Neustart

von Rosalie18
SongficRomanze, Schmerz/Trost / P12
Jasper Frost Prinzessin Eleanor Henstridge
24.12.2015
24.12.2015
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Willkommen zu meiner Songfic über Eleanor und Jasper zum Lied Neustart von Joris. Ich wollte schon länger etwas über die Beiden schreiben. Die Idee eine Songfic zu schreiben, kam mir als ich beim Schreiben gewesen bin.

Ich wünsche viel Spaß beim Lesen und allen Frohe Weihnachten.
Rosalie

Disclaimer: Bis auf die Idee gehört mir nichts. Ich verdiene kein Geld mit meinem Geschrieben.



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Neustart

Jasper Pov


Tausende von Gefühlen durchströmen meinen Körper. Keinen klaren Gedanken kann ich fassen. Doch nur eins weiß ich sicher, dass ich Eleanor mit meinem Leben schützen werde. Ich werde niemals zu lassen, dass ihr etwas passieren wird. Mein Leben würde ich für sie geben. Sie hat sich in mein Herz geschlichen und mich vollkommen um den Verstand gebracht. Ich liebe sie und werde alles, was in meiner Macht steht tun, um sie glücklich zu machen. Nichts möchte ich mehr. Noch nie habe ich so klar gesehen und gewusst was ich möchte.


Ich spür' den Wind drehen, nachdem ich viel zu lange still stand.
Viel zu lang nichts mehr riskiert hab', mitten drin doch nur dabei.



Sachte darauf bedacht sie nicht zu wecken, streichele ich über ihre Wange. Endlich ist Lenny eingeschlafen. Der Tod ihres Vater- ja ihres Vaters, ich glaube nicht, dass König Simon nicht der Vater von Eleanor und Liam gewesen ist- hat sie vollkommen aus der Bahn geworfen. Es tut mir weh, sie so zu sehen. Dieser Schmerz in ihren Augen. Es war, als  würde ihr das Herz bei vollem Bewusstsein aus dem Körper gerissen und in tausend Teile zerbrechen. Ihr Herz ist gebrochen. Sie ist gebrochen. Ich komme mir so schäbig vor und  bin nicht stolz auf das, was ich getan habe. Doch ich tat es, um in ihrer Nähe zu sein und selbige zu genießen. Jeden noch so kleinen Körperkontakt habe ich in vollen Zügen genossen. Der Sex war fantastisch gewesen. Doch je länger ich in ihrer Nähe gewesen bin, desto mehr habe ich mein Herz an sie verloren. Lenny ist mein Schicksal, ohne sie kann ich nicht mehr leben. Ich habe mich nur auf ihre Mutter eingelassen, um bei ihr sein zu können. Es hat mir nichts bedeutet. Rein gar nichts. Es ist ein großer Fehler gewesen. Ein ganz Großer. Ich bin nicht stolz darauf. Doch ich kann es nicht ändern. Geschweige denn rückgängig machen.


Es riecht nach Neustart, hab' endlich Rückenwind,
ich schaue nach vorn', wenn Stunde Null beginnt. Die Stunde Null beginnt.



Am Boden zerstört und vollkommen am Ende war ich, als Eleanor mich hat verhaften lassen. Ich dachte, ich würde sie niemals wiedersehen. Niemals wieder spüren und in ihrer Nähe sein können. Umso erfreuter bin ich gewesen, als sie mich aus dem Gefängnis geholt hat und mir in ihrer Art mitgeteilt hat, dass sie nur mir innerhalb des Palastes mal abgesehen von ihrem Bruder vertrauen kann.


Oh die Uhren stehen und die Beine schweben, das Beben in der Luft.



Nur Eleanor kommt auf die Idee sich mit einem vermutlichen Mörder zu treffen. Zum Glück hat sie sich mir anvertraut und mich gebeten sie zu begleiten. Es hätte Gott weiß was passieren können. Den Gedanken sie zu verlieren, bringt mich schier um meinen Verstand. Noch niemals zuvor habe ich solche starken Gefühle für einen anderen Menschen gehegt.


Und ich renn' und ich renn' und ich renn'
weil ich jetzt wieder weiß wer ich bin.
Und ich renn' und ich renn' und ich renn'...



Eleanor wälzt sich unruhig in ihrem Bett hin und her. „ Nein“, wacht sie schreiend auf. Ich ziehe sie in meine Arme und hauche ihr einen Kuss auf die Haare.


Spür' den Wind drehen, nachdem ich viel zu lange still stand.
Von vornherein schon wieder aufgab. Oh ich war so An und Aus.



Sie zittert  am ganzen Körper wie Espenlaub. Lenny klammert sich, wie eine Ertrinkende an einen Baumstamm, an mich. Ich halte sie ganz fest und streichele ihr beruhigend über den Rücken. „ Ich bin bei dir. Es war nur ein böser Traum.“

In Lennys Augen glitzern Tränen, die ich ihr wegwische und einen sanften Kuss gebe. Mit trauriger Miene blickt sie mich an. „ Nein, es war kein böser Traum. Es ist real. Ein realer Traum. Mein Vater ist tot…, Robert ist tot…Außer Liam habe ich niemanden mehr…“. Tränen kullern ihre Wangen hinab. Sie wirkt so verletzlich und schutzlos. Ihr Anblick macht mich wütend und traurig zu gleich. Ich muss sie beschützen und ihr dabei helfen den Mörder ihres Vaters und den Auftraggeber für den Mord an ihrem Bruder Robert zu finden und wenn es das Letzte ist, was ich tun werde. Das bin ich Lenny schuldig.

Erneut wische ich ihr die Tränen weg und küsse sie sanft. Es dauert einen Moment bis sie meinen Kuss erwidert. Dieser Kuss ist anders, als alle anderen Küsse zuvor. Es verändert sich etwas zwischen uns. Ich fühle mich ihr näher, als jemals zuvor. Näher als wir miteinander geschlafen haben. Unsere Beziehung hat sich verändert. Es ist ein Neustart. Unser Neustart.

„ Du hast auch noch mich. Ich bin für dich da. Immer und egal was passieren wird. Ich werde dich nicht verlassen. Niemals. Eleanor, ich liebe dich und werde dich beschützen, komme was da wolle“, lege ich meiner Prinzessin mein Herz zu Füßen. Ein vorsichtiges Lächeln erscheint auf ihrem traurigen Gesicht. Sie legt mir ihre Hand an meine Wange.

„ Danke Jasper. Danke dass du für mich da bist. Ich liebe dich auch, das tue ich schon länger. Nur habe ich es mir nicht eingestanden, sondern verdrängt. Ich weiß nicht, wie ich weitermachen soll und wie es weitergehen wird.“ Es liegt so viel Schmerz in ihrer Stimme.

„ Ich werde dir helfen. Zusammen werden wir es schaffen. Zusammen werden wir die Wahrheit herausfinden wer deinen Vater ermordet hat und den Auftrag geben hat deinen Bruder zu töten. Wenn wir das wissen, können wir einen endgültigen Neustart wagen.“


Und ich renn' und ich renn' und ich renn'
weil ich jetzt wieder weiß wer ich bin.
Und ich renn' und ich renn' und ich renn'
weil jetzt alles von vorn beginnt.



„ Ich werde nicht ruhen bis ich die Mörder gefunden und ihrer gerechten Strafe zugebracht habe. Nur dann kann ich vollkommen glücklich werden. Mit dir.“ Die letzten Worte sind nicht mehr als ein Flüstern. Doch so voller Sanftheit. Ich ziehe meine Prinzessin in meine Arme und küsse sie, um ihre all meine Liebe zu offenbaren.

Es riecht nach Neustart, hab' endlich Rückenwind,
ich schaue nach vorn', wenn Stunde Null beginnt. Die Stunde Null beginnt.


Nur zusammen können wir den Neustart in ein besseres Leben wagen.
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