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Remember the first time

von alegna70
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Het
OC (Own Character) Samu Haber
17.12.2015
02.10.2020
266
331.328
64
Alle Kapitel
1.139 Reviews
Dieses Kapitel
10 Reviews
 
 
17.12.2015 1.354
 
Hallo Zusammen!

Ja, es ist mal wieder soweit, ich habe wieder eine neue, große Story!
Ich habe überlegt, ob ich sie jetzt schon einstellen soll, aber bevor ich in einem weiteren Kapitel und Storychaos versinke, habe ich mich entschlossen, sie auch hier zu posten, obwohl hier noch alle anderen Stories laufen.

Die Idee zu dieser Story hab ich seit 2012 in meinem PC gespeichert gehabt, aber ich wollte nie mehr als vier Geschichten gleichzeitig schreiben... Okay, hat nicht funktioniert das Vorhaben.. :D Inzwischen sind es aber wirklich nur noch vier an denen ich aktuell noch schreibe und daher wurde es Zeit, die Idee zu entstauben, zumal die Jungs mein größtes Problem, welches ich bei der Story gehabt hatte, dankenswerter Weise selber gelöst haben und mir mit ihrer Pause zu Beginn des Jahres genau den zeitlichen Freiraum  geliefert haben, den ich brauchte.

Im Normalfall werde ich zwei Kapitel pro Woche von der Geschichte posten, aber da Weihnachten und Ferien vor der Tür stehen, wird das erst mal nicht der Fall sein, eher ein Kapitel pro Woche

Die Jungs gehören natürlich sich selbst, ich leihe mir nur ihre Charaktere!
Diese Geschichte ist mein geistiges Eigentum und ich untersage die Verwendung des Textes von Dritten. Ich gebe sie ganz bewusst zum downloaden frei, da ich selbst eine Sehschwäche habe und allen ermöglichen möchte, die sie lesen möchten, es auch zu können. Wenn ich mitbekommen sollte, dass die Story geklaut wird, wird es geahndet und ich muss das leider dann ändern, alle Rechte sind bei mir!

Nun wünsche ich Euch viel Vergnügen bei

Remember the first time

Prolog

„Samu, du bist verrückt, weißt du das?“ Isabelle schüttelte ihren Kopf, die langen blonden Haare flogen nur so und  sah ihn an, als er zielstrebig in das Tattoostudio ging.
Er drehte sich um, streckte seine Hand nach ihr aus, lächelte sie an: „Nein, bin ich nicht! Ich liebe dich und werde dich immer lieben, also kann ich das auch deutlich sichtbar zeigen!“ Er zog Isabelle, seine große Liebe hinter sich her. Er hatte sich erkundigt gehabt wie teuer das Tattoo werden würde. Sein letztes Geld würde dafür drauf gehen, aber es war ihm egal. Isabelle sollte wissen, wie sehr er sie liebte, auch wenn er sie am nächsten Tag verlassen musste ...
Er ging zurück nach Helsinki, seine Zeit in Spanien war vorbei. Während der Tätowierer nach und nach die Buchstaben seines Liebesschwurs in seinen rechten Unterarm stach, saß Isabelle bei ihm auf dem Schoß und schmiegte sich an ihn ran. Ihre Nähe ließ alles in ihm kribbeln und er wusste nicht, wie er ohne sie überleben sollte in Zukunft. Sie war seine Seelenverwandte, die ihn wortlos verstand. Aber  sie wollte ihr Studium in Barcelona zu Ende bringen und nicht wie von ihm erhofft in Stockholm, woher sie gebürtig kam. Sie wollte raus, die Welt kennenlernen, während er sich auf die Musik konzentrieren wollte und das schien derzeit nur Zuhause zu gehen, da tat sich was auf dem Markt. Musik aus Finnland war angesagter denn je. Als erstes musste er aber zu Geld kommen, damit er die Musik finanzieren konnte. Spanien war cool, aber in den Bezug nicht wirklich erfolgreich für ihn gewesen. Nur gut, dass er immer wieder  kleiner Gigs hatte spielen können in verschiedenen Kneipen, so hatte er auch Isabella getroffen. Ab dem Tag an waren sie unzertrennlich gewesen, zumindest in den Nächten ...
Es dauerte gut eine Stunde, dann war der spanische Tätowierer fertig und nun war deutlich zu lesen, was er Isabelle schwor

Forever Yours

Während sein Arm noch in Folie verpackt wurde, bedankte sich seine Süße bei Samu mit einen tiefen Kuss für seine Liebeserklärung, sodass der Spanier doch lauter auf sich aufmerksam machen musste, wie Samu das frische Tattoo zu behandeln hatte. Er nickte und zahlte. Bevor sie das Studio verließen, wünschte Jose ihnen grinsend noch viel Spaß in der Nacht, wovon Samu doch sehr überzeugt war, dass er den haben würde.
Schon auf den Weg in ihre kleine Wohnung, in der auch Samu die letzten Monate gelebt hatte, küssten sie sich immer wieder, tief und verlangend.  Den Gedanken an die Trennung schoben sie beide ganz weit weg und doch hing er über ihnen wie ein Damoklesschwert ...
Am nächsten Morgen verließ Samu die Wohnung für immer. Er wusste, die nächste Zeit würde er mit Garantie nicht zurück kamen, so würde sich ihr Kontakt auf Mails beschränken, telefonieren war zu teuer, Finnland  - Spanien ...
Er schnappte sich seine Sachen und ließ seine schlafende Schönheit zurück. Samu wusste, sie würde es ihm übel nehmen, dass er einfach so ging, ohne sie zu wecken, aber er konnte es einfach nicht, ihr Lebewohl sagen ....

