Different

von Monnechan
KurzgeschichteAngst, Schmerz/Trost / P12
Alex Benedetto Nicolas Brown
14.12.2015
14.12.2015
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Hallöchen ~ Und hier ist mein erster Beitrag zu Gangsta :D Dies hier *herumzeig* ist ein Nicolas x Alex Oneshot, aber ich hoffe ich habe sie gut getroffen und nicht mit OOC infiziert xD
Viel Spaß euch!! :3


Different

Nicolas wusste nicht was er von Alex halten sollte. Anfangs schien sie seine Präsenz nie wirklich zu bemerken, immer in Gedanken versunken saß sie auf dem Fensterbrett und schaute hinaus. Was sie dort draußen zu sehen hoffte konnte Nic nicht sagen, sie sah wie ein eingesperrter Vogel aus, dem die Flügel gestutzt wurden.
Eingesperrt von dieser Stadt, welche ihr ihre jugendliche Unschuld genommen hatte, ihr wirkliches Lächeln und sie zu IHM getrieben hatte. Ihre Vergangenheit mit Barry jagte sie noch immer. Zu oft sah er sie schreien, hysterisch atmen und verkrampft an allem festhalten, was sie in der Realität halten würde, was sie von Barry fernhalten würde. Nicolas war wegen ihrem gepeinigten Anblick immer überfordert, unsicher was er tun müsse um ihr wirklich zu helfen.
Er wollte ihr nicht zu nahe treten, sie nicht noch mehr überfordern als sie schon war. So wie er. Er konnte sie nur halten und das obwohl die Nähe von Menschen immer etwas war was er mied. Nicolas war nicht gut mit weinenden Frauen, er war kein Frauenheld wie Worick, welchem das aufmuntern von Alex beinahe schon zu leicht viel. Alex versuchte sich dieser Welt anzupassen, sich ihm anzupassen. Sie sollte es nicht wollen oder gar müssen, sie gehörte nicht in diese Stadt, wo morden an der Tagesordnung stand. Sie gehörte nicht zu ihm, er war ein Monster.
Alex würde nicht glücklich mit Nic werden, nicht wie mit einem normalen Mann. Er weis nicht einmal wie sie zusammen gefunden haben. Irgendwann, nachdem sich jeder der Situation im klaren war, hatten sie einfach angefangen kleine Gesten auszutauschen. Ein unschuldiger Abschiedskuss auf die Wange, wenn Nic mit Worick wieder einen Job hatte. Wobei Worick sich immer beschwerte, dass er keinen bekam. Alex fing an Abends in sein Bett zu kommen, wenn sie glaubte das er schlief. Nicolas fragte nie nach, nahm sie einfach nur in den Arm und lies sie so nah an sich heran wie kaum einen anderen.
Er fragte sich oft womit er ihre Gegenwart überhaupt verdient hatte. Er war nie sanft oder gar zärtlich, er war es nicht gewohnt, auch wenn er es für Alex wirklich versuchte, da sie immer so schnell eingeschüchtert schien. Er mochte ständigen Körperkontakt nicht, nicht einmal von ihr. Ständig ist er auf der Hut, selbst bei Alex, wobei er keine Angst vor ihr hat. Eher hat er davor Angst ihr weh zu tun. Sie hatte es verstanden, tastete sich vorsichtig in das unbekannte Terrain vor. Beinahe schon ängstlich, sie könnte ihn verschrecken.
Nun lagen sie zusammen im Bett, was über die Wochen auch zu ihrem geworden war. Als wäre es das normalste der Welt. Sie „sprach“ mit ihm, aber so ungeschickt das es wohl das einzige war, was Nicolas jemals als süß bezeichnen würde. Sie formte Zeichen und Nic korrigierte sie für sie. Vorsichtig, als könnten ihre Hände unter seinen rauen und vernarbten Händen zerbrechen. Mit einer Geduld, welche man normalerweise nicht von ihm kannte.
Nicolas wusste das er alles tun würde um sie einmal richtig mit ihm sprechen zu hören. Wie sie ihre drei Worte sagte, welche sie mehr verbanden als jedes Klischee „Ich liebe dich“ es könnte. Sie liebten sich nicht, sie verband etwas, ja. Was es war konnte keiner der beiden wirklich benennen, aber zum lieben wäre wohl keiner der beiden wirklich fähig. Nicht nach Barry, nicht mit Nicolas. Sie sorgten auf eine andere Weise für einander, anders als mit Worick. Es war ihr eigener Weg in dieser kaputten Stadt ihr kaputtes Leben zu leben.

„Ich brauche dich!“


~*~

Und hier ist Schluss xD Ich hoffe es hat euch gefallen :D
Bitte lasst mich doch mit einem Review wissen wie ihr es fandet :D Möchte mich ja auch verbessern :O
Man liest sich ^^!

Glg Monnechan