Ach das ist Liebe...? Hab ich auf dem Boden gefunden...

GeschichteAllgemein / P16 Slash
Kikuchi Touma OC (Own Character) Tanaka Youichi
07.01.2016
27.01.2016
3
2677
 
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Name:
Rena Takahashi

Alter:
21

Aussehen:
Rena besitzt langes, kirschblütenfarbenes Haar, das ihr glatt über den Rücken fällt. Ihr Pony ist gerade geschnitten und verdeckt teilweise ihre Augenbrauen. Ihre Augen sind dunkelrosa. Rena ist schlank, groß und hat gute Proportionen.
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Rena

Das Piepen meines Weckers reißt mich aus meiner rosaroten Traumwelt.
Gähnend richte ich mich auf und reibe mir den Schlaf aus den Augen. Anschließend stelle ich den Wecker aus.
Ich seufze. Manchmal wünschte ich, ich könnte einen ganzen Tag durchschlafen. „Das wäre der Himmel auf Erden“, murmel ich schlaftrunken und schlage meine blaue Decke weg.
Dann tapse ich zu meinem Kleiderschrank. Die Türen sind zwei große Spiegel, sodass ich mich gleich im Spiegel bewundern kann.
Meine hellen Haare sind zerzaust und unter meinen Augen befinden sich dunkle Schatten. „Mist“, jammere ich. „Ich hätte nicht so lange zocken dürfen.“
Ich werfe meinem Computer einen Blick zu, seufze und wende mich wieder zu meinem Spiegelbild.
„Das wird schon wieder“, spreche ich mir selbst Mut zu und öffne den Schrank.
Schnell suche ich mir Unterwäsche heraus und schnappe mir eine schwarze Röhrenjeans, eine weiße Bluse, schwarze Weste sowie schwarze Krawatte.
Damit husche ich lautlos durch den Flur zum Bad.
Hinter mir schließe ich die Tür ab. Schnell ziehe ich mein Schlafanzug – ein viel zu großes, blaues T-Shirt – aus.
Ich fröstle und steige schnell unter die Dusche und stelle das Wasser an. Es dauert einige Sekunden bis es warm wird, erst dann stelle ich mich richtig runter und lasse das warme Wasser auf meinen Körper prasseln.
Ich genieße die Erfrischung und greife nach meinem Shampoo und seife mir ordentlich die Haare ein.
Als ich aussteige, friere ich wieder und schnappe mir schnell mein Handtuch.
Während ich zum Badezimmerspiegel laufe, trockne ich meine Haare. Bevor ich einen Blick in den Spiegel riskiere, trockne ich noch schnell den Rest meines Körpers und ziehe mir meine Unterwäsche an.
„Perfekt!“, jubele ich, als ich sehe, dass die dunklen Schatten verschwunden waren.
Ich föhne meine Haare, danach kämme ich sie ordentlich durch. Schminke trage ich mir nur dezent rauf.
Dann ziehe ich mich an. Zufrieden sehe ich mich an, zeige meinem Spiegelbild ein Piece. Dann husche ich noch schnell in mein Zimmer, um meine Tasche zu holen.
Schließlich fange ich heute mit meiner Arbeit als Lehrer an. Nicht, dass ich es nötig hätte. Schließlich arbeite ich nebenbei als Model und bin gar nicht mal so schlecht.
Hoffentlich erkennt mich keiner an der neuen Schule...Für diese Fälle hatte meine Agentin eine Brille mit Fakegläsern besorgt.
Skeptisch betrachtete ich das schwarze Gestell. „Was soll´s“, meine ich nur schulterzuckend und setze mir die Brille auf.
Danach laufe ich die Treppe herunter.

Meine Mutter steht schon in der Küche und bereitet das Frühstück vor.
„Guten Morgen, Rena-chan“, begrüßt sie mich lächelnd.
Rena-chan ist nur einer ihrer vielen Spitznamen für mich. Wenn ich ehrlich bin, hasse ich diese Namen.
„Morgen“, lächele ich und gebe ihr einen Kuss.
„Tschuldige, Mum, aber ich muss auch gleich los“, sage ich und schmiere mir schnell ein Toast.
„Oh“, macht meine Mutter nur. „Verstehe.“
Ich höre, dass sie etwas enttäuscht ist, aber dann meint sie: „Na ja, du willst ja pünktlich da sein.“
Ich nicke nur, da bin ich auch schon aus der Küche verschwunden und ziehe mir meine Schuhe an und anschließend meinen hellbraunen Mantel.

Die Fahrt im Zug vertreibe ich mir mit einem Manga. Auch eine Leidenschaft von mir: Manga lesen.
Verträumt betrachte ich die Zeichnungen. Meine Schwester kann genauso zeichnen, aber leider verstehen wir uns nicht mehr so gut...
Eine weibliche Stimme aus dem Zug macht mich darauf aufmerksam, dass ich aussteigen muss. Die letzten Meter laufe ich.
Kurz vor der Schule klingelt mein Handy.
„Takahashi?“, sage ich in den Hörer.
„Ah, Rena!“
Meine Agentin.
„Hör zu! Ich habe ein Bombenangebot! Heute um 18 Uhr habe ich ein Shooting mit einen der besten männlichen Models arrangiert!“, quietscht sie begeistert ins Telefon.
„Du, Saotome-san“, beginne ich nervös. „Du weißt doch, heute habe ich meinen ersten Arbeitstag. Und ich weiß nicht, ob ich es um 18 Uhr schaffe.“
Ich höre ein Seufzen seitens meiner Agentin.
„Süße, weißt du wie wichtig das ist?“, kommt es von ihr.
„Ja, natürlich! Aber es geht heute nicht. Kannst du es vielleicht verschieben, oder so?“, schlage ich zaghaft vor.
Wieder ein Seufzer.
„Okay, ja ich werd´s versuchen“, sagt sie, kling aber nicht sonderlich begeistert.
„Danke, Saotome-san!“, rufe ich glücklich ins Telefon und lege auf.

Die letzten Meter sprintete ich zur Schule.
Schnaufend komme ich im Lehrerzimmer an.
„Ah, du musst unsere neue Lehrerin sein.“ Eine freundlich aussehende Frau kam auf mich zu.
Ich nickte. „Ja, ich bin Rena Takahashi.“
Schnell weist sie mich in alles ein und zeigt mir auch gleich meinen Platz. Dort lege ich meine Tasche ab.
„Bis zur ersten Stunde ist noch etwas Zeit. Mache dich doch solange mit den anderen bekannt“, lächelt die Frau und geht.
Ich sehe ihr noch einige Sekunden nach, ehe ich mich seufzend meinem Tisch zu wandte. Mein Blick viel auf einen jungen Mann, der etwa in meinem Alter war, vielleicht auch älter.
Er wirkte etwas deprimiert, sodass ich einen Entschluss fasste.
Ich sah mich suchend nach der Kaffeemaschine um und lief dorthin, dann nahm ich mir eine Tasse aus dem Schrank und begann für den Mann Kaffee zu machen.
Schlussendlich stellte ich ihm die Tasse vor die Nase.
„Danke“, sagte er und lächelte mich an. Er hatte ein schönes Lächeln.
„Keine Ursache“, antworte ich und streiche mir einen helle Haarsträhne hinters Ohr.



Touma

Gähnend stand ich auf.
Ein Blick auf meinen Wecker verriet mir, dass ich früher als sonst wach geworden bin.
Ich seufzte und stand auf. Jetzt noch versuchen einzuschlafen würde mir nichts bringen.
Ich lief zum Kleiderschrank, wo meine Schuluniform hing. Diese nahm ich mir und zog mich schnell um. Anschließend nahm ich mir meine Tasche und ging in die Küche.
Dort machte ich mir mein Obento für die Schule und aß selbst noch ein Kleinigkeit. Dann machte ich mich schon auf den Weg.
Der Weg zur Schule verlief ruhig und ich freue mich schon meine Freunde wiederzusehen.
Dann fiel es mir wieder ein.
Bekamen wir heute nicht eine neue Schülerin? Wie sie wohl war?
Ich bog in eine Straße ein, da kam auch schon meine Schule ins Sichtfeld.

In der Schule wechselte ich meine Straßenschuhe mit meinen von der Schule, dann ging in in mein Klassenraum.
Er war noch großteils leer. Außer mir, war noch ein Mädchen mit langem, pinken Haar im Raum.
Sie ist wunderschön, stellte ich fest und vergaß regelrecht aus der Tür zu gehen.
„Hey, Touma-kun!“, vernahm ich Futabas Stimme.
„Steh nicht einfach so in der Tür!“, lachte sie und drängte sich an mir vorbei und ging zu ihrem Platz. Hinter ihr war Kou.
„Tschuldigt!“, sagte ich und lächelte verlegen, dann ging ich auch zu meinem Platz.
Wieder sah ich zu dem Mädchen.
Wer sie wohl war? Irgendwie kam sie mir bekannt vor...