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Die wilden.... - 3. Generation

GeschichteFreundschaft / P12 / Gen
OC (Own Character)
08.01.2016
25.12.2016
21
13.079
2
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14.02.2016 504
 
Kaya

Endlich ist der zweite Schultag zu Ende und die Entspannung der gesamten Ferien ist schon wieder verflogen. Ich laufe zusammen mit Marie zu unseren Fahrrädern und kurze Zeit später radeln wir im gleichen Tempo durch die Stadt. Unser Ziel ist das Otto-von-Bismarck-Gymnasium. Dort angekommen stellen wir unsere Fahrräder ab und sehen uns um. „Lass uns die drei da fragen!“, meint Marie und deutet auf eine Gruppe topgestylte Mädchen in ungefähr unserem Alter. „Sicher?“, frage ich zweifelnd. „Komm schon!“, meint sie und packt mich am Handgelenk. Die drei unterbrechen ihr Gespräch, als sie uns bemerken. „Können wir euch mal was fragen?“, fragt Marie selbstbewusst. „Klar!“, meint die eine mit erhobenem Kopf, sie scheint die Anführerin zu sein. „Was wollt ihr denn wissen?“ Marie sieht mich mit einem Die-sind-doch-ganz-nett-Blick an und fragt: „Kennt ihr zufällig eine Leticia, die jetzt hier in der achten Klasse wäre?“, frage ich, denn ich will so wenig wie möglich Zeit mit ihnen verbringen. Das Gesicht der Mädchen wir unfreundlich, hart und spöttisch und sie fragt: „ Was wollt ihr den von der?“, dann dreht sie sich um und geht von ihren Freundinnen verfolgt davon. „Was sollte das denn?“, frage ich Marie und schaue den Dreien verblüfft hinterher. Aber meine Freundin hört mir gar nicht zu, sondern startet einen neuen Versuch. Sie bleibt vor einem blonden Jungen stehen, der gerade damit beschäftigt ist, sein Fahrrad ab zu schlissen. „Hi. Können wir dich mal was fragen?“, spricht Marie ihn an. Er blickt auf und meint: „Klar, was gibt es denn?“ „Kennst du vielleicht eine Leticia, die jetzt ihr in der Achten wäre?“ „Meint ihr die mit langen rotblonden Haaren und mädchenhaften Klamotten?“, fragt er und ein Schatten legt sich über sein Gesicht. „Genau die!“, sagen Marie und ich wie aus einem Mund. Der Schatten auf seinem Gesicht wird stärker und er meint: „Das ist keine schöne Geschichte.“ „Was war denn mit ihr?“, fragt Marie nach. „Na ja, niemand redete mit und wenn, dann nicht besonders nett. Sie hatte auch keine Freunde. Es war ihr wirklich nicht einfach für sie!“. „Sie wurde gemobbt?!“, frage ich entsetzt. Der Junge nickt und schaut traurig in die Ferne. „Aber wieso das denn?“, frage ich nach. „Das weiß ich selber nicht so genau. Wahrscheinlich lag es daran, dass Sarah sie hasste.“. „Sarah?“ , fragt nun Marie nach. „Ja, das Mädchen bei dem ihr vorhin zuerst wart.“ „Okay, also Sarah konnte Leticia nicht leiden. Aber was ist mit den Anderen?“, frage ich. „Sarah ist ihr wie die Königin, keiner traut sich ihr zu wiedersprechen. Sie hat einen steinreichen Vater und viele vergöttern sie. Na ja, ich muss dann auch los.“, meint er. „Okay, danke für deine Hilfe!“, verabschiede ich mich. „Bitte, keiner Ursache und passt auf Leticia auf.“, meint er und lächelt uns traurig zu, dann steigt er auf sein Fahrrad und fährt davon. „Das ist ja ein starkes Stück!“, meint Marie und ich kann nur stumm nicken. So, schockiert bin ich, von dem, was ich über Leticia erfahren habe.
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