The woman I used to know [Arbeitstitel]

von kweenron
GeschichteAbenteuer, Sci-Fi / P16
Anakin Skywalker / Darth Vader Obi-Wan Kenobi OC (Own Character)
28.12.2015
30.12.2015
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„Du warst Jahre lang verschwunden, wir wollten dich schon für tot erklären.“
„So viele Jahre und ich brauche deine Hilfe immer noch nicht.“ Spottete die blonde Lusiy und ging einfach weiter. „Zudem hast du gerade eben zugegeben, dass du mich auch für tot erklären wolltest – hast du etwa auch daran geglaubt?“
„Natürlich nicht!“ protestierte ihr Verfolger „Ich hatte immer das Gefühl, dass du noch lebtest, aber nach all diesen Jahren fiel es mir immer schwerer dies auch zu glauben, kannst du mir das verübeln?“
„Ja, dass kann ich durchaus Obi-Wan, merkst du doch.“
„Ich könnte dir nicht verübeln, dass du nach der Nachricht, dass ich doch noch lebe etwas durch den Wind wärst.“
„Ich bin ja auch nicht du, also von dem her…“ Sie bliebt stehen und sah dem Älteren eindringlich in die Augen „Und jetzt würde ich gerne ein wenig Zeit in meinem Zimmer verbringen, das letzte Mal dass ich fließendes Wasser hatte ist eine Weile her.“
„Du trotzdem schaffst du es gut auszusehen.“
„Schmeicheleien werden dich auch nicht retten.“ Schmunzelte die Kiffor. Kiffor waren Verwandte der Kiffar und lebten ebenfalls auf dem stürmischen Planeten im Azurbani-System. Sie hatten meist helle Haare und Haut, damit unterschieden sie sich von den Kiffar, deren Merkmal dunkle Längen waren. Die Kiffor hatten pupilenlose Augen mit welchen sie im Dunklen sehen konnten, dabei leuchteten ihre Irden sanft. Der Nachteil war, dass ihre Augen dadurch sehr lichtempfindlich waren und man sie leicht blenden konnte. Trotz allem war die junge Frau stolz darauf dieser Rasse anzugehören – auch wenn sie sicher nicht die freundlichste ihrer Art war. Ihren Cousin Quinlan Vos, seinerseits Kiffar, konnte sie auf den Tod nicht ausstehen und auch sonst scheute sie nicht davor zurück ihre Meinung laut zu äußern.
„Als du weg warst hat sich hier viel verändert, ich hatte einen Padawan.“
„Wow.“ Entgegnete Lusiy wenig interessiert, inzwischen hatte sie ihren Weg fortgesetzt. „Weißt du, mein letzter Satz war eigentlich eine Aufforderung an dich zu gehen.“
„Madam hat heute wohl schlechte Laune.“
„Ich habe schlechte Laune, seit man mich hier her gezerrt hat!“ sie schnaubte empört und verschränkte die Arme, beschleunigte ihren Gang.
„Es war sicher nicht ihrer Absicht dich zu verärgern.“
„Oh doch, der Rat der Jedi weiß sicher ganz genau, warum ich verschwunden bin. Ich bin eine Meisterin meines Faches, hätte ich gefunden werden wollen, hätte ich euch Spuren hinterlassen; doch das wollte ich nicht und so habe ich alles verschwinden lassen was auch nur im Ansatz auf mich hinweisen hätte können.“
„Ich verstehe was du meinst, dann hättest du dich aber nicht darüber beschweren sollen, dass niemand nach dir gesucht hat. Erstens habe ich das und zweitens sagtest du gerade selbst, dass wir dich nicht hätten finden können.“ Obi-Wan wurde nicht schlau aus dieser Frau. Sie war ein einziges Geheimnis geworden und längst nicht mehr die, die er einmal gekannt hatte.
„Ich habe von Rat der Jedi gesprochen, nie von dir.“ Die Blonde hielt vor einer Tür an und warf dem Jedimeister einen belustigenden Blick zu. „Du hättest diesen Hinweis sicher erkennen und richtig deuten müssen.“
„Ich habe etwas gefunden was nach einem aussah, doch dies konnte ich auf keinem Fall den Rat unterrichten.“
„Eben weil du es ihm nicht unterrichten solltest habe ich gerade diesen gewählt. Ich wollte, dass du mich findest und nicht der Rat. Da ich die Regeln kenne und nicht ganz dumm bin wusste ich, dass du es ihnen niemals verraten könntest. Eventuell hättest du mit meinem ehemaligen Meister gesprochen, doch die Wahrscheinlichkeit dazu stand bei ungefähr eins zu tausend.“
„Anscheinend hast du dir alles gut überlegt.“
„Ich habe das lange geplant, schon bevor ich die Entscheidung gefällt hatte, begann ich mit der Vorbereitung. Und wenn du mich nun in Ruhe lassen könntest, ich habe vor eine lange Periode der Reinigung vorzunehmen.“ Mit diesen Worten und einem Schub der Macht zog sie die Tür auf, wollte gerade eintreten als:
„Hey, was soll das?“ fragte eine verwunderte und genervte Stimme.
„Wer zur Hölle ist auf die Idee gekommen mein Zimmer an jemand anderen zu vergeben!?“ fluchte Lusiy und sah Obi-Wan Kenobi strafend an.
„Darf ich vorstellen? Lusiy das ist mein Padawan Anikan Skywalker; Anikan das ist Lusiy Kambo.“
„Ist mir völlig egal wer das ist, ich will mein Zimmer zurück!“
„Es ist aber mein Zimmer.“ Der junge Braunhaarige gesellte sich zu den Beiden und lehnte sich mit verschränkten Armen gegen den Türrahmen.
„Ich war zuerst hier Obi-Wan!“
„Daran kann ich mich nicht erinnern, Zwerg.“ Entgegnete Anikan gehässig „Ich habe schon immer hier drinnen geschlafen.“ Lusiy ließ sich das natürlich nicht gefallen, auch wenn sie deutlich kleiner als die beiden Männer war.
„Geht’s dir noch gut? Wie redest du den bitte mit mir!? Den hast du aber schlecht erzogen Kenobi.“
„Das mag sein, allerdings hat er Recht. Du warst lange weg und deshalb mussten wir früher oder später davon ausgehen, dass du nie wieder zurückkommen wirst. Als Folge dessen mussten wir dein Zimmer an jemand anderen vergeben.“
„Wunderbare Idee, wirklich, das rettet mir den Tag!“ fluchte Lusiy und ihre Stimme triefte vor Sarkasmus.
„Soll ich dir ein neues-“
„Nein danke, überleg dir besser wie ich meine Sachen wieder bekomme.“ Fuhr Lusiy ihn an und stapfte davon.
„Was ist den der über die Leber gelaufen?“ fragte Anikan als er ihr nachblickte.
„Ein schlechter Tag und vieles was sie nicht gutheißt.“
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