GREEN

von Eldeen
GeschichteAbenteuer, Romanze / P16
21.12.2015
17.03.2019
18
76168
9
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Dieses Kapitel
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Es wäre von Vorteil, wenn du RED zuerst gelesen hast, bevor
du hier anfängst, weil das hier die Fortsetzung ist. Wenn du
diese Geschichte ohne Vorkenntnisse liest, hätte ich gerne
eine Rückmeldung. Vielleicht ist es ja gar nicht so verwirrend
wie ich vermute. :D


LG und viel Spaß,
Eldeenschn



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D I S C L A I M E R :  

Mir gehören weder "Pokémon", noch die hier auftauchenden Charaktere.
Abgesehen von ein paar unwichtigen OCs.
Ich verdiene mit diesem Müll auch kein Geld.

Das unerlaubte Kopieren dieser Geschichte, AUCH wenn es nur ein Teil ist,
ist nicht gestattet. Pfui. Aus.
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V O R W O R T

Das Projekt »RED« hat mir ziemlich viel Spaß gemacht.
Aber Greens Reise ist nach den Ereignissen in Pokemon Rot/Blau/Gelb noch lange nicht abgeschlossen. Er taucht in Gold/Silber/Kristall (HG/SS) auf, ist Arenaleiter und steht Red ziemlich skeptisch gegenüber. Zudem hat sich Kanto radikal verändert... Was ist dort passiert?
Das ist genug Stoff, um Greens nächsten Lebensabschnitt zu beschreiben!

All den Infos aus allen möglichen Spielen habe ich eine Struktur gegeben und jetzt geht es weiter...


Updates werden nicht so oft wie bei RED erfolgen – dafür werden die Kapitel länger und qualitativ hochwertiger, soviel steht fest.

Serenade21 übernimmt das Betalesen. Ich fühle mich geehrt.

Ich hoffe, du hast RED gelesen, ansonsten wird diese Geschichte nur halb so viel Sinn ergeben. Sorry.



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GREEN



                                                                                                                                       

Die Vorgeschichte
RED

                                                                                       



P R O L O G



»Lieber Sir. Red Topas von Mt. Silver,


frieren dir da oben nicht Deine Bäll-« Ich zerknüllte das viel zu teure Briefpapier sofort wieder und warf es mit Schwung in den Mülleimer. Das war schon der neunundzwanzigste Versuch, ihm eine mehr oder weniger anständige Nachricht zu schreiben. Oder? Der Mülleimer war jedenfalls schon überladen, sodass die Hälfte von dem, was ich dort eigentlich noch reinwerfen wollte, irgendwo im Nirvana landete.

»Man, Green. Reiße dich gefälligst zusammen.« Ich starrte auf den Communicator. Red hatte auch einen bekommen, aber dort, wo er sich aufhielt, war »Empfang« neben glücklich sein, warme Füße und soziale Interaktion eines der sieben unmöglichen Dinge. Jeden Abend starrte ich wie ein Idiot zum Silberberg hinauf oder auf den COM hinunter und hoffte, dass Red nicht als eine seiner Eisskulpturen endete. Ich konnte es ja verstehen, dass er sich vor den Medien verkrümeln wollte und der Druck der Liga an seinen Nerven zehrte, aber musste er sich gleich am menschenfeindlichsten Ort der ganzen Welt verstecken? Dass wahrscheinlich dieser zerstörerische Klon Mewtu bei ihm war, machte mich noch viel nervöser.

Oder war Red doch bloß übergeschnappt und fühlte sich so übermächtig, dass er unbedingt einen Platz brauchte, der ihm, dem ungeschlagenen Gott, würdig war?

Eine Mischung aus dem. Ganz sicher. Schon damals bestand er immer darauf, Pokémonmeister genannt zu werden – nur, weil er in Stadium besser war als ich. Blödsinnig.


Das, was mir am meisten Sorgen machte, war jedoch, dass er sich während seiner Zeit im Berg wahrscheinlich zu einem abgehobenen, sozial-emotional beeinträchtigten Krüppel »weiterentwickelte«, wenn er nicht gerade anregende Gespräche mit seinem Pikachu oder den ganzen Eisskulpturen führte. Auf seiner Reise damals sollte er mit den Leitern und Angestellten in der Liga gesprochen haben, doch die Worte, die an mich gerichtet waren, wurden mit jeder Begegnung weniger. In der kurzen Schulzeit nach unserer Reise redeten wir gar nicht miteinander. Eigentlich redete er mit niemandem. Mündlich war er eine Niete.
Etwas hatte ihn aus der Realität gerissen. Waren es die Pokémon und das Streben nach Macht? Oder war es das Loch zwischen uns?

Unsere Freundschaft war scheinbar zerbrochen. Wenn ich mir Reds Brief und meine tapferen Versuche, einen ähnlichen zu verfassen ansah, glaubte ich jedoch nicht wirklich daran.

Hier lag wohl ein ganz gravierendes Kommunikationsproblem vor. Ich klopfte genervt auf meinem COM herum, nachdem ich es wieder einmal versucht hatte. Danach landete das Ding im Nirvana. (Und knallte hoffentlich mit Schmackes gegen Reds Dickschädel!)

Und das war nicht das Einzige, was mir verdammt auf die Nerven ging.
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