All I need is love...

von Todesruf
GeschichteRomanze / P12 Slash
Draco Malfoy Harry Potter
13.12.2015
23.02.2019
69
88806
15
Alle Kapitel
147 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
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Hallo! :D
Nach Jahren der Abwesenheit habe ich mich endlich mal dazu durchgerungen, meinen Account komplett zu rebooten und dabei auch gleichzeitig beschlossen, diese FF zu reanimieren und fortzusetzen.
Falls jemand, der die FF irgendwann schonmal gelesen hat, hier irgendwie hin zurückgefunden hat: Willkommen zurück! <3
Die ersten Kapitel sind nur leicht verändert, weshalb ich sie vermutlich alle direkt hochladen werde. Neue Kapitel gibt es dann ab morgen. Ich habe keinen Uploadplan oder so, also erwartet bitte keine Regelmäßigkeit. Ob ich was hochlade hängt immer davon ab wie viel Zeit und Ideen ich habe.
(Edit: Momentan versuche ich, wenigstens jeden zweiten Tag ein Kapitel hochzuladen)  
Aber genug Gelaber, ich hoffe die Geschichte gefällt euch! :D
GLG, Tod <3

Disclaimer: Ich verdiene leider, leider kein Geld mit dieser oder irgendeiner anderen Geschichte, die Charaktere gehören allesamt J.K. Rowling.
Teile der Handlung und der Gespräche sind aus den Filmen übernommen und gehören demnach auch nicht mir, sondern Warner Bros Studio.
Der restliche Teil der Handlung gehört, soweit eine Handlung jemandem gehören kann, mir.
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POV Harry
„Wach auf, Harry!“, rief Ron und riss mir unsanft die Decke weg. Verschlafen tastete ich nach meiner Brille, setzte sie auf und warf meinem besten Freund einen vorwurfsvollen Blick zu. „Wieso weckst du mich?! Ich hatte endlich mal keinen Albtraum...“, murrte ich. „Sorry, ich dachte nur, du willst die Geschenke noch vorm Frühstück auspacken. Aber schlaf ruhig weiter, wenn du willst, dann gehe ich alleine schon mal runter.“, meinte Ron und grinste frech.
Sofort war ich hellwach. „Stimmt ja, es ist Weihnachten!“, rief ich aus und sprang förmlich aus dem Bett. Nach all den Jahren, in denen ich höchstens eine alte Socke an Heiligabend bekommen hatte, würde ich mir die morgendliche Bescherung garantiert nicht entgehen lassen. Lächelnd folgte Ron mir – er hatte natürlich gewusst, dass ich nicht weiterschlafen wollen würde.
Mit nahezu kindlicher Begeisterung machten wir beide uns über die Geschenke her, wobei Ron mal wieder mit gespielt miesmutigem Gesichtsausdruck feststellte, dass seine Mutter mir hübschere Sachen schenkte als ihm. Da es noch recht früh war, war der Gemeinschaftsraum, von Ron und mir einmal abgesehen, leer. Hermine und die anderen Gryffindors lagen vermutlich noch tief schlafend in ihren Betten.
„Deine Mutter ist echt klasse, Ron. Grüß sie unbedingt von mir in deinem nächsten Brief! Ich brauch Hedwig für einen Brief an Tatze.“, bat ich meinen Freund. Ron nickte. „Natürlich. Gehen wir in die Große Halle? Ich verhungere gleich.“ Lachend stand ich auf und half ihm hoch. „Du übertreibst, so schnell kann man gar nicht verhungern.“, meinte ich, ging aber trotzdem nach oben um etwas Vernünftiges anzuziehen. Es war zwar noch früh, aber ein paar Schüler streiften bestimmt trotzdem schon durchs Schloss.

In der Großen Halle war, wie erwartet, noch nicht sehr viel los, nur vereinzelt saßen Schüler in kleinen Gruppen an ihrem jeweiligen Tisch beisammen. Ron und ich setzten uns zu Ginny, die sich gerade mit einem Mädchen aus Beauxbatons über den heute Abend anstehenden Weihnachtsball unterhielt.
„Na super, guck mal wer da in die Halle kommt.“, meinte Ron plötzlich. Ich drehte den Kopf. Natürlich war es niemand anders als Draco Malfoy, der hochnäsig wie immer in die Halle stolziert kam. Nur seine ewig an ihm klebenden Arschkriecher fehlten.
Schnaubend wandte mein bester Freund seinen Blick wieder von ihm ab. „Meine Güte, der guckt schon wieder, als wäre er der König der Welt und wir alle seine Untertanen!“, meckerte er mit finsterer Miene. „Wie kann ein einziger Mensch eigentlich so unausstehlich sein?! Es gibt ja viele arrogante Idioten in Slytherin, aber Malfoy ist mit Abstand der Schlimmste. Naja, kein Wunder eigentlich, bei dem Vater. Wobei glaube ich selbst der noch besser ist... Sag mal, hörst du mir überhaupt zu?! Harry!“ Ich zuckte zusammen und riss meinen Blick schnell von dem blonden Slytherin los. „Wie, was?“, fragte ich verwirrt und sah Ron mit schuldbewusstem Blick an, als dieser die Augen verdrehte.
„Im Großen und Ganzen hat er sich nur darüber ausgelassen, was für ein Arschloch Malfoy ist, du hast also nichts verpasst. Guten Morgen, Jungs.“, klärte Hermine mich an seiner Stelle auf, die sich uns gerade gegenübersetze. Ich hatte nicht einmal gemerkt, dass sie den Raum betreten hatte. „Guten Morgen, Hermine, frohe Weihnachten.“, erwiderte ich schnell und auch Ron guckte wieder etwas freundlicher, als er sie begrüßte.
So langsam füllte sich die große Halle und, zur Freude meines besten Freundes, das erste Essen erschien auf den langen Tafeln. Während Ginny und das Beauxbatons-Mädchen Hermine in ihr Gespräch mit einbezogen und Ron sich über das Frühstück hermachte, mischte ich mir ein wenig Müsli zusammen und schob gedankenverloren einen Löffel voll in meinen Mund.
Irgendetwas stimmte doch nicht mit mir. Nicht nur, dass ich mich in letzter Zeit immer wieder dabei ertappt hatte, dass mein Blick deutlich länger auf Malfoy ruhte als nötig, auch meine Gedanken schweiften andauernd zu dem blassen Jungen zurück. Natürlich war ich es gewohnt, wegen dessen bescheuertem Verhalten, Streichen oder anderen Gemeinheiten an den arroganten Slytherin zu denken und ihn innerlich gefühlte Stunden dafür zu verfluchen, dass es ihn überhaupt gab, aber die Gedanken, die mich seit Neuestem in Bezug auf Malfoy verfolgten, waren irgendwie nicht so gehässig wie ich es eigentlich kannte. Im Gegenteil, wenn ich genau darüber nachdachte, waren sie im Grunde sogar ein wenig... bewundernd?
„Harry? Ist alles okay? Dadurch, dass du deine Schüssel anstarrst, wirst du auch nicht satt.“, kommentierte Hermine mit hochgezogener Augenbraue und holte mich somit in die Wirklichkeit zurück. „Äh... klar. Ich hab nur nachgedacht.“, beruhigte ich sie und schob meine wirren Gedanken beiseite. Das war bestimmt nur Einbildung.
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