1

13 Jahre später

Stockholm/ Cadiz

„Es soll eine Erfahrung werden, von der man nicht mehr loskommt. Man soll über sich etwas lernen, seine Grenzen erfahren, tolle Momente erleben. Die Gewalt der Natur kennenlernen und lernen, sich auf seine Mitmenschen einhundert prozentig verlassen zu müssen und zu Letzt, einfach eine tolle Zeit haben!“ Das erklärt Pal Bjorndalen unserem Reporter, als er ihn nach seinen neusten Vorhaben, eine Atlantiküberquerung wie zu Beginn des letzten Jahrhunderts gefragt hatte.
Es ist ein großes Vorhaben, was der Skipper des Zweimasters “Jördis“ ab Ende Januar vorhat. Er will mit seiner Stammbesatzung und einem guten Dutzend Abenteurer den Atlantik von Cadiz (Spanien) überqueren, durch den Panamakanal rüber in den Pazifik bis nach San Francisco (Kalifornien / USA). Er plant grob die Strecke in zwei bis drei Monaten zu schaffen, vorausgesetzt das Wetter spielt mit. Der erfahrene Skipper geht aber davon aus, dass sie nicht länger als zwei Monate unterwegs sind. Natürlich ist die “Jördis“ mit allen modernen Techniken für Sicherheit und Navigation ausgerüstet, aber sie soll nur dann zum Einsatz kommen, wenn es dringend erforderlich ist. Auf die Abenteurer wartet also harte Arbeit, neben dem romantischen daher gleiten des eleganten Seglers über die Weltmeere. Zum Alltag werden neben den normalen Segel setzten und arbeiten auf dem Deck auch das normale Leben gehören, kochen, putzen, waschen, so, wie es früher war, ohne Elektrizität, das heißt, die moderne  Elektronik wird auch kein Platz an Bord haben, kein Smartphones, MP3 Player, Digitalkameras oder Laptops, Netbooks. Nur wer noch eine alte Spiegelreflexkamera besitzt wird eine Chance haben, Fotos machen zu können, mit Rollfilm. Davon abgesehen darf jeder Gast nur ein Luxusartikel dabei haben, das will also gut überlegt werden, was es ist, worauf man keinen Falls während der Zeit verzichten will. Noch sind Plätze frei, aber nicht mehr viele, wie Bjorndalen erklärt. Wer Interesse und auch Zeit für den sehr besonderen Segeltörn ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten hat, kann sich bei ihm melden ( Bjorndalen.sail@xxx.se ) melden. Da erfährt man dann auch die genau Route und wie alles ablaufen soll.
Wir sind gespannt wie es wird und wünschen Mast und Schotbruch, immer eine handbreit Wasser unter dem Kiel und Rotwein in der Bilge


Samu legte sein Segelmagazin auf den kleinen Tisch. Er hatte den Bericht jetzt schon mehrfach gelesen, konnte ihn nicht wirklich vergessen. Einfach mal raus, weg von allem, ein sehr verlockender Gedanke nach dem Stress der vergangenen Jahre und nach dem Beziehungschaos, welches er gerade hinter sich gebracht hatte. Die Zeit dafür hätte er ab Ende des Monats, schließlich machten sie eine größere Pause, die er bitter nötig hatte. Sein Körper streikte und das richtig. Dieses hatte auch zur Trennung von seiner Freundin geführt. Helena hatte kein Verständnis dafür gehabt, dass er sich zurückziehen musste, um wieder gesund zu werden, um seine Stimme zu retten, jetzt, wo sie gerade am durchstarten war. Sie hatte wohl darauf gehofft, ihn als Karrieresprungbrett nutzen zu können. Dass er das erst viel zu spät erkannt hatte, das ärgerte Samu doch gehörig. Er dachte, es wäre Liebe gewesen ...
Gerade von einer Musikerin hatte er geglaubt, dass sie Verständnis für ihn aufbringen würde, hatte gehofft, dass sie ihn durch die für ihn schwierige Zeit helfen würde ...  
Nun war er froh, dass er noch nicht mit ihr zusammen gewohnt hatte. Es war ein kurzer, schmerzvoller Schlussstrich unter fast zwei Jahren gewesen. Er hatte andere Sorgen, seine Karriere stand auf dem Spiel. Wie ernst es war, das wusste nur seine Familie und die Jungs ...
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