Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Die wilden.... - 3. Generation

GeschichteFreundschaft / P12 / Gen
OC (Own Character)
08.01.2016
25.12.2016
21
13.079
2
Alle Kapitel
32 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
25.03.2016 725
 
Marie

Ich trete kräftig in die Pedale, um nicht zu spät zu kommen. Jaja, Pünktlichkeit ist nicht so meine Stärke! Ich habe die Schule erreicht und fahre direkt durch das Schultor- einer der Vorteile, wenn man zu spät kommt.  Vor dem Fahrradschuppen begrüßt mich Kaya mi einem: „Kannst du nicht einmal pünktlich kommen?“ Das fragt sie jeden Tag, auch wenn sie weiß, dass ich es nicht kann. Während  ich mein Fahrrad anschließe, steht Kaya daneben und nervt, indem sie die ganze Zeit „Beeile dich!“, „Mach mal schneller!“ oder „Komm schon!“ sagt. „Jetzt chille doch mal!“, sage ich „Hast du Lucie heute eigentlich schon gesehen?“ „Ja, aber nur kurz. Sie hat mir nur ihre Handynummer gegeben und dann kam Leticias Bus.“, erzählt sie. Während dessen habe ich mein Fahrrad fertig angeschlossen und betrete neben Kaya da Schulhaus. Es klingelt vor: „Los, wir müssen uns beeilen!“, meint Kaya und wir rennen los. Noch gerade rechtzeitig schlüpfen wir vor unserem Deutschlehrer ins Klassenzimmer und setzen uns auf unsere Plätze, in der Mitte der ersten Reihe. „Guten Morgen!“, begrüßt uns Herr Maler und der Unterricht beginnt. Ich bin gerade dabei, eine an der Tafel stehende Aufgabe zu lösen, als auf einmal mein Stuhl wackelt. Jemand hat dagegen getreten! Und ich weiß auch wer! Genervt drehe ich mich um und schaue in Fabians grinsendes Gesicht. Dieser Idiot! Er und seine Freunde haben wirklich nichts anderes zu tun, als Kaya und mich zu nerven. Ich drehe mich wieder um und werfe meinen Stift auf mein Blatt. „Fabian?“, fragt Kaya verständnisvoll und ich nicke nur stumm.

Die Pause beginnt und Kaya und ich beschließen, sie im Zimmer zu verbringen. Sie will mir ein Video von ihrem Training gestern zeigen- sie turnt am Balken. Kaya holt ihr Smartphone aus ihrer Schultasche, auch wenn wir das eigentlich nicht dürfen. Sie legt es auf den Tisch und taucht noch einmal  ab, um ihr Ranzenfach zu schließen. Aber als sie wieder nach ihrem Handy greifen will, ist es weg! „Wo ist mein Handy?“, fragt sie und schaut mich an. „Ich weiß es nicht.“, gebe ich zu und sehe mich um. Dabei entdecke ich Jonas, den besten Freund von Fabian, der neben der Tür steht. Und er winkt uns doch tatsächlich mit Kayas Handy! „Mann Jonas, gib das her!“, ruft Kaya ihm zu. Doch an statt es ihr wieder zu geben, rennt er, gefolgt von Fabian und Sebastian, aus dem Zimmer. Kaya schaut mich entnervt an, aber uns bleibt nichts anderes übrig, als den Beiden hinterher zu rennen.

Lucie

Leticia und ich sitzen an unserem Tisch in der zweiten Reihe und essen unser Frühstück, als mich Leticia auf einmal an stupst. „Schau mal!“, meint sie und deutet auf Marie und Kaya, die drei Jungen hinterher rennen. „Die scheinen Probleme zu haben!“, spricht Leticia meinen Gedanken aus. Ich springe auf und renne ebenfalls aus dem Zimmer, Leticia folgt mir. Als ich aus dem Zimmer komme, sehe ich die fünf gerade noch um eine Ecke biegen. Ich laufe schneller um sie einzuholen und dabei bemerke ich nicht, dass Leticia auf einmal nicht mehr hinter mir ist.

Leticia

Ich stehe auf dem Gang vor meinem Klassen und sehe zu, wie Lucie lossprintet. Mir wird klar, dass ich nicht mit ihr mithalten kann, ich will ihnen aber trotzdem helfen. Das Schulgebäude hat zwei Treppen, eine links und eine rechts. Ich stehe genau vor der Linken und die Anderen renne auf die rechte Treppe zu. Von da aus wäre es nur logisch, wenn sie nach oben rennen. Und das kann ich genauso gut von der linken Treppe aus. Ich nehme also meine Beine in die Hand und renne los. Und noch bevor ich um die Ecke, am Ende der Treppe biegen kann, höre ich schon die Stimmen  der Jungs. Wenn ich hier bleibe muss ich sie überraschen und aufhalten können! Ich drücke mich näher an die Wand und schaue vorsichtig um die Ecke. Jetzt! Ich springe aus meinem Versteck hervor. Und es funktioniert wirklich, die drei bleiben erschrocken stehen. Und Kaya, Marie und Lucie reagieren blitzschnell. Ich halte zusammen mit Marie Fabian und Sebastian davon ab, Jonas zu helfen. Während Lucie und Kaya sich um Jonas kümmern. Und sobald Kaya ihr Handy hat lassen wir von den dreien ab. Diese nutzen das auch, um sich blitzschnell zu verziehen. „Danke!“, sagt Kaya und ich grinse sie an.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast