Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Our Time is now

von Andoblade
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16
Azusa Nakano Mio Akiyama Ritsu Tainaka Tsumugi Kotobuki
29.12.2015
11.08.2016
3
5.128
 
Alle Kapitel
2 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
29.12.2015 1.830
 
Nach der U21 WM verabschiedeten sich die Mädchen von den Jungen für eine längere Zeit. Mio, Ritsu und Tsumugi waren nicht nur im Abschlussjahr, sie bereiteten sich auf die anstehenden Abschlussprüfungen vor. Azusa ging auf dieselbe Uni und dank der starken Leistungen die sie brachte, erlaubte ihr die Schule die Universität um ein Semester zu verkürzen. Dafür musste Azusa auch mehr Klausuren schreiben, als die anderen Schülerinnen. Das war ihr egal, denn sie hatte den Entschluss gefasst, so schnell sie konnte, den anderen nach Deutschland zu folgen. So lernten sie alle fleißig für ihre Abschlussprüfungen. Selbst Azusa war mit beim Lernen dabei, denn was sie jetzt lernen konnte, würde ihr für das Semester danach unglaublich helfen und sie hätte, dann nicht mehr so viel zu lernen.

Kai und Tala schlugen verschiedene Wege ein. Während Kai nach England zu Manchester United wechselte, ging Tala nach Atletico Madrid. Der Rothaarige spielte zwar nicht schlecht, aber verlor schnell den Stammplatz, den er sich in den ersten Spielen gesichert hatte. So wurde er für Pokalspiele abgestellt, in denen er Atletico bis ins Finale schoss, aber dann gegen den großen Stadtrivalen Real Madrid kläglich versagte. Sie verloren das Finalspiel mit 0:5. Kurz darauf wurde Tala für nicht mehr gut genug für den Kader empfunden. Direkt leierte sein Manager einen schnellen Wechsel nach Borussia Dortmund an, wo ein Spielertyp, wie Tala gesucht wurde. Die Zeit in Spanien hatte ihm gezeigt, dass ihm Schwalben nichts brachten und er legte seine überhebliche Art ab. Er wurde nach und nach ein Mannschaftsspieler. Der blau-grau Haarige wiederrum, ging nach England und dann direkt zu dem Top Club. Manchester United hatte schon lange ein Auge auf den Russen und hatte diesen verpflichtet. Kai hatte dort wirklich Probleme sein Spiel aufzuziehen, denn das System des Trainers wiedersprach seiner Spielweise und er zeigte kaum etwas von seinen Qualitäten und durfte auch nur selten bei Freistößen mit Toren glänzen. Auch Kai wirkte mit jedem Spiel unglücklicher bei diesem Verein. Sein Manager zog die Handbremse und löste den Vertrag mit dem englischen Club. So war Kai für ein halbes Jahr vereinslos, bis sich eine deutsche Mannschaft meldete. Der FC Bayer 04 Leverkusen kaufte den Russen direkt für eine hohe Summe in seine Reihen, doch als die Vorbereitung noch lief, bekam Kai einen Anruf von einem weiteren deutschen Verein. Der FC Bayern München wollte ihn noch für die anlaufende Saison kaufen und dem Ligakonkurrenten sogar eine Ablöse von 3 Millionen Euro zahlen. Das ließ sich der Verein aus Leverkusen nicht entgehen und verkaufte Kai direkt weiter an den Rekordmeister der deutschen Liga. Kaum dort angekommen, spielte der grau-blau Haarige sich in die Startelf.

Tyranno, der nur noch zweiter Torwart gewesen war und hinter Chazz stand, ließ sich von einem guten Angebot aus den Niederlanden nach Europa locken. Ajax Amsterdam kaufte den Torwart, aber nur, damit sie einen guten Ersatztorhüter hatten. Lange ließ er sich das nicht gefallen, da er unbedingt spielen wollte und sah sich nach suchenden Clubs um. In der Winterpause wechselte er auch schon zu Borussia Dortmund, bei dem er dann auch die Spiele in der Liga spielen durfte. Die Pokal- und Internationalen Spiele, wie die Europaleague durfte er nicht spielen, aber so konnte er mehr Spielpraxis sammeln. Dieser Vertrag hielt aber auch nicht lange an, da er sich gegen Ende der Saison einige Patzer erlaubte, empfand es der Trainer für besser ihn auf die Bank zu setzen. Nach einem Jahr Dortmund wechselte Tyranno zum Ligakonkurrenten Eintracht Frankfurt, da diese einen neuen Torwart suchten. Ihrer wurde von einem englischen Club weg gekauft und der zweite Torwart hatte sich eine Schulterverletzung zugezogen. Chazz hingegen spielte endlich in der Profimannschaft des VFL Bochum und verdrängte ziemlich schnell die Nummer 1. Dies kam für den Verein auch gelegen, da dieser schon fast zu alt war und nach der Saison in der Chazz den Platz im Tor übernahm in Rente ging. Chazz hielt die Mannschaft in der zweiten Liga mit seinen Glanzparaden, nachdem die Mannschaft mit vielen alten Spielern langsam immer mehr in Bedrängnis kam.
Suguro spielte schon zuvor nicht mehr in Japan. Er spielte in Schottland für die Glasgow Rangers. Das tat er dann auch zwei weitere Jahre und spielte so gut wie jedes Spiel. Kurz vor Beginn der neuen Saison, bekam er einen Anruf vom Vorstand des VFL, da dem Verein nach dem sie dem Abstieg entgangen waren, ziemlich viele Spiele verloren gingen, da gut 6 Leute in Rente gingen. Suguro willigte mit dem Hintergedanken, mit mehr Japanern spielen zu können, ein. Axel Wheeler wollte näher zu seiner Familie, die nur aus seinem Vater bestand und zog für nur ein halbes Jahr in die USA, wo er für einen unbekannten Verein spielte. Kurz darauf wurde Joey aber auch schon von seinem Boss nach Deutschland versetzt und Axel folgte diesem. Da sein Vater in Hamburg arbeiten sollte, hatte Axel Kontakt zu den beiden dort spielenden Mannschaften aufgenommen. Da aber der Zweitligist St. Pauli sich schon in dieser Saison zwei Stürmer geholt hatte, konnten sie ihm keine Zukunft für die nächsten Jahre bieten. Glücklicherweise war der vom Abstieg aus der ersten Liga bedrohte Hamburger Sport Verein auf der Suche nach einem Stürmer, der auch aus keiner Chance ein Tor machte und so nahmen sie Axel unter Vertrag.
Ryo und Ando kamen gar nicht dazu sich um die Position des Ballverteilers in der Mitte zu streiten, da sie in der ersten Hälfte ihrer gemeinsamen Saison auf der Bank Platz nehmen mussten. Der Trainer vertraute lieber auf die älteren und erfahrenen Spieler, was sich als Fehler herausstellte. Zur Winterpause stand der VFL auf einem Abstiegsplatz und der alte Trainer wurde gefeuert. Sie stellten Axel Heart ein, dessen jüngerer Bruder in der zweiten Mannschaft spielte. Axel war ein junger Trainer und das war seine erste Station, aber der Verein setzte sein Vertrauen in ihn. Seine Art und die Spielweise, die er die Mannschaft spielen ließ, brachte sie schnell aus dem Abstiegskampf. Der Trainer ließ die jungen Talente, wie Chazz, Ryo, Ando und seinen jüngeren Bruder Roxas spielen und diese brachten frischen Wind in die Mannschaft. Sie spielten frei auf, als würde die Saison gerade erst beginnen und erreichten noch den zehnten Platz. Er ließ Ryo die Spielmacherposition übernehmen und ließ Ando über den Flügel kommen, da dieser um einiges schneller war. In der darauf folgenden Saison spielten sie mit noch mehr jungen Spielern und das war unglaublich gut, doch konnten sie es leider nicht schaffen direkt aufzusteigen. Sie erreichten nur den Relegationsplatz. Die Relegation mussten sie gegen Hamburg austragen. So mussten die Jungs gegen Axel spielen. Das Hinspiel endete mit 0:0 in Bochum und das Rückspiel endete mit einem glücklichen 1:0, durch den Japaner vom HSV. Er schoss die Hamburger in der 119ten Minute mit einem Volleyschuss ins Kreuzeck zurück in die erste Liga, aus der sie beinahe geflogen waren. So stieg der VFL Bochum nicht auf, aber sie versprachen, nach dem Spiel in den Interviews, dass sie in der nächsten Saison mit verstärkter Mannschaft wieder angreifen würden.

Kazu erging es in England echt gut. Seine Verletzung heilte aus, er stieg wieder ins Training ein und bekam nach und nach einige Einsätze, aber auch hier schien etwas nicht zu passen. Sein Stil wirkte nicht als würde er gut in diese Mannschaft passen. Seine Laufwege waren einfach zu verschieden zu den Passwegen, die die Mannschaft spielte. So kam er auf lausige 2 Treffer in 20 Einsätzen. So konnte er nicht lange mit den Stürmern seiner Mannschaft mithalten und er wurde sogar ganz in die zweite Mannschaft verfrachtet. Dort empfand er nicht wirklich den Spaß am Fußball und wurde nach und nach immer schlechter. Irgendwann meldete sich dann ein französischer Verein. Olympic Marseille wollte, dass er für sie spielte und er willigte ohne Wiederrede ein. Egal wo, hauptsache er würde in der ersten Mannschaft spielen können. Dort angekommen, brach er sich direkt im ersten Testspiel die Nase und er musste eine Titanmaske tragen, was ihn merklich belastete. Er kam nicht mehr gut in die Kopfballduelle und seine Geschwindigkeit litt auch darunter. Trotz allem durfte er spielen und was er auch für wichtig empfand war, dass Jesse sich hier einen Stammplatz erarbeitet hatte und ihn hier auch, wie früher, perfekt mit Flanken bedienen konnte. So erzielte Kazu in seinen 24 Einsätzen auch insgesamt 19 Tore, die alle von Jesse vorbereitet wurden. Dieses Zusammenspiel hielt aber nicht mehr allzu lange, denn beide verließen den Verein. Jesse, der sich in Frankreich zu einem der besten Verteidiger machte, verließ den Verein in Richtung Borussia Dortmund, die sich einige bessere Verteidiger suchten, um bald auch in der Champions League mithalten zu können. Als Kazu davon hörte, reagierte er gelassen und mit einem Grinsen, als würde er auch nicht mehr lange bleiben. So vergingen einige Wochen und in der deutschen Presse wurde bekannt gemacht, dass sich der Zweitligist Rasenballsport Leipzig für den japanischen Stürmer interessierte und dass der Transfer schon fast in trockenen Tüchern sei. Dies schien keinem seiner alten Kameraden der japanischen U21 Nationalmannschaft zu gefallen, da der Verein von Red Bull gesponsert wurde und einfach alles bekam, was er wollte. Ryo als sein bester Freund sprach, höchstpersönlich mit diesem, in einem Telefongespräch. Kazu wirkte wirklich nicht, als würde er weder den Sinn des Sports, noch die Leidenschaft dafür aufbringen. Er schien wirklich nur noch auf das Geld fixiert zu sein. Sie wollten ihm ein Monatsgehalt von rund zwei Millionen Euro zahlen und das war für so einen jungen Spieler echt eine große Summe. Ryo wusste, dass auch der VFL an Kazu interessiert war, aber nicht das Geld aufbringen konnte ihm ein so hohes Gehalt zu zahlen, weswegen er das Telefonat mit den Worten ‚Wenn dir Geld wichtiger ist als das Herz und die Leidenschaft, dann geh nach Leipzig, aber hoff nicht, dass ich dich dann noch als wahren Fußballer ansehen kann. Du wirfst damit alles hin, was du dir aufgebaut hast‘ beendete. Kurz darauf meldete die deutsche Presse, dass der Deal zwischen Marseille und Leipzig etwa eine Stunde vor Vertragsabschluss geplatzt sei und sich der Stürmer doch für den blau-weißen Traditionsverein aus dem Ruhrpott entschieden hatte.

Arisu spielte ein weiteres Jahr für den VFL aus Bochum und wurde mit den Frauen der Mannschaft Meister der dritten Liga, wodurch sie aufstiegen. Sie kauften sich weitere gute Spielerinnen. Darunter waren die ägyptische Verteidigerin Tamara Ishtar, die japanischen Nonaka Schwestern, die beide gemeinsam in der zweiten Mannschaft der Nachbarstadt Dortmund spielten. Die Ältere, Maki, war eine herausragende Torhüterin und ihre etwa ein Jahr jüngere Schwester Rika war eine großartige Führungsspielerin, die ihre Mitspielerinnen auch bei einem Rückstand wieder motivieren konnte. Mato spielte einige Zeit weiter in Berlin, aber wechselte dann schnell zum Meisterkandidat, dem 1.FFC Turbine Potsdam, doch da sie dort nicht spielen durfte, suchte sie schon nach einem neuen Verein. Zwar sagten die Zeitungen, dass der Vorstand des VFL Bochum hinter Mato her sei und schon einiges für sie geboten hatte, aber das war noch nicht der Fall gewesen. Aber wer konnte schon sagen, welcher Verein sich bei Mato melden würde?
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast