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10. Türchen: Familie (Natsume Yuujinchou)

Kurzbeschreibung
KurzgeschichteFamilie / P6 / Gen
10.12.2015
10.12.2015
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10 Natsume Yuujinchou (-) - Familie

Der Zehnte Os zu meinem Adventskalender :3
Hoffe er gefällt euch ;)

"..." jemand redet
*...* jemand denkt


Leise fielen die Schneeflocken vom Himmel herab. Genaustens werden Sie von braunen Augen verfolgt, die hinter einer Glasscheibe zu finden waren. Der Junge saß mit verschränkten Armen, in denen er seinen Kopf vergraben hatte, am Fenster und beobachtete einfach weiter das ruhig treiben der Natur. Seine Gedanken waren leer, er war nur mit den Schneeflocken beschäftigt, es war einfach nur eine himmlische Ruhe. Doch leider wurde diese schnell gestört, indem der Junge etwas an den Kopf bekam. Es war ein gewisser Kater, der sich auch sogleich beschwerte.
"Natsume!"
"N-Nyanko-Sensei!"
"Ich rede die ganze Zeit mit dir, aber du Blödmann beobachtest die ganze Zeit über nur dir dämlichen Schneeflocken! Wenn du mich weiter ignorierst, werde ich dich fressen und das Yuujinchou endlich an mich nehmen! So wie wir es abgesprochen ha-"
Weiter kam der Kater nicht, denn schon hatte er die Faust Natsumes abbekommen, worauf er sich sofort die entstandene Beule rieb.
"Vollidiot! Wofür war das denn?"
"Nyanko-Sensei! Du riechst wieder nach Sake. Hast du wieder getrunken?"
"Was willst du damit sagen?"
Natsume konnte nichts darauf erwidern, denn schon hatte der Kater sich wieder auf ihn gestürzt und ein kleiner Kampf fing wieder zwischen den beiden an. Es war nichts neues zwischen Ihnen, Sie bekamen sich des öfteren in die Haare und es wurde noch nie jemanden ernsthaft verletzt.

"Takashi-kun? Was ist denn da oben los?"
Sofort hörten die beiden auf sich zu zanken und Takashi eilte zur Tür, um Sie mit einem Ruck zu öffnen und die Treppen hinunter zu gehen.
"Ich habe ausversehen etwas umgeworfen, Touko-san. Es ist alles in Ordnung."
"okay. Ich habe mir schon Sorgen gemacht, das dir oben irgendetwas passiert ist. Aber wie es aussieht war meine Sorge unbegründet."
Touko lächelte Takashi herzlichst an, welches er leicht erwiderte.
Nach all den Jahren und verschiedenen Familien, hatte er endlich einen Ort gefunden, an dem er sich wirklich wohl und verstanden fühlt.
"Shigeru-san wird auch gleich zu Hause zu sein. Ich bereite noch schnell das Abendessen vor."
"Soll ich dir helfen?"
"Das wäre lieb von dir, Takashi-kun."
Touko lächelte wieder den jungen Mann an und lief mit ihm zusammen in die Küche, um das besagte in Angriff zu nehmen. Immer wieder fragte sich Natsume, ob diese Frau auch mal traurig sein konnte. Immer wenn er Sie sah, lächelte Sie ihn an. Dies war er einfach nicht gewohnt, immer wenn er in einer neuen Familie war, spürte er nur Abneigung, manchmal auch Angst und leichten Hass. Nie hatte jemand in seiner Gegenwart gelächelt, geschweige den mit ihm zusammen gelacht.

Es dauerte auch nicht lange und die beiden hatten eben den letzten Teller auf den Abendbrottisch gestellt, da öffnete sich auch schon die Haustür und Shigeru trat ein.
"Ich bin zu Hause."
"Ah, Shigeru-san. Das trifft sich gut wir haben eben den letzten Teller auf den Tisch gestellt. Wir können also schon essen."
"Das höre ich doch gerne, Touko. Hat Takashi dir geholfen?"
"Ja, hat er. Er ist wirklich ein lieber Junge."
Natsume sah etwas verlegen zur Seite, auch waren ihn Komplimente fremd. Er kannte es einfach nicht. Kaum zu ende gedacht, spürte er auch schon eine Hand auf seinem Kopf, die seine Haare leicht verwuschelte.
"Vielen Dank das du im Haushalt tatkräftig mithilfst, Takashi."
"Ist doch...kein Problem, Shigeru-san."
Der ältere Mann schenkte auch ihm ein warmes Lächeln, welches der Junge erwiderte.
"Shigeru-san? Möchtest du ein Sake?"
"Liebend gerne."
Shigeru setzte sich zusammen mit Takashi an den Abendbrottisch und Touko stellte ihrem Mann noch schnell einen Sake hin, ehe Sie sich ebenfalls setzte. Und ehe Natsume fragen musste, rauschte auch schon etwas weißes mit etwas Schwarz und Orange an der Tür vorbei und fand seinen Platz neben dem Tisch am Futternapf.
"Nyangoro hat auch schon wieder einen riesen Hunger, nicht?"
Doch der Kater miaute nur zur Antwort und verschlang wortwörtlich sein Abendessen, worauf der Braunäugige seinen Kopf seufzten schüttelte.

Das Abendessen war so wie immer. Ruhig und doch voller Geborgenheit, so wie immer bei der Familie Fujiwara. Doch das Familienoberhaupt unterbrach diese Stille und sah Takashi genaustens an.
"Takashi?"
"J-Ja?"
"Wie du weist, ist bald Weihnachten, um nicht genauer zu sagen in Zwölf Tagen. Und wir müssen dir ehrlich sagen....wir wissen einfach nicht, was wir dir schenken sollen. Hast du irgendeinen besonderen Wunsch?"
"I-Ihr müsst mir nichts schenken. Das ich hier bei euch leben darf ist schon zu viel. Ich weiß gar nicht, wie ich es auch zurückzahlen kann....Deswegen....Wünsche ich mir nichts."
"Nein, nein, Takashi-kun. Shigeru-san hat schon Recht. Du bekommst was von uns zu Weihnachten, auch wenn du hier schon mit uns lebst. Wir hatten es dir schon einmal gesagt, wir freuen uns, das du hier bei uns lebst und wir lassen dich wirklich sehr gerne bei uns wohnen. Du bist doch ein Teil unserer Familie, deswegen möchten wir dir gerne etwas schenken. Auch wenn es nur etwas kleines ist.... Wir haben dich doch sehr gerne, wenn nicht sogar lieb."
"Touko-san..."
*Wie sind eine Familie....Familie...*
Takashi sah auf den Tisch und schwieg. Doch irgendwann hörte man ein kleines schluchzen und sofort sprang Frau Fujiwara auf, um um den Tisch zu ihm zu eilen.
"Takashi-kun? Was hast du denn? Haben wir etwas falsches gesagt?"
"N-Nein...Alles in Ordnung. Ich....Ich freue mich einfach nur....Das ihr mich gerne um euch habt...."
"Wieso sollten wir das denn nicht, Takashi-kun?"
Er antwortete nicht, denn er fand einfach keine Worte. Nyanko-Sensei, der aufgegessen hatte, sprang dann ohne eine Vorwarnung auf dessen Schoß und blieb ruhig sitzen. Doch im Augenwinkel hatte er seinen Schützling dennoch.
*Du bist wirklich ein Idiot, Natsume. Eine  Familie ist etwas kostbares und auch wenn du immer denkst du seist alleine, bist du es dennoch nicht. Du hast immer jemanden der auf dich zu Hause wartet, auch wenn ihr nicht Blutsverwandt seit. Ich gebe es auch nicht gerne zu, doch auch ich zähle zu deiner Familie. Vergiss endlich deine Vergangenheit und lebe in der Gegenwart. Bei deiner Familie!*
Und als könnte Natsume Gedankenlesen, ließ er seine rechte Hand durch das Fell des Katers wandern und nickte lächelnd.
*Familie....Das ist wirklich das erste mal das ich das Wort in meiner Gegenwart vernommen habe...*
"Touko-san, Shigeru-san. Ich habe einen Wunsch."
"Welchen denn, Takashi?"
"Mein Wunsch ist es....für immer ein Teil eurer Familie zu sein....Dies wünsche ich mir wirklich vom ganzen Herzen...."

Das war das Zehnte Türchen :3
Ich hoffe es hat euch gefallen und wir lesen uns wieder ^-^
Hel Yukine
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