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Polizisten küsst man nicht!

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Angst / P16 / Gen
Det. Tommy McConnel Sgt. Eva Vittoria
05.01.2016
14.02.2016
4
9.363
2
Alle Kapitel
3 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
05.01.2016 1.946
 
Hallo ihr Lieben,
vielen Dank an Lou (♥) für die Review! Ich hoffe natürlich, dass allen, die die Story schon gelesen haben (was ich ja sehen kann HAHA), diese auch gefallen hat und ich würde mich freuen, wenn der ein oder Andere vielleicht noch einen kleinen Kommentar da lassen würde  Dauert auch nur 1 Minute und tut auch gar nicht weh. ;)

Ich glaube, diese Story wird eine meiner Lieblingsgeschichten, einfach aus dem Grund, dass es TOVA ist und meine eigenen Charaktere darin sind :D

Okay, genug Gerede: Viel Spaß bei meinem neuen Kapitel!

Liebe Grüße,
eure Aila
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Aurelia war gerade auf den Weg zu ihrer zweiten Stunde, als sie die SMS von Eva erhielt.

>> Wir haben einen neuen Fall in England. Ich weiß nicht, wie lange wir weg sein werden! Es müsste noch genug Essen und Trinken da sein und zur Not ist Papa auch noch da! Passt auf euch auf! Bis bald! Bacci, Eva:*<<

„Alles okay?“, fragte Sofia die junge Italienerin.
„Ja, klar! Alles bestens. Ich habe nur gerade eine Nachricht von meiner Schwester bekommen, dass sie einen neuen Fall haben. In England.“
„Das heißt, sturmfrei?“, lachte Sofia.
„Oh ja“, nickte Aurelia.
„Sehr cool! Na komm, wir müssen weiter. Die Anderen sitzen schon in der Aula!“, meinte Sofia und hakte sich bei ihrer besten Freundin unter.
„Okay, ich schreibe nur kurz Jade noch eine Nachricht!“, erwiderte das junge Mädchen, bevor sie ihr Handy wieder in ihrer Tasche verstaute und zur nächsten Unterrichtseinheit ging.

Etwas Zeitverzögert erhielt Jade die SMS von Aurelia mit der frohen Botschaft.
„Och man..“, meckerte die Irin.
„Was ist denn?“, fragte Alana besorgt.
„Mein Bruder ist heute Abend nicht da. Er hat einen neuen Fall. Und ausgerechnet heute wollte ich mit ihm reden.“, meinte Jade und klang schon fast ein wenig traurig.
„Hey, alles okay bei dir?“, fragte nun auch Liam besorgt.
„Ja, ich wollte nur, dass er morgen zu meiner Sitzung bei Frau Dr.Altman mitkommt. Aber das kann ich ja jetzt irgendwie vergessen.“
„Wenn du willst, kann ich mitkommen!“, bot Liam an.
Jade schmunzelte und sagte: „Sehr lieb von dir, danke!“
„Nicht dafür!“, antwortete der Junge.
„Ms. McConel, was gibt es denn zu Grinsen? Dürfen wir vielleicht Anteil haben an ihrem Spaß?“, schimpfte Mrs. Mockridge.
„Ähmmmm…..“, stammelte Jade. Sie hatte total vergessen, dass Handys im Unterricht verboten waren und das letzte, was sie jetzt brauchte war, dass ihr jemand das Handy abnahm. Denn dies konnte nur Tommy wiederholen und das könnte in der momentanigen Situation etwas knifflig werden.
„Tut mir leid, Mrs. Mockridge, aber ich musste Jade gerade eine verrückte Story erzählen. Das konnte nicht bis nach der Stunde warten.“, sprach Liam für Jade und Jade war vollkommen überrascht; er hielt den Kopf für sie hin, obwohl sie offenkundig Mist gebaut  hatte.
„Mr. Bolton, kommen Sie doch bitte nach der Stunde zu mir!“, ordnete die Lehrerin an.
„Ja, Mam!“, antwortete der Junge und  nachdem die strenge Lehrerinnen ihnen wieder den Rücken zugekehrt hatte, zwinkerte er Jade zu. Diese flüsterte ganz leise: „Danke!“ und blickte dann wieder nach vorne, um nicht noch mehr Ärger zu kassieren.

