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FF Type-0 ~Normal Daylife~

von -Bepo-
Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
26.12.2015
11.03.2016
3
6.234
1
Alle Kapitel
1 Review
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
26.12.2015 2.074
 
Herzlich Willkommen zu meiner ersten Final Fantasy FF (und meiner ersten auf fanfiktion) *aufgeregt ist*
Es ist eine Weile her, seit ich das letzte Mal eine FF geschrieben habe, also verzeiht mir, wenn ich ein klein wenig eingerostet bin...aber ich musste diese FF einfach mit euch teilen.
Da ich aber kein Fan von langen Vorreden bin, hier jetzt das erste Kapitel.

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Kapitel 1 - Neuer Kommandant? Nicht mit mir!

Es war der 12. Wassermond 842 A.L und es schien ein ganz normaler Tag zu werden. Zumindest dachte ich das am Morgen noch, doch die Situation änderte sich schneller, als ich es für möglich gehalten hatte. Zwar hatte es eine Kriegserklärung gegeben und doch hätte niemand damit gerechnet, dass es so schnell zum Angriff kommen würde. Umso überraschender war also der kurz darauf folgende Angriff auf die Akademie. Natürlich hatte Rubrum nicht vor, sich kampflos zu ergeben und so griffen sie auf mächtige Magie, sowie die Macht ihrer Esper zurück, um die militischen Streitkräfte in Schach zu halten. Es war ein leichtes, das Imperium zurückzudrängen und ihnen große Verluste zuzufügen und doch änderte sich die Situation und unser Eingreifen wurde erforderlich – mithilfe von Kristallmanipulatoren, einer neuen Technologie, schafften sie es den Kristall des Feuervogels zu neutralisieren. Damit wendete sich das Blatt in diesem fast schon gewonnenen Kampf – die Schilde zerbrachen und auch die Esper konnten nicht mehr von den Kadetten der Akademie beschworen werden. In unsere Mäntel gehüllt, welche nicht einmal einen Blick auf unsere Gesichter zuließen, betraten wir das Schlachtfeld, wo die Anderen und ich uns einen Weg durch Verwunderte und Tote bahnten – doch davon ließen wir uns nicht einschüchtern. Von vorne herein hatten wir gewusst, dass unsere Mission nicht einfach werden würde und dennoch konnte jeder von uns sich blind auf den Anderen verlassen. Ein Vorteil, wenn man sich lange kannte und schon seit Kindesbeinen zusammen aufwuchs – man kannte Stärken und Schwächen des jeweils anderen und konnte sich darauf einstellen. Auf unserem Weg entschieden wir uns schlussendlich dazu, unsere Mäntel abzulegen, da diese auf Dauer hinderlich sein würden. Also streiften wird diese von unseren Schulter und ließen sie an Ort und Stelle liegen – brauchen würden wir diese ohnehin nicht mehr. Jeder von uns trug darunter die Uniform der Akademie – die Männer trugen schwarze Hemden zusammen mit weißen Hosen, wir Frauen dagegen rot-karierte Röcke. Auch der typische Umhang, welcher für die Klasse stand, fehlte nicht – abgesehen von mir trug jeder einen feuerroten Umhang, welcher von einem goldenen Verschluss zusammen gehalten wurde. Dieser wäre bei meinem Kampfstil jedoch mehr als nur hinderlich gewesen, weshalb ich gänzlich auf diesen verzichtet hatte – stattdessen war ein Teil meines Kragens in dem einzigartigen Rotton, welcher sonst keinem Kadetten zu tragen erlaubt war, gehalten. An unserem Bestimmungsort angekommen, entschieden wir uns, uns aufzuteilen und so mehr zu erreichen. Während Queen, Ace und Nine sich um die Soldaten kümmerten und ich mich mit Jack und Cinque auf die Suche nach dem Kristallmanipulator machte, kümmerten sich die anderen derweil um die Verletzten, damit nicht noch mehr Menschen diesem Kampf zum Opfer fielen.
Ich wusste zwar nicht, wie es bei den Anderen aussah, doch Sorgen machen brauchte ich mir nicht – solange ich niemanden vergaß, wusste ich, dass keiner von ihnen unter den Opfern war und um alles andere konnte sich später immer noch gekümmert werden.  Cinque, Jack und ich kämpften uns unterdessen an einigen Soldaten vorbei, Jack mit seinem Katana und auch Cinque, welche ihren Streitkolben schwang, kämpften aus der Nähe, während ich mein Schlangenschwert eher für den Fernkampf benutzte. Auf diese Weise kamen wir schneller voran, als ich eigentlich gedacht hatte – beschweren würde ich mich deshalb allerdings nicht. Je schneller wir unsere Mission erfüllt hatten, desto eher wäre das Imperium verschwunden.
Zu dritt kämpften wir uns in Richtung Brunnenplatz vor – dort in der Nähe sollte sich der Kristallmanipulator befinden, den  wir zerstören sollten. Ein Mann namens Kurasame, der sich kurz über den KOMM bei uns gemeldet und sich als unser Kommandant vorgestellt hatte, hatte uns diese Information zukommen lassen, welche kurz darauf auch schon von einem Mogry bestätigt wurde. Kaum, dass wir den Brunnenplatz erreicht hatten, stellten sich uns zwei Nimrod in den Weg – zwei Mechas des Imperiums, welche es zu besiegen galt. Ansonsten würden wir wohl kaum weiterkommen, da diese uns den Weg versperrten und kein Weg an ihnen vorbei zu führen schien. Während wir gerade dabei waren, den einen von ihnen zu besiegen und den Angriffen des Anderen auszuweichen, erschienen auch schon Ace, Queen und Nine auf dem Brunnenplatz. Somit stellte es auch keine Herausforderung mehr dar, den zweiten zu besiegen und gemeinsam machten wir uns auf den Weg zur Kampfarena. Scheinbar wurden wir erwartet, denn sofort standen wir einem großen Magitek-Mech gegenüber – allem Anschein nach handelte es sich hierbei um den Kristallmanipulator. Doch entgegen aller Erwartungen befanden sich hier auch noch Kadetten der Akademie, die augenscheinlich sogar kämpfen wollten. Dabei waren diese im Moment mehr als nur nutzlos, solange sie nicht in der Lage waren, Magie zu wirken. „Queen, Nine, Cinque...kümmert ihr euch um die Überlebenden, wir übernehmen ihn.“ Ein kurzes Nicken und schon teilten wir uns wieder auf. Während Queen und die Anderen die beiden Kadetten, welche wir gerade eben noch hatten retten können, von hier wegbrachten, kümmerte ich mich mit Ace und Jack um den Gegner. Einfach war etwas anderes, doch da wir nicht von dem Manipulatorfeld beeinflusst wurden, war es für uns ein leichtes, eine der Esper zu beschwören. Ein heller roter Lichtblitz und schon im nächsten Moment griff Odin unsere Feinde an, die offensichtlich nicht wussten, was hier vor sich ging. Während die Fußsoldaten ihr heil in der Flucht suchten, kümmerte sich Odin um den Mecha, welcher kurz darauf auch schon besiegt war. Zumindest dachten wir das, doch es dauerte nicht lange, bis der Mecha tatsächlich wieder stand – mitgenommen sah er aber ohne Zweifel aus. „Den schaffen wir auch so.“ Während Ace mit seinen Karten aus der Ferne angriff, stand Jack direkt am Kopf des nun verwandelten Mechas in dessen totem Winkel. Ich selbst wechselte je nach Situation die Position und zusammen schafften wir es, unseren Gegner ein weiteres Mal zu besiegen – diesmal jedoch endgültig.
Kaum, dass wir unseren Gegner zerstört hatten, bekamen wir alle über unseren KOMM auch schon die Nachricht, dass die Verbindung zum Kristall wieder hergestellt worden sei – unsere Mission war damit beendet und die Rückeroberung der Akademie stellte auch kein weiteres Problem dar. Nach und nach wurde das Imperium weiter zurückgedrängt, bis dieses schlussendlich gezwungen war, sich zurück zu ziehen. Sechs Stunden hatten wir gebraucht und es hatte einige Opfer gefordert, doch hatten wir die Akademie und Hauptstadt erfolgreich wieder unter unsere Kontrolle gebracht. Nachdem dieser Kampf als gewonnen angesehen werden konnte, machte ich mich mit gemeinsam mit Ace und Jack zurück in Richtung Brunnenplatz auf, wo wir uns erneut mit den Anderen trafen – gerade konnte man die Ansprache hören, die das Ende der Invasion verkündete, doch zuhören taten wir alle eigentlich nicht. Viel mehr beschäftigten wir uns miteinander, versorgten die Wunden, welche wir im Kampf davon getragen hatten, bevor uns dann langsam auf den Weg in unsere neue Klasse machten. Die Akademie sollte ab diesem Tag unser Zuhause sein, doch zuvor sollten wir unsere Klasse und dort unseren Kommandanten kennen lernen. Überall wo wir lang gingen, hörten wir die anderen Kadetten tuscheln, scheinbar hatte niemand damit gerechnet, dass wir wirklich existierten. Es hatte zwar Gerüchte über uns gegeben, wie uns eine Kadettin, die sich zuvor als Aki vorgestellt hatte, mitteilte und dennoch hatten es alle als einfaches Gerücht abgestempelt. Umso erstaunter waren sie nun also, als sich dieses Gerücht als Wahrheit herausstellte. Genau diese Kadettin zeigte uns auch den Weg zum Klassenzimmer, in welches wir uns dann schlussendlich begaben. Sonderlich begeistert waren wir allerdings nicht, Befehle von jemand anderem als Mutter zu bekommen. Unser Weg führte vom Brunnenplatz als allererstes in die große Haupthalle und von dort aus weiter in Richtung Klassenzimmer. „Wartet einen Moment...“ Noch bevor wir das Klassenzimmer betreten hatten, wurden wir aufgehalten. Mutter – oder Dr. Al-Rashia, wie sie an dieser Akademie von den Anderen genannt wurde – fing uns ab. „Auch wenn ihr offiziell zu Kadetten ernannt werdet, an eurer Aufgabe, für mich auch weiterhin Animae zu sammeln ändert sich deswegen nichts. Nur wenige Menschen in Orience und der Akademie wissen, wie diese zu sammeln sind – hier an der Akademie sind das neben euch nur noch die Beamten der Magiefakultät. Zudem wollte ich euch noch darüber in Kenntnis setzen, dass sich ab heute zwei neue Kadetten der Klasse 0 anschließen werden. Wie ihr sind sie dazu in der Lage, Animae zu sammeln, wissen jedoch nichts über die wahre Natur dieser.“ Mit diesen Worten verabschiedete sie sich von uns und wir setzten unseren Weg durch die große doppelflüglige Tür fort, auf deren anderen Seite unser neuer Kommandant wartete.
