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Reversed

GeschichteAllgemein / P12
America Singer Aspen Leger Maxon Calix Schreave
27.12.2015
13.04.2020
26
49.601
6
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Dieses Kapitel
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27.12.2015 1.109
 
DISCLAIMER:
Die Idee für die Selection gehört nicht mir, sie gehört Kiera Cass.
Auch diese FF gehört nicht mir, ich darf sie netter Weise übersetzen. Die Fanfiction gehört AcademicGirl, sie hat sie hat sie hier: https://m.fanfiction.net/u/5391580/AcademicGirl veröffentlicht.

Americas POV

Die Kandidaten für das Casting werden heute Nacht bekannt gegeben. Ich stehe, mit ununterbrochen tappenden Fuß, hinter der Bühne. Sie sagten, dass es nicht so schlimm werden würde. Sie sagten, dass das der Weg ist meinen zukünftigen Ehemann zu treffen. Wörter sind nur Wörter. Nur wenige werden so gemeint, wie sie gesagt werden. Zu viele sind einfach nur geglaubt.

Ich streiche mit meinen Handflächen über mein Kleid und gucke zum 100. Mal in den Spiegel. Die blauen Rüschen überlappen einander und verdecken meine Beine. Meine roten Haare stehen im Kontrast zu meiner hellen Haut.

"Süße, geht es dir gut?", fragt Mom.

"Oh, ja. Ich bin absolut bereit den Namen meines zukünftigen Ehemannes zu hören. Hab ich etwas vergessen zu erwähnen? Ich weiß nicht, wer es sein wird!" Ich schreie, beinahe vergessend, dass da noch andere Menschen sind.

Ich werde seltsam angeglotzt. Niemand mag eine Prinzessin in Verzweiflung.

Mom rollt mit den Augen. Sie weiß, dass ich manchmal zu dramatisch werden kann. "Süße, beruhig dich. Dein Vater hat das auch geschafft."

"Ja, aber er ist Dad, der König Illéas."

Mom legt eine weiche Hand in mein Gesicht. "Und du bist die Prinzessin Illéas. Du wirst atemveraubend sein."

Ich schlucke und nicke. Dad kreuzt auf und richtet seine Krawatte. "Wie sehe ich aus, meine Liebe?", fragt er Mom.

Sie lächelt leicht. "Gutaussehend, wie immer."

Werde ich einen Ehemann haben, der mir Komplimente macht?

"Kätzchen," sagt Dad, endlich mich ansprechend. "Wie geht es dir?

"Großartig, Dad. Einfach prima."

"Sarkasmus gehört sich nicht für eine Prinzessin", tadelt mich Mom.
Ich denke, dass sie verklemmter ist, als Silvia.

"Zehn Sekunden," ruft jemand. Ich nicke und wir drei gehen zu unseren Plätzen. Dad umarmt mich bevor wir uns hinsetzen.

"Denk einfach daran zu lächeln," sagt er mit einem Lächeln auf den eigenen Lippen. Ich tue was er sagt.

Die Hymne beginnt. Ich dachte immer, dass unsere Hymne wundervoll und beruhigend ist. Ich frage mich, wie es den Jungen geht, die zu Hause zusehen.
Sind sie so nervös, wie ich? Es kommt mir komisch vor, dass sie gespannt sind. Ich erwarte von ihnen, dass sie aufgeregt oder begeistert sind. So eine Wirkung. Sie sind nicht die Eine, die wählen und hinauswerfen muss. Meine Entscheidung beeinflusst das ganze Land, genau wie mich selbst.

Die Ansagen, ein Ansturm von Wörtern, erreichen mich langsam. Zitter ich wirklich? Ich freue mich schon darauf, dass das hier endlich vorüber ist.

Endlich kommt der Showmaster und führt Gavril Fadaye herein. Er kommt direkt auf uns zu.

"Guten Abend, Eure Majestät," sagt er. Ich ignoriere beinahe die Tatsache, dass er zu Dad spricht.

"Gavril, wie immer eine Freude." Dad ist bis oben hin mit Aufregung und Freude gefüllt.

"Freuen Sie sich auf die Kundgebung?"

"Oh, ja. Ich bin sicher, die Männer werden fantastisch sein."

"Also kennen Sie sie schon?", ruft Gavril aus.

"Nein, noch nicht. Die Berater zogen die Teilnehmer gestern Abend. Wie in der Lotterie." Das Casting ist eine Lotterie. Die Männer nach ihrer Bewerbung auszusuchen ist wie schummeln. Ich wollte wirklich, dass das eine Überraschung war, so sehr ich den Teil des Nichtswissens auch hasste.

"Oh, gut", spricht Gavril weiter. Ich bin sicher, die Prinzessin wird wenigstens einen von ihnen lieben. Richtig, Eure Hoheit?

Ich brauche einen Moment, bis ich einen zusammenhängenden Gedanken habe. Ich lächle. "Ja, Gavril. Bei diesem Teil bin ich zuversichtlich, mein Vater hat so auch eine wundervolle Frau gefunden." Ich lächle meine Mutter an und sie hält meine Hand.

"Ja, sie ist wirklich nett.", sagt Gavril nickend. "Königin Magda, ich weiß, dass die Situation umgekehrt ist und dass Männer statt Frauen ausgesucht werden, aber haben Sie irgendeinen Tipp für sie?"

Mom lächelt in die Kamera. "Seid ihr selbst. Macht nichts, was nicht zu euch passt. Und habt einfach Spaß."

"Weise Worte, meine Königin, weise Worte. Und lasst uns damit die 35 jungen Männer vorstellen, die für das Casting ausgewählt wurden. Ladies und Gentlemen, bitte gratulieren Sie mit mir, den folgenden Männer Illéas!"

Ich sehe auf den Monitor mit den Bildern von den Jungen und ich realisiere, dass ich meinen Rock greife, als ob ich versuchen würde, ihn zu erwürgen. Ich atme tief durch und der Moderator fängt endlich an.

"Sir Carter Woodwork aus Hansport, Zwei." Ein Bild von einem breiten, blonden Mann erscheint. Er wirkt unbeschwert und sehr glücklich. Dann merke ich, dass die Kameras auf mich geschwenkt haben, um meine Reaktion zu filmen, also lächle ich.

"Sir Aspen Leger aus Carolina, Sechs." Ein dünner, junger Mann mit schwarzen Haaren und grünen Augen blickt mich an. Er ist definitiv attraktiv. Während die nächsten drei Männer angesagt werden, realisiere ich, dass ich meine Augenbrauen hochzog, als Aspen Leger auf dem Bildschirm auftauchte. Mist. Ich möchte nicht so aussehen, als würde ich schon Favoriten haben, die auf dem Aussehen basieren.

"Sir Maxon Schreave aus Angeles, Zwei." Ein Mann mit honigblonden Haaren und braunen Augen lässt mich in diesem Moment ehrlich lächeln. Er sieht... nett aus.

"Sir Quintin Hadlow aus Dakota, Vier." Auch er hat blonde Haare, aber seine sind heller als Maxons. Und er hat blaue Augen, die ihn ein bisschen, wie einen Skandinavier, aussehen lassen.

Gibt es eigentlich hässliche Jungen in diesem Wettkampf?

Es ist als ob meine mentale Frage beantwortet wird, als ein Junger mit einem Gesicht voller Pickel erscheint. Er hat auch ein bisschen schiefe Zähne und ein dicke Nase. Ich hasse es diesen Männern Vorurteile gegenüber zu haben, obwohl ich nur ihr Auftreten kenne, aber momentan ist das alles, was ich habe.

Ich sehe mir alle verbliebenen Männer genau an und merke mir jeden ihrer Namen. So sehr ich es auch hasse das zu sagen, das sind meine Optionen.
Wenn ich keinen von denen nehme, werde ich bei einem Prinzen von wer weiß wo gelassen. Und ich würde nicht die Möglichkeit haben, mein eigenes Land zu führen.

Sie sehen alle wirklich nett aus, aber ich bin sicher, dass das am Bild liegt. Manche wirken eingebildet und überheblich und ich weiß, dass das die sind, die für die Krone kommen.

Nun ist es meine Aufgabe zu entscheiden, welche die richtigen Motive haben.
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