How A Disease Changes Your Whole Life

GeschichteAllgemein / P12
19.12.2015
22.02.2017
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Hay Leute, da bin ich wieder mit einem neuen Kapitel. Mit der Zeit werden die Kapitel auch immer länger. Muss mich erst einmal wieder etwas einschreiben, da ich jetzt einige Wochen Schreibpause hatte, wegen Schule und so.
Auf jedenfall danke an meine Reviewerin und danke an die vier Favoeinträge. Ich hoffe auch mal von den anderen drei etwas zu lesen
So bevor ihr lest, will ich euch allen noch schöne Weihnachten und frohe Bescherung wünschen. Feiert schön.
GLG Elly



Chapter Two

Ich bin umhüllt von Schwärze, aber so langsam löst sie sich. Ich fange wieder an meinen Körper zu spüren und auch ihn bewegen zu können. Als ich es endlich wieder konnte, öffnete ich meine Augen. Sofort wurde ich geblendet.
„Ah Amelia! Du bist wach“
Ein Mann, noch nicht so alt – vielleicht ende 20, steht vor mir und fängt sofort an eine Kontrolle bei mir durchzuführen. Als erstes kommt Kontrolle des Puls, dann der Pupillenreaktion. Die komplette Kontrolle findet statt.
„Ich bin Dr. Hein, dein behandelnder Arzt. Weißt du noch was passiert ist?“
Ja, das weiß ich noch ganz genau. Ich habe mit meinem besten Freund und seinen Freunden Fußball gespielt, als ich plötzlich tierische Schmerzen in der Brust verspürt habe. Die Schmerzen sind immer stärker geworden und irgendwann bin ich zusammengebrochen. Alles ist schwarz geworden und ich habe nichts mehr gespürt.
Langsam nicke ich, um Hein eine Antwort zu geben. Ich schaue mich im Zimmer um, während Hein irgendetwas aufschreibt. Das Zimmer ist kahl und einfach nur tist und langweilig, wie man es gewöhnt ist aus Krankenhäusern. Einfach grässlich. Es wird Zeit, dass ich wieder nach Hause kann. Das war bestimmt eh nur ein Zufall, dass das passiert ist. Es wird bestimmt nicht noch einmal passieren.
„Würden sie mir denn dann auch mal sagen was ich habe?!“
Ich habe meine Stimme wieder gefunden und benutze sie jetzt auch. Ich will Klarheit was passiert ist, damit ich auch endlich nach Hause kann.
„Wir wissen es noch nicht. Wir müssen ein paar Tests mit dir machen, aber du hast wahrscheinlich etwas mit dem Herz. Was genau, das werden wir durch die Test raus finden.“
„Was bedeutet das für mich?“
„Das bedeutet, dass du vorerst im Krankenhaus bleiben musst!“
WAS?! Nein, ich bleib bestimmt nicht in diesem kahlen, tristen Loch hier. Ich will gerade etwas erwidern, als mich der Heini unterbricht.
„Entschuldige mich bitte, ich muss zu meinem nächsten Termin!“
Mit diesen Worten verschwindet er und ich bleibe im Zimmer zurück. Aber nicht für lange, denn nach einigen Minuten kommt so ne männliche Krankenschwester mit einem Rollstuhl rein.
„Hallo Amelia. Ich bin Pfleger Dennis, aber alle nennen mich nur Dietz. Ich soll dich jetzt auf dein Zimmer bringen. Komm setz dich rein in den Rollstuhl!“
„Nicht ihr Ernst ne?! Ich soll mich von einer männlichen Schwester kutschieren lassen? Außerdem brauch ich kein Zimmer, ich bin eh gleich wieder weg!“
„Denkst wohl deine Sprüche machen mir was aus he? Ich sag dir dann mal eins vor dir war schon einer hier, der hatte genau das gleiche gesagt wie du und weißt du was? Am Ende ist er hier geblieben. Jetzt setzt dich rein, mach meinetwegen weitere dumme Sprüche, die prallen an mir eh nur ab!“
Ich schaue diese männliche Schwester nur einmal gehässig an, stehe dann auf und setze mich in den Rollstuhl. Ich lasse mich von ihm in mein Zimmer fahren. Dort angekommen, stehe ich aus dem Rollstuhl auf und sehe mich um. Neben meinem Bett ist noch eines, in ihm liegt ein kleiner Junge.
„Wer is denn das?“ frage ich.
„Das ist Hugo. Er liegt im Koma!“
Das ist doch nicht deren Ernst. Dann halten die mich auch noch mit so einem Komapatienten im Zimmer. Na wenigstens, kann er dann nicht nerven. Hat also auch seinen Vorteil.
Der Pfleger verschwindet und ich setze mich auf das Bett. Gelangweilt spiele ich auf meinem Handy rum, während ich drauf warte, dass meine Mutter endlich in diesem Scheiß Krankenhaus auftaucht. Wird auch mal Zeit, dass sie endlich von ihrer beschissenen Arbeit kommt. Wenn ihr die Arbeit echt wichtiger ist, als ihre kranke Tochter, dann weiß ich auch nicht.
Nach einer Weile setze ich mich richtig auf das Bett, mit dem Rücken gegen die Wand. Ich stecke meine Kopfhörer, die ich in meiner Tasche gefunden habe, die mir soeben eine Schwester rein gebracht hat, in mein Handy und fange an lautstark Musik zu hören und alles andere fürs erste auszublenden.
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