Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Wenn das Schicksal zuschlägt

von A5-Girl
GeschichteAllgemein / P12
Ben Chuck Minho Newt OC (Own Character) Thomas
05.01.2016
14.04.2016
30
32.328
1
Alle Kapitel
9 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
05.01.2016 1.085
 
Es war Frühstückszeit. Thomas, Minho und Newt unterhielten sich gerade, als ein lautes Dröhnen ertönte. Newt und Minho wechselten einen verwirrten Blick aus. So früh war die Box noch nie gekommen. Die drei Jungen sprangen von ihren Plätzen auf und bahnten sich ihren Weg zur Box. Die wenigen Lichter, die bereits wach waren standen, wenn auch etwas überrascht, ebenfalls auf und folgten dem Dröhnen. Der Großteil der Jungen wurde erst durch das Ankommen der Box geweckt, da sich noch nicht mal die Tore geöffnet hatten.
Newt und Minho zogen mit einem gewaltigen Rums das Gitter auf. Schockiert blickten sie hinunter. Was sie dort sahen konnten und wollten ihre Köpfe nicht verstehen. "Ist es das was ich glaube, dass es ist?", fragte Minho. Newt war ziemlich spachlos. Wohingegen Thomas schon wieder von der Neugierde gepackt wurde:"Ich geh runter und sieh nach." Mit einem kleinen Sprung befand er sich auch schon am wackeligen Boden der Box.
"Und?", fragte Newt nach. Thomas drehte sich zu Newt um und nickte ihm zustimmend zu. Also hatten sich die Jungen doch nicht verschaut. "Es ist ein Mädchen!", verkündete Newt den anderen Lichtern, die nun noch angestrengter versuchten nach vorne an den Rand der Box zu kommen.
Ein Raunen lauter irritierter Lichter entstand. Keiner konnte sich die Tatsache, dass nach zwei Jahren so plötzlich ein Mädchen auftauchte, erklären. Sie hatte lange braune Haare und war relativ dünn. "Aber das ist nicht alles," rief Thomas nach oben. "Ich glaube sie...sie ist nicht bei Bewusstsein!"
Umgehend verständigte Minho Jeff und Clint. Die beiden Sanis schlängelten sich durch den Haufen neugieriger Jungen und hievten das Mädchen mit Thomas und Newts Hilfe aus der Box und auf eine Trage.
Als sie die Bewusstlose  gerade ins Krankenzimmer bringen wollten ertönte die, jedem bekannte, Stimme ihres Anführers:"Was macht ihr ganzen Strünke noch hier? Habt ihr keine Arbeit?!" Die Ansammlung an Lichtern löste sich langsam aber sicher auf. Auch Jeff und Clint waren mit dem Mädchen im Gehöft verschwunden, als Alby sich an Newt und Thomas wandte. "Ich vertraue dem Haufen Strünke hier nicht ganz. Zumindest nicht wenn es sich um sowas handelt. Seid bitte so gut und passt ein wenig auf sie auf. Und einer von euch soll da sein und ihr die Lichtung zeigen, wenn sie aufwacht." Thomas und Newt nickten und gingen auf direktem Weg zum Krankenzimmer. Dort kümmerten Jeff und Clint sich gerade um die Sortierung der Medikamente. Newt nahm sich einen der wackeligen Holzstühle und setzte sich damit direkt neben das Krankenbett. Thomas stand noch ungeduldig im Türrahmen: "Ehm...Newt.." "Schon in Ordnung geh ruhig, sonst kriegst du noch Ärger mit Minho." "Aber nur wenn es dir nichts ausmacht. Immerhin ist es nicht gerade ohne den ganzen Tag..." "Jetzt geh schon, Tommy. Sonst überlege ich es mir noch mal anders!", unterbrach Newt ihn. Thomas machte sich schon auf den Weg zum Ausgang als er nochmal zurück rannte:"Danke." Und schon sauste über die Lichtung auf zu Minho und den restlichen Läufern. Währenddessen blieb Newt abwartend im Krankenzimmer zurück und musterte das Mädchen. Es kam ihm irgendwie so vor, als hätte er sie schon mal irgendwo gesehen. Was ja praktisch unmöglich war, da er sich lediglich an zwei Jahre seines Lebens erinnern konnte und diese alle auf der Lichtung verbracht hatte.

Zu Mittag hatte Chuck Newt etwas zu essen gebracht, denn das Mädchen schlief immer noch. Am Nachmittag war Newt ein wenig müde und wollte schon ziemlich gerne ins Bett gehen, aber da Thomas noch nicht aus dem Labyrinth zurück war, blieb ihm nichts anderes übrig als weiterhin auf die bewusstlose Brünette zu starren. Und gerade als er kurz davor war einzunicken fuhr das Mädchen im Bett hoch und stützte sich schwer atmend auf ihren Händen ab. Newt zuckte kurz zusammen, rückte dann jedoch noch etwas an das Mädchen heran. Sie sah ihn geschockt und verwirrt an. In ihren grünen glänzenden Augen konnte Newt pure Angst erkennen. "Hey, alles in Ordnung?", sagte er mit einer so sanften Stimme, dass ihr nichts anderes übrig blieb als langsam zu nicken. "Erinnerst du dich an deinen Namen?" Erneut bekam Newt ein Nicken als Antwort. "Möchtest du ihn mir verraten?" Diesmal schüttelte sie heftig ihren Kopf. "Ist ok. Ich bin Newt. Wenn du magst kann ich dir alles zeigen." Vorsichtig setzte sie sich an den Rand des Bettes und antwortete ganz leise:"Wenn du mir sagst wo ich bin und warum ich mich an nichts erinnern kann." Ein leichtes Lächeln zeichnete sich in Newts Gesicht. Er nickte und ging mit ihr aus der Krankenstation hinaus auf die Lichtung. "Also das hier ist die Lichtung. Aber warum wir hier sind wissen wir nicht. Und welchen Grund es hat unser Gedächtnis zu löschen kann ich dir leider auch nicht sagen." "Anna" "Wie bitte?", fragte Newt verwirrt nach. "Ich heiße Anna." Newt lächelte.
Den Rest des Tages verbrachten sie damit sich die Lichtung anzusehen. Newt erzählte Anna alles, was sie darüber wissen musste. Die Berufe, die Regeln und dass Alby hier das Sagen hatte. Danach hatten sie sich an den Rand der Lichtung gesetzt und Anna starrte die ganze Zeit auf die großen Tore. Newt hatte ihr erzählt, dass sie sich jeden Abend schlossen und jeden Morgen öffneten. Gespannt wartete sie nun darauf, wurde aber abgelenkt, als drei der Läufer aus dem Labyrinth auf die Lichtung kamen. Abrupt stand Newt auf. Ben, Thomas und Minho kamen auf die Beiden zu. "Nah, Frischling. Wie war der Schönheitsschlaf?", fragte Ben scherzend. "Ich bin Ben," er streckte seine Hand aus und Anna schüttelte sie.
Währenddessen zogen Minho und Thomas Newt beiseite. "Wir müssen sofort eine Versammlung einberufen!", sagte Minho aufgeregt. "Warum dass denn?" "Wir haben einen toten Griewer gefunden," platzte Thomas heraus bevor Minho antworten konnte. Newt nickte und stimmte der Idee mit der Versammlung zu. "Wie war dein Tag mit dem Frischling eigentlich?", fragte Minho frech grinsend."Ziemlich ok. Sie redet nicht viel." Die drei schauten rüber zu Anna und Ben die sich lachend unterhielten. "Also ich glaub mit Ben scheint sie sich ziemlich gut zu verstehen," gab Thomas amüsiert zu.
"Vergiss nicht was Alby gesagt hat!" Newt flüsterte Thomas zu:"Wir sollen auf sie aufpassen!"
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast