war so nahe dran", sagte er und seufzte. "Er ist in den Fluss gesprungen mit dem Baby und ich kann nicht schwimmen, also konnte ich nicht hinterher." Er sollte ein Diplom in Lügen machen. Emotionslos, ohne rot zu werden. War sicher etwas, was nicht jeder konnte.
"Verdammt, das wird Maeve nicht gefallen, was sollen wir ihr nur sagen?", fragte einer der Soldaten. Die anderen tuschelten, sahen wohl schon das schlimmste vor sich.
"Die Wahrheit, oder aber ihr sagt direkt, dass das Baby tot ist, denn Maeve wird es wohl nie wieder sehen." Wie schade. Wer brauchte auch schon ein stinkendes Baby? Außer schlafen, schreien und essen machte es doch sowieso nichts!
"Maeve wird das nicht gefallen", sagte einer der Soldaten. Der junge Mann rollte mit den Augen. "Na und?! Das weiß ich selber, aber man kann nun mal nichts dagegen ändern, oder ihr schwimmt dem Dieb hinterher, wenn ihr euch traut!", fauchte er sie an. Die Soldaten sahen sich an, schüttelten die Köpfe, murmelten etwas davon, dass sie doch nicht verrückt wären.
"Na dann wäre das ja auch geklärt, also wenn ihr dann die Güte hättet und nach Temra zurück kehren würdet?", sprach der Dunkelhaarige und löste sich von diesen Versagern. Das war leichter gewesen als einem Kleinkind den Lolly wegzunehmen. Er war das nervige Balg los. Wahrscheinlich würde es erfrieren, oder ertrinken, egal Hauptsache es würde nie wieder auftauchen!

Der dunkelhaarige Soldat war zufrieden mit sich und kehrte nun zurück nach Kells. Ja, er war eigentlich Soldat in Kells, aber nur noch um zu spionieren, denn seine eigene Treue galt Königin Maeve, aber nicht wenn es um ihr Kind ging. Es hatte weg gemusst. Maeve und ein Kind passte ohnehin nicht zusammen! So war es besser für sie alle.
Je eher sie es einsah desto besser für sie alle. Zumal sie ohnehin allein erziehend war und das war doch nichts für sie, sie machte sich da nur etwas vor.
Noch einmal blickte er auf das Wasser. Das Floß mit dem Kind war außer Sichtweite. Die Strömung hatte gute Arbeit geleistet. Perfekt!
Ein Lächeln erschien nun auf den Zügen des Mannes, ehe er in eine leere Hütte im Wald ging, sich umzog und noch einmal darüber nachdachte was er getan hatte. Nein, keine Reue, kein schlechtes Gewissen. Er war stolz darauf, dass er es geschafft hatte, denn Maeve hatte immer auf ihr kleines Baby aufgepasst und dennoch hatte er es geschafft ihr das Baby vor der Nase wegzunehmen. Das war schon eine Leistung! Sollte ihm erst mal jemand nachmachen!
Er legte leicht seinen Kopf schief, zog seinen Helm auf, ehe er die Hütte weider verließ und nun in sein eigenes Königreich zurück kehrte. Bericht erstatten. Es war wohl seine Pflicht und würde er es nicht machen, würde man sicher Verdacht schöpfen, etwas, was er nicht gebrauchen konnte.


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Nicht all zu weit entfernt, wie sich der Mann vielleicht erhofft hatte, fischte man das Baby jedoch gerade aus dem See. Eine junge Frau, die gerade am fischen war, hatte das Baby gefunden und es mitgenommen in ihr Zuhause, in Kells.
"Wer bist du denn? Shh", sprach sie gerade, das das Baby nur am brüllen war. Wohl kein Wunder, wenn man bedachte, dass man es einfach ausgesetzt hatte! "Wer hat dir das nur angetan? Wo sind denn deine Eltern? Deine Mama und dein Papa?", fragte die Frau, auch wenn sie wusste, dass das Baby ihr nicht antworten konnte. Die junge Frau würde sich auf der Suche nach der Familie des kleinen Jungen machen, der einfach so ausgesetzt worden war.
Irgendwo mussten sie ja sein, aber die Frage war wohl auch, ob sie das Kind haben wollten, denn sie hatten es ja wohl einfach ausgesetzt. Nicht sehr schön, gar nicht schön. Was waren dies nur für Menschen? Doch eigentlich wusste sie ja gar nicht was geschehen war. Es waren nur Vermutungen. Doch sie würde sich um den Kleinen kümmern, bis sie vielleicht einen Anhaltspunkt hatte, woher er kam. Sie hatte den Kleinen auf einem Floß gefunden und dieses kam wohl aus der Richtung von Temra, was weniger gut war, denn das bedeutete, dass das Kind aus Temra kam? Temra und Kells waren verfeindet, also da konnte sie unmöglich nach dem Eltern des Kleinen suchen! Dann musste sie den kleinen wohl behalten und hoffen, dass man ihn suchen würde.
Sie wiegte den Kleinen leicht in ihrem Arm, um ihn zu trösten und fing an ein wenig zu summen und hoffte, dass es schon etwas bringen würde. Sie selber war keine Mutter und daher kannte sie sich auch nicht so gut mit Babys aus, aber sie versuchte dennoch ihr bestes, um das kleine Kind zur Ruhe zu bekommen, aber es wollte einfach nicht aufhören zu schreien. Vielleicht hatte es ja Hunger? Muttermilch wäre für das Baby, welches sicher erst wenige Wochen, oder Monate alt war, sicher am besten, aber da die Mutter nicht in der Gegend war, war dies doch etwas schwierig umzusetzen.
Also musste wohl normale Milch her! Sie ging in ihre Hütte und sah nach, ob sie noch welche hatte und zum Glück war dies auch noch der Fall, sodass sie zumindest das Baby füttern konnte und wirklich wurde es schließlich auch ruhiger nach der Mahlzeit. Die junge Frau lächelte ein wenig und wiegt das Baby weiterhin im Arm, bis es sein Bäuerchen gemacht hatte, Sie verstand wirklich nicht, wieso man einfach ein kleines, hilfloses Wesen einfach so aussetzen konnte, das war einfach nur unmenschlich! Sie würde das Baby erst einmal behalten und schauen ob sie nicht doch die Eltern finden konnte. Doch eines stand fest, das Baby würde nicht überleben, wenn man es auf sich alleine stellen würde, daher musste sie sich solange einfach um das Baby kümmern, alles andere wäre unverantwortlich. Zum Glück lebte sie alleine, daher würde es auch niemanden stören, dass sie ein kleines Kind zuhause hatte.
Das kleine Baby war inzwischen tief und fest eingeschlafen, nicht wissend, was noch alles auf es zukommen würde in der Zukunft.
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