Währenddessen kamen Eva, Arabella, Sebastian, Tommy, Louis und Carl gerade in London an und wurden von Miles Lennon, dem Leiter der Ermittlungen empfangen.
„Sieh mal einer an, das A-Team ist da!“, begrüßte er sie und gab jedem die Hand. „Ich hätte nicht gedacht, dass wir uns alle doch noch einmal sehen würden.“
„Die Freude ist ganz auf unserer Seite. Oder nicht?“, meinte McConel leise und Eva stupste ihn an. „Aua!“
„Detective McConel, ich freue mich sie zu sehen. Mit Ihnen muss ich später mal reden.“, sagte Miles und ging auf Tommy zu.
„Aber nur wenn, ich nicht wieder in einer Arrestzelle lande.“, antwortete der Ire.
„Wie weit sind sie schon, Miles?“, brach der Major die anbrechende Diskussion zwischen den beiden Männern ab.
„Nun ja, nicht sonderlich weit. Wir haben nichts gefunden am Tatort und die Familien hatten auch keine Ahnung, wer so etwas machen könnte. Bei den Fällen zuvor sah es genauso aus.“
„Also muss unser Täter Erfahrung damit haben. Vielleicht war er beim Militär oder ist gar selbst Polizist.“, stellte Carl fest.
„Oder er ist einfach ein verblendeter Kämpfer, der Neid auf seine Opfer entwickelt hatte und einfach nur sehr gründlich vorgegangen ist.“, setzte Sebastian dem entgegen.
„Kann sein! Wir sollten in beide Richtungen gehen! Wo können wir uns einrichten?“, fragte der Major.
„Dort vorne in dem großen, hellen Raum mit dem Rundtisch.“, zeigte Lennon ihnen den Weg.
„Danke!“, sagte Arabella und das Team machte sich auf den Weg, um ihre Sachen abzustellen und alles einzurichten.
Lediglich Tommy blieb stehen.
„Sie wollten mir was flüstern.“, sagte er zu seinem Kontrahenten.
„Wie geht es ihrer Schwester?“, fragte Miles abrupt und auf einmal besorgt.
„Eigentlich ganz gut. Sie hat vor ein paar Wochen ihre Therapie beendet und ist auf dem Weg der Besserung. Manchmal hat sie noch so Phasen, in denen es ihr schlechter geht, aber das wird. Wieso? Warum fragen sie nach Jade?“
„McConel, Ihre Mutter war neulich auf der Wache. Sie wollte wissen, wo ihre Tochter ist. Sie wollte sie wieder zu sich holen, ihr alles erklären. Ich habe ihr nichts gesagt, weil ich weiß, was Jade alles erlebt hat und dass es besser für ihre psychische Gesundheit und den Heilungsprozess ist, wenn sie bei Ihnen bleibt. Ich konnte sie vertrösten. Ich sagte ihr, dass sie in einer Pflegefamilie außerhalb Englands lebt und nur noch bedingt Kontakt zu Ihnen hätte. Ich weiß aber nicht, wie lange sie mir glauben wird. Ich meine, sie kennen ja Ihre Familie. Ihr Vater und Bruder sitzen zwar immer noch ein, aber der Clan ist groß.“
„Ich denke, ich habe verstanden!“, meinte Tommy leise.
„Ich wollte Sie nur warnen! Ich weiß, dass wir kein gutes Verhältnis zueinander haben und dass ich teilweise vielleicht auch zu eingenommen bin und Ihnen alles Mögliche unterstellt habe, aber eins weiß ich. Sie sind ein guter Umgang für Ihre Schwester. Ich versuche Sie zu decken solange ich kann. Ich weiß wie es ist, alles zu verlieren was man hat.“
„Vielen Dank! Das weiß ich zu schätzen. Ich werde mich darum kümmern!“, sagte Tommy dankend und reichte seinem Feind die Hand. Es war langsam an der Zeit das Kriegsbeil zwischen den beiden Parteien abzulegen und Frieden zu schaffen. Immerhin kämpften sie beide für die selbe Seite.
Gerade als Tommy und Lennon zurück zu den anderen gehen wollen, kam Louis auf die Beiden zu.
„Er hat wieder zugeschlagen. In Watford, keine 100 km von hier.“


Mit dem Heli machte sich das gesamte Team auf den Weg zum neuen Tatort. Doch angekommen sah es aus wie auf einem Kriegsgelände. Diesmal hatte er nicht nur zwei Polizisten erschossen, sondern auch Zivilisten.
Um das Absperrband herum standen Massen von Menschen, die gafften. Der Helikopter landete etwas abseits des Geschehens und als er gelandet war, lief das Team auf den Tatort zu und hatte Mühe durch die Menschenmasse hindurch zu kommen.
Als sie es jedoch geschafft hatten, wurden sie schon von dem zuständigen Kriminalbeamten begrüßt.
„Hallo, ich bin Det. Ted Miller, Sie müssen das ICC Team sein und Sie sind Miles Lennon, richtig?“, zeigte er auf die Beteiligten.
„Genau, guten Tag!“, grüßte Louis den Polizisten.
„Was haben wir?“, fragte Carl und dabei gingen sie etwas näher an die Leichen heran.
„Miranda Luridge und Aaron Gibson, beide 35 und beides Streifenpolizisten hier in Watford. Sie wurden aus einer größeren Distanz erschossen. Meine Leute versuchen gerade herauszubekommen, von wo aus der Schütze geschossen hat.“, zeigte er auf seine Kollegen.
„Und wer sind die anderen Toten?“, wollte Eva wissen.
„Judith und Agnes McClaire. Die beiden Schwestern wollten, Augenzeugenberichten zu Folge, den Beiden helfen und gerieten dabei beide ins Kreuzfeuer.“
„Er hat noch nie Zivilisten erschossen, immer nur Polizisten.“, stellte Arabella fest.
„Er hat die Kontrolle verloren. Er entlädt seine Wut, die er auf die Polizisten hat, nun auch auf die Zivilisten.“, sagte Carl.
„Aber warum?“, fragte Tommy sichtlich verwirrt.
„Das ist die 1.000 Dollar Frage, die wir knacken müssen!“, erwiderte der Amerikaner.
„Okay, Eva, Tommy, Arabella? Ich möchte, dass ihr den Polizisten helft den Ort zu finden, von wo aus der Täter geschossen hat. Wenn ihr ihn gefunden habt, sucht ihn gründlich ab. Wir müssen endlich eine Spur finden, sonst weiß ich nicht, wie wir ihn noch stoppen können. Wir anderen unterhalten uns mit den Augenzeugen. Vielleicht ist jemandem etwas aufgefallen, was brauchbar sein könnte.“, verteilte Louis die Aufgaben.
„Also los, gehen wir es an!“, meinte Miles.

