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I'm a Wolf and you're a Beauty

von Mary-Law
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
31.12.2015
18.10.2016
91
175.220
104
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
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22.08.2016 1.420
 
Luhans POV

''Das kannst du doch nicht machen. Er ist immerhin unser Sohn. Du kannst ihn doch nicht einfach auf die Straße setzten,'' warf meine Mutter ein, doch so wie er war, bleib er stur. ''Und wie ich das kann! Er hat die Wahl: Entweder seine Familie oder seine ach so große Liebe!''


Ohne ein weiteres Wort zu sagen stand ich auf um an meinen Kleiderschrank zu gehen, wo sich meine Reisetasche befand. Ich legte diese auf mein Bett und begann dann auch schon gleich damit meine Sachen rein zu packen. ''Hannie bitte werde vernünftig. Sei nicht so dumm und kehre uns den Rücken zu. Wir sind doch immerhin deine Familie,'' versuchte meine Mutter auf mich ein zu reden, doch ich ignorierte sie. Ich sehe nicht ein weiterhin nach ihrer Pfeife zu tanzen. Ich bin alt genug um über mein Leben zu bestimmen, da haben sich meine Eltern nicht einzumischen.

''Bitte Han, mach keinen Fehler. Tu die Tasche weg und lass uns nochmal über alles reden, wir finden schon eine Lösung mit der wir alle zufrieden sind. Bitte mein Schatz.'' Erneut reagierte ich nicht und stopfte das letzte Oberteil in die Tasche. Danach packte ich noch Sachen wie Ladekabel, iPod, Hygiene Artikel, meine Schulsachen und natürlich das Plüschtier rein, ehe ich die Tasche zu machte. ''Han....'' ''Lass mich endlich in Ruhe, es gibt nichts mehr zu bereden! Du hast ihn doch gehört, entweder ihr oder Sehun und ich nehme Sehun. Er liebt mich wenigstens, im Gegensatz zu euch! Euch war ich doch schon immer scheiß egal. Für was habt ihr überhaupt ein Kind gezeugt wenn ihr es nicht liebt? Hättet ihr mal lieber ein Kondom genommen oder das Ficken ganz sein gelassen!'' rief ich und erneut schlug mein Vater mich dafür. ''Achte auf deine Wortwahl!'' sagte er scharf und ich funkelte ihn wütend an. ''Du hast mir gar nichts mehr zu sagen,'' erwiderte ich und nahm die Reisetasche vom Bett.

Schnell griff ich noch nach meiner Schultasche und lief die Treppe hinunter und zog mir dort meine Schuhe an. Meine Mutter folgte mir natürlich und sah mich mit Tränen in den Augen an. ''Hannie...'' Ich ignorierte sie, zog mir meine Jacke an und verließ das Haus. Zu meiner großen Überraschung war Sehun noch da und er stieg schnell aus seinem Auto aus. ''Lulu, Gott geht's dir gut?'' fragte er und kam auf mich zu gerannt. ''Ja geht schon. Ich wurde zwar rausgeschmissen aber immerhin bin ich nicht Tod und du auch nicht,'' sagte ich und umarmte ihn. ''Kann ich vielleicht bei dir bleiben jetzt wo ich obdachlos bin?'' fragte ich und eifrig nickte er. ''Natürlich, was ist das für eine Frage?'' erwiderte er und wollte mich schon mit zum Auto ziehen, als meine Mutter zu uns raus kam.

''Was denn noch? Ich bleibe bei Sehun, versteh das doch endlich,'' sagte ich, doch zu meiner Überraschung wandte sie sich an Sehun. ''Liebst du ihn denn auch wirklich?'' fragte sie und Sehun nickte. ''Mehr als alles andere.'' Sie seufzte und lächelte dann leicht. ''Dann habe ich eine Bitte an dich Sehun, pass gut auf Han auf. Er opfert gerade sehr viel für dich, ich hoffe das weißt du zu schätzten,'' sagte sie und ich war wirklich verwundert darüber. Also schien es sie nicht zu stören das ich mit einem Typ zusammen bin? ''Ich werde gut auf ihn aufpassen, Mrs Lu. Das verspreche ich Ihnen.'' Sie atmete tief durch und nickte. ''Dann bin ich ja beruhigt.... Auch wenn ich es wirklich nicht gut finde, dass ihr euch liebt, aber Liebe ist nun mal Liebe. Man sucht sich nicht aus in wen man sich verliebt, deshalb hoffe ich ihr werdet glücklich. Und wenn es irgendwelche Probleme geben sollte, kannst du immer zu mir kommen Han. Du bist mein Sohn, ich liebe dich und ich werde dich nicht verstoßen nur weil du einen Jungen liebst.'' ''Danke Mama. Aber wir sollten jetzt wirklich gehen bevor er noch rauskommt und erst recht ausrastet.'' Sie stimmte zu und nahm mich nochmal kurz in den Arm, ehe Sehun und ich ins Auto einstiegen.

Während der Fahrt schwiegen wir und erst als wir uns bei ihm im Wohnzimmer auf das Sofa fallen ließen, ergriff ich das Wort.

''Wieso bist du da geblieben? Du hättest ruhig wegfahren können.'' ''Und dich komplett alleine mit diesem Psycho lassen? Vergiss es! Ich sagte doch ich lass dich nicht alleine und ich habe es nicht. Ich hatte sogar schon die Nummer der Polizei gewählt, für den Fall das er ganz und gar ausrastet und dich wirklich noch umbringt,'' erwiderte er und drehte vorsichtig meinen Kopf in seine Richtung. ''Er hat dich ganz schön zugerichtet. Deine Lippen bluten, deine Schläfe... Gott wie ich diesen Kerl verabscheue,'' sagte er und ich nickte zustimmend.

''Wie gehts dir? Wäre es nicht besser wenn du mal ins Krankenhaus fährst? Nicht das du innere Blutungen hast,'' meinte ich und sah besorgt auf seinen Bauch. ''Alles okay. Seine Schläge waren zwar stark, aber so zimperlich bin ich auch nicht. Es wird nur ein paar blaue Flecken geben, mehr nicht. Aber du musst versorgt werden. Warte hier, ich hole eben schnell den Verbandskasten.'' Wieder nickte ich und zog mir während er weg war Jackett und Krawatte aus.

''Geht das eigentlich für deine Mutter klar wenn ich hier bin?'' fragte ich als er wieder da war. ''Was weiß ich. Sie ist doch eh nie da oder liegt besoffen im Flur rum. Ihr würde es wahrscheinlich überhaupt nicht auffallen, also mach dir deshalb keine Gedanken,'' erwiderte er und machte sich dran meine Wunden zu reinigen. Ein paar Mal zuckte ich leicht zusammen, aber nach ein paar Minuten war er fertig und ich atmete erleichtert durch.

''Sag mal Sehunnie....'' begann ich, da mir plötzlich etwas einfiel. ''Hm?'' ''Wieso hast du mir eigentlich so schnell verziehen? Also nicht das es mich nicht freuen würde, nur hätte ich erwartet das du, nachdem du das mit der Verlobung weißt, mich zum Teufel jagst.'' ''Ich wollte dich nicht verlieren. Ich war zwar wirklich sauer und enttäuscht von dir, aber wenn ich eine Szene gemacht und mich von dir getrennt hätte, hätte ich damit nur bewirkt dich mehr in die Arme von dieser Schlampe zu schubsen und das wollte ich nicht. Ich hatte Angst dich ganz und gar zu verlieren, weshalb ich darüber hinweg gesehen und dir verziehen habe,'' antwortete er und ich nahm ihn in den Arm.

''Es tut mir wirklich leid, es dir nicht von Anfang an gesagt zu haben. Ich war nur selbst so überfordert damit und wusste einfach nicht was ich machen sollte.'' ''Das Thema ist ja jetzt immerhin abgehakt. Du musst sie nicht heiraten und die Angst, dass dein Vater das mit uns raus findet und umbringt ist auch vorbei. Wir können jetzt nach vorne blicken, mein Engel. Ab jetzt wird alles gut,'' sagte er und löste die Umarmung um mir vorsichtig über die Wange zu streicheln. ''Meinst du das echt?'' ''Ich bin mir sicher, dass ab jetzt alle Probleme verschwunden sind.'' Er lächelte mich liebevoll an und ich erwiderte es leicht.

''Ich liebe dich Sehunnie.'' ''Ich liebe dich noch viel mehr. Und wie wärs? Du gehst erst einmal duschen und ich mach in der Zeit was zu Essen. Nach der ganzen Aufregung sollten wir jetzt echt mal runter kommen.'' Ich nickte und er drückte mir noch einen kleinen Kuss auf die Stirn, ehe er aufstand um in die Küche zu gehen. Er hatte Recht. Jetzt nach all dem ganzen Drama, was soll da noch groß kommen?


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Ich hoffe es hat euch gefallen und Vielen Dank an Namjucy, yuutsuna, Kruemelmonster19, Lu-Luhan, SunShinee, JanaFrisstTao, TaeTae7, DarlingGiulia, Ampelmunchkin & Alice L für die Reviews ♥ -Annyeong :3
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