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Die Macht des Herzens

von XiaoShot
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Po Tigress
13.12.2015
13.06.2020
27
45.361
2
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Dieses Kapitel
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13.12.2015 1.008
 
„Guten Morgen“ verkündete Tigress als sie das Esszimmer betrat und sah dass bereits alle anderen Wach waren und am Frühstücken waren. „Guten Morgen, Tigress“ erwiderten die 6 Gefährten im Chor. Sie setzte sich hin um ebenfalls zu frühstücken, wobei sie jedoch keinen wirklichen Hunger hatte. „Oh Gott, Tigress! Du siehst gar nicht gut aus, konntest du nicht schlafen?“ fragte Viper besorgt. „Nein, bei dem geschaukel war es ziemlich schwer einzuschlafen...“ Log die Tigerdame die anderen an. Sie zwang sich etwas zu essen rein als man von oben die Stimme vom Bootsführer hört. „Noch ungefähr eine Stunde, dann sind wir da.“ Gab er von sich um die anderen zu informieren. „Dann sind wir in ungefähr 2 Tagen zurück im Jadepalast, wenn das Wetter richtig mitspielt.“ Merkte Shifu an. „Ja und dann durch die Wüste, über das Gebirge und dann noch die Tausenden Treppenstufen hoch...“ seufzte Mantis laut. „Du hast gut reden, Mantis! Du sitzt doch eh meistens auf Monkey‘s Schultern, also betrifft es dich doch nicht einmal!“ Spottete Viper. „Na und?! In der Sonne zu sitzen ist auch ziemlich anstrengend!“ erwiederte Mantis grinsend. Inzwischen hatte Tigress fertig gegessen und ertrug die Diskussion nicht länger, die in einem gewaltigen Spaßigen Wortgefecht enden würde. „Ich geh an Deck und trainiere noch etwas.“ Mit diesen Worten stand sie auf und ging an Deck um dort erst in Ruhe zu meditieren und ein paar Liegestützen zu machen. Während sich die anderen noch weiterhin eine volle Stunde amüsiert hatten und Tigress trainiert hatte, legte das Boot auch schon an. „Wir sind da“ Gab der Bootsführer bekannt, woraufhin alle das Schiff verließen und Richtung Jadepalast marschierten. Die ganze Zeit dachte die Gestreifte nach und sagte kein einziges Wort. Der Panda hingegen spaßte mit den anderen oder jammerte, weil er Hunger habe oder nicht mehr kann, vor allem im Gebirge welches sie durchqueren mussten hatte er gejammert.

Nach 2 Tagen reisen und rasten fanden sie sich vor den Stufen des Palastes wieder. „Nun da wären wir.“ Gab Shifu von sich und ehe er sich versah hörte er ein Magenknurren und sah den Drachenkrieger die endlosen Stufen hinauf rennen. „Wenn er Hunger hat, schreckt er vor gar nichts zurück...“ bemerkte Viper mit einem erstaunten Blick. „Nicht mal vor den unendlichen Treppen zum Jadepalastes!“ hängt die Fangschrecke noch hintendran und die anderen konnten sich ein Kichern nicht verkneifen. „Meine KEKSE!!!!!! Wehe du fässt meine Kekse an PO! Ich warne dich!“ Brüllte Monkey und rannte ebenso schnell die Treppen hinauf. Die anderen Taten es den beiden gleich und bestiegen auch die endlos zu scheinenden Stufen.
Oben angekommen fand man den Drachenkrieger in der Küche, welcher gerade etwas zu Essen zubereitet und dieses auch Serviert. „Essen fassen, ich habe für euch meine extra spezielle Nudelsuppe gekocht. Lasst es euch schmecken.“ Grinste der Panda die anderen an. Es dauerte nicht lange und schon saßen alle am Tisch und aßen, alberten herum, unterhielten sich. Alle Außer Tigress, welche noch immer nachdenklich und Still war. Da die anderen das aber von ihr kannten, fiel es ihnen gar nicht auf. Nach dem Essen gab Shifu den anderen bis zum Morgengrauen eine Erholungspause wegen der langen Reise. Po hatte seine Idee weder vergessen noch verworfen und somit suchte er Tigress in ihrem Zimmer auf, die gerade am Meditieren war. „Tigress? Kann ich dich mal kurz stören?“ fragte der Schwarzweiße, welcher vor ihrer Zimmertür stand. „Was willst du, Po? Komm rein...“ antwortete die Gestreifte genervt und noch immer niedergeschlagen. Po kam dieser Aufforderung nach und betritt das Zimmer und schloss die Tür hinter sich. „Tigress..ich muss dir etwas sagen..“ Beichtete der Drachenkrieger ihr mit einem traurigen Ton. Die Tigerdame schaute den Panda geschockt an, ihr Herz hörte auf zu schlagen und Tausende von Fragen schossen ihr durch den Kopf. >>War er doch mit ihr zusammen und hat es mir nicht erzählt um mich zu schonen? Oder wollte er gar sehen wie ich reagiere? Wollte er mich vielleicht mit Absicht verletzen..?<<
Ihr ist nicht aufgefallen das sie ihre Atmung eingestellt hatte, was sie immer macht  wenn sie geschockt wurde, überrascht oder erschrocken. „Tigress…ja es gibt eine Frau in meinem Leben, ich bin ihr so nahe aber doch so fern…“ begann er sich zu erklären. „Wie meinst du denn das bitte? Wenn du jetzt ein paar Tipps von mir erwartest, wirst du dir wünschen mich nie angesprochen zu haben!“ fauchte die Gestreifte zornig und hob dabei eine Hand und ballte diese zur Faust. „Nein, Nein…so ist es nicht..“ begann er wieder und schaute dabei  verlegen auf den Boden. Po atmete einmal tief durch und schaute der Tigerdame in die Augen, ehe er weitersprach: „diese Frau…..“ er machte eine lange Pause und zwang sich selbst es zu sagen. „….damit meinte ich dich…du bist die Frau in meinem Leben!“ Vollendete er seinen Satz und schaute dabei wieder verlegen auf den Boden. Tigress hingegen riss die Augen weit auf und verarbeitet seine Worte im inneren. Es dauerte eine Weile bis sie darauf reagierte: „Po…ist das wahr?! Was bitte lässt dich denken das ich die Frau in deinem Leben wäre?!“ wollte sie ungläubig wissen. „Das beantworte ich dir später, das war nicht der einzige Grund warum ich zu dir wollte….ich wollte dich fragen ob du nicht Lust hättest mit mir irgendwohin zu gehen?“ wieder schaute er ihr dabei in die Augen und lächelte sie warm an. Die Meisterin konnte noch immer nicht glauben was sie da gerade gehört hatte. „Ja, natürlich, gern!“ beantwortet Tigress seine Frage nachdem sie endlich Fuß gefasst hatte und erwiedert sein Lächeln. „Sehr gerne, Po. Warte unten auf mich ich mache mich eben schnell fertig.“ Trug sie dem Panda auf, welcher mit einem Lächeln nickte und das Zimmer verließ. Sobald er aus dem Raum war, strahlte sie wie ein Honigkuchenpferd. Sie nahm sich einen Spiegel und begutachtete sich darin ausgiebig. Jedes abstehende Haar hat sie geglättet um ein glattes Fell zu haben. Schließlich möchte sie schön für ihn sein und ihn nicht verlieren, weder als Freund noch als Kamerad noch aus dem Herzen.
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