Princess and Prisoner

GeschichteRomanze, Fantasy / P16
Baron Charles "Spade" DeMortimer Catherine Kathleen "Cat" Crawfield Crispin "Bones" Phillip Arthur Russell III Denise Ian "Liam" Flannery Justina Crawfield
27.12.2015
14.09.2016
9
9.691
2
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6 Reviews
Dieses Kapitel
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27.12.2015 893
 
Heey :D

Ich wollte schon lange eine Night-Huntress-Fanfiktion schreiben und
wurde vor einiger Zeit endlich von der Muse geküsst!
Einer altmodisch, klischeehaften Muse, wenn ich das mal so sagen darf.
Dank meiner Beta Leserin @oOMaryAliceOo sollten keine Rechtschreib-/ Tippfehler auftreten^^
Ab heute wird jedes Wochenende ein Kapitel hochgeladen. Zudem ist diese FF der erste Teil, ich werde wenn sie fertig ist mit der Fortsetzung weiter machen.
Vielleicht gefällt sie ja einigen von euch ;)

WICHTIG: Die Beziehung zwischen Cat und ihrer Mutter ist anders als im Buch, allgemein habe ich einige Veränderungen was die Geschichte der Figuren angeht abgeändert und sie verhalten sich nicht exakt wie in den Büchern, da es ja eine andere Zeit ist. Ich habe trotzdem versucht bei allen ihre individuellen Charakterzüge mit einzubringen.

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Ich betrachtete mich abschätzend im Spiegel, während mir mein Haar gekämmt wurde. "Sie waren letzte Nacht früher als gewöhnlich wieder zurück. Ich hoffe doch es gab keine Probleme?" Denise, meine Zofe und gute Freundin seit Kindertagen blickte besorgt drein. Sie ist eine der wenigen Personen, welche wissen was ich bin und warum ich fast jede Nacht Unterwegs bin. "Ganz im Gegenteil, ich bin nach etwa 500 Metern auf einen gestoßen. Er war noch jung und schwach also habe ich ein leichtes Spiel gehabt." Ein Lächeln umspielte meine Lippen bei dem Gedanken an die letzte Nacht. Es war beinahe zu einfach gewesen diesen vielleicht 26-Jährigen Dämon aus der Welt zu schaffen. "Das freut mich." sagte Denise als sie die Haarbürste beiseite legte und begann meine Haare zu einer alltagstauglichen, jedoch eleganten Hochsteckfrisur zu stecken.

Nachdem sie mir mein grün-beiges Kleid brachte, in welchem die Diamanten beim Auftreffen eines Lichtstrahls leuchteten und zarte Spitze meine Arme umfing, betrat ich den Speisesaal. In diesem erwarteten mich schon meine Mutter, sowie einige Butler, Wachen und hier und da war eines der Dienstmädchen zu sehen. "Catherine! Ich hoffe du hattest eine gute Nacht und einen erholsamen Schlaf", begrüßte mich meine Mutter. Sie ist unter anderem die Königin von Crown, weshalb man mich als Prinzessin bezeichnen könnte. Könnte. Ich hasste diese Bezeichnung abgrundtief. Vielleicht lag es daran, dass Prinzessinnen eigentlich nicht mit Messern umgehen können und achja, sie enthalten normalerweise ja eher blaues Blut, anstatt das von Dämonen. Ich war fachlich also gar keine und aus genau diesem Grund verbiete ich es jedem meiner Angestellten mich auch nur in Gedanken so anzureden. Natürlich kennen viele nicht den Grund, aber Fragen gehört nicht zu ihrem Aufgabengebiet. "Guten Morgen Mutter. Meine Nacht war recht erholsam, danke der Nachfrage." beantwortete ich die indirekte Frage nach meiner Tätigkeit. Ihre Augen verengten sich ein wenig, aber als ich ihr ein kurzes Nicken zuwarf wirkte sie erleichtert und widmete ihre Aufmerksamkeit dem vor ihr stehenden Frühstück zu.


Während ich mir ein schon aufgeschnittenes Brot und etwas Konfitüre nahm, öffnete sich die Tür zu meiner Linken mit einem so kräftigen Schwung, dass die Türen ihre Energie geräuschvoll an der Wand ausließen. Das war ungewöhnlich. Neugierig hob ich den Blick um Tate zu entdecken. Er war so etwas wie ein Bote und brachte uns auf den neusten Stand wenn etwas in der Stadt nicht mit rechten Dingen zu ging und solche Dinge. "Verzeihen sie mein unsittliches Eindringen Eure Hoheit. Aber es gibt etwas, das sie umgehend wissen sollten." Das hörte sich doch interessant an. Meine Mutter legte ihre Serviette beiseite und erhob sich mit all ihrer königlichen Anmut. "Was ist so wichtig, dass es nicht nach dem Essen geklärt werden könnte?" Tate war etwa 20 Zentimeter größer als meine Mutter, was sie aber nicht weniger ehrfurchtsvoll erschienen ließ als sie ihn mit ihren Blicken durchbohrte. Es wäre untertrieben zu sagen, dass meine Mutter es hasste wenn etwas unvorhersehbares passiert. Und wenn es sie dann auch noch beim Frühstück störte, dann würde sie heute den ganzen Tag lang verstimmt sein. "Ein Mann namens Crispin Russell wurde von einem unserer Aufseher in der Stadt festgenommen. Man beschuldigt ihn der Prostitution und des Diebstahls, er wird in wenigen Minuten hier erscheinen, damit sie ihm seine Strafe verkünden." Ich runzelte die Stirn. Zwar kenne ich mich mit diesem Teil der Gesellschaft nicht aus, jedoch habe ich noch nie gehört, dass auch Männer ihre Körper verkaufen. Ist das überhaupt das gleiche? Und welche Frau würde dafür bezahlen mit einem Mann... Mein Gedankengang wurde unterbrochen als ich das sich öffnen und wieder schließen der Tür hörte und mehrere Schritte die Stille füllten.


Im nächsten Moment betraten drei weitere Männer den Raum. Zwei von ihnen hielten einen Mann, den ich um Ende 20 schätzte, an den beiden Ketten die von den Eisenhandschellen ausgingen fest. Ich begriff es nicht sofort, aber wahrscheinlich schneller und als Einzige im gesamten Raum. Das war kein Mann. Und schon gar kein Mensch. Die Energie die mir entgegenschwappte war nur einer von vielen Gründen die dafür sprachen. Die Haut dieses Wesens schien zu leuchten und auch seine Bewegungen wirkten... anders. Ich musste ein entsetztes Keuchen unterdrücken als mir bewusst wurde, dass da ein verdammter Vampir vor mir und meiner Mutter stand. Er wirkte beinahe gelangweilt als er nach vorne geschubst wurde, jedoch das Gleichgewicht hielt. "Sie sind also der Grund für die Störung meines Tagesablaufes. Ich hoffe für sie, dass die Sache schnell erledigt ist." Der Dämon hob provozierend die Augenbrauen.
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