Weihnachtsspecial (My Sweet Heart)

von Arsinia
GeschichteRomanze, Familie / P12
Eiri Yuki OC (Own Character)
25.12.2015
25.12.2015
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25.12.2015 3.016
 
Heyyy^schön das ihr hier seit, also wie gesagt, diese Geschichte hat nicht viel mit der Hauptstory zu tun, also keine Sorge, ihr müsst nicht unbedingt die Story lesen um das hier zu verstehen, würde mich aber dennoch freuen, falls ihr es dennoch macht^^


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Schöne Bescherung

Heute war ein echt schöner Tag. Wir haben den 23.12. und ich meine wirklich schönen Tag. Die Sonne schien und keine Wolke war am Himmel. Morgen ist Heilig Abend und kein Schnee liegt, dass hatte ich schon den letzten Winter. Ich liebte weiße Weihnacht, aber das war doch nur unfair. In anderen Ländern liegt Schnee. Wie soll man da auf Weihnachtsstimmung kommen. Das war mein erstes Problem, das zweite war, ich wollte unbedingt Weihnachten feiern, aber dafür müsste ich den passenden Ort finden. Bei mir zuhause wollte ich nicht feiern, da es doch etwas weiter weg ist. Ich nahm mein Handy und suchte nach einer bestimmten Nummer. Es klingelte und klingelte, aber es ging keiner ran, bis sich die Mailbox meldete, da legte ich auf.
„Och menno, dann habe ich keine andere Wahl, als zu ihn zu gehen,“ kam es genervt von mir und ich stand auf. Noch schnell ins Bad verschwunden um mich etwas fertig zu machen und dann anziehen und auf geht’s.


Es dauerte eine ganze Zeit lang, bis ich bei seiner Wohnung ankam, aber es machte mir nichts aus. Das Wetter war ja herrlich, dennoch würde mir Schnee besser gefallen. Bei der Haustür angekommen, gab ich seine Nummer ein und die Tür ging auf. Mit dem Fahrstuhl ins fast oberste Stockwerk und dann am Ende des Ganges. Dort war seine Wohnungstür. Als ich ankam, klingelte ich auch gleich, aber es war kein Geräusch zu hören, daher klingelte ich noch ein paar Mal, aber es blieb leise. Entmutigt lehnte ich mich an die Wand neben der Tür und sank runter. Ich winkelte meine Knie an und legte mein Kopf auf diese. Eigentlich wolle ich warten, aber irgendwann fielen mir die Augen zu und ich schlief ein. Erst merkte ich eine wohlige Wärme und dann, dass ich auf etwas Bequemes lag. Mit einem schnellen Ruck, saß ich jetzt und schaute mich um. Ich lag auf einer Couch und war in einer Wohnung. Sofort erkannte ich sie. Die Decke von mir gechmissen, stand ich auf und rannte ins Arbeitszimmer.
„Yuki,“ schrie ich und rannte auf ihn zu. Er saß hinter seinem Schreibtisch und schrieb an seinen neuem Buch. Als ich rein kam, hörte er auf und erhob sich. So konnte ich meine Arme um ihn schlingen und ihn fest an mich drücken.
„Yuki, du bist da,“ sagte ich und schaute ihn freudestrahlend an. Er zeigte keinerlei Emotion.
„Warum hast du vor meiner Tür geschlafen?“ wollte er wissen.
„Ich wollte dich besuchen, doch leider warst du nicht da, daher wartete ich auf dich, muss aber leider eingeschlafen sein,“ wurde ich zum Ende hin immer leiser. Yuki hob eine Augenbraue hoch.
„Warum wolltest du zu mir?“ fragte er nach, machte sich von mir los und verließ den Raum. Ich folgte ihn. Wir gingen in die Küche.
„Ich wollte dich was fragen,“ gab ich zu. Er drehte sich nicht um, sondern gab mir nur durch eine bloße Handbewegung zu verstehen, dass ich Fragen soll.
„Ich möchte gerne Weihnachten feiern und da habe ich mir gedacht, wir könnten das hier machen,“ sagte ich. Yuki drehte sich zu mir um und sah mich leicht verwirrt an.
„Was? Hier? Warum sollte ich das erlauben?“  fragte er weiter. Ich machte einen Schritt auf ihn zu.
„Bitte Yuki, es ist lange her, dass ich mal Weihnachten mit jemanden feiern will, denn ich auch leiden kann,“ antwortete ich ihm. Er nahm einen Schluck seines Biers.
„Nein,“ kam es als knappe Antwort. Geschockt schaute ich ihn an.
„Nein? Wieso nicht?“ wollte ich wissen.
„Ich habe auf diesen ganzen Mist keine Lust, also verschwinde wieder,“ antwortete Yuki und schaute mich kalt an. So hat er mich noch nie angesehen. Leicht verängstigt und wütend machte ich ein paar Schritte nach hinten. Mit aller Kraft, versuchte ich meine Tränen zurückzuhalten.
„Fein ich verschwinde wieder, so wie der Herr es will,“ sagte ich leicht mit brüchiger Stimme und rannte zur Tür, wo ich mich schnell anzog und dann aus der Wohnung verschwand.


Da ich rannte, brauchte ich diesmal nicht solange, wie hin. Als ich bei mir zuhause ankam, schmiss ich meine Sachen in die Ecke und verzog mich in mein Zimmer. Dort ließ ich meinen Tränen freien Lauf.
„Warum warst du so sauer? Ich wollte doch nur mit dir und ein paar anderen Leuten Weihnachten zusammen verbringen,“ sprach ich mit mir selber. Irgendwann schlief ich ein und so merkte ich auch nicht, wie mein Handy vibrierte. Erst am nächsten Morgen wachte ich wieder auf. Mein Blick ging auf mein Handy. Langsam streckte ich meine Hand aus und griff danach. Als ich es aufklappte, sah ich, dass Yuki versucht hat, mich mehrmals anzurufen.
„Vergiss es,“ sagte ich und stand auf. Da ich heute nichts weiter geplant hatte, konnte ich mir auch alle Zeit der Welt lassen. Ich ging zuerst in die Küche und machte mir was zu essen. Damit setzte ich mich auf die Couch und schaute fernsehen. Plötzlich klingelte es an der Tür. Ich stand auf und ging hin.
„Ja?“ fragte ich, als ich die Tür aufmachte. Mein Onkel stand vor mir und schaute mich mit einem Lächeln an. Er umarmte mich und kam dann ins Haus.
„Schön dass du da bist, Shalia,“ sagte er und ging in die Wohnstube.
„Was gibt es Onkel?“ wollte ich wissen.
„Du sollst mich doch Papa nennen, darauf fahre ich viel mehr ab,“ kam es von ihm. Kopfschüttelnd setzte ich mich neben ihn.
„Was kann ich für dich tun?“ fragte ich nach.
„Yuki möchte dich sehen,“ antwortete er mir. Schmollend verschränkte ich die Arme vor der Brust.
„Ja und wie er mich sehen will hat er mir gestern ja gesagt,“ kam es leicht bissig von mir. Er legte einen Arm um meine Schulter.
„Hey du weißt doch wie er sein kann, er meinte es nicht so,“ wollte er mich etwas beschwichtigen. Wütend stand ich auf.
„Ich habe ihn doch nur eine normale Frage gestellt und er ist gleich so sauer geworden,“ schrie ich etwas. Mein Onkel stand ebenfalls auf und trat auf mich zu.
„Shalia, bitte komm mit zu ihn,“ meinte er. Eigentlich wollte ich ihn nicht glauben und auch nicht weg gehen, aber er redete die ganze Zeit auf mich ein, bis ich doch nachgab und jetzt bei ihm im Auto saß auf dem Weg zu Yuki.


Endlich kamen wir an und machten uns gleich auf dem Weg zu seiner Wohnung. Yuki machte uns die Tür auf und schaute uns an.
„Da sind wir Yuki,“ sagte er und drängte sich an ihn vorbei. Nun stand ich alleine mit ihm. Er machte ein Schritt zur Seite und ließ mich durch. Ohne ein Wort ging ich in die Wohnung und zog meine Schuhe aus. Als ich im Wohnzimmer ankam, staunte ich nicht schlecht. Es war alles geschmückt. Gestern war hier noch nichts zu sehen. Ein „Wow“ kam über meine Lippen. Yuki schob mich weiter in die Wohnung. Mein Onkel und auch meine beiden Tanten waren anwesend. Lächelnd trat ich auf die drei zu. Sofort kam Tante Noriko zu mir.
„Mein kleiner Engel, da bist du ja,“ sagte sie überglücklich und umarmte mich stürmisch.
„Freue mich auch dich zu sehen, aber ich bekomme keine Luft mehr,“ meinte ich und wedelte mit den Armen. Widerwillig ließ sie mich los. Nun kam auch meine andere Tante an und umarmte mich.
„Schön dass du kommen konntest,“ sagte sie und auch ich schlang meine Arme um sie.
„Ist das nicht schön, im Kreise der Familie zu feiern,“ sprach nun mein Onkel. Ein genervtes Stöhnen war zu hören. Yuki saß auf der Couch und man konnte sehen, dass er nicht hier sein wollte. Am Anfang hatte ich leichte Skepsis, doch je später das wurde, desto besser wurde auch der Abend. Wir unterhielten uns, kochten zusammen und es wurde auch viel gelacht. Nur Yuki beteiligte sich nicht. Er war die ganze Zeit ruhig geblieben. Wir deckten gerade den Tisch, als mein Telefon klingelte. Ich nahm ab, ohne rauf zu schauen, wer mich da anruft.
„Hallo,“ sagte ich fröhlich.
„Juhuuu, du gehst ran, na wie geht es dir?“ kam es aus der Leitung. Ich wusste sofort wer mich anruft. Diese Stimme konnte nur einen gehören. Meine Stimmung wurde noch viel besser.
„Ryuichi, klasse, wirklich toll, wie geht es dir denn da drüben?“ fragte ich und konnte nicht wirklich klar denken. Es war lange her, seit er sich das letzte Mal bei mir gemeldet hat. Eigentlich seit er in Amerika ist, kam kein Anruf oder Brief von ihm. Leichte tränen bildeten sich in meine Augen.
„Es tut mir leid, dass ich mich erst jetzt  Melde, aber ich dachte, da heute Weihnachten ist, wäre es doch das perfekte Geschenk,“ antwortete er mir. Ich konnte ein schluchzen nicht unterdrücken.
„Nicht weinen, bitte, du weißt ich mag es nicht, wenn du traurig bist,“ kam es prompt von ihm.
„Ich vermisse dich,“ flüsterte ich und konnte nicht mehr aufhören zu weinen.
„Auch ich vermisse dich und ich verspreche dir, dass ich mich jetzt öfter melden werde,“ sagte er. Eine Hand wurde auf meine Schulter gelegt.
„Du es tut mir leid, aber ich muss auflegen, da wir gleich ein Special machen, mach dir keine Gedanken, alles wird gut, du bist nicht allein,“ verabschiedete er sich und legte auf. Mir wurde das Handy aus der Hand genommen. Es war mein Onkel, der jetzt selber hörte und dann auflegte.
„Es war sein Weihnachtsgeschenk für dich,“ sagte er und nahm mich in den Arm. Er wusste wieviel er mir bedeutete. Ich konnte es damals nicht fassen, dass er nach Amerika ging und mich alleine lässt.
„Komm, lass uns anfangen mit dem Essen,“ meinte er und zog mich mit zum Tisch.  Ich wollte die Stimmung nicht kaputt machen, daher setzte ich wieder ein Lächeln auf. Es war kein falsches, sondern ein ehrliches, da es mir ja gut geht. Das Essen war fantastisch, es schmeckte echt gut. Noch immer hielt sich Yuki im Hintergrund. Nachdem Essen, kam es auch gleich zur Bescherung. Mein Onkel schenkte mir ein neues Kleid, was ich total toll fand. Es passte zu meinen Kleidungsstil. Von Noriko bekam ich Gutscheine, Parfüme, Make-Up und noch einiges mehr. Und von Tante Mika bekam ich auch noch ein paar Sachen. Da ich leider nichts für sie hatte, stellte ich mich neben den Baum und sang ein Lied für sie. Sie lauschten meinen Gesang und es machte mir wirklich viel Spaß zusehen, wie sie vor sich hinträumten. Nach dem ich fertig war, kamen meine beiden Tanten zu mir und umarmten mich glücklich.
„Darum möchte ich, dass du wieder anfängst zu singen,“ sagte mein Onkel. Wir saßen noch eine ganze Zeit lang auf der Couch. Ich unterhielt mich mit meinen Onkel und Tante Noriko, während sich Mika mit Yuki versuchte zu unterhalten. Es dauerte auch nicht lange, da haute er ab. Mika kam zu uns und seufzte einmal schwer.
„Warum haut er immer wieder ab? Wieso lässt er nicht mit sich reden?“ motze sie rum.
„Wo ist der den jetzt wieder hin?“ wollte Noriko wissen. Mein Onkel nahm meine Hand, stand mit mir auf und verschwand Richtung Küche. Fragend schaute ich ihn an.
„Du solltest hinter her gehen,“ meinte er nur.
„Er will alleine sein,“ sagte ich.
„Yuki braucht dich. Wusstest du, dass er mich gestern Abend noch angerufen hatte und mich um Hilfe bat, dass hier alles zu machen, weil du es dir gewünscht hast,“ erzählte er mir. Meine Augen wurden riesig und ich schüttelte nur den Kopf.
„Nun geh, er braucht dich,“ sagte er nur noch und schob mich zum Eingang. Schnell zog ich meine Schuhe an und rannte raus. Ich konnte mir denken, wo er hin gegangen ist. Es gibt hier in der Nähe einen Par, wo er manchmal abends ist. Außer Atem kam ich an und sah ihn auf der Bank sitzend, in den Himmel starren.


„Yuki,“ sagte ich leise. Er drehte den Kopf in meine Richtung und schaute mich an. Mit langsamen Schritten ging ich auf ihn zu.
„Hat Mika dich geschickt?“ fragte er nach.
„Nein, Onkel Toma erzählte mir, dass es deine Idee war, diese Feier zu machen,“ antwortete ich und setzte mich neben ihn.
„Aha,“ kam es von ihm, mehr nicht. Es war kalt draußen und er saß nur mit einem Hemd hier, aber es schien ihn nicht kalt zu sein.
„Danke,“ unterbrach ich die Stille zwischen uns. Mein Wort sorgte dafür, dass er mich wieder anschaute, aber nicht verstand, warum ich es sagte.
„Warum bedankst du dich?“ wollte er wissen.
„Das du das gemacht hast,“ sagte ich und lehnte meinen Kopf an seiner Schulter. Er ließ es zu. Noch immer verstand ich Yuki nicht. Mal ist er so wie jetzt und dann gibt es Momente, wo er eiskalt ist und niemanden um sich haben will. Yuki war schon immer etwas kompliziert. Onkel erzählte mir mal, dass er immer abhaut, wenn meine Tante Mika mit ihm versucht zu reden. Mika ist die ältere Schwester von Yuki. Er legte nach einer Weile seinen Arm um meine Schulter und zog mich näher an ihn ran.
„Yuki,“ flüsterte ich nur.
„Sag nichts,“ meinte er und wir schwiegen wieder. Irgendwann stand er auf und hielt mir die Hand hin.
„Komm, es ist schon spät und auch ziemlich kalt,“ sagte er. Ich nahm seine Hand und er zog mich hoch. Doch ich lief zum Geländer und schaute auf die Stadt runter. Yuki stellte sich neben mir.
„Es ist echt schön hier oben,“ sagte ich und betrachtete weiter die Aussicht.
„Ja, da hast du recht,“ meinte er nur. Er nahm mich in den Arm und drehte mich zu sich um. Fragend schaute ich ihn an. Er legte eine Hand unter mein Kinn und mit der anderen umschlang er meine Taille.
„Yuki?“ fragte ich etwas vorsichtig nach.
„Sei leise und hör mir zu,“ fing er an zu erzählen,“ du weißt, dass ich nicht wie die anderen bin. Toma versucht auch mich immer wieder auf andere Gedanken zu bringen. Er war immer für mich da und versucht alles um mich zu beschützen. Er war eine ganze Zeit lang, der einzige, denn ich in meiner Nähe ertragen konnte. Doch dann kamst du. Du warst so anders. Er erzählte mir, von deinen Eltern, aber dennoch schenktest du mir ein lächeln, bei unser ersten Begegnung. Ich möchte, dass du mich immer wieder so anlächelst.“ Seine Worte rührten mich zu tränen. Es war das erste Mal, dass er so offen mit mir sprach. Das er genauso einsam ist wie ich, wusste ich ja schon, aber so? Ich setzte dieses Lächeln von damals wieder auf und schaute verträumt zu ihm rauf.
„Yuki,“ sagte ich und wollte weitersprechen, doch er ließ es nicht zu.
„Sag kein Wort,“ flüsterte er und kam meinem Gesicht immer näher. Mein Puls wurde schneller und auch meine Atmung erhöhte sich. Yuki war älter als ich, dass wusste ich. Doch weiter denken konnte ich nicht, da lagen seine Lippen schon auf meine. Sie waren etwas kalt und er schmeckte nach rauch, dennoch war er zärtlich. Ich schloss die Augen und fing an, den Kuss zu genießen. Er fing an, den Kuss zu intensivieren und forderte dann mit seiner Zunge um Einlass. Kurz überlegte ich, aber dann gewährte ich ihn diesen. Yuki fing an, meine Mundhöhle zu erforschen und stupste dann meine Zunge mit seiner an. Ein leidenschaftlicher Zungenkuss entstand und ich konnte einen leises keuchen nicht unterdrücken. Yuki verstand es und drückte mich noch näher zu sich. Nicht mal ein Blatt hätte zwischen uns gepasst. Nach einer Zeit lösten wir den Kuss schweratmend. Ich schaute ihn an und konnte spüren, wie heiß meine Wangen waren. Wie konnte er mich mit nur einem Kuss, so etwas spüren lassen. Zum ersten Mal in meinem Leben, spürte ich Verlangen nach jemand. Nein, nicht nach irgendwem, sondern nach diesem Mann. Nach Yuki, der mich mit einem merkwürdigen Blick anschaute, den ich nicht zuordnen konnte. Ich wollte was sagen, doch er legte nur einen Finger auf meine Lippen.


„Nicht, lass uns gehen,“ meinte er nur, nahm meine Hand in seine und ging los. Während wir nach Hause gingen, fing es an zu schneien. Ich blieb stehen und schaute nach oben. Ein Lächeln schlich sich auf meine Lippen. Yuki drückte meine Hand etwas. Ich senkte den Blick und schaute ihn an. Dann gingen wir weiter. Als wir zuhause ankamen, war alles schon dunkel. Yuki fand eine Nachricht von Toma auf dem Tisch. Als ich sie lesen wollte, zog er sie weg und verschwand in seinem Büro. Nun war ich wieder alleine in seinem Wohnzimmer. Yuki mochte es noch nie, wenn man in seinem Büro kam. Vielleicht war er gestern deshalb so sauer. Ich war so in meine Gedanken versunken, dass ich nicht mitbekam, wie sich jemand hinter mir stellte. Erst als sich zwei Arme um mich schlangen, erschrak ich mich kurz, aber entspannte dann wieder. Ich wusste, dass nur Yuki hinter mir stehen konnte.
„Danke für diese schöne Weihnachten,“ sagte ich und schloss die Augen, da seine Wärme, einfach nur gut tat. Die Schneeflocken tanzten vor dem Fenster, das Licht war aus und ich fühlte mich wohl. Yuki drehte mich zu sich rum und küsste mich wieder. Doch dieser Kuss dauerte nicht lange.
„Bleib über die Feiertage bei mir,“ sagte er und ich nickte nur. Ich wusste, dass ab diesen Abend, ab diesem Kuss, nicht mehr alles so sein wird wie früher. Ich hatte keine Ahnung, ob er Gefühle für mich hat oder ob er es nur getan hat, weil er Schuldgefühle hatte. Vielleicht braucht er auch jemanden, der einfach nur da ist. Er mochte meine Nähe und ich seine. Auf der Couch ließen wir den Abend ausklingen. Yuki saß und schaute fernsehen und ich lag an ihm gekuschelt. Irgendwann aber schlief ich ein. Dieser Abend war einfach nur magisch und ich fand es schön, ihn mit meiner Familie und einem sehr wichtigen Freund verbracht zu haben.


wünsche noch allen frohe festtage^^
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