Mystic Knights - Battle Thunder

von Sev Snape
GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P16
Angus - Mystischer Ritter der Erde Deirdre - Mystischer Ritter der Luft Garrett - Mystischer Ritter des Waldes Ivar - Mystischer Ritter des Wassers Königin Maeve Rohan - Mystischer Ritter des Feuers
29.12.2015
28.01.2016
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29.12.2015 2.643
 
Hi,
es wird sicher einige wundern, wieso von mir nun der gleiche Prolog kommt, wie bei Dalaric, tja die Antwort ist simpel, wir schreiben es zusammen und haben uns entschieden das ganze nun über meinen Account zu machen, weil Baum. Wir haben nun mal keinen Gemeinschaftsaccount und machen es daher nun so xD
Die andere wird also gelöscht. Reviews für die FF also in Zukunft zu mir, hier her xD Die sind dann für uns beide :D
Es ändert sich sonst nichts. Reviews, die schon eingegangen sind, können gerne hier her kopiert werden :3
Joar was bleibt noch zu sagen? Viel Spaß bei der Fortsetzung und von unserer Version der Staffel 2 von Mystic Knights. ^^
Wir freuen uns natürlich über viel Feedback, denn so motiviert man uns zum schnellen weiter schreiben xD
Wir haben auch Kekse!
Aber nun genug gelabert nun kommt mit uns in die sagenumwobene Welt der mystischen Ritter!

Lg Damantha  & Dalaric

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Stille. Absolute Stille war zu hören. Frieden. Für über hundert Generationen. Das war es, was sich alle wünschten. Ob es auch in Erfüllung gehen würde?
Eine Frage, die man nicht so einfach beantworten konnte.
Maeve, die Hexe war besiegt. Endlich, nach so vielen Kämpfen würde sie keine Gefahr mehr darstellen, denn die Gefahr war gebannt worden. Maeve hatte ihre Kraft verloren, als sie alle ihre verbliebene Kraft eingesetzt hatte um doch noch zu gewinnen, allerdings erfolglos.
Draganta hatte gesiegt, wie es in der alten Schriftrolle geschrieben stand. Zusammen mit seinem Halbbruder Lugad, hatte Rohan Maeve endlich besiegen können und nun hatten sie den Frieden, den sie sich so lange gewünscht hatten.

Sie standen alle im Schlosshof und konnten ihr Glück noch immer nicht richtig fassen.
Pyre, der Drache der Wagnis würde bald eintreffen und Maeve auf die Insel Toa Mor bringen, wo sie ab nun in Verbannung leben würde. Ganz alleine. Da konnte sie mal in Ruhe über ihre Taten nachdenken und darüber nachdenken was sie alles getan hatte.
Genug Zeit hatte sie dort ja allemal. Ein großes Fest würde morgen stattfinden zu ehren von dem Frieden und natürlich zu ehren von Draganta und den anderen mystischen Rittern, die dies möglich gemacht hatten.

Einige der Temrasoldaten inklusive Torc waren noch auf der Flucht, aber das kümmerte sie herzlich wenig, denn die würden keine große Gefahr mehr sein.
Viel ärgerlicher war für Ivar die Tatsache, dass er noch immer nicht seinen Kelch wieder hatte, damit er diesen in sein Königreich zurück bringen konnte.
Das war schließlich wichtig, immerhin war der Kelch wichtig für sein Königreich, aber so war seine Aufgabe hier noch nicht beendet und so konnte er natürlich nicht einfach wieder nachhause reisen, wie Garrett, der bald nach Rheged zurück kehren würde nach dem großen Fest.

Bis Pyre kommen würde, würde es noch eine Weile dauern und so standen die mystischen Ritter zusammen mit Cathbad, dem Druiden und Ratgeber des Königs und König Conchobar im Schlosshof und warteten einfach auf den Drachen. Die ganzen Aufbauarbeiten der Sachen, die zu Schaden gekommen waren würden sie ebenfalls erst nach dem großen Fest machen. Die Dorfbewohner kamen langsam wieder zurück, nachdem bekannt geworden war, dass die mystischen Ritter gesiegt hatten und Maeve endlich besiegt worden war. Nach ihrer kurzen Schreckensherrschaft in Kells.

Lugad, der Halbdämon und Rohans Halbbruder hatte sich bereits verabschiedet und suchte nun sein Schicksal, was er hoffentlich auch finden würde. Zumindest wünschte Rohan ihm dies wirklich von Herzen. Er war am Ende doch noch eine sehr große Hilfe gewesen und dafür war er seinem Halbbruder sehr dankbar, denn am Ende hatten sie sich zusammen getan und Maeve besiegt. Ihre Mutter.

Rohan stand bei den anderen und hatte einen etwas traurigen Ausdruck angenommen. Noch immer war er doch etwas verwundert, weil Maeve seine Mutter ist und doch hatte er sie besiegen müssen. Er fand es doch sehr schade, dass sie auf unterschiedlichen Seiten standen und sich gegenseitig bekämpften. Doch was sollte man dagegen machen? Sie hatten sich nun mal für eine Seite entschieden und Rohan würde nicht böse werden, denn Kells war seine Heimat. Er lebte hier und hatte hier nun mal seine Freunde. Deswegen hatte er sich auch für Kells entschieden.
Der Braunhaarige atmete tief durch und blickte sich leicht um. Zwei Soldaten hielten die gefesselte Maeve in ihrer Mitte. Sie war nicht mehr wirklich gefährlich, aber sie hätte wohl dennoch versucht abzuhauen, oder sie anzugreifen. Rohan kannte Maeve ja nun schon eine ganze Weile und daher wusste er auch wie sie tickte. Rohan schüttelte leicht den Kopf und sah in den Himmel, wartete auf Pyre, damit er Maeve auf die Insel Toa Mor bringen würde. Weg von hier. Auch wenn es ihm schon in der Seele schmerzte, aber es war sicher besser so. Maeve war einfach zu verbissen und sie machte vor nichts halt. Das hatte sie zur Genüge bewiesen. Sie hatte keine wirklichen Gefühle für ihre Kinder, sie waren nur Mittel zum Zweck für sie. Lugad hatte sie wegschicken wollen und hatte ihn so oft belogen und einfach nur benutzt. Rohan war nur wirklich froh, dass er nicht auf sie reingefallen war.

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Währenddessen war Nemain auf der Felseninsel und freute sich, denn ihr Plan war perfekt aufgegangen. Maeve hatte ihre Rache zu spüren bekommen, die hatte sie auch verdient. Immerhin hatte Maeve ihr einst Temra genommen und Nemain gestürzt. Dann hatte Nemain nicht einmal Maeves erstgeborenes Kind bekommen, da Maeve es ihr verschwiegen hatte und sie mit Lügen hingehalten hatte. Das hatte sie auch erst vor einer Weile erfahren, als rausgekommen war, dass Rohan Maeves Sohn war. Nemain war sauer und hatte den Rittern geholfen Maeve zu besiegen, denn das hatte diese Hexe einfach verdient und nun? Nun hatte Nemain dies endlich geschafft und hatte nicht mehr wirklich ein Ziel. Eigentlich schade, denn sie brauchte doch etwas zu tun.
Mider hatte ihr bereits ins Gewissen geredet. Wieso sollte sie sich mit diesem Sieg zufrieden geben wenn sie größeres haben konnte?

Nemain dachte darüber nach. Wieso eigentlich nicht? Kells, Temra, die ganze Insel konnte ihr gehören, wenn sie wollte. Sie war bei weitem nicht so schwach wie Maeve und die mystischen Ritter konnten wirklich froh sein, dass sie nicht auch angegriffen hatte, denn dann hätten sie sicher nicht gewonnen.
Die Hexe grinste und hatte einen Entschluss gefasst. Sie hatte sich notgedrungen mit den mystischen Rittern verbündet um Maeve zu besiegen, aber nun würde sie die Insel an sich reißen und ihr eigenes Ding machen. Bald würden die Ritter besiegt werden und dann würde Nemain über alles herrschen. Ihre Rache würde furchtbar sein, denn man hatte sie genug betrogen. Nun war auch noch Lugad fort. Das würde sie nicht auf sich sitzen lassen und schon bald würde sie Kells zeigen was auf sie zukommen würde, denn Maeve war nur der Anfang gewesen von etwas weitaus stärkerem und schlimmeren. Sie würden nicht wissen wie ihnen geschehen würde.

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Die mystischen Ritter standen immer noch im Schlosshof, aber inzwischen war der Drache der Wagnis bereits angekommen und sie konnten Maeve in die Verbannung bringen. Angus würde mit Pyre fliegen und Maeve in ihr neuen Zuhause schicken und gerade wollte Angus aufsteigen, als ein Erdbeben den Schlosshof erschütterte und ein kleiner Wirbelsturm dadurch wehte. Dicht gefolgt von starkem Regen und Pflanzen wucherten plötzlich überall. Der Regen verschwand so schnell wie er gekommen war und machte Platz für ein großes Feuer, welches die Pflanzen verbrannte und der Sturm brachte die Flammen zum erloschen. Das Erdbeben verschwand ebenfalls so schnell wie es gekommen war.

Verwirrt sahen sich die mystischen Ritter an und wussten nicht was los war, denn von ihnen war dies nicht gekommen.
"Was war das?", fragte Ivar verwirrt, aber die anderen zuckten nur ebenso verwirrt die Schultern, da sie keine Ahnung hatten was das nun gewesen war.
Cathbad schwankte und sofort war Rohan an der Seite des Druiden und stützte ihn. "Cathbad, was ist los?", fragte der Ritter des Feuers und sah den Druiden besorgt an. "Eine Vision. Gefahr. Kells schwebt in großer Gefahr", sprach er ernst. "Aber Maeve ist besiegt, wie kann uns jetzt noch Gefahr drohen? Die Prophezeiung wurde doch erfüllt. Draganta hat uns den Frieden geholt", sprach Deirdre verwundert.

"Arme Ritter, seid ihr immer noch so verdammt naiv? Ich dachte das hättet ihr abgelegt, aber wohl nicht. Dachtet ihr wirklich ich lasse es einfach so beruhen? Ich habe meine Rache an Maeve bekommen, aber das ist mir nicht genug. Ich werde die ganze Insel unterwerfen und zu meiner machen. Schon bald werdet ihr besiegt sein. Zieht euch warm an Ritter und wartet auf eure kommende Niederlage, die nicht mehr weit entfernt ist", sprach Nemain, doch niemand konnte sie sehen, denn der Schlosshof hatte sich in tiefe Dunkelheit gehüllt.

Es dauerte eine Weile bis sich die Dunkelheit gelegt hatte und die mystischen Ritter sahen sich verwirrt an.
"Nemain", zischte Maeve, die noch darauf wartete, bis man sie in die Verbannung schicken würde.
"Na ganz toll kaum haben wir eine Gefahr ausgeschaltet kommt die nächste was machen wir jetzt?", fragte Garrett und sah die anderen fragend an. "Wir gehen nach Tir Na Nog. Fin Varra kann uns sicher weiter helfen", antwortete Rohan und machte sich bereits auf dem Weg. "Äh warte mal, Alter, was ist nun mit Pyre und der Verbannung?", fragte der Ritter der Erde und sah Rohan an, der schon halb weg war, auf dem Weg in das Reich der kleinen Leute.

"Das kann warten, oder bleib einfach hier solange, Ivar komm mit", sprach Draganta. Der Ritter des Wassers nickte knapp und folgte seinem Kollegen direkt, der schon voraus ging. "Klar, ich warte hier einfach, habe ja sonst nichts zu tun", sprach der einstige Dieb und war schon ein wenig genervt, wartete aber wie man es ihm gesagt hatte.

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Rohan und Ivar brauchten nicht lange bis sie das kleine Reich erreicht hatten und sie ließen sich direkt hinunter teleportieren.
Der König war auf seinem Thron und sah nicht gerade gut aus, wahrscheinlich hatte er auch eine Vision bekommen.
"König Fin Varra, wir brauchen Eure Hilfe", sprach Rohan ihn an und der kleine König hob nur eine Hand. "Ich kann mir denken wieso ihr hier seid. Nemain bedroht Kells und die Insel", sprach er. "Ja genau, wir haben gehofft, dass Ihr uns helfen könnt", erwiderte Draganta nun ernst. "Nun, ihr müsst natürlich weiter kämpfen bis sich endlich die Prophezeiung erfüllt hat, einen anderen Weg gibt es nicht", antwortete König Fin Varra.
"Also ist es noch nicht der Frieden, den ich bringen sollte", murmelte Rohan ein wenig enttäuscht, denn er hatte gehofft, dass er es geschafft hatte, aber dem war wohl leider nicht so. "Nein. Ich kann euch nicht viel sagen, ich kann euch nur einen weiteren Teil der Schriftrolle geben, in dem mehr Informationen stehen. Seid gewarnt mystische Ritter, ihr werdet schon bald einem Gegner gegenüberstehen, der stärker ist als ihr alle zusammen und ihr müsst auf der Hut sein, denn Freunde werden schnell zu Feinden, genauso wie aus alten Feinden Verbündete werden können und nun geht, mir geht es nicht gut und da kann ich keine Gesellschaft brauchen", sprach er und jagte die beiden mystischen Ritter davon, nachdem sie noch den weiteren Teil der Prophezeiung erhalten hatten.

Rohan und Ivar gingen aus dem Königreich und machten sich bereits wieder auf dem Weg nach Kells, um dort die Neuigkeiten zu überbringen. Der Ritter des Feuers fragte sich die ganze Zeit was Fin Varras Worte wohl zu bedeuten hatten, denn diese Worte gefielen ihm ja nun eher weniger. Es hatte sicher nichts gutes zu bedeuten.

Nach einem kurzen Marsch kamen sie wieder in Kells an und im Schlosshof standen immer noch die anderen Ritter, sowie Cathbad und Conchobar.
"Was hat Fin Varra gesagt?", fragte Deirdre sofort, als sie die beiden Freunde sah, die nun wieder kamen. "Wieder einige seiner Rätsel und er hat uns noch einen Teil der Prophezeiung gegeben.", antwortete der Dunkelhäutige. "Was für Rätsel?", fragte Garrett nun und sah sie fragend an. "Na ja, dass aus Freunden Feinde werden und aus Feinden Freunde werden können", erwiderte der Braunhaarige auf diese Frage hin.
"Na das kann ja viel heißen und was steht in dem neuen Teil?", fragte Angus. Doch ehe jemand antworten konnte stieß Pyre ein lautes Grollen aus, da er wohl ungeduldig wurde. "Oh, ich glaube der Drache mag nicht mehr warten, was ist nun mit der Verbannung?", fragte der Schwarzhaarige und sah die anderen an.
"Na weg mit Maeve!", sprach die Rothaarige Prinzessin von Kells nur. "Wartet. ich habe eine Idee. Maeve kennt Nemain am besten von uns, vielleicht kann sie uns ja helfen", sprach Cathbad gerade. "Ja sicher und Mider wird unser neuer Schosshund. Träum weiter, Cathbad, die hilft uns doch im Leben nicht", sprach Angus und zeigte dem Druiden den Vogel.

Doch der Druide trat zu Maeve und diese sah ihn finster an. "Was sagst du dazu Maeve? Du hast die Wahl zwischen Verbannung und einer Allianz", sprach er. "Äh Moment mal, Cathbad, was ist mit der Meinung von König Conchobar?", fragte Angus und und sah den Druiden an, als hätte er sie nicht mehr alle auf der Reihe.
"Mein König, denkt darüber nach und denkt auch an die Worte von Fin Varra, vielleicht hat er dies damit gemeint", sprach der Ratgeber des Königs.
"Nun. Ein Versuch ist es ja wert, aber sollte Maeve auch nur einen Versuch unternehmen uns zu schaden wird sie direkt in die Verbannung geschickt", sprach der König ernst. Cathbad nickte und sah zu Maeve. Diese schnaubte, dachte aber darüber nach. "Ohne Magie bin ich sicher keine große Hilfe..", sprach sie schließlich. "Ich denke da lässt sich was einrichten, wenn du dich als würdig erweist." Maeve nickte.

"Ist das nun wirklich euer ernst? Die stößt uns doch ein Messer in den Rücken wenn wir gerade nicht gucken", sprach Angus fassungslos. "Jeder hat eine zweite Chance verdient, mein lieber Angus, auch alte Feinde", meinte Cathbad nur dazu. Die anderen mystischen Ritter wussten nicht was sie dazu sagen sollten, aber da sie ohnehin überstimmt waren konnten sie wohl auch nicht mehr viel dagegen sagen, denn er hatte sich wohl entschieden und davon würde man ihn auch nicht mehr wirklich abhalten können.

"Nun gut, das war ein langer Tag und ihr seid sicher auch alle erschöpft, daher schlage ich vor, dass wir nun alle schlafen gehen, denn morgen wird sicher auch kein einfacher Tag", meinte der König ernst und die Ritter nickten.
Garrett, Ivar und Deirdre machten sich auf dem Weg in das Schloss, da sie dort schliefen und Rohan und Angus wollten bereits zu ihrer Hütte gehen, wurden aber vorher aufgehalten von dem König. "Rohan, Angus, ich möchte, dass sie ihr auch im Schloss schlaft, es ist sicher gefährlich außerhalb und ihr habt heute schließlich auch viel für Kells getan, daher dürft ihr ein Zimmer hier im Schloss haben", sprach der König und Angus sah seinen besten Freund verwundert an, denn damit hatte er nun nicht gerechnet. "Wirklich? Das ist ja total irre!", rief der ehemalige Dieb ernst und man sah ihm seine Freude richtig an. "Ja, wir haben genug Platz und was Maeve angeht, die will ich lieber nicht alleine lassen, meint ihr, dass ihr euch ein Zimmer mit ihr teilen könnt und ein Auge auf sie werfen könnt?", fragte der König und die beiden nickten. "Lässt sich sicher einrichten", sprach Angus ernst und folgte den anderen nun ins Schloss.

Es war ein langer Tag und nur der Anfang von vielen weiteren anstrengenden Tagen, denn der Krieg war noch nicht vorbei. Der Krieg gegen Nemain hatte gerade erst angefangen.
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