Until Explosion

von Sarina
GeschichteAllgemein / P12 Slash
Clark Kent Cloe Sullivan Jonathan Kent Lex Luthor Lionel Luthor Martha Kent
31.12.2015
31.12.2016
12
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So, der Countdown geht weiter. Das neue Kapitel wird prickelnd und es bleibt natürlich spannend!
Ich wünsche euch viel Spaß beim lesen. Bin schon sehr gespannt, was ihr zu dem neuen Kapitel zu sagen habt und ob ich euren Geschmack getroffen habe!


9


Lex fühlte einen sanften Druck auf seinen Lippen. Der Kontakt brach so schnell ab, wie er zustande gekommen war, was ihn frustriert aufseufzen ließ. Nur einen Wimpernschlag später nahm er wahr, dass ihm sanfte Küsse zärtlich auf seine rechte Wange gehaucht wurden. Er genoss die Zärtlichkeiten, die ihm zuteil wurden und wartete gespannt ab, wie er weiterhin verwöhnt werden würde.
Ganz leicht strichen Finger über seine kahle Kopfhaut, dann legten sich die Lippen erneut auf die seinen, um ihn einen, dieses Mal etwas stärkeren Kuss aufzudrücken. Erneut wurde der Kontakt gelöst, was leichte Enttäuschung in ihm aufkommen ließ.
Ein Zerren vorne an seinem Hemd lenkte ihn ab und als gleich darauf streichelnde Hände über seine entblößte Brust glitten, konnte er ein wohliges Stöhnen nicht unterdrücken. Warme Lippen drückten Küsse auf seinen nackten Oberkörper. Der andere Mund begann dabei, sich vom Schlüsselbein hinab zum Bauchnabel vorzuarbeiten.
Lex ‘Atmung beschleunigte sich und sein Puls schnellte in die Höhe. Geschickte Finger machten sich an seinem Gürtel zu schaffen, was er mit einem zustimmenden Stöhnen quittierte. Die Erregung pulsierte in seinem ganzen Körper und vertrieb die bleierne Schwere, die bislang seinen Gliedern innegewohnt hatte. Die Vorfreude machte ihn ganz kribbelig und ein Zucken durchlief seine Gestalt. Lex nahm seinen Körper wieder ganz bewusst wahr und nicht mehr nur die Stellen, die bei dem Zärtlichkeitsaustausch berührt worden waren.
Verwirrt fragte er sich, was mit ihm los war. Er hatte schon einige sexuelle Träume gehabt, aber dieser unterschied sich von den bisherigen. Alles fühlte sich mit einem Mal realer an, wenngleich er nach wie vor zu schlafen schien. Zumindest waren seine Augen nach wie vor geschlossen, wenngleich seine sonstigen Sinne hellwach waren. Er registrierte ein Aroma in der Luft, welches zuvor nicht da gewesen war. Ehe er sich darauf konzentrieren konnte, wurde er von einer neuen Empfindung abgelenkt.
Feuchte, warme Lippen legten sich auf seine rechte Brustwarze. Sanft umspielte die feuchte Zunge seinen Nippel erst einige Male, dann begann der andere Mund daran zu saugen. Lex gab sich ganz der sinnlichen Liebkosung hin. Jeglicher Gedanke war aus seinem Kopf verschwunden. Erst als sein eigenes lustvolles Stöhnen an sein Ohr dran, verhalf ihm das wieder ein wenig mehr in die Realität zu finden. Zusätzlich half ihm die, in ihm erwachte Neugierde, denn er wollte nun auch herausfinden, wer ihm da so uneigennützig Lust verschaffte.
Ein sanfter Schmerz mischte sich in seine wohligen Empfindungen, als sich Zähne für einen kurzen Moment in seine Brustwarze gruben. Der süße Schmerz mischte sich auf köstliche Weise mit seiner Lust, verhalf ihm aber auch zu mehr Klarheit. Dennoch fiel es ihm schwer, aus dem Zustand des Halbschlafes zu erwachen.
Mit eiserner Selbstdisziplin zwang er sich dazu sein Vorhaben durchzuführen und dann öffneten sich endlich seine Augenlider. Im Raum herrschte ein angenehmes Halbdunkel, weshalb Lex Mühe hatte, seine Umgebung zu erkennen. Nach einer Weile hatten sich seine Augen dann soweit an die Lichtverhältnisse gewöhnt, dass er Details erkennen konnte. Ein dunkler Haarschopf befand sich direkt in seinem Blickfeld, was ihm alles verriet, was er wissen musste. Warme Freude durchströmte ihn und am liebsten hätte er dem Drang nachgegeben, den Freund gewähren zu lassen. Allerdings befanden sie sich nach wie vor in einem Krankenhauszimmer. Die Gefahr entdeckt oder gestört zu werden, war zwar gering. Lex wollte den Austausch der Zärtlichkeiten aber dennoch in einer privateren Atmosphäre fortführen.

„Verwöhnst du mich auch mit den mitgebrachten Köstlichkeiten?“, erkundigte er sich, mit vor Verlangen heißerer Stimme.
Ein Schmunzeln zeigte sich auf Lex´ Gesicht, als er der perplexen Miene des Freundes gewahr wurde. Clark war so darauf konzentriert gewesen ihm Lust zu bereiten, dass er nicht bemerkt hatte, wie Lex aufgewacht war. Eine verräterische Röte färbte die Wangen des jüngeren und verlegen senkte er den Blick seiner Augen zu Boden.
Lex beobachtete amüsiert die Reaktion des Freundes. Bis eben war dieser voller Elan seiner Beschäftigung nachgegangen und hätte wohl so schnell auch nicht damit aufgehört. Nun jedoch wirkte er wie ein ertappter Schüler der von einem Lehrer erwischt worden war.
„Dir ist hoffentlich klar, dass ich von jetzt an jeden Morgen auf diese Weise, von dir geweckt werden möchte?“, bemerkte Lex mit warmer Stimme.
Clark entspannte sich bei diesen Worten sichtlich und er wagte es wieder aufzusehen.
„Ich war ja eigentlich auch noch gar nicht fertig.“, erklärte er verlegen.
„Das ist gut, denn ich bin ja auch noch nicht zum Zug gekommen!“, erwiderte Lex lachend. Er streckte seine Arme aus und zog den vor ihm knienden zu sich heran.
„Ich finde nur, wir sollten uns in die Mansion zurückziehen, bevor wir dort weitermachen, wo wir gerade aufgehört haben!“, fügte er hinzu.
Er warf einen schnell Blick zu der Person, die im Krankenhausbett lag und sich nach wie vor nicht rührte. Eigentlich hatte er an ihrer Seite bleiben und bei ihrem Erwachen dabei sein wollen. Jetzt wo Clark zugegen war, konnte ihn dieser jederzeit, dank seines Highspeeds, in Sekundenschnelle zurück ins Krankenhaus und an ihre Seite bringen.
Clark, dem sein Bick nicht entgangen war, bedachte die ruhende Freundin mit einem nachdenklichen Blick. Er wusste noch immer nicht, was vorgefallen war. Als er das Zimmer betreten und den tief schlafenden Lex an ihrer Seite vorgefunden hatte, war er von dem Bild, welches sich ihm bot, sehr gerührt gewesen. Sie hatten sich beide in den letzten Wochen sehr um die junge Frau bemüht und es schmerzte ihn sehr, sie nun in einem Krankenhausbett ruhend vorzufinden.
Es war ein friedlicher Anblick gewesen, wie Lex an ihrem Bett Wache hielt. Clark hatte es dennoch unwiderstehlich zu ihm hingezogen. Er hatte einen langen Moment mit sich gerungen, ob er Lex wirklich küssen sollte. Dann hatte sein Verlangen die Überhand gewonnen. Seine Lippen hatten sich auf die es Freundes gelegt. Durch diesen kleinen Körperkontakt war der Funke entzündet worden und danach hatte es kein Halten mehr für ihn gegeben. Clark schämte sich nicht seinen Gefühlen nachgegeben zu haben. Er hatte die Zeit in der Festung der Einsamkeit gebraucht. Die Trennung von Lex war ihm allerdings alles andere als leicht gefallen.

Er bemerkte den begehrlichen Blick von Lex, der sich an der Metalldose festgesogen hatte, welche auf dem Nachttisch stand.
Clark öffnete den Deckel, wodurch der Duft von Vanille und dunkler Schokolade sich noch intensiver mit der Raumluft vermischte. Clark griff in die Schachtel und nahm eine der kleinen Köstlichkeiten. Er schob sich den goldgelben Keks zwischen die Zähne, sodass die andere Hälfte des Gebäcks noch aus seinem Mund schaute.
Auffordernd blickte er Lex an, der sofort die Aufforderung verstand. Lex beugte sich vor und brachte sein Gesicht ganz nahe an das von Clark heran. Er öffnete seinen Mund und umfing den herausstehenden Keks. Seine Zähne gruben sich in das knusprige Gebäckstück und bissen davon ab. Der süße Geschmack von Vanille, sowie der herbe Geschmack dunkler Schokolade, füllten Lex` Mundhöhle aus. Richtig konnte er sich jedoch nicht auf den herrlichen Geschmack konzentrieren, da seine Lippen nun direkt auf denen von Clark lagen. Lex war bewusst, dass er sich nicht lange würde beherrschen können, wenn ihm der Freund so nahe war. Bedauernd löste er den Kontakt, wobei er Clark die ganze Zeit über tief in die Augen sah.
Genießerisch kaute er so lange, bis auch der kleinste Krümel aus seinem Mund verschwunden war. Der Geschmack wirkte nach und er erfreute sich an der gelungenen Geschmackskombination. Kurz schoss ihm die Frage durch den Kopf, ob Martha während des Backens wohl an ihn und Clark gedacht hatte. Denn die beiden unterschiedlichen und sich doch perfekt ergänzende Kompositionen erinnerten ihn an sich und Clark. Er unterließ es, den Gedanken laut auszusprechen.
„Der Keks war wirklich köstlich.“, sagte er stattdessen. „Mir schwebt nun aber ein völlig anderer Leckerbissen vor!“, fügte er mit einem anzüglichen Blick in Richtung des Freundes hinzu.
„Na dann, nichts wie weg von hier!“, brach es aus Clark heraus, der es kaum noch erwarten konnte, seine Erkundungstour von vorhin fortzuführen.
Mit eiligen Schritten verließen sie das Zimmer und machten sich auf den Weg zum Ausgang. Erst wenn sie das Gebäude verlassen hatten, konnte Clark seinen Highspeed zum Einsatz bringen. Zuvor war es zu riskant und so dringend sie auch unter sich sein wollten, diese Zeit nahmen sie sich. Denn eine Entdeckung wollte keiner von ihnen riskieren.

***

Lionels Finger hielten den Griff der Aktentasche mit solcher Kraft, dass die Knöchel weiß hervorstachen. Einem aufmerksamen Beobachter wäre die Körperspannung des Tycoons nicht entgangen. Seinem Angestellten, der mit eingezogenem Kopf vor ihm stand und den Blick zu Boden gerichtet hielt, fiel sie nicht auf. Aus schmal zusammengekniffenen Augen, betrachtete Lionel den eingeschüchterten Mann, der ihm nicht die gewünschten Antworten hatte liefern können.
„Sie und ihre Kollegen sind in der Angelegenheit also noch keinen Schritt weiter gekommen!“, stellte Lionel Luthor mit trügerisch leiser Stimme fest.
„Wir arbeiten daran.“, versicherte der Angestellte, den Blick nach wie vor auf seine Fußspitzen gerichtet.
Lionel spielte kurz mit dem Gedanken, dem Mann mit der Drohung einer fristlosen Kündigung unter Druck zu setzen. Er erwartete Ergebnisse und keine Ausreden, wie sie ihm von diesem präsentiert worden waren.
„Sie haben Zeit, bis ich von meinem Meeting zurückgekehrt bin.“, erklärte er dem Techniker, welchen er, mit einer unwirschen Bewegung seiner Hand, entließ. Er wartete ab, bis sich der Mann eiligst entfernt hatte. Erst dann setzte er selbst seinen Weg fort.
Als er das Foyer erreichte, blieb er stehen. Der Blick seiner Augen wanderte automatisch zu den silbernen Türen des Aufzugs hinüber. Ein verärgerter Ausdruck zeigte sich auf seinem Gesicht. Er schätzte es gar nicht, wenn etwas nicht so lief, wie er es haben wollte. Doch genau das war geschehen. Vor wenigen Stunden, hatte ein unvorhersehbar eingetretener Stromausfall, den Betrieb im Luthor Corp – Tower lahm gelegt. An und für sich keine große Sache, allerdings hatte es länger als üblich gedauert, den Storm im gesamten Gebäude wieder zum Laufen zu bringen.
Lionel hätte den Vorfall gelassen genommen, wenn er sich zu dem besagten Zeitpunkt, nicht im Lift befunden hätte. Hatte er nach den ersten Minuten noch geglaubt schnell wieder aus der engen Kabine heraus zu kommen, waren seine Erwartungen dahingehend bitter enttäuscht worden. Lionel hasste es, wenn seine Zeit vergeudet wurde. In einem feststeckenden Aufzug von der Außenwelt abgeschnitten zu sein, hatte ihn stundenlang von seiner Arbeit abgehalten. Darüber war er noch immer erbost. Hinzu kam der Ärger, dass es seinen Technikern nach wie vor nicht gelungen war festzustellen, wodurch der Stromausfall verursacht worden war. Eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit, denn Lionel beschäftigte nur hochqualifiziertes Personal. Das hatte er zumindest bis vor wenigen Minuten geglaubt.

Lionels Blick schwenkte von der Fahrstuhltür zum danebengelegenen Zugang des Treppenhauses. Seine Büroräume lagen im obersten Stockwerk des Towers, weshalb der Fluchtweg bis hinunter, eine enorme Zeitverzögerung bedeuten würde. Die Treppen stellten allerdings auch eine sichere Alternative zum Aufzug dar.
Lionel fasste die Gestalt Dominic Santorys ins Visier, der am Empfangstresen stand und hektisch auf eine der dort zuständigen Mitarbeiterinnen einsprach. Als er den Blick seines Arbeitgebers bemerkte, unterbrach Dominic sofort sein Gespräch, um zu Lionel zu eilen.
„Steht mein Wagen bereit?“, wollte Lionel wissen.
Der Termin des Meetings stand seit Tagen fest, somit hatte sein Wagen bereit zu stehen. Lionel entging die Betroffenheit und das Unbehagen seines Assistenten nicht, der nun noch nervöser als ohnehin schon wirkte.
„Leider nicht, Mr. Luthor.“, erwiderte er unglücklich.
Lionel glaubte sich im ersten Moment verhört zu haben.
„Wie bitte?“, wollte er mit eisig klingender Stimme wissen.
Dominic Santory trat nervös einen Schritt nach hinten, was ihn allerdings auch nicht aus der Reichweite, seines vor Zorn bebenden Vorgesetzten, brachte.
„Es ist leider so, dass der Chauffeur das gewünschte Fahrzeug nicht finden kann.“, beeilte er sich, eine schlüssige Erklärung abzuliefern.
Lionel stieg die Zornesröte ins Gesicht, als er die Worte vernahm.
Wenn er nicht ganz genau gewusst hätte, dass Dominic sich stets korrekt verhielt, hätte er schwören können, von diesem veralbert zu werden.
„Wollen Sie allen Ernstes behaupten, dass meine Limousine aus der Garage des Luthor-Corp-Towers entwendet wurde?“, fragte Lionel mit immer lauter werdender Stimme. Eine albernere Behauptung war ihm selten untergekommen. Jeder der ihn kannte wusste, dass man keine Scherze mit ihm trieb. Zumindest nicht, wenn man den Kopf auf den Schultern oder wie in diesem Fall, seinen Job behalten wollte.
„Laut dem Chauffeur, scheinen genau das die Umstände zu sein, die vorliegen.“, wagte Dominic zu erwidern.
„Idioten!“, brach es aus Lionel heraus. Es war einfach unfassbar, was an diesem Tag alles schief ging und das keiner seiner Leute sich in irgendeiner Weise als kompetent erwies.
„Sorgen Sie dafür, dass mir ein anderes angemessenes Fahrzeug zur Verfügung steht!“, forderte Lionel in harschem Tonfall. Er verbarg seine Ungeduld nicht länger, sondern ließ deutlich durchscheinen, wie erbost er über die Verzögerung war. Schon jetzt stand fest, dass er das Meeting verspätet erreichen würde. Das störte ihn eigentlich weniger, da er dadurch demonstrieren konnte, dass er sich von den anderen Teilnehmern abhob und es nicht nötig hatte, sich an Absprachen zu halten. Sie würden ohnehin erst beginnen, wenn er eingetroffen war. Das seine neu erworbene Luxuslimousine verschwunden war, ohne das es jemand bemerkt hatte, ging ihm viel mehr gegen den Strich. Irgendetwas lief hier verkehrt und Lionel schwor sich, dass er herausfinden würde, was es war.
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