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Our Time is now

von Andoblade
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Azusa Nakano Mio Akiyama Ritsu Tainaka Tsumugi Kotobuki
29.12.2015
11.08.2016
3
5.128
 
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31.07.2016 1.679
 
So vergingen die Tage und viele Experten sagten schon, dass dieses Gerücht nichts weiter als ein jenes war und bleiben würde, doch ob sie recht hatten?
„Ja. Ja das wäre perfekt“, sprach das Schwarzhaarige Mädchen mit dem Sportvorstand. Sie saß einem etwas älteren Herrn gegenüber und blickte auf einen Vertrag hinunter. Sie musste nur noch unterschreiben. Alles andere hatte sie hinter sich gebracht. Sie überlegte lange und blickte auf das Feld, wo sie ihren Namen hinsetzen musste. Sie schloss die Augen. Sie würde nur noch für ein drittes des Gehaltes Spielen, den sie bis jetzt noch bekam, doch hier würde sie spielen können. Sie ging im Kopf noch einmal alles genau durch. ‚Will ich das wirklich? Was eine dumme Frage. Mit den anderen Spielen und das wichtigste...endlich wieder spielen!‘ fällte sie in Gedanken eine Entscheidung. Mit einem Nicken griff sie nach dem Stift und setzte ihre Unterschrift unter den Vertrag. Dann sah sie zu dem Sportvorstand ins Gesicht und grinste dabei. „Ich bin dabei! Ich werde den Verein in die erste Liga führen.“, sagte diese sehr optimistisch grinsend. „Das freut mich zu hören. Ich bin froh, dass ich dich bei uns beim VFL begrüßen darf Mato Kuroi. Wo der Trainingsplatz ist weißt du ja und ich wünsche dir eine schöne Zeit hier in Bochum.“ Sie gaben sich die Hand und grinsend beide noch etwas. Mato verabschiedete sich mit einem Nicken und verließ die Büroräume und trat auf den Asphaltierten Weg zwischen Bürokomplex und Stadion. Ihr Blick wirkte fest und auch wirklich glücklich. Sie schien die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Sie sah sich um und suchte nach den Spielerinnen, die sie auch auf dem Übungsplatz sehen konnte. Glücklich lief sie los zu ihnen und als ob diese ein Tor geschossen hatte wurde sie von ihrer Cousine Arisu und den Geschwistern Maki und Rika Nonaka empfangen. Die drei kannten sich von der Nationalmannschaft, in der sie ja vor einigen Jahren den großen Sieg geholt hatten. Es dauerte einige Sekunden, aber dann wurde auch ein Mädchen mit violetten Haaren auf Mato aufmerksam. Mit einem breiten grinsen rannte sie auf die größere zu und sprang ihr um den Hals. „Hallo Cousine“, sagte die Kleinere glücklich. Es war Mai Miwa, die kleine Schwester von Arisu. Gemeinsam begangen sie sich in die Umkleidekabine und zogen sich fürs Training um.

„Endlich. Bochum...wir sind da“, sagte das Schwarzhaarige Mädchen und war erleichtert. Es gab Verspätung mit den Zügen, sodass sie etwa zwei Stunden zu Spät waren. „Ein Glück, dass Ritsu einen Flug früher genommen hat und dass mit dem Spielen auch alles klappt“, antwortete die Blonde darauf und sah sich um. „Ja vielleicht wird ja alles gut. Sie hat in der letzten Zeit sehr viel trainiert und dass sie dort spielen darf...ich bin so stolz auf sie“, antwortete Mio darauf nachdenklich. „Ja es ist schon erstaunlich, was Ritsu-Senpai hinbekommt, wenn sie nur wirklich will. Nur Schade, dass es gerade nicht ganz so gut mit Ryo gelaufen ist.“, merkte die kleinere mit schwarzen Haaren an. „Ja sie kann einem echt Leid tun“, kam es bedauernd von der Blonden. Es wurde eine Durchsage im Bahnhof gemacht. Ein Zug würde nun einfahren. Die kleine blickte auf die Karte der Blonden. „Oh das ist dein Zug Mugi-Senpai. Du musst ja jetzt weiter. Schade, dass wir dich jetzt erstmal eine längere Zeit nicht mehr sehen...“, kam es dann etwas traurig von Asuza. „Stimmt...wir werden uns ganz Bald wiedersehen. Versprochen“, kam es optimistisch von Tsumugi. Die drei umarmten sich noch schnell und die Blonde stieg in den Zug. Es dauerte nicht lange und der Zug fuhr auch schon weiter. Die beiden zurückgebliebenen Mädchen winkten der dritten noch nach. Als der Zug nicht mehr zu sehen war gingen sie die Treppen herunter und sahen sich im Bahnhof um. „Also unsere Sachen wurden schon weg gebracht, aber wie kommen wir jetzt noch zum Stadion?“ fragte die größere der beiden. „Warte, das habe ich mit notiert. Wir müssen hier entlang Mio-Senpai“, sprach Azusa ruhig, wie so oft. Sie gingen Richtung U-Bahn und lasen auch schon, dass das Stadion mit Schildern ausgeschildert war. Sie folgten den Schildern und fanden sich kurz darauf in einer Bahn wieder. „Und du fährst dann heute Abend zu Jesse rüber nach Dortmund?“, kam es dann von Mio und sie betrachtete Azusa ruhig. Diese bestätigte es mit einem Nicken und grinse leicht dabei. „Genau. Er ist erst spät zuhause und deswegen kann ich noch mit zum Training der anderen“. Gemeinsam fuhren sie einige Haltestellen und stiegen am Stadion aus. Sie liefen über die Straße und gingen am Stadion vorbei. Sie kannten sich hier schon etwas aus, da sie einige Male zu Besuch waren. Dort kamen sie zum Trainingsplatz auf dem sich die Jungs sowie die Mädchen eingefunden hatten. Die zwei stellten sich an den Rand und beobachteten das nun folgende.

Die beiden Mannschaften waren mit dem Aufwärmen, Dehnen und den Speziellen Übungen fertig. Also beschlossen die beiden Trainer ein Trainingsspiel zwischen den Mannschaften anzusetzen. Dieses wurde dann von einem der Co-Trainer gepfiffen. Das Spiel schien recht gut zu werden, da sie sich in den ersten Minuten des Spiels echt nichts schenkten, aber dabei auch darauf achteten die gegnerischen Spieler und Spielerinnen nicht zu verletzten. Die erste kleine Unachtsamkeit im Spiel der Mädchen wurde leider hart bestraft. Seel Ishtar, der sich als Stammspieler auf der Sechser-Postion erarbeitet hatte holte sich den Ball von Mato, die das Leder leider nicht unter Kontrolle bekam. Er sah die Lücke und startete durch. Er war zwar nicht der beste Taktiker, doch er konnte auch den ein oder anderen guten Angriff einleiten. Kurz darauf, sah er, wie die Abwehr der Mädchen Kazu sträflich frei stehen ließen. Mit einem gezielten Pass und einer kleinen Täuschung kam der Ball zum Braunhaarigen, der etwa 22 Meter vor dem Tor frei stand. Dieser nahm den Ball ruhig an, drehte sich zum Tor und zog ab. Der Schuss ging unhaltbar ins linke, obere Eck. Somit führten die Jungs mit 1:0. Mio jubelte Kazu lautstark zu, was ihr dann doch etwas peinlich war, da sie die einzige war, die von draußen her jubelte.

Das sollte aber nicht lange so bleiben. Nur Dreizehn Minuten später fanden die Mädchen eine Antwort auf das Spiel der Jungs. Sie spielten über ihre linke Seite mit Kyou Fujibayashi und Shina Asada und konnten mit einer schnellen Kombination den Verteidiger mit der Nummer 4 und dem Namen Ju auf dem Trikot ausspielen und hatten dann freie Bahn für eine gute Flanke. Diese zirkelte Shino auch sehr präzise auf den Kopf der Zehnerin Rika Nonaka. Ihr Kopfball landete hinter Chazz im Netz und somit stand es 1:1, doch dabei sollte es nicht bleiben. Es waren nicht einmal dreißig Minuten gespielt also Ryo mit einem Taktischen Foul Mato stoppte. Es war nichts gravierendes, doch das der kleine Zupfer am Trikot ließ sie bei ihrer Geschwindigkeit aus dem Tritt kommen, aber nicht so sehr, dass sie zu Boden gehen musste. Hätte Ryo dies nicht getan, dann wären die Jungs in einen Konter und damit in Gefahr gelaufen in Rückstand zu geraten. Dafür bekamen die Mädchen aus einer Gefährlichen Position einen Freistoß. Da sie mit Arisu ja eine Freistoßspezialistin hatten, waren sie sehr positiv gestimmt. Rika und Arisu stellten sich zum Freistoß auf. Sie sprachen kurz etwas ab und liefen dann beide einige Schritte zurück. Zuerst lief das Mädchen mit den orangenen, nach oben gesteckten Haaren an und tat so als würde sie den Ball als Flanke reinbringen. Die Mitspielrinnen liefen in den Raum und zogen so auch schon ihre Gegenspieler mit, aber der Ball flog nicht in den Zechzehnmeterraum. Stattdessen sprang sogar Chazz schon eine Ecke um dem Ball abzufangen, der dann aber eiskalt flach in die linkere untere Ecke, an allen vorbei schoss und im Netz zappelte. So schnell hatten die Mädchen das Spiel zu einem 1:2 gedreht. Überzeugt von ihrer Leistung machten die Mädchen weiter und brachten die Jungs sehr stark unter Druck.

Das tat dem Spiel der Jungs gar nicht gut, aber kurz vor dem Halbzeitpfiff konnten sie sich dann doch noch einmal befreien und frei aufspielen. Hiro Miwa, der ältere Bruder der beiden Miwa-Mädchen aus der Gegnerischen Mannschaft holte sich den Ball seiner jüngsten Schwester, wobei sie sich im Sechzehnmeterraum bewusst zu Boden ging, obwohl er den Ball gespielt hatte. Dies wurde gerechterweise auch nicht geahndet. Der Schwarzhaarige grinste leicht. „Heute nicht“, sagte er dann belustigt und ließ auch die zweite Schwester ins Leere laufen, da er zu seinem US-amerikanischen Mitspieler in der Innenverteidigung spielte und loslief. Er bekam den Ball auch direkt wieder in den Lauf gespielt. Hiro überlief mit einem weiteren Pass mit den Linksaußen, der der Bruder von seinem Innenverteidiger-Kollegen war und spielte den Ball dann zu Kazu, der dann auch schon von Kimiko doch etwas hart zu Boden gebracht wurde. Kimiko sah noch die Gelbe Karte. Mio sah besorgt aus, da Kazu liegen bleib und sich den Knöchel hielt, doch es schien wohl nicht ganz so schlimm, wie es aussah. Nach einer Minute stand er auf, trat einmal fest auf und sprang kurz auf und ab. Er konnte weiter machen. Nun war es an den Jungs einen Gefährlichen Freistoß zu schießen. Sie hatten ja sogar zwei Spezialisten für so etwas. Doch nur Ando stellte sich hin, um diesen zu Treten. Ryo stellte sich in die Masse und schien auf einen Kopfball zu lauern. Gegen Standards verteidigten die Mädchen aber in den letzten Spielen immer sehr stark, sodass Ando gar nicht in Betracht zog den Ball hoch rein zu spielen. Nein er lief an und schoss den Ball mit viel Gefühl und einem schönen drall in den Winkel der Torwartecke. Alles sah nach einem Torwartfehler von Maki Nonaka aus, doch sie konnte den Ball erst sehr spät sehen und konnte dem Ball deswegen nicht rechtzeitig nachspringen. So ging das Spiel mit einem Unentschieden von 2:2 in die Halbzeit. Die Mannschaften versammelten sich an den gegenüberliebenden Seiten und hörten sich einige Taktischen und Motivierenden Worte der Trainer an, sodass die Mannschaften noch etwas besser gegen die andere spielen konnte.
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