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Gibt es doch noch Helden auf dieser Welt?

von -Nezumi-
GeschichteAngst, Liebesgeschichte / P16 / MaleSlash
Amerika England Frankreich
01.01.2016
22.03.2016
2
4.977
 
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22.03.2016 3.090
 
Hallo! ^-^
Hier endlich das zweite Kapitel (beziehungsweise das erste Kapitel nach dem Prolog) in der wieder neue Menschen vorgestellt werden.  Ich muss sagen ich bin überhaupt nicht mit dem Kapitel zufrieden, aber ich kriege es einfach nicht besser hin :'D
Ich hoffe es gefällt euch trotzdem irgendwie.
Achja: Es tut mir leid, dass ich Francis zu so einem Arschloch mache aber ich brauchte einen Bösen q-q Bitte nehmt es mir nicht zu übel >-<

So, hab schon wieder viel zu viel Gelaber geschrieben, deswegen viel spass beim lesen jetzt~
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Schmerzen.

Das ist das erste und einzige was ich wahrnehme, als ich die Augen öffne.  Seien es die dröhnenden Kopfschmerzen die mich immer plagen sobald ich Besuch von… einem gewissen jemand hatte, oder meine ganze untere Hälfte, die sich anfühlt als würde mich jemand zerreißen.  Auch diese kommen natürlich von Francis, weil dieser wie immer, wenn er zu mir kommt- was leider viel zu häufig passiert-  keine Rücksicht auf mich nimmt.

Ich könnte mich fragen warum ich da noch immer mitmache, immerhin läuft das jetzt schon seit 3 Jahren, also seit ich 16 war, so und ich habe nur einmal versucht wirklich von ihm loszukommen.  Jedoch hat mir dieses eine Mal gereicht. Solche Schmerzen kannte ich bis zu jenem Tage nicht…

Aber bevor ich weiter abdriften kann, wäre so oder so nichts Gutes bei rumgekommen, meldet sich mein Schädel so stark, dass ich fast das Gefühl habe meine Schädeldecke hielte dem Druck nicht stand. Mit dem Gedanken, dass ich eh nichts gegen die Situation tun kann und dass ich irgendwo auch selber Schuld dran war- schließlich war ich auf den Idioten hereingefallen-  setze ich mich langsam, um meinem Kopf nicht noch mehr Gründe zum Schmerzen zu geben,  auf, um mir meine Schmerztabletten aus der Nachttischschublade zu nehmen. Mit der Flasche Wasser, die ich mittlerweile aus Gewohnheit für die Einnahme eben solcher Tabletten neben meinem Bett stehen habe, spüle ich gleich 4 Pillen auf einmal herunter. Eine Normale Dosis ist zwar nur ein bis zwei davon, aber diese Menge hatte schon vor langer Zeit aufgehört zu wirken.

Ich wollte meinen Körper zwar wegen meinem lädierten Zustand nicht einen Millimeter aus dem Bett bewegen, jedoch fühlte ich mich einfach nur dreckig und wollte nichts dringender als eine lange, heiße Dusche. Und einen schönen, heißen Tee. Das einzige was mich aufbaut ist der Gedanke, dass ich wohl eine Woche Ruhe haben werde und keine plötzlichen Überfälle von dem Baguette-Fresser  zu ertragen haben werde.

Aber genug von der Träumereien! Ich versuche so vorsichtig wie möglich aus dem Bett zu steigen, jedoch bringt mir das nicht viel und meine Leistengegend macht mir mit einem starken Stechen klar, dass ich wohl besser liegen geblieben wäre. Ich aber beiße die Zähne zusammen und mache mich auf dem Weg ins Bad, stoppe aber schon auf halben Weg, da ich fast über mein Flying Mint Bunny gestolpert wäre. „Wie bist du denn hier her gekommen?“

Mit diesen Worten hebe ich meinen grünen Begleiter auf, nicht ohne ein Zischen von mir zu geben, als ich merke, dass dies wieder eine Bewegung war, die mein Körper mir nicht erlauben wollte. Ich will das kleine Ding gerade auf mein zerwühltes Bett werfen, als ich mich gerade noch rechtzeitig daran erinnere, wie schmutzig eben dieses ist. „Da willst und musst du ganz bestimmt nicht hin…“

Behutsam lege ich das Kuscheltier also auf meinen Lesesessel der fast genau neben mir steht.
Wann habe ich eigentlich angefangen mit meinem Plüschtier zu reden? Die Angewohnheit habe ich wohl noch aus meinem Kindesalter. Damals dachte ich wirklich noch daran, dass Sagengestallten wie Einhörner und Feen wirklich existierten. Ich dachte ich könne sie sehen und auch mit ihnen sprechen. Da mich aber alle anderen für verrückt hielten, habe ich es seitdem nur noch getan, sobald ich ganz allein war. Nach einiger Zeit hörte ich ganz auf mir so etwas einzubilden, jedoch habe ich wohl noch immer die Angewohnheit mich mit meinem Flying Mint Bunny zu unterhalten sobald ich einsam und allein bin…

Old habits die hard.

Erst nach ein paar Minuten in denen ich so nachgedacht hatte, bemerke ich, dass ich noch immer am gleichen Fleck stehe und auf das kleine grüne Ding starre, dass dort vor mir auf dem Sessel liegt.
Plötzlich überkommt mich ein Kälteschauer und erst dabei bemerke ich, dass ich noch immer nackt in meinem Schlafzimmer stehe. Wenigstens haben die Kopfschmerzen mitleiweile etwas abgenommen.

Ich beeile mich also in das angrenzende Badezimmer zu kommen-und das sogar ohne weitere Flüche meinerseits aufgrund von Schmerzen im unteren Bereich- um meine Dusche aufzusuchen. Ich schalte das Wasser an und lasse es erstmal warmlaufen, da mir ein Kälteschock gerade nicht sehr gelegen käme.

Während das Wasser schon laut aus der Brause spritzt beschaue ich mich im Spiegel, der über dem Waschbecken angebracht ist vor dem ich stehe.

… Fuck, seh‘  ich beschissen aus…

Meine Augen sind gerötet, untermalt von dunkellinanen Augenringen. Mir wird fast schlecht als ich vereinzelnde Knutschflecke an meinem Hals und oberen Schulterbereich sehe. Außerdem prangt auf der linken Seite, relativ weit unten am Hals, eine klar erkennbare Bissspur.
Das wohl schlimmste daran ist wohl, dass mich mein Anblick nicht sonderlich erschreckt, zumindest nicht so sehr wie es normal wäre. Schließlich ist sowas bei mir leider die bittere Wahrheit in der ich lebe.

Ich werde, mal wieder, aus meinen Gedanken gerissen, als der Spiegel vor mir langsam beschlägt, was mein Zeichen ist, dass die Dusche wohl auf die gewünschte Temperatur hoch geheizt ist. Noch immer vorsichtig, ich möchte nun mal so wenig Schmerzen haben als irgend möglich und die Sache schnell hinter mir lassen, steige ich unter den Strahl der Dusche. Sofort als das heiße Wassre meine verdreckte Haut berührt fühle ich mich besser. Als wenn der ganze Stress und jedes Gefühl des Unwohlseins einfach langsam von dem aufgeheizten Wasser weggespült wird.

Nachdem ich mich dreimal mit Shampoo gewaschen habe, erst nach dem dritten Mal roch ich nichts mehr von dem Franzosen an mir, steige ich aus der Dusche. Ich hülle mich in mein großes Handtuch, natürlich mit meinem Lieblingsmuster, dem Union Jack mit einem Totenkopf in der Mitte, und gehe schon wieder etwas besser gelaunt  zurück in mein Schlafzimmer um an meinen Kleiderschrank zu gehen.

Dort nehme ich mir eine ein wenig zu große Stoffhose zusammen mit einer auch zu großen schwarzen Boxershorts und eines meiner Lieblings T-Shirts von Früher, bedruckt mit dem Schriftzug meiner Lieblingsband, von den Sex Pistols, heraus.

Mit meiner Kleidung für den heutigen Tag gehe ich also zurück ins Bad um mich fertig zu machen. Ich lege mein Handtuch ab und ziehe mich an. Der frisch gewaschene Stoff fühlt sich angenehm kühl auf meiner Haut an und endlich fühle ich mich wieder wie ein Mensch.
Wieder stehe ich vor dem Spiegel und schaue mein Ebenbild an. Ich will nicht wirklich anfangen nachzudenken deswegen nehme ich mir meinen Fön, der immer eingesteckt ist, und fange an meine Haare zu trocknen. Ich stelle auf höchste Stufe, dadurch ist die Maschine zwar lauter als ohnehin schon, aber ich will langsam mal aus dem Bad raus, weshalb ich mich beeile.

Schnell sind meine Haare fertig und ich mache meinen Badezimmerschrank auf um mir aus der obersten Schublade meine Abdeckmaterialen zu nehmen, die aus verschiedensten Arten von Schminke besteht, bei welchen ich zwar nicht die genauen Bezeichnungen kenne, aber ich weiß, dass sie helfen. Selbst wenn ich eigentlich nicht vor habe heute unter Menschen zu gehen, so will ich trotzdem nicht immer die Spuren an meinem Hals sehen, die mir bei jedem Anblick zeigen wie beschissen mein Leben doch ist.

Schnell, dank der Routine die ich in dieser Tätigkeit habe, sind die sichtbaren  Zeichen der letzten Nacht nicht mehr erkennbar, weshalb ich endlich aus meinem Badezimmer verschwinden kann und mir Frühstück machen kann. Im gleichen Moment fängt auch schon meine Magen an zu knurren, nur um meinen Entschluss noch einmal zu festigen.

Doch noch bevor ich das Zimmer verlassen kann fällt mein Blick erneut auf mein Bett. Ich verspüre nicht die geringste Lust jetzt etwas gegen die Verdreckten Bezüge zu unternehmen, aber je länger ich auf die hellen Spuren auf dem Bett starre… Sie müssen weg und zwar so schnell wie möglich.

Mit geübten Handgriffen entferne ich alle Bezüge sowie das Laken von meinem Bett. Auch wenn ich immer wieder kleinere Stiche durch meinen Körper huschen spüre, immer dann wenn ich ausladende Bewegungen vollziehe, so mache ich trotzdem schnell weiter.  Ich möchte mit dieser Tätigkeit nicht mehr Zeit zubringen als ich muss.

Als ich fertig bin, das Bett frisch bezogen ist und ich mein kleines grünes Plüschtier von meinen Sessel in die Mitte der Kopfkissen gelegt habe- dort gehört es nun einmal hin!- nehme ich die verdreckten Sachen mit zwei Fingern vom Boden auf, wo ich sie erstmal hingeschmissen hatte, und trage sie ins Bad.  Dort mache ich schnell meine Waschmaschine auf, die zum Glück einen Integrierten Trockner hat, und nehme erst die Sachen vom gestrigen Tage heraus um dann schnell das Bettzeug hinein zu werfen und die Maschine an zu machen.  Unter immer lauter werdenden knurren, langsam habe ich schon das Gefühl mein Magen würde langsam anfangen sich selbst zu verdauen, bewege ich mich dann endlich weg von meinen Erinnerungen an den gestrigen Tag um meinen Magen endlich das zu geben wonach er schreit- etwas zu essen.

In der Küche angekommen mache ich mir schnell etwas zu essen – und einen heißen Tee! Ich lege mir ein Kissen auf meinen Stuhl damit ich überhaupt irgendwie sitzen kann und mein Frühstück nicht im Stehen zu mir nehmen muss. Trotz dessen zische ich einmal leise vor Schmerzen auf als mein Hinterteil den meines Erachtens immer noch zu harten Küchenstuhl berührt. Nach wenigen Momenten geht es aber halbwegs wieder und ich will gerade schon wieder in die gleichen Gedanken abdriften die ich auch schon gestern hatte, nur dass mein Tagesplan für heute noch leerer ist als der des gestrigen Tages. Aber noch bevor mein Gedankengang richtig beginnen kann, höre ich ziemlich laute Geräusche vor meiner Haustür, die wahrscheinlich vom Flur herrühren.

Ich schaue auf die kleine Uhr in der Küche, die etwas Oberhalb des Übergangs zu meinem Schlafzimmer hängt, und bemerke dass ich doch ziemlich lang geschlafen habe… oder ich war einfach zu lange im Badezimmer beschäftigt, denn es ist schon kurz nach 13 Uhr.

Ich will den Lärm eigentlich ignorieren, aber dieser will nicht aufhören und langsam wundere ich mich doch was dort vor sich geht. Wirklich zu tun habe ich ja eh nicht, dann kann ich zumindest die paar Minuten aufbringen um nach zu schauen wer oder was diese Geräuschkulisse verursacht.  Der Teller mit meinem Brot ist schon seit wenigen Minuten leer und ich trinke auch mein Getränk aus, damit ich mich erheben und zur Tür gehen kann.

Ich höre wieder ein ziemlich lautes Poltern hinter der Tür und bin nun auch nah genug an der Lärmquelle um ein nicht gerade leises „Fuck“ zu vernehmen. So langsam frage ich mich wirklich was da draußen vor sich geht.

An meiner Tür angekommen schaue ich erstmal durch meinen Spion- ein Wunder dass es in dieser Bruchbude überhaupt einen gibt-  und staune nicht schlecht, als ich einige Umzugskartons im Treppenhaus stehen sehe.  Außerdem die Seite von einem jungen Mann dem wohl gerade einer der Kartons gerissen ist, denn ich kann am Boden verteilte Kleidungsstücke erkennen.

„Ach Mist! Matty! Hilf mir mal bitte!“ Ich schrecke ein wenig zusammen aufgrund des doch ziemlich lauten Organs der Person vor der Tür, was mein unterer Teil wieder nur mit einem ziehenden Schmerz kommentiert. Ich schaue aber dennoch weiter aus dem Spion nach draußen um erkennen zu können was dort vor sich geht. Ein weiterer junger Mann, der dem Ersten nicht gerade unähnlich sieht- sind das Geschwister?- kommt dazu und hilft der ersten Person. Er scheint dabei auch zu reden, aber ich kann durch die Tür kein Wort von ihm vernehmen.

Erst als die beiden wieder in Richtung Hauseingang  aus meinem Sichtfeld verschwinden bemerke ich, wie sehr ich mich gerade wie ein Stalker benehme. Mit schüttelnden Kopf  frage ich mich wann die Wohnung nebenan eigentlich frei geworden ist und hoffe dass ich mit diesen neuen Mietern genau so viel zu tun haben werde mit den alten: nämlich gar nichts. Hoffentlich sind diese Beiden… naja, fast noch Jugendlichen keine allzu lauten Nachbarn und meine Ruhe bleibt ungestört.

Gerade als ich mich aus meinem Flur losreißen möchte, ich habe gar nicht mitbekommen dass ich beim Nachdenken die ganze Zeit wie festgeeist noch in eben diesem stand, höre ich ein lautes Klopfen an meiner Tür.

Erst denke ich darüber nach die Tür nicht zu öffnen, schließlich weiß ich genau wer da vor der Tür steht und ich habe absolut keine Lust auf eine Interaktion mit mindestens 2 wahrscheinlich überfreundlichen unbekannten Menschen…  Ich kann jetzt schon sagen, dass die Freundlichkeit sowieso nur aufgesetzt sein würde und dass die Eltern der Beiden die ich eben vor der Tür erspähen konnte, eben diese nur aus Höflichkeit bei mir klingeln lassen würden um sich der neuen Nachbarn nett zu präsentieren.

…Aber ein erneutes Klopfen bringt meinen Körper dazu doch zur Tür zu gehen, ohne dass ich dies bewusst will. Vielleicht habe ich unterbewusst doch noch Hoffnung, wirkliche nette Menschen in meinem Alter kennen zu lernen, schließlich war ich auch erst 19 und zumindest die beiden die ich eben vor der Tür gesehen hatte müssten in etwa so alt sein wie ich…

Ich schließe die Tür auf und wundere mich, dass ich nur das vermeintliche Geschwisterpaar sehe, nicht jedoch die Eltern von diesen Beiden.

„Hallo! Mein Name ist Alfred. Alfred F. Jones, und das hier ist mein Bruder Matthew. Wir beide wollten uns vorstellen, da wir wohl deine neuen Nachbarn sind! Ach und wo wir schon dabei sind…. Hättest du ein Messer für uns…? Wir haben unser Cuttermesser für das aufschneiden der Kisten wohl mit in eine der Kisten gelegt… haha.“
     
Der etwas größere der Beiden erschlägt mich mit seinem Redeschwall und mit seinem breitem wenn auch verlegenen Grinsen. Und seit wann Duzen sich Fremde?!  Ich merke aber trotzdem wie meine Wangen sich etwas wärmer als sonst anfühlen… Egal, ich bin doch eigentlich sauer wegen der Störung und dem Duzen! Ich sollte etwas Abweisendes sagen, ihn beschimpfen und ihm die Nase vor der Tür zu knallen…!

„Ist doch nicht mein Problem wenn deine Eltern zu dumm sind dir ein Messer mitzugeben. Außerdem wüsste ich nicht, wann ich dir das Du angeboten habe- für dich immer noch Herr Kirkland. Arthur Kirkland mein Name. Wie alt bist du eigentlich? Und wo sind deine Eltern überhau-“

Noch bevor ich meine Frage beenden kann werde ich von einem schmollenden…wie war sein Name? Alfred? … unterbrochen. „Hey! Ich bin schon Volljährig und du siehst auch nicht gerade viel älter aus als ich! Außerdem-“  Ich wollte gerade meine Tür in die Hand nehmen und sie zuknallen, nur zu sehen wie dem vorlautem Gör der Mund zugehalten wird und von einer leisen und ruhigen Stimme unterbrochen zu werden.

„W-was mein Bruder sagen wollte, wir sind alleine hier und es tut uns wirklich leid sie zu stören, a-aber nur wir Beiden sind hier weil nur wir Beide hier einziehen. Ich m-muss mich wirklich für ihn entschuldigen, er konnte noch nie ein Blatt vor den Mund nehmen so ist er nun mal… Ich wäre ihnen trotzdem sehr dankbar, wenn wir uns kurz ein Messer geben könnten, wir beeilen uns auch und suchen unser eigenes, damit wir es ihnen schnell zurückgeben können…“

Ok, jetzt bin ich aus der Bahn geworfen. Das leichte Lächeln des Ruhigeren der Beiden wirkt so beruhigend… einfach weil es so echt wirkt. Seine Stimme tut das restliche dazu, so dass der Blonde vor mir aussieht wie ein kleiner Engel… ok, mein Kopf spielt mir sicher nur streiche und ich weiß genau dass ich auf so etwas nie wieder reinfallen will… aber irgendwie gefallen mir die beiden Brüder, die sich zwar wirklich ziemlich sehen, zumindest so auf den ersten Blick, aber anscheinend totale Gegensätze sind… und obwohl ich immer noch keine Lust habe mich mit anderen Personen auseinander zu setzen, so haben die Beiden wohl doch etwas in mir angesprochen, auch wenn ich das nicht so wirklich wahr haben will…

„I-ist schon in Ordnung. Ich hol eben eins aus der Küche, Hauptsache ihr hört auf hier rum zu lärmen und nervt mich nicht weiter…!“  „Ok, vielen Dank Mister Kirkland.“ Die Antwort kommt vom dem ruhigerem der beiden Eindringlinge. Ich drehe mich also schnell um, lehne die Wohnungstür nur leicht an und gehe in meine Küche. Warum helfe ich den Beiden jetzt eigentlich? Wollte ich nicht ursprünglich einfach die Tür wieder zuknallen und meinen Tag in Ruhe zu Ende bringen?  

Vielleicht sehe ich den Jungen auch einfach nur eine Unschuld an, die ich selbst so sehr vermisse… und wenn ich ihnen jetzt helfe, wer weiß, eventuell habe ich danach auch wieder Ruhe?

Aber während ich so nach meinem Cuttermesser in meiner Küchenschublade suche merke ich genau, dass ich eigentlich gar nicht meine Ruhe haben möchte… Mit einem unterschwelligen Funken Hoffnung etwas mehr Farbe zurück in mein Leben zu rufen möchte ich doch im Grunde, dass diese beiden Menschen da draußen mein Leben auf den Kopf stellen…

Doch sofort nach diesem Gedanken lässt eine unbedachte Bewegung einen Schmerz in meinen Unterleib schießen und sofort weiß ich, dass das eh nur ein Wunschdenken ist…  und Ich denke den gleichen Gedanken den ich auch schon gestern hatte: Wieso sollte plötzlich ein Held- zwei Helden- auftauchen und mich aus meinem Elend befreien? Solche Geschichten gibt es nur in schlechten Filmen oder Romanen… Außerdem kenne ich sie nicht einmal und sie kennen mich genau so wenig …. Warum sollten sie mir also helfen?

Mit einem schlechten Gefühl, dass sich von meinem Magen aus in meinem kompletten Körper ausbreitet, greife ich das gerade gefundene Messer, lasse mich von dem Gefühl einnehmen und gehe resigniert an die Tür um den gewünschten Gegenstand zu übergeben. Ich höre noch die Ansätze von einem Danke aus den Mündern der beiden Geschwister, aber das Ende kann ich schon nicht mehr hören, da es von dem Knall meiner sich schließenden Tür übertroffen wird.  

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<Old habits die hard- Alte Gewohnheiten wird man nur schwer los> Zumindest so in etwa xD

Hoffe es hat euuch gefallen und ich versuche jetzt irgendwie das nächste Kapitel wieder so zu schreiben dass ich selber zufrieden damit bin - mal schauen ob ich das schaffe ^^'.
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