Wenn Bellatrix gut ist und andere Geschichten

GeschichteAllgemein / P12
19.12.2015
19.12.2018
8
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Nachträglich (sehr viel später) Tag 9 meines OS-Monats.
Ich weiß nicht, was mich zu diesem Tripple-Drabble gebracht hat, aber ich hatte ausnahmsweise mal das Gefühl, auch Bella mal eine hübsche Seite anzudichten.
Reviews wären sehr lieb.
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Erschöpft sank sie in sich zusammen, als die angeblich verrückte Hexe endlich in ihren privaten Gemächern war. Die Todessertreffen schlauchten sie sehr. Und erst diese Schauspielerei. Warum tat sie das überhaupt? Es hatte letztendlich doch keinen Sinn. Bellatrix Lestrange wischte sich fahrig über die Augen und ging dann ins Bad. Ein warmes Bad würde ihr jetzt gut tun. Seufzend versank sie kurz darauf in angenehm warmen Wasser und wusch sich gründlich. Im Wasser löste sich das Gebilde ihrer Haare. Morgens wurde es meist frisch toupiert und dann verhext, damit es so besonders unordentlich aussah. Eigentlich könnte man sagen, dass sich hinter der in der Öffentlichkeit so hässlich scheinenden Frau eigentlich eine ganz hübsche Lady verbarg, die nur darauf wartete, ihr Herz an jemanden zu verschenken, der sie nahm, wie sie in Wirklichkeit war. Der hinter ihre Fassade blickte. Damals hatte sie geglaubt, dass Tom es getan hätte. In Tom hätte sie sich auch verlieben können, trotz seiner stoischen, besserwisserischen und gemeinen Art. Aber Tom war tot. An seiner Stelle war da jetzt Voldemort.
Der Grausame.
Der Brutale.
Der Folterknecht.
Genüsslich ließ sich Bellatrix nun einmal ganz ins Wasser versinken. Blubberbläschen stiegen an die Wasseroberfläche, als sie ihren Atem aus der Lunge pustete, die Augen zusammengepresst, wie ein kleines Kind.
Kurz darauf stand sie am Fenster, eng eingewickelt in ein kuschelweiches Frotteebadetuch und sah hinaus. Dachte an glücklichere Zeiten. An Zeiten, in denen er noch nicht so schrecklich zu ihr war. Das Tuch fiel nun zu Boden und eine gut proportionierte, schlanke Frau trat den Weg zum Bett an. Nach dem Bad fühlte sich ihre Haut immer so seidig weich an. Und dann war es eine Wonne, unbekleidet in das Bett zu kriechen.
Noch ein Weilchen sah Bella an die Decke und dachte nach. Wie lange sie das wohl noch aushielt?
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