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The new Beginning

von Nevin
GeschichteFreundschaft, Schmerz/Trost / P16
Aida Riko Hyūga Junpei Izuki Shun Kiyoshi Teppei OC (Own Character)
08.12.2015
25.11.2016
39
100.452
9
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23 Reviews
Dieses Kapitel
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08.12.2015 1.040
 
Prolog






Es war ein schöner Tag. Die Sonne schien, es war warm und die Leute um ihn herum hatten Spaß und er hörte das Lachen.

"W-Was sagst du da?". Ich hörte meine eigene Stimme wie die eines Fremden und konnte und wollte einfach nicht glauben was ich gerade gehört hatte.

"Es ist aus mit uns. Du bringst es einfach nicht mehr.", wiederholte sie noch einmal. Mit diesen Worten drehte sie sich um und ging.

Ich verstand es nicht. Gestern waren sie noch glücklich und heute verließ sie mich ohne mir überhaupt eine Begründung zu geben. Ich hörte wie die Welt um ihn rum langsam verstummte und wie sie die Farben verlor während ich, unfähig mich zu bewegen, immer noch in dem Park stand und das Gefühl hatte immer tiefer zu fallen.



Ich schreckte auf als mein Handy in meiner Tasche brummte. Genervt lies ich die Hantel mit der ich bis eben noch trainiert hatte fallen und fummelte das Handy aus meiner Hosentasche hervor. Als ich endlich auf den Bildschirm blickte bewahrheitete sich mein erster Verdacht schon. Mein Vater hat angerufen. Natürlich er. Ich habe sonst keine Freunde und meine jüngere Schwester benutzt mich nur für ihre Zwecke.

Ich entscheide mich nicht ranzugehen und stattdessen mein Training weiter zu machen. Was auch immer der alte Mann will muss warten bis ich fertig bin. Ich stehe von der Hantelbank auf und gucke auf meinen Trainingsplan. Kreuzheben. Ich seufze und murmel leise vor mich hin: „Ich hätte lieber rangehen sollen.“

2 Stunden später laufe ich aus dem Fitnessstudio. Es war ein verschneiter schöner Wintertag in dem kleinen Dorf im Süden Deutschlands in dem ich wohne. Gedanken verloren mache ich mich auf den Weg, zu dem vereinbarten Treffpunkt an dem mich mein Vater abholen wollte. Meine Umgebung nehme ich kaum wahr weswegen es mich umso mehr überraschte als auf einmal etwas gegen mich prallt. „Kannst du verdammter Pis…“, begann der winzige Junge und verstummte plötzlich als er mich erkannte. „Kann ich verdammter was nicht was tun?“, knurrte ich und sehe ihm bedrohlich direkt in die Augen. „I-ich… V-vergiss es einfach. Ich muss auch schon wieder los“, stotterte er nur und rannte sofort los. Ich blicke ihm noch kurz hinterher und seufze nochmal. Wie konnte es nur dazu kommen? Florian, wie der Junge hieß, war früher mein bester Freund. Jetzt hatte er Angst vor mir. Und alles nur wegen dem was vor einem verdammten Jahr passiert ist. Kopfschüttelnd wickel ich meinen Schal enger und mache mich wieder auf den Weg.

„Wieso bist du nicht ans Handy gegangen?“ „Dir auch Hallo, Vater“, ätze ich zurück. Wie erwartet überspringt mein Vater die unnötigen Höflichkeiten und kommt direkt zum Punkt. „Ich habe dir doch schon etliche Male gesagt, dass ich während des Trainings keine Unterbrechung erlaube.“, erklärte ich gelangweilt. „Deine kleinen Regeln interessieren mich nicht. