Die Nebelprobe

von Die Hand
DrabbleAllgemein / P12
15.12.2015
15.12.2015
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Hallo.
Dieses Drabble habe ich im Rahmen der Nebeldrabbles von Nairalin geschrieben und mein Wichtelkind ist Zentauria. Hier sind dann die Vorgaben:
Drabbleform:  alles was 200 oder mehr Wörter hat
Max. erwünschtes Rating: P12
Fandom: Avatar - Die Legende von Aang
Sonstiges:
//für Avatar//
- Aang als Hauptfigur
- Genre will ich nicht festlegen, aber wenn Romanze, dann bitte Canon-Pairings
- kein Character Death (ist als Vorgabe vllt unnötig, vor allem mit P12 als max. Rating, aber sicher ist sicher)
- ich fände eine Referenz zu Aangs grauen Augen im Zusammenhang mit grauen Nebel schön, aber wenn autor es nicht einbringen kann, sollte es nicht auf Biegen und Brechen geschehen
//für FAs//
- nix Untotes bitte (Vampire sind okay)
Da ich mit Avatar zu wenige Erfahrungen habe, um die Charaktere möglichst IC schreiben zu können, wurde die Geschichte eine Freie Arbeit.
~

„Verdammt, wie lange irren wir eigentlich schon hier herum?“, rief ich wütend nach vorne zu meiner Schwester Kazumi, die vor mir auf dem verlassenen Bergpfad lief. Daraufhin konnte ich sehen, wie sie auf ihre Uhr sah, und sie antwortete: „Zwei Stunden, 42 Minuten und 29 Sekunden, Sasuuuke!“ Ich knurrte: „Du weißt doch ganz genau, dass das U in meinem Namen nicht ausgesprochen wird!“ „Und du weißt, dass du mich nicht fragen sollst, wie lange wir schon herumirren, da ich ganz genau weiß, wo es zur Hütte von unserem Onkel langgeht!“ Merkte man. Nicht.

Doch als langsam auch noch Nebel aufkam, wurde ich unruhiger. „ Sollten wir nicht warten, bis der Nebel weg ist?“ „Nein! Wer weiß, wie lange das überhaupt brauchen würde, außerdem sind wir in 5 Minuten bei unserem Onkel!“ Ich seufzte, und rief: „Das hast du schon vor 10 Minuten gesagt!“ „Verdammt, wenn du unbedingt so unruhig sein musst, dann sing doch etwas!“, antwortete sie gefühlslos. Da ich neben dem Laufen sowieso nichts anderes zu tun hatte, fing ich nun an, ein Lied zu singen, dass einer meiner Lieblingsyoutuber so ähnlich mal gesungen hatte: „Es war einmal ein Junge, der schmierte sich ein Brot. Dann ging er zum Kühlschrank, und aß eine Sellerie!“

Kazumi fing an, zu prusten: „Woher hast du das denn? Liont?“ Ich schüttelte den Kopf: „Du  kennst doch meine Meinung von ihm! Nein!“ Der Nebel wurde immer dichter. Zwar hatte ich schon vorhin Probleme damit, Kazumi zu sehen, doch jetzt konnte ich sie kaum noch sehen. „Kazumi, lauf langsamer, sonst verliere ich dich noch!“, schrie ich, doch sie lief einfach weiter. „Verdammt, wenn du nicht sofort langsamer wirst, bleibe ich hier stehen!“ Ich konnte durch den Nebel nicht gleich erkennen, was sie machte, doch dann rannte sie ohne Vorwarnung mit einem Messer auf mich zu…