Ach das ist Liebe...? Hab ich auf dem Boden gefunden...

GeschichteAllgemein / P16 Slash
Kikuchi Touma OC (Own Character) Tanaka Youichi
07.01.2016
27.01.2016
3
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 Datenschutzinfo
 
 
Name:
Sayuri Takahashi
Alter:
15 1/2
Aussehen:
Sayuri ist ziemlich dünn.Sie hat blauen Augen und lange rose-pinke Haare. Am liebsten trägt sie bequeme Klamotte ,aber bei einer Feier macht sie sich auch schick. SIe nimmt immer ein schwarzes Band und macht sich so einen Zopf. Besser gesagt dieses binden sie unten um ihre Haare.
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Sayuri

„Aufstehen!“,hörte ich die schrille Stimme meiner Mutter. Grummelnd richtete ich mich auf und wischte mir einen Speichelfaden vom Mundwinkel. Mit müden Blick nahm ich mir meinen Wecker und sah diesen an. Als ich bemerkte wie spät es war ,war ich sofort wach und stand auf. Meinen Wecker warf ich aufs Bett. „Wieso hast du mich nicht früher geweckt!“,rief ich nach unten. Ich zog hektisch die Schuluniform meiner neuen Schule an. Seid einer Woche lebten wir jetzt in Tokio und heute war mein erster Schultag. Drauf habe ich eigentlich gar keine Lust. Bis jetzt wussten sie noch nicht von wem ich die Schwester bin ,aber irgend wann würde das noch raus kommen.
Als ich mir meine Haare mit meiner Bürste schnell durch gekämmt hatte band ich mein schwarzes Band noch um diese. Es war nur ,damit meine Haare nicht all zu durch einander waren. Vorne hatte ich an jeder Seite noch eine lange Strähne draußen gelassen. Machte mich nie sonderlich schön. Hatte keinen Grund dafür. Meiner Meinung nach bin ich nur ein durchschnittliches Mädchen. Das Einzige was ich gut konnte ist zeichnen.
Leise seufzte ich und nahm mir meine Schultasche. Schon lief ich nach unten ,die Treppe runter zu meinen Eltern. Ich schätze mal das meine Schwester schon längst wach war. Von uns Beiden ist sie wirklich perfekt. Egal was Rena tat sie konnte es sofort. Ich hingegen bin ein richtiger Tollpatsch.
„Guten Morgen!“,meinte ich nur gestresst. Von meinem Vater klaute ich den Toast mit Marmelade. „Muss leider los!“,sagte nur zu meinen Eltern. Beiden gab ich einen Kuss auf die Wange. „Ach Mensch Sayu...“,murmelte meine Mutter. Ich verdrehte die Augen und rannte einfach aus dm Haus. Konnte es einfach nicht mehr hören. Immerhin wider sagte meine Mutter Sayu zu mir. Meiner Schwester gab sie süße Spitznamen. Ich hatte nur diesen einen.

Wegen meinen ganzen Gedanken hätte ich fast den Zug verpasst ,aber war gerade so noch rechtzeitig drin. Ich hielt mich an einer Stange fest und holte erst einmal tief Luft. In Sport war ich nicht gut gewesen. Ach was rede ich da? Ich bin in nichts gut!
Als die Bahn bei meiner Station hielt stieg ich aus. Während ich zur Schule ging liefen auch viele an mir vorbei mit der gleichen Schuluniform die ich auch hatte. Jedoch hatten diese ein breites Lächeln auf den Lippen. Das kam sicherlich daher ,weil sie sich mit ihren Freunden unterhielten. Freunde brauchte man nicht...
Ich räusperte mich einmal und ging dann einfach schneller. Als ich bei der Schule ankam suchte ich vorn meinen Spind ,wo ich die Schuhe wechseln konnte. Nach einigen Minuten fand ich ihn und tauschte meine Straßenschuhe gegen die Schulpantoffeln. Diese hatten einen blauen Gummi. Es gab sicherlich unterschiedliche Farben. Immerhin bin ich im ersten Jahr. Ob ich diese Schule überhaupt überlebe?
Nachdem ich die Schuhe an hatte machte ich mich auf den Weg zu meiner Klasse.Dabei hatte ich einen Zettel in der Hand ,wo drauf stand in welchen Raum ich musste und ich welcher Klasse ich war.
„Ach da...“,murmelte ich. War zehn Minuten herumgelaufen bis ich den Klassenraum gefunden hatte. Mit einem mulmigen Gefühl ging ich hinein und setzte mich ganz hinten hin ans Fenster. Meine Tasche stellte ich auf den Tisch und öffnete sie. Dort drin war der kleine Plüschhase ,welchen ich von meinem Kindheitsfreund bekommen hatte bevor er umzog. Meine Wangen wurden leicht rot und ich öffnete schnell das Fenster. Eine angenehme Herbstbrise wehte mir um die Nase. Ich schüttelte einfach nur den Kopf und packte meine Sachen aus. Danach hing ich die Tasche an meinen Tisch ,ehe ich mich setzte. Mit gefühllosen Blick starrte ich aus dem Fenster.

Yuichi

Ich war noch vor meinem Wecker wach und als er piepte schaltete ich ihn aus. „Guten Morgen...“,murmelte ich. Dabei sah ich zu meiner schwarzen Katze ,welche auf meinem Bett lag. Kurz streichelte ich sie und ging dann aus meiner Wohnung. Hatte schon alles erledigt was man am Morgen tat ,also würde ich wie immer pünktlich in der Schule sein. So wie es sich bei einem Lehrer gehörte.
Bei meinem Wagen angekommen stieg ich ein und fuhr zur Schule. Meinen Wagen parkte ich auf dem Lehrerparkplatz. Nachdem ich diesen abgeschlossen hatten lief ich zum Lehrerzimmer. Falls ich was nicht falsch verstanden habe würden wir heute eine neue Lehrerin bekommen ,aber auch eine neue Schülerin. Nur ist dieses Mädchen nicht in meiner Klasse. Genauso ist mein Bruder mit in der Klasse von diesem Mädchen. Hatte das mit Absicht gemacht. Er wollte ja in der Schule nicht so viel mit mir zu tun haben. Konnte ich ja auch sehr gut verstehen ,aber er sollte wenigstens nach Hause kommen ,wenn ich sagte das ich für ihn koche. Selbst unser Vater meinte Kou sei nie da. Das ist auch nichts schlimmes ,nur fehlt er jeden Abend. So langsam weiß ich echt nicht mehr was ich machen sollte. Er wurde immer schlechter in der Schule. Deswegen war er auch nicht mehr in der hochbegabten Klasse.
Grummelnd ließ ich mich auf meinen Platz fallen im Lehrerzimmer. „Kou bringt mich irgendwann noch um...“,murmelte ich mit geschlossenen Augen. Dann wurde mir eine Tasse Kaffee auf den Tisch gestellt. „Danke.“,sagte ich lächelnd zu der Person ,welche mir diesen hingestellt hatte. Schon nahm ich die Tasse und trank einen Schluck. Das tat gut...