Plötzlich vielen Schüsse. Erst einer, dann zwei. Es folgten noch mindestens drei. Geschrei brach aus. Das Team rannte auseinander. Leute fielen zu Boden. Sie verloren den Überblick. Als sie in Deckung waren, schauten sie umher und versuchten, irgendetwas zu erkennen. Tommy hatte sich hinter einem großen Baum versteckt. Er blickte nach links, um nach Eva und den Anderen zu schauen, als er Arabella und einen Polizisten von Detective Miller am Boden liegen sah.
„ARABELLA!“, schrie Tommy und so wurden die Anderen auch auf ihn aufmerksam.
Er rief ihren Namen noch mal, doch sie reagierte nicht. Er konnte nicht aus seiner Deckung laufen; das wäre zu gefährlich.
Als die Scharfschützen von Miles Lennon eintrafen, konnten alle ihre Deckung wieder verlassen. Das Team rannte auf die am Boden liegende Holländerin zu.
„Arabella!“, rief Eva und fiel neben ihr zu  Boden. Sie suchte ihren Körper nach Einschussstellen ab. Zuvor jedoch fühlte suchte sie einen Puls und atmete erleichtert auf, als sie einen relativ stabilen Puls feststellen konnte. Louis versuchte Arabella aufzuwecken. Sie hatte einen Streifschuss im linken Oberarm und eine Kugel steckte in ihrer Schutzweste, die sie vorher extra zur Sicherheit noch angezogen hatte.
„Arabella..Arabella, kannst du mich hören?“, meinte Louis und klopfte ihr vorsichtig gegen die Wange.
Der andere Polizist hatte weniger Glück gehabt. Er wurde durch einen glatten Kopfschuss getötet.
In der Ferne hörte das Team schon die Sirenen des herannahenden Krankenwagens, als Arabella plötzlich aufwachte.
„Was…Was ist passiert?“, fragte sie verwirrt und versuchte sich aufzusetzen, sank aber gleich wieder zurück, als ein Schmerz ihren Oberkörper durchzog.
„Du bist angeschossen worden. Keine Sorge, ist nichts Schlimmes.“, meinte Tommy und schenkte ihr ein aufmunterndes Lächeln.
„Geht es euch gut?“, fragte die Holländerin daraufhin besorgt.
„Mach dir keine Sorgen um uns, Arabella! Uns geht es gut!“, schmunzelte Sebastian.
Dann kamen auch schon die Ärzte hinzu und drängten das Team von ihrer Kollegin weg. Sie untersuchten sie und zogen ihr vorsichtig die Weste aus, um das Ausmaß des Aufpralls in der Weste zu sehen. Sie luden sie dann weiter auf eine Bare und verfrachteten sie in den Krankenwagen.
„In welches Krankenhaus bringen sie sie?“, wollte Louis von dem behandelnden Notarzt wissen.
„Wir werden sie in die Uniklinik in Watford bringen. Das sind circa 10 Minuten von hier entfernt.“, antwortete dieser.
Louis bedankte sich für seine Auskunft und sagte seiner Kollegin zu, dass sie nachher nach ihr schauen würden.
Daraufhin schlossen die Sanitäter die Türe des Krankenwagens und fuhren davon.
„Dieser Bastard…mir reicht es jetzt schon. Wir müssen endlich etwas Brauchbares finden!“, fluchte Tommy.
„Eva, Sebastian und du, ihr werdet das Gelände absuchen. Sucht jede einzelne Ecke ab. Findet den Ort, von dem aus er geschossen hat. Ich will etwas in der Hand haben. Und wir gehen die Augenzeugen befragen.“, verteilte Louis erneut die Aufgaben. Auch er war stinksauer. Man hatte jemanden aus seinem Team verletzt und für ihn war damit der Bogen überspannt. Es war höchste Zeit, endlich etwas zu finden!






TBC
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Auch hier würde ich mich wieder freuen, wenn ihr lieben Leser eine kurze Review hinterlassen würdet :)
Danke und Gute Nacht :*
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