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Misfits

GeschichteRomanze, Sci-Fi / P16
Nathan Young OC (Own Character) Simon Bellamy
29.12.2015
29.12.2015
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Ich legte mich in mein Bett. Wie jede Nacht, würde ich gleich sehen, welche Morde den Tag über geschehen sind. Seit dem Gewitter hatte ich diese Kraft. Ich schließe meine Augen und schlafe. Es sieht aus wie ein Traum. Aber ich merkte, dass es real war. Beim ersten Mal laß ich von den Morden in der Zeitung. Beim zweiten Mal hörte ich von anderen, dass sie ebenfalls Kräfte bekommen hatten. Ich wusste direkt, wie ich diese Macht nutzen konnte. Ich schwor mir, all die Opfer zu rächen. Doch diese Nacht war anders. Ich sah Simon zum zweiten Mal. Beim ersten Mal hatte er seine Bewährungshelferin umgebracht. Ich beschloss ihn zu verschonen. Ich sah nämlich auch die Geschichte des Täters und nicht nur den Mord. Simon war eine so liebe Person und ich wusste, er würde nie freiwillig einen Mord begehen. Ich sah in schon einmal davor in meinem Traum. Aber da war er nicht der Täter, sondern die anderen Sträflinge. Sie brachten ihren ersten Bewährungshelfer um. Auch sie ließ ich verschont. Sie hatten guten Grund dazu. Man könnte sagen, es war Notwehr. Diese Nacht begann Simon zwei Morde. Nathan – einer der anderen Sträflinge – hielt eine Rede vor den manipulierten Gottanhängern. Es schien zu wirken, doch dann kam die Führerin dieser Zombies und wollte Nathan vom Dach schubsen. Simon machte sich unsichtbar und schubste sie selbst runter. Vollkommen berechtigt, Notwehr. Doch Nathan verlor das Gleichgewicht und drohte zu Fallen. Simon ergriff in letzter Sekunde seine Hand und versuchte ihn hoch zu ziehen. Aber er schaffte es nicht und ließ Nathan fallen. Er fiel auf einen Zaun und wurde aufgespießt. Ich konnte mich so sehr in die Situation rein versetzen, dass ich schweißgebadet aufwachte. Ich konnte fühlen, wie Simon sich fühlte. Und das war echt ein mieses Gefühl. So ein starkes schlechtes Gewissen hatte ich noch nie vernommen. Ich hatte den Drang direkt zu Simon zu gehen und ihm zu sagen, dass er nichts dafür konnte. Ich zog mich an und ging los. Durch meine Kraft, wusste ich natürlich, was für ein Mensch Simon war und wusste wo er wohnte. Ich habe noch nie so einen zerbrechlichen und einsamen Menschen gesehen. Ich schob das Fenster hoch und kletterte rein. Süß, wie er da lag und schlief. Vorsichtig weckte ich ihn. „Simon.“, flüsterte ich. Mit einem Schrecken wachte er auf. „Pscht. Es ist alles gut. Ich bin durch dein Fenster gekommen.“, sagte ich leise und deutete zum offenen Fenster. „Wer bist du? Was machst du hier?“, rief er panisch. „Pscht. Ich bin Charlie. Ich habe gesehen, was du getan hast. Ich weiß von der Bewährungshelferin.“ Schockiert sah Simon mich an. „Was? Woher?“ „Seit dem Gewitter habe ich eine Kraft. Immer wenn ich nachts schlafe, sehe ich, welche Morde den Tag über passiert sind. Nicht nur das. Ich sehe auch die komplette Lebensgeschichte des Täters. Ich weiß so gut wie alles über dich, Simon.“ Liese lachte ich. Simon schaute mich immer noch vollkommen schockiert an. „Normalerweise räche ich die Opfer. Aber keine Sorge. Ich weiß warum du es getan hast. Liebe ist leider die stärkste Waffe.“ Ich lächelte, um ihm ein wenig die Angst zu nehmen. „Weißt du auch von...“, fing Simon unsicher an. „Nathan? Ja. Deswegen bin ich hier.“ Simons Gesichtsausdruck verängstigte sich wieder. Ich lachte. „Och, Simon. Ich weiß, dass es ein Unfall war. Du wolltest ihn retten. Und nun hast du ein schlechtes Gewissen, richtig?“ Simon nickte langsam. „Ich bin hier, um dir zu sagen, dass es nicht deine Schuld ist. Du brauchst dir keine...“ Plötzlich bekam ich eine Vision. Meine Augen rollten sich nach oben und ich bekam nur schwer Luft. Ich stöhnte und atmete schwer. Ich sah Nathan. Er klopfte gegen eine Wand. Nein. Eine Holzplatte. Sein Sarg! Ich sackte zusammen. Simon schaute mich geschockt an. „Nathan! Er lebt!“, rief ich und stand auf. „Komm mit!“ Ich stellte mich auf das Fensterbrett. „Wir... äh... Wir können auch durch die Tür gehen.“, sagte Simon. „Oh. Ja. Natürlich.“ Ich stieg ab und schloss das Fenster. Gemeinsam rannten wir zu Nathans Grab. Wir nahmen uns Schaufeln aus einem kleinen Häuschen und buddelten seinen Sarg aus. Nathan sprang förmlich aus der Kiste raus. „Simon! Ich bin unsterblich! Ich wusste, ich habe auch eine Kraft!“, rief er. Dann sah er mich. „Oh. Wen haben wir denn hier?“, fragte er. „Das ist Charlie. Sie hat gesehen, dass du lebst.“, antwortete Simon. „Meine Retterin also. Dann schulde ich dir ja was.“ Nathan legte seinen Arm um mich. Ich schmunzelte. „Tja. Ich fühle mich geehrt, aber ich habe momentan jemand anderes im Blick.“, sagte ich und lächelte Simon an. Schüchtern wich er meinem Blick aus, lächelte aber trotzdem. „Jungs. Seid mir nicht böse. Aber ich muss weiter die Welt retten.“, verabschiedete ich mich und zwinkerte Nathan zu...
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