Kampf um den Eintopf [One Punch Man]

KurzgeschichteHumor / P16 Slash
11.12.2015
01.02.2016
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Juchuuuh, ich schreibe die zweite One Punch Man-FF in unserem Fanfiktion-Universum!
Mein aktuelles Profilbild hat mich zu dieser Geschichte inspiriert. Inwieweit werdet ihr im zweiten Kapitel sehen bzw. lesen :D
Das Ganze soll ein wenig unterhaltend sein. Ich frage mich schon die ganze Zeit, wie die beiden unterschiedlichen Charaktere zusammen leben können... Da kam mir diese seltsame Idee xD

Viel Spaß beim Lesen und lasst mir gerne ein Review da! *Reis mit Hühnchen hinstell*

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Ein ganz normaler Tag im gemeinsamen Zusammenleben von Saitama und Genos.

Der glatzköpfige Superheld mit dem ausdruckslosen Blick fragt sich noch immer, wie er die Bitte des Cyborg, bei ihm einzuziehen, bloß annehmen konnte. Warum hat er hat sich bestechen lassen? Wer weiß, wo Genos die Kohle hergenommen hat. Vielleicht hatte er zuvor eine Bank überfallen oder hat seine Familie bestohlen, die stinkreich ist? Zwar ist es Saitama eigentlich egal, wo der Cyborg herkommt. Und auch, dass er sein Schüler sein wollte. Es schert ihn herzlich wenig. Das Geld hat er  auch wirklich nötig gehabt. Arbeitslos leben ist eben gar nicht so einfach. Genos hat ihm also eigentlich einen Gefallen getan. Jetzt teilen sich die Beiden die kleine Wohnung, was nicht gerade selten zu Konflikten führt. Sie gehen zusammen einkaufen, verbringen den Großteil des Tages miteinander, teilen sich so gut es geht die Hausarbeit (Genos putzt und Saitama macht ein Nickerchen, gute Aufteilung) und schlafen im gleichen Schlafzimmer. Saitama hat ihm eine Matratze besorgt, weil er ihn nicht auf dem Boden schlafen lassen wollte. In der ersten Nacht hat er ihm dann doch Leid getan. So viel Anstand hat er dann doch noch.
Aber der One Punch Man kommt einfach gar nicht darauf klar, wie viel Genos in sich hineinstopfen kann.
Natürlich haben die beiden genug Geld, um sich große Mengen an Lebensmittel zu leisten, aber es geht Saitama hier um's Prinzip. Genos gewinnt nicht nur jeden Fresswettbewerb, der jede Woche einmal stattfindet, nein, er lässt ihm auch nie etwas übrig, wenn er mal nicht zu Hause ist und der Cyborg eine Riesenportion kocht! Das kann und will der Glatzkopf nicht auf sich sitzen lassen! Und im Wettessen wird er ebenfalls einfach nicht besser! Wie kann ein Cyborg bloß so viel essen? Er versteht es einfach nicht! Die brauchen doch nicht mal Nahrung, um zu leben!
Wieder kommt er von seinem täglichen Training zurück und findet einen großen aber leeren Topf auf dem Herd vor. Es duftet noch herrlich nach Hühnchen und Reis. Von Genos fehlt jede Spur. Abgespült hat er auch nicht.
„Na warte“, knurrt Saitama. Sein Gesicht ist auf einmal doch nicht mehr so emotionslos. Er hat kaum gefrühstückt und hat jetzt richtig Kohldampf. Und nicht nur das. Genos hat ihre letzten Vorräte aufgebraucht. Der Kühlschrank ist leer und Saitama darf jetzt erst einmal zum Supermarkt latschen. Ein guter Mitbewohner hat bessere Manieren.
Bevor er sich aber nicht beherrschen kann und im Supermarkt ein paar Konserven oder Flaschen aus Versehen zerdrückt, geht er vorher noch duschen, um sich etwas zu beruhigen. Danach würde er sich etwas zu essen holen und Genos zusammenstauchen, wenn er wieder in der Wohnung auftaucht.


Der Cyborg Genos steht in der Gemüseabteilung und fragt sich, was er seinem Sensei Gutes tun könnte.
Mal wieder hat er das Mittagessen allein verdrückt. Erst auf dem zweiten Blick ist ihm aufgefallen, dass er gerade die letzten Reste aus dem Kühlschrank geklaut hat. Danach meldete sich das schlechte Gewissen. Nun hat er nicht mehr viel Zeit. Sein Sensei würde gleich vom Training kommen und mal wieder einen geleerten Topf vorfinden. Über den leeren Kühlschrank wird er sich erst recht aufregen. Kein Wunder. Genos futtert ihm ja bald alle Haare vom Kopf. Halt, da sind ja gar keine mehr.
Jedenfalls möchte Genos an diesem Abend über sich hinauswachsen und etwas ganz Besonderes für Saitama kochen. Während er die Regale durchsucht, denkt er darüber nach, wie sehr sich sein Leben in den letzten Monaten verändert hat. So lebendig hat er sich ewig nicht gefühlt, dabei besteht beinahe alles an ihm nicht mehr aus Fleisch und Knochen. Seit er seinem Sensei begegnet ist, ist so viel geschehen.
Sie haben zusammen so viele Bösewichte ausgeschaltet, es bis in die obere Klasse der Helden-Organisation geschafft und viel Spaß gehabt. Er kann sich gar nicht mehr vorstellen, allein umherzuziehen und nach Monstern zu suchen, an denen er seine Cyborg-Kräfte messen kann. Er wollte seine Grenzen austesten. Und dann hat er Saitama getroffen. Den Stärksten der Stärksten. Was für ein Glückspilz er doch ist. Auch wenn er immer noch nicht versteht, wie ein einfacher Mensch solche Kräfte entwickeln kann. Sein tägliches Training kann das ganz sicher nicht allein hervorgebracht haben. Diese unmenschliche Stärke. Oder doch? Er will es unbedingt herausfinden und seinem Meister nacheifern. Aber es ist nicht nur die Kraft des Sensei, die ihn so fasziniert. Da ist noch etwas anderes, das er nicht genau beschreiben kann. Deshalb beobachtet er ihn, so oft er kann.
Der Cyborg beschließt einen aufwändigen Eintopf zu machen und geht selig vor sich hin lächelnd zur Kasse, um zu bezahlen.
Doch just in diesem Moment fliegt mit einem lauten Krachen die Eingangshalle des Supermarktes einfach davon. Schreiend und kreischend rennen Menschen plötzlich aufgeschreckt zu allen Seiten aus dem zerstörten Gebäude. Einige werden von den umkippenden Wänden einfach umgenietet. Die Kassiererin flüchtet ebenfalls panisch. Nur Genos bleibt ganz gelassen stehen und schaut sich das Chaos an, das in nur zwei Sekunden an diesem eben noch sehr friedlichen Ort entstanden ist. Er ist sauer. Der ganze Tag ist jetzt versaut.
Eine große rote Pranke schiebt sich nun durch den Supermarkt-Eingang. Sie packt sich eine wild schreiende Frau, die mit aller Kraft sich zu wehen versucht, sogar mit ihrer Handtasche auf die fellbezogene Tatze einschlägt, doch sie verschwindet zeternd durch das Dach und landet daraufhin in einem riesigen Maul, woraufhin sie sofort verstummt. Genos kann durch das große Loch in der Supermarktdecke einen roten Löwenkopf mit brennender Mähne entdecken. Er grinst den Cyborg herablassend und siegessicher an.
„Schade, an dir ist mehr Metall als Fleisch. Da würde ich mir den Magen verderben“, lacht das Löwenmonster mit tiefer, bedrohlicher Stimme.
Genos ist einfach nur angepisst. Da will er mal ein schönes Abendessen kaufen und dann wird nichts draus, weil ein Scheiß Monster den Supermarkt zu Boden stampft und sich ein paar Menschen schmecken lässt. Widerlich. Das gibt eine Abreibung!
„Du störst“, knurrt Genos, lässt seinen Einkaufskorb an der Kasse zurück und tritt dem Löwen mit Todesblick entgegen.

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Da werden wir mal sehen, wie der wütende Genos sich gegen den roten Löwen schlägt.
Und ob Saitama da auch noch ein Wörtchen mitzureden hat? Das alles lest ihr im nächsten Kapitel :DD

LG

Eure Jacky

P.S Ich finde es so schlimm, dass in zwei Wochen schon der Anime zu Ende ist... Werde auf jeden Fall den Manga weiterlesen, weil es nicht erwarten kann. Hab ich auch bei SnK, NNT und Shokugeki no Souma gemacht :)
 
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