a Princess Princess side story

von Erymea
KurzgeschichteHumor, Freundschaft / P12
Akira OC (Own Character) Toru Yujiro
05.01.2016
05.01.2016
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„Akira!“ Harumi war vorgelaufen weil er den BBQ-Geruch aus dem Garten der Familie Sakamoto gerochen hat. Klar. Akira hatte uns ja eine SMS geschickt gehabt. Mein Name ist Kyubi Yamanaka und ich bin Harumis Freundin. Ich habe ungefähr taillenlanges lila Haa und trage dieses meist offen. Meine Zwillingsschwester Myabi trägt ihr Haar auf schulterlänge. Wir biegten gerade um die Ecke als Harumi sich theatralisch an den Gartenzaun stellte. „Akira! Warum hast du mir nicht Bescheid gegeben das wir grillen?!“ Er stürmte in den Garten und umarmte seinen Bruder innig. Den Bewegungen seiner Schulter nach hatte er sogar angefangen zu weinen. Myabi schenkte mir einen mitleidigen Blick.
„Unglaublich wie er sich wieder aufführt. Dabei müsste man meinen ich gebe ihm schon genug Liebe.“
„Da könntest du recht haben, Kyun. Oh sieh mal, Akira-kun hat Besuch. Wir sollten uns vorstellen gehen. Und rette Harumi aus dieser Situation bevor es noch peinlich für ihn wird.“ Kichernd betraten wir den Garten. Akiras Freunde, ein blonder und ein blauhaariger Junge beobachteten die beiden Brüder argwöhnisch. Die Schüler der Fujimorischule wussten nicht das Harumi, der legendäre Sakamoto-Sama, eigentlich ein totales Weichei war. Ich lachte auf und packte Harumi am Kragen.
„Hey! Harumi! Reiß dich zusammen!“ Alle Augen richteten sich auf mich. Nanami und Hideki lachten auf und auch Harumis Schwestern zwinkerten sich zu.
„Oha Kyubi, macht ihn wieder fertig.“ Ich achtete nicht auf sie sondern zog Harumi auf die Füße.
„Sag mal spinnst du so in Tränen auszubrechen? Du bist ein erwachsener Mann du Memme!“ Harumi schniefte ein letztes Mal und straffte dann die Schultern. Und plötzlich war er wieder der coole Sakamoto-Sama. Ich seufzte. Myabi lachte und wandte sich den Jungs zu.
„Guten Abend. Mein Name ist Yamanaka Myabi und das ist meine Schwester Kyubi. Wir sind Nachbarn der Familie Sakamoto und ich bin Akiras Freundin.“ Sie verneigte sich. Die Jungs sprangen auf und sahen Akira geschockt an.
„Du hast eine Freundin?!“, rief der blauhaarige und sah ungläubig zwischen Myabi und Akira hin und her. Der blonde schluckte und deutete auf Akira.
„Du BIST der geborene Sakamoto-Sama. Gute Noten, ein Ass im Sport, ein netter Typ und dann auch noch mit Freundin!“ Myabi blickte fragend die Jungs an und wandte sich dann Akira.
„Was ist mit ihnen?“ Dieser zuckte mit den Schultern.
„Wie auch immer“, mischte ich mich ein. „Mein Name ist Kyubi und ich bin Harumis Freundin. Nett euch kennen zu lernen.“ Ich streckte ihnen meine Hand zu und schüttelte die ihren. Der blonde fasste sich als erster wieder.
„Mein Name ist Yujiro Shihodani und gehe in die selbe Klasse wie Akira.“
„Ich bin Toru Kono und gehe ebenfalls in dieselbe Klasse.“ Ich nickte ihnen zu und wandte mich dann ab. Natsuru und Fuyuki saßen schon am Tisch. Ich begrüßte sie und setzte mich dazu. Die anderen kamen ebenfalls dazu.
„Auf welsche Schule geht ihr?“, fragte Toru und lehnte sich entspannt zurück.
„Wir besuchen den ersten Jahrgang der Sakuranomiya-Mächen-Oberschule. Dort helfen wir der SMV aus.“ Myabi lächelte die beiden an. Typisch. Immer hatten alle Myabi sofort im Auge und fanden sie als angenehmer als mich. Ich nahm einen großen Schluck Wasser. Harumi sah mich fragend an und beugte sich zu mir herüber.
„Ich mag dich lieber, meine kleine Kratzbürste“, flüsterte er lächelnd. Ich musste ebenfalls lächeln.
„Kyubi-San ich habe gehört du bist ein Sportskanone?“, fragte Shihodani und ich wandte mich ihm zu.
„Ja. Ich mache Kyudo, Kendo und Krav Maga. Ich bilde mir schon ein, darin gut zu sein.“
„Du bist ja nur Juniorenmeisterin im Kendo, das absolut keine Auszeichnung“, warf Myabi lachend ein und ich nickte. Dann erhob ich mich und streckte meine Hand gen Himmel.
„Jeder Meistertitel ist mir Wurscht! Ich strebe nach Olympia!“ Die Jungs brachen in Gelächter aus und auch die Sakamotos konnten sich das lachen nicht verkneifen.
Später, nach dem essen, lehnte Myabi an Akiras Schulter. Die beiden saßen auf der erhöhten Terasse. Sie döste vor sich hin und wir anderen hatten uns auf Decken ins Gras gesetzt. Ich lehnte an Harumis Brust.
„Kaum zu glauben das es schon so spät ist.“ Yujiro schielte auf seine Uhr und blickte in die Runde. Ich stand auf und streckte mich.
„Wer hat Bock auf Feuerwerk?“, fragte ich und alle nickte zustimmend. Selbst Myabi hob den Kopf.
„Hast du welches?“ Ich nickte und antwortete:
„Auf Bad Ass Kyu ist Verlass!“ Yujiro sprang auf und sah mich geschockt an. Ich lächelte herablassend, wohl wissend was jetzt kommen würde. Toru sah ihn nur verständnislos an.
„Jetzt erkenne ich dich! Du bist Bad Ass Kyu, die Schlägerin, die in der Mittelstufe die Gegend terrorisiert hat. Deine Gang war berühmt-berüchtigt!“ Torus Augen weiteten sich als ich grimmig nickte.
„Ja. Ich bin es. Aber das ist vorbei. Und ich habe immer die Leute verprügelt, die andere gemobbt haben. Resistance stand für Gerechtigkeit. Na gut, ein oder zweimal haben wir vielleicht mal was mitgehen lassen aber...“ Ich machte eine wegwerfende Handbewegung. Harumi umarmte mich.
„Ja. Dank mir ist aus Bad Ass eine Good Ass geworden.“ Ich lachte und schüttelte den Kopf.
„Unter anderem, ja. Also was ist jetzt mit Feuerwerk?“ Ich zerrte die Sporttasche, die ich mit gebracht hatte an die Decken und öffnete sie. Darin befanden sich 2 Batterien, mehrere Raketen und Wunderkerzen. Sofort stritten die Jungs darüber wer das größte Bumm bekam. Akira hielt sich jedoch heraus. Er schenkte lieber Myabi seine Aufmerksamkeit. Ihm hatte ich es zu verdanken das sie aus ihrem Schneckenhaus gekrochen war. Myabi war früher ein schrecklich schüchterndes und unselbstbewustes Mädchen gewesen. Sie hatte Akira bei einem Sporttunier kennen gelernt und er hatte sie im wahrsten Sinne des Wortes aufgetaut. Dafür war ich ihm sehr dankbar. Auch die anderen hatten die Turteltauben bemerkt.
„Hey Akira! Turteln könnt ihr später immer noch!“ Toru grinste den grünhaarigen an und Yujiro lachte ihm frech ins Gesicht. Myabi und Akira erröteten und sahen zur Seite. Kopfschüttelnd nahm ich eine der Batterien und zündete sie an.
„Kommt Jungs! Weniger labern, mehr knallen!“ Ich zwinkerte den anderen zu und nahm eine der Wunderkerzen zur Hand. Die anderen, sofort Feuer und Flamme, fingen wieder an sich ums Feuerwerk zu zanken. Ich setzte mich neben Myabi.
„Jungs und ihr Spielzeug, nicht?“
„Ganz deiner Meinung, Kyun.“ Wir lächelten uns an und beobachteten die Farben am Himmel. So idyllisch konnte es meinetwegen immer bleiben.