Der Raum war großzügig ausgestattet: an einem Ende befand sich die Tür, durch die wir ihn gerade betreten hatten, direkt gegenüber lag eine kleine Empore, auf der ein Tisch, sowie eine große Tafel ihren Platz gefunden hatten. 16 Tischreihen waren davor aufgereiht, sodass sich jeder von uns als erstes einen Platz suchte. In dieser Zeit betrat eine weitere Person den großen Raum, welche sich vor die Empore stellte, den Blick zu uns gewandt. Dabei handelte es sich um jenen Kurasame, welcher uns schon während der letzten Mission unterstützt hatte und sich nun als unser befehlshabender Kommandant vorstellte.  Wir alle waren nicht sonderlich begeistert und doch war es Nine, welcher dem als erstes Ausdruck verleihen wollte. Er stand von seinem Platz auf und schritt durch den Gang nach vorne. „Warum sollten wir von jemandem wie dir Befehle annehmen? Keiner will dich h...“ Genau in diesem Moment traf auch schon die Faust von Kurasame Nines Wange, sodass dieser an die nächst gelegene Wand geschleudert wurde. Mühsam rappelte sich der Blonde wieder auf, Begeisterung sah eindeutig anders aus und so machte er sich daran, Rache zu nehmen. Doch schaffen tat er es schon wieder nicht, der folgende Schlag wurde von unserem neuen Kommandanten abgefangen und auch Cater, die sich als nächste in den Kampf einmischte, schien auf verlorenem Posten zu kämpfen. Eine Handbewegung und schon erstreckte sich eine Eiswand zwischen ihr und dem Neuen und im nächsten Moment erschien auch schon ein Schwert, welches Ace vom Kämpfen abhielt. Ich hatte es mir bequem gemacht, die Arme vor der Brust verschränkt und warf Jack nur einen kurzen Blick zu. „Ja, der Kerl ist wirklich stark...“
Auch nach dieser Demonstration sah Nine immer noch nicht ein, wieso er sich ihm unterordnen sollte – Mutters Entscheidung hin oder her, doch davon ließ Kurasame sich nicht beeindrucken. Letztendlich war Queen diejenige, die ihn dazu brachte, sich wieder zu beruhigen und sich auf seinen Platz zu setzen. „Unter meinem Kommando werdet ihr von jetzt an auf Missionen gehen. Den Rest der Zeit werdet ihr gemeinsam mit den anderen Kadetten hier an der Akademie leben.“ Cater wirkte leicht schockiert. „Hier auf dem Gelände?!“ Zur Antwort nickte unser neuer Kommandant nur, ehe er erklärte, dass es sich dabei ebenfalls um Mutters Befehle handelte. Damit war für uns klar, dass wir uns dem fügen würden und weitere Diskussionen sinnlos waren. Danach fuhr er damit fort, die besagten neuen Kadetten, die Mutter uns schon angekündigt hatte, vorzustellen. „Kadett Machina, Kadettin Rem. Antreten!“ Die Tür öffnete sich erneut und zu meinem Erstaunen traten die beiden Kadetten, welche wir zuvor erst vor dem Kristallmanipulator und dem Imperium gerettet hatten, ein. Sie stellten sich neben Kurasame. Beide trugen schon die gleiche roten Umhänge wie der Rest von uns und stellten sich nacheinander vor. „Machina Kunagiri. Hallo.“ Er war etwas wortkarg wie es schien, doch bei ihr hatte ich nicht den Eindruck. „Rem Tokimiya. Freut mich, euch kennenzulernen.“ Doch schon wieder schien der Rest der Klasse nicht wirklich begeistert zu sein, was ich allerdings auch verstehen konnte.  Bislang waren wir immer zwölf gewesen, konnten uns blind aufeinander verlassen. Jetzt kamen zwei Neue dazu und es musste sich erst herausstellen, wie sie in unsere eingespielte Gruppe passen würden – und ob das überhaupt der Fall wäre. „Bis ihr weitere Befehle erhaltet, könnt ihr die Zeit nutzen, wie es euch beliebt.“ Mit diesen Worten drehte sich Kurasame um und verließ den Raum.

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Damit sind wir auch schon am Ende angekommen. Wie gesagt entschuldigt, wenn ich ein wenig eingerostet bin, ich würde mich aber über jeden Kommi freuen (seien sie jetzt anonym oder nicht).
Wir sehen uns dann beim nächsten Kapitel~
LG
-Bepo-

*schnell noch vor dem Verschwinden ein paar Kekse dalass*
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