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Silvester-Time

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P16 / MaleSlash
31.12.2015
31.12.2015
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31.12.2015 3.335
 
Leise Töne von sanften Melodien.
Der Geruch von Zimt und Tanne.
Bunte Dekoration und Lichterketten.
Feine weiße Kristalle die vom Himmel rieseln.
Eine bedächtige aber fröhliche Stimmung.
Frohes Lachen.
Fröhliches Beisammen sein.

Das Silvesterfest hat Einzug gehalten...
...bringt uns alle zusammen.
~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~




„Schaffst du das wirklich?“
~Ja Mum. Genieße mit Dad den Silvesterball.~
„Wenn du Hilfe brauchst helfe ich dir, Liebes.“
~Mum ich schaff das.~
Oh man. Es ist zwar ganz schön das sie sich so sorgt doch sie macht sich im Moment unnötig Sorgen. Ich schaff das schon. Schließlich habe ich alles geplant. Habe einen Teil schon vorbereitet. So gibt es keinen Grund zur Sorge. Außerdem bekomme ich später noch Hilfe, wenn der „Kleine“ sich rechtzeitig von der Arbeit losreißen kann. Aber selbst, wenn nicht ist es nur halb so schlimm. Ich habe für alle Fälle geplant. Weiß wie lang was benötigt. Was wie lang im Ofen sein muss, in Kühlschrank oder gar ins Gefrierfach. Wobei die beiden Letzteren schon seit dem gestrigen Abend ihren Dienst tun. Ich mache das Ganze ja auch nicht zum ersten Mal. Nun ja eigentlich schon. Zumindest für diesen Anlass. Und für die heutigen Geste. Aber ich habe ein wenig Selbstvertrauen. Glaube daran das ich es schaffen werde.
„Bist du wirklich sicher das du es schaffst?“
~Mum! Beruhige dich. Ich schaff das, vertrau mir.~
Sanft aber bestimmend spreche ich meine Worte, schenke ihr ein sanftes Lächeln bevor ich mich an meinen Vater wende.
~Dad schnapp dir endlich Mum. Sonst verpasst ihr noch alles.~
Lachend nimmt er seine Frau an die Hand, haucht mir einen sanften Kuss auf die Stirn. Gibt ihr einen Moment es ihm gleich zu tun bevor sie das Haus verlassen. Mich aufatmen lassen. Musste das wirklich so schwer sein? Aber hey, damit hab ich auch irgendwo gerechnet. Habe es mit eingeplant da ich Mutter kenne. Sie macht sich viel zu viele Sorgen. Oft unbegründet. Aber wer kann es ihr verübeln? Schließlich hat sie zwei Kinder die nicht unbedingt dafür bekannt sind immer den sicheren Weg zu gehen. Der Kleine schafft es wahrscheinlich ebenso oft sich in Schwierigkeiten zu bringen wie ich. Gut wobei man darauf vielleicht nicht stolz sein sollte. Aber wie sagte der Sergeant einmal so schön:
„Wenn sie das nicht umgebracht hat dann haben sie entweder sehr gute Reflexe oder einfach unverschämtes Glück. Aber was einen nicht umbringt macht einen stärker und lehrt für die Zukunft“.
Worte die ich wohl niemals vergessen werde. Denn sie begleiten mich seit jeher. Und gerade hier ist ein Leben in Sicherheit etwas das nur wenige leben. Sicher, hier ist es sicher aber da wo ich den Großteil meines Lebens verbringe kann man das wohl eher nicht behaupten. Denn Grand Pulse ist an manchen Orten die wahrhaftige Hölle. Aber genau diese Hölle ist seit Jahren unser Zuhause. Ein Leben in wilder ungezähmter Natur, voller Gefahren aber auch Abenteuer. Gut es gibt auch Orte die man „zähmte“. Wo aus den Inschriften alter Ruinen neue Städte entstanden. So wie Akademia. Eine riesige Stadt in der die Hektik des Alltags auf Dauer wohl noch gefährlicher ist als das Leben im Guardian Chor. Oder zumindest aus meiner Sicht. Denn für mich ist das Leben dort auf Dauer nichts. Ich frag mich ja schon manches mal wie der „Kleine“ es schafft länger als eine Woche dort zu sein. Hmm wahrscheinlich weil er sich in der Akademie verbunkert und dort seinen Forschungen nach geht. Zumindest lassen seine ausschweifenden Unterhaltungen mit Vater und das was ich in den letzten Tagen erlebt habe darauf schließen.

Leise rastet die Haustür ein. Gibt preis das jemand nach Hause gekommen ist. Und schon einen Moment später erklingt auch schon die Stimme Desjenigen der sich als Wiederkehrer offenbart.
„...?“
~In der Küche.~
Sanft schmunzle ich vor mich hin, blicke auf die Uhr und stocke kurz. Huch. Da hast du sich aber früh losgerissen. Fast eine Stunde früher als ich gedacht hatte. Aber beschweren will ich mich nicht. Nein, ich deute lieber mit Mehl bestäubter Hand einen Gruß an und lächle frech als du mich mit einem ebenso frechen Lächeln bedenkst.
„Brauchst du Hilfe?“
~Wenn du mir helfen magst gern. Außer ich soll die Plätzchen alleine backen.~
Frech grinse ich, sehe wie du lachst. Dich deiner Uniformjacke entledigst bevor du dir eine der bereit hängenden Schürzen überwirfst. Etwas das ein wahrlich witziges Bild abgibt. Gut ich sehe wahrscheinlich auch nicht gerade besser aus. Schließlich habe ich meine Uniform auch noch an. Habe nur die Handschuhe abgelegt.
„Bitte lächeln“ erklingt es lachend von dir bevor mir klar wird das du mit dem Handy neben mir stehst. Es hochhält damit wir ein Bild von diesem Anblick haben. Zwei Erwachsene Menschen in Uniform mit Schürze. Das ist wahrlich ein Bild für die Götter.
~Das können wir Mum schicken, da freut sie sich sicher~ meine ich lachend, sehe wie du nickst. Lache erneut als du meinst das du es ihr gleich mit lieben Grüßen schickst. Als kleiner Beweis das ich alles unter Kontrolle habe und du ja nun auch da bist. Etwas das mich herzlich auflachen lässt bevor du ein Bild von mir machst als ich den Teig bearbeite. Auch dieses Bild wird sicher seinen Weg zu unserer Mutter finden und ihr sicher ein Lächeln auf die Lippen zaubern. Aber es ich lasse mir die kleine „Rache“ ja auch nicht nehmen als ich ein Bild von dir mache wie du die Kunst des Plätzchen ausstechen vollführst. Ein wahrlich amüsantes Bild. Du in Uniform und Schürze, über den ausgerollten Teig gebeugt und ein fast schon kindliches Schmunzeln auf den Lippen während die Ausstechform in deiner Hand sich dem Teig entgegen neigt. Ein Bild das zeigt das wir noch so erwachsen sein können wie wir wollen. Wenn es um solche Dinge wie Weihnachten und Plätzchen geht sind wir noch immer im Herzen Kinder.

„Schaffst du das? Dann geh ich mich fertig machen.“
~Klar schaff ich das. Mach du dich schon mal fertig, ich brauch dann nämlich noch kurz deine helfende Hand.~
Ich sehe wie du lachst, vernehme den Laut bevor du die Schürze ablegst. Nach deiner Uniformjacke greifst und dich mit einem Winken in Richtung deines Zimmers verabschiedest. Etwas das mich schmunzeln lässt bevor ich mich daran mache die letzten Gläser zu dekorieren. Sie mit kleinen Schleifen, Fliegen oder Krawatten verziere. Sie für den Empfang bereit mache bevor ich sie auf das silberne Tablett stelle. Mein kleines Werk betrachte. Zufrieden nicke. Mich daran mache den Sekt und den Saft kalt zu stellen, schließlich konnte ich diese nicht vorher in den Kühlschrank tun da sie sonst viel zu kalt geworden wären. Aber das macht nichts. Es ist ja noch genug Zeit um die letzten Schritte zu bewerkstelligen. So wie den Mistelzweig an die richtige Stelle hängen, damit er an diesem Abend hoffentlich für die ein oder andere positive Stimmung sorgt. Aber vor allem hoffe ich damit endlich den „Kleinen“ richtig damit ran zu kriegen. Denn sonst wird das auch nächstes Jahr wieder nichts das er seiner Assistentin endlich zeigt was er für sie empfindet. Es war schon letztes Jahr offensichtlich das zwischen ihnen mehr als nur Freundschaft ist. Denn die heimlichen Blicke, das sachte Lächeln und das Erröten von beiden Seiten waren mehr als deutliche Zeichen. Auch das sie immer ganz schnell Abstand zwischen sich bringen, wenn sie sich bewusst werden wie nah sie sich sind. So schnell wie sie manchmal auseinander springen und erröten ergibt immer wieder ein amüsantes Bild. Es wird also ein wenig Zeit ihn auf die Sprünge zu helfen. Sonst kriegt keiner der Beiden je den Mund auf und sie leben auch noch nächstes Jahr im Glauben das der Andere nur Freundschaft empfindet. Denn dank ihrer Schwester weiß ich das sie mehr für den „Kleinen“ empfindet aber sich nicht traut etwas zu sagen. Genauso wie er. Auch, wenn man es aus ihm nur durch Zufall heraus bekam. Und er mich bis heute wohl noch verflucht das eine Flasche Wein Schuld an so vielem tragen kann. Nun nicht das die Schuld irgendetwas schlimmes wäre. Nein. Eher gab die Flasche Wein so manch Geheimnis preis das in meinem Fall lieber verborgen geblieben wäre.  Denn ich erinnere mich nur ungern daran das der „Kleine“ davon erfuhr das ich in der Schule damit „angab“ das mein Bruder irgendwann alle überflügeln würde. Man das war so was von peinlich. Aber Mutter musste es ihm ja unbedingt erzählen. Gut, das war wohl die gerechte Strafe dafür das ich aus ihm heraus gekitzelt habe was zwischen ihm und seiner Assistentin läuft. Vater nannte es „Rache“ auf Umwegen. Ich nenne es irgendwo fair. Aber meines ist ja kein Geheimnis mehr. Davon wissen ja schon fast alle. Zumindest alle die meine Aussage hörten als er zum Direktor ernannt wurde. Da habe ich es dann offen heraus gesprochen, frech gegrinst als er errötet ist. Man war das süß. Aber hey das er mehr für seine Assistentin empfindet ist ja auch ein offenes Geheimnis. Denn jeder der Augen im Kopf hat und sie benutzt sieht das. Naja bis auf die Beiden eben.

~...?~
„Komme!“
Schmunzelnd beobachte ich wie du dir die Anzugjacke überwirfst. Dich einmal im Kreis drehst um dich mir zu präsentieren. Etwas das du schon seit Jahren tust, wenn wir Feierlichkeiten haben. Du vertraust auf meine Meinung. Hast dir von mir den Anzug aussuchen lassen den du nun trägst. Das weiße Hemd passt perfekt zum schwarzen Anzug. Die schwarze Krawatte rundet das Bild wundervoll ab. Aber nicht nur das. Nein auch dein Schmunzeln passt perfekt zu diesem Anblick, bringt mich dazu nach meinem Handy zu greifen und mir ein Foto zu machen. Eines das im Jahresalbum landen wird. Doch nicht nur ich habe scheinbar diese Idee, nein auch du greifst zum Handy. Lachst als du meinst das man bemerkt das wir Geschwister sind. Doch nicht nur das lässt mich lachen, nein auch die Idee Mum noch ein schönes Bild zu schicken. Eines in denen ihre beiden Kinder ihr und Dad einen schönen Abend wünschen. Etwas worauf ich nicke, mich neben dich stelle und in die Kamera lächle. Meine das ich das Bild auch gern hätte, da es wirklich ein friedlicher und schöner Anblick ist. Ein Bild das gleich als Sperrbildschirm meines Handys eingestellt wird. Lache als du meinst, das du es mir gleich tun wirst. Aber noch eine Idee für einen Gruß zum Neujahr hast.
~Das klingt nach einer super Idee. Wir können Vanille oder Fang fragen ob sie eins machen~ meine ich lachend, sehe wie du nickst. Höre wie du lachend meinst, das man das Vanille sicher nicht nein sagt, schließlich bekommen wir regelmäßig Nachrichten mit Bildern von ihr. Da wird sie sich diesen Spaß sicher nicht entgehen lassen. Wobei Fang ihr da auch nicht unbedingt nachsteht. Schließlich macht sie auch gern mal das ein oder andere Foto das sie einem unbedingt schicken muss. Wobei das Bild das sie mir vorhin schickte dafür sorgte das ich dringend den Kopf unter kaltes Wasser halten musste um die Röte aus dem Gesicht zu bekommen. Denn dieses Bild war definitiv HEIß. Heißer als ich zugeben möchte. Ein Bild das mich glatt erneut erröten lässt. Mich dazu bringt tief durch zu atmen. Mein Herz zu beruhigen. Verdammt, warum musste sie mir das auch schicken? Wie soll ich jetzt den Abend überleben OHNE dauernd an dieses Bild zu denken? Es ist doch ohnehin schon schwer genug ein paar Bilder aus dem Kopf zu kriegen die mehr als nur ansehnlich waren. Die mich bis in die Träume verfolgten. Aber nein sie muss es ja wirklich auf die Spitze treiben.
„Du hast es ein wenig übertrieben.“
Sanft aber besorgt reißt mich deine Stimme aus den Gedanken, lässt mich fragend drein blicken. Doch bevor ich fragen kann legst du deine Hand auf meine Schulter, schüttelst leicht den Kopf. Sanft aber bestimmend führst du mich ins Badezimmer, deutet mir an das ich mich setzen solle. Etwas das ich ohne Worte verstehe. Mich auf den Rand der Wanne nieder lasse, während ich die Beine hinein stelle. Höre wie du zum Verbandszeug greifst. Mich vorwarnst das es kalt wird. Spüre wie du vorsichtig mit dem Tupfer hantierst. Nicke als du fragst ob ich bereit bin. Weiß was kommt. Vier kleine Stiche, ein paar Minuten innerliches Fluchen und Zähne zusammen beißen. Ich habe schon eine echt seltsame Schmerzgrenze die selbst in den schlimmsten Fällen dafür sorgt das ich aufstehe und weiter mache. Aber das ist jedes Mal ein Knackpunkt. Aber besser als für drei Monate zu Hause zu sitzen und nichts tun können. Nein dann lieber noch zwei Wochen lang zweimal am Tag das ertragen und wie gewohnt weiter machen. Naja fast wie gewohnt. Ich darf erst nach der letzten Nachuntersuchung wieder in den richtigen Dienst. Bleibe bis dahin meinem Bruder als Begleiterin unterstellt. Etwas das auf seinen Wunsch geschah. Denn so kann ich etwas tun und er kann auf mich acht geben. Wobei das ja eigentlich nichts neues ist. Schließlich sind wir vom Guardian Chor schon so manches Mal mit seinem Schutz betraut worden. Egal ob es darum ging ihn auf Konferenzen zu begleiten oder gar zu seinen Forschungen in den Ruinen. Irgendwie ist das Guardian Chor immer mit vor Ort. Egal ob das nun mein Team oder das von Sergeant Farron ist. Er ist es schon gewohnt das immer jemand mit Waffe um ihn herum ist. Aber selbst ist er ja auch nicht unbewaffnet. Man weiß ja schließlich nie was einen erwartet.

~Gut das man das unter dem schwarzen Überwurf nicht mehr sieht~ scherze ich lachend während du dich daran machst mir den Verband anzulegen. Sehe wie du grinst bevor du den Kopf schüttelst. Meinst das man es doch ohnehin alle wissen was passiert ist. Aber du hast recht. Ich bin ein wenig eigen. Will nicht das man alles gleich sieht. Will kein Mitleid da es ohnehin nichts ändert. Was passiert ist, ist passiert. Da kann man sich noch so Kopf stellen. Und besser eine angeknackste Schulter und ein paar geprellte Rippen als ein toter Jäger. Trotz schneller Reaktion hat er dennoch leider einige Kratzer davon getragen. Doch besser das als ihn zu Grabe zu tragen, weil zwei Wilderer meinten sich mit einem Erdfresser anlegen zu müssen. Ein Monster mit dem selbst wir vom Guardian Chor und die Wildhüter sich nur ungern anlegen. Diese Monster sehen zwar träge aus aber sie sind echte Bestien. Wenn sie einmal gereizt wurden, ist das kein Spaß mehr. Sie sind sogar noch gefährlicher als die Chocobo-Fresser und diese sind schon harte Brocken mit denen man nicht spaßt. Kinder lernen schon von klein auf das diese Kreaturen nicht zu unterschätzen sind. Das man sich ihnen besser nicht nähert. Aber leider gibt es immer wieder jemanden der glaubt es doch tun zu müssen. Sich unnötig in Gefahr bringt. Nun wie man sieht nicht nur sich. Nein auch Andere. Da kann man von Glück sagen, wenn es so glimpflich wie in diesem Fall ausging. Die Wilderer kamen mit dem Schrecken davon und wir sind auch noch am Leben. Leider geht das aber nicht immer so aus. So manch Wagemutiger bezahlte sein Abenteuer mit dem Leben, riss andere mit die eigentlich nur helfen wollten. Doch selbst die schärfsten Kontrollen bringen nicht die hundertprozentige Sicherheit wie man sie auf Cocoon einst hatte. Hier gibt es keine Garantie das jeder Tag friedvoll und ruhig ist. Nein, hier ist immer etwas. Doch die Meisten bereuen es dennoch nicht hier zu leben. Haben sich an das Leben hier gewöhnt und tun alles das es die Anderen auch können. So entstanden viele Orte an denen man sagen kann das man eigentlich einen ruhigen Lebensstil hat. Akademia zum Beispiel. Dort herrscht zwar immer Hektik und Trubel aber es ist sicher. Dort gibt es keine wilden Kreaturen. Kaum ein Verbrechen. Nur ein paar Jugendliche die immer wieder meinen sie müssten sich irgendwelche Mutproben ausdenken und die Ordnungskräfte mit Arbeit versorgen. Aber im Großen und Ganzen ist dies wohl eine der sichersten Städte die ich kenne.


~Komme~ rufe ich zur Tür als von dort der Ton der Klingel erklingt. Kann vom Flur aus die leisen Stimmen vernehmen, das Kichern aber kann mir auch vorstellen wie die Augen verdreht werden. Denn so wie ich sie kenne sind sie alle gleichzeitig gekommen. So wie es bei uns schon eine Art Tradition ist. Und so schmunzle ich als ich die Tür aufmache, das Grinsen auf so manchen Lippen erkenne. Begrüße jeden Einzelnen freundschaftlich. Lache und bitte sie hinein, deute auf den „Kleinen“ der mir zuzwinkert und sich dann daran macht die Begrüßungsgläser auszuteilen. Dabei darauf achtet das jeder bekommt was er wünscht. Sogar der Jüngste in der Runde der mit großen Augen zu mir aufblickt. Mich fragt ob er auch so ein schönes Glas bekommt. Etwas das mich nicken lässt bevor ich auf meinen Bruder deute, der das Glas für unseren jüngsten Gast schon in der Hand hält. Es ihm vorsichtig reicht und lächelt als der Jüngste zu seinem Papa läuft um ihn das schöne Glas zu zeigen. Etwas das dieser mit einem väterlichen, sanften Lächeln bekräftigt. Meint das es wirklich ein tolles Glas sei.
~Wir möchten uns für euer Kommen bedanken und hoffen das ihr diesen Abend genießen werdet~ meine ich sanft lächelnd, hebe mein Glas und nicke als du ein „Auf das Fest zum Ende des Jahres“ erklingen lässt. Sanft stoße ich mit an, lache als der Jüngste auch mitmachen möchte. Lächle über das süße Bild das sich mir bietet als alle nach einander mit ihm anstoßen. Ihm eine schöne Feier wünschen. Von ihm ebenso eine gewünscht bekommen. Ich glaube zwar nicht das er es bis Mitternacht schafft aber wir haben in den Gästezimmern die Betten schon vorbereitet so das er sich in einen von diesen bis kurz vor Mitternacht schlafen legen kann, wenn er müde wird. Wir werden ihn dann wecken, wie wir es im Voraus schon versprochen haben. Doch erst einmal stoßen wir Erwachsenen nochmals an bevor ich alle zu Tisch bitte, da die Vorspeise bereit zum servieren ist. Nicke als du meinst, das ich unsere Gäste zu Tisch begleiten solle während du die Vorspeise servierst. Schließlich habe ich ja schon gekocht und so kannst du mir wenigstens etwas Arbeit abnehmen. Etwas das mich leise lachen lässt bevor ich erneut nicke und deinem Wunsch nachkomme. Jedem Einzelnem seinen Platz zeige. Wobei das gar nicht so schwer ist, da die Plätze so verteilt sind das die Pärchen bei einander sitzen und jeder seinen Platz anhand von Namenskärtchen findet.
°Ist das niedlich° erklingt es fast schon quietschend von unserer Pflanzenexpertin als sie die Besonderheit der Namenskärtchen erkennt. Jeder Name ist in feiner Handschrift geschrieben und doch sind alle verschieden. Jeder hat eine Kleinigkeit die zu ihm passt.


Vanille – Pflanzenexpertin – Rose
Fang – Jägerin – Lanze
Serah – Lehrerin – Schultafel
Snow – Lieferjunge – Airbike
Sazh – Pilot – Flugzeug
Mira – Pilotin – Wolken
Daijh – Chocoboküken
Mayrin – Assistentin -  Schneeflocke
Hope – Direktor – Akademie
Lightning – Sergeant – Blitz
Caius – Sergeant – Schwert
Noel – Jäger – Schwerter
Ray – Sergeant – Gunblade


Teil 1 ENDE
~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~



Anmerkung:


1. Die Charaktere Ray, Mayrin und Mira sind OC´s.
Mayrin Patenschaft bei der gleichnamigen U.serin^^
Ray und Mira stammen aus meiner Feder.
(Mira ist Mayrins große Schwester. Ray ist Hope´s ältere Schwester)

2. Alle Charaktere bis auf Daijh (der bei den Spielen nicht mit spielen wird) sind schon über 18!
Dürfen also den ganzen Spaß im nächsten Kapitel haben^^

3. Die Charaktere können im zweiten Teil ein wenig bis sehr OOC sein.
Wiederholungen aller Art teils Absicht, teils Versehen.
Fehler aller Art dürfen gern als Silvester-Feuerwerk benutzt werden
(geschieht jedoch auf eigene Gefahr^^)



-Für alle die sich fragen warum es an Silverster Plätzchen gibt:
Für diese kleine Geschichte habe ich mich entschieden das die lieben Charaktere aus Final Fantasy erst am 6.Januar Weihnachten feiern.
Gibt es bei uns ja auch ein paar Länder wo erst Silvester und dann Weihnachten kommt^^-
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