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I'm a Wolf and you're a Beauty

von Mary-Law
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
31.12.2015
18.10.2016
91
175.220
105
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Dieses Kapitel
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16.08.2016 1.327
 
Luhans POV

''Okay, also was für Ideen hättest du?'' fragte ich mehrere Stunden später, als wir es uns auf meinem Bett gemütlich machten. ''Ich sagte doch, wir wandern einfach aus. Das wäre die einfachste Lösung,'' meinte er und nahm das Reh Plüschtier, um es auf seine Brust zu setzten. ''Das wäre eben nicht die einfachste Lösung. Wir können die Sprache nicht, haben kein Geld und finden dann noch keine Arbeit. Das kannst du vergessen,'' sagte ich und sah ihm dabei zu, wie er das Plüschtier streichelte. ''Und nein, China ist auch keine Option. Nur weil ich die Sprache kann, löst das nicht automatisch das Geld Problem,'' fügte ich noch schnell hinzu, bevor er widersprechen konnte.

Er begann zu schmollen und überlegte weiter. ''Und wenn du sagst das du die Schlampe nicht heiraten willst, da du schon eine Freundin hast? Minzy würde sich bestimmt als deine Freundin vor deinen Eltern ausgeben,'' schlug er vor. ''Das bringt nichts. Sie würden dann wollen das ich sie heirate und eine Fake Hochzeit ist zu viel Aufwand und droht schnell aufzufliegen. Ich hab sogar schon überlegt, ob ich dich nicht einfach in Frauenkleidung steck und hoff das sie mir das abkaufen, aber zum einen hast du zu breite Schultern für eine Frau und zum anderen würde meine Mutter dein Gesicht erkennen.'' ''Ich in Frauenkleidung, ist das dein Ernst? Davon mal abgesehen das mein Schwanz eh nicht unter einen Minirock passen würde,'' sagte er und ich rollte mit den Augen. ''Ich weiß selbst das die Idee dumm ist, was meinst du weshalb ich sie wieder verworfen habe?'' fragte ich und nahm ihm das Plüschtier weg um selbst damit zu kuscheln.

''Mein Reh,'' meinte ich, als ich seinen verwirrten Blick sah und er begann zu lächeln. ''Und das ist meins,'' sagte er und schlang seine Arme um mich.

''Und dann gäbe es halt noch die Option meinen Eltern zu sagen das ich nun mal eher auf Jungs stehe. Ich weiß zwar nicht, ob dann die Chance das mein Vater mich tötet geringer ist, aber so würdest du nicht mit im Schlamassel stecken und wirst nicht auch noch von ihm verprügelt.'' ''Lulu mir ist das egal ob er mich verprügelt oder nicht, immerhin war ich ja damals derjenige der unbedingt eine Beziehung mit dir wollte und dich quasi gezwungen hat mich zu lieben. Also ist es doch nur mehr als Selbstverständlich das ich dich nicht alleine ins offene Messer laufen lasse. Davon mal abgesehen hab ich dir damals schon immer gesagt, das mit deinem Vater regeln wir, also bleib ich an deiner Seite wenn wir es ihm sagen.'' Er drückte mir einen Kuss auf die Schläfe und ich seufzte. ''Aber ich will nicht das du verletzt wirst,'' meinte ich und schlang nun ebenfalls meine Arme um ihn. ''Und ich will nicht, dass du es wirst.''

Wir schwiegen einige Minuten bis ich schließlich sagte: ''Dann lass es uns so machen. Eine andere Wahl haben wir immerhin nicht, als es meinen Eltern zu sagen. Wir können höchstens noch hoffen das mein Vater uns nicht sofort tötet, aber sonst auch nichts.'' ''Eben und jetzt wo das geklärt ist....'' grinste er und beugte sich über mich.

''Du hast doch jetzt nicht ernsthaft das im Sinn was ich denke, oder? Was bist du für ein Notgeiler Bock? Heute Morgen warst du noch stinksauer auf mich und paar Stunden später kommst du wieder so an. Was ist falsch mit dir?'' fragte ich, doch er begann nur zu lachen. ''Ich will dir doch bloß deutlich machen, das du mir gehörst und keinem dummen Weib,'' antwortete er und küsste mich.

''Sehunnie das weiß ich doch,'' seufzte ich und er lächelte mich liebevoll an. ''Ich bin immer noch so froh das du dich damals darauf eingelassen hast, das mit uns zu probieren. Du machst mich jeden Tag so verdammt glücklich. Ich wüsste echt nicht was ich tun würde, wenn ich dich nicht hätte. Wahrscheinlich würde ich zugekifft unter irgendeiner Brücke liegen und hätte zehntausend Geschlechtskrankheiten weil ich nur am Poppen wäre,'' meinte er und ich lachte leicht. ''Sag doch sowas nicht.'' ''Aber es stimmt. Glaub mir, wenn ich könnte würde ich meine Vergangenheit ändern. Ich würde sofort Rückgängig machen, dass ich mit so vielen verschiedenen Frauen geschlafen habe. Es ist wirklich ein Wunder das ich mir von keiner irgendwas eingefangen habe, denn dann wäre mein Leben richtig am Arsch.'' ''Hast du etwa nie ein Kondom benutzt oder was?'' fragte ich und er schüttelte mit dem Kopf. ''Ich hasse Kondome. Sie fühlen sich einfach nur eklig an, weshalb ich dich auch mal fragen wollte, was du von der Idee hältst, es das nächste Mal ohne zu machen...?'' Mit großen Augen sah ich ihn an. ''Spinnst du?''

''Baby, ich weiß zwar das ich Gesund bin, aber für dich geh ich extra nochmal zum Arzt und lass es mir bestätigen. Du kannst dir bei mir nichts holen, ehrlich nicht,'' sagte er, doch ich fand die Idee trotzdem nicht gut. ''Sehun ich will trotzdem nicht ohne Kondom mit dir Schlafen. Gesund hin oder her, ich will es nicht.'' ''Baby.'' ''Nein, ich will nicht und damit Schluss. Entweder mit Kondom oder nie wieder Sex, hast du mich verstanden?'' fragte ich streng und er nickte schmollend. ''Verstanden.''

Ich drückte ihn von mir runter und setzte mich wieder aufrecht hin. ''Was ist eigentlich mit diesem Bild von Samstag? Zeig mal her,'' meinte ich und sah ihn abwartend an. Er nahm sein Handy aus der Hosentasche und suchte das Bild raus. ''Also?'' ''Wie schon gesagt, ich hab keine Ex-Freundin, aber das Bild sieht gruseliger Weise verdammt echt aus. Ich meine, das ist sogar wirklich mein Bett und meine Bettwäsche. Das Bild kann nur jemand gemacht haben, der mein Zimmer kennt,'' sagte ich und ein komisches Gefühl machte sich in meinem Magen breit. ''Langsam wird das alles echt gruselig. Das ist fast schon so, als würde jemand mit aller Gewalt versuchen uns auseinander zu bringen, nur warum?'' ''Kann es vielleicht ein Mädchen sein mit der du es mal getrieben hast und sie nun Rache an dir will?'' fragte ich und er zuckte mit den Schultern. ''Wäre möglich, aber heraus zu finden wer es ist, kann ewig dauern. Schon allein deswegen, weil ich mich an die Hälfte der Namen nicht mehr erinnere oder erst gar nicht gefragt habe,'' erwiderte er und ich kaute überlegen auf meiner Unterlippe rum.

''Aber das ist nebensächlich. Erstmal ist es wichtig, dass wir das mit deinen Eltern klären,'' sagte Sehun und ich nickte. ''Allerdings sind sie gerade nicht da, was heißt das wir kuscheln können,'' fügte er noch hinzu und zog mich auf seinen Schoß. ''Sehunnie, hör auf.'' ''Ich will aber kuscheln,'' schmollte er und zog mich für einen Kuss zu sich runter.

''Du bist unmöglich.'' ''Aber dafür liebst du mich,'' grinste er und zog mich für einen erneuten Kuss zu sich. Schnell wurde dieser Intensiver und ich stöhnte leise, während seine Hände meinen Hintern massierten.

''Han, wir müss- WAS IST DENN HIER LOS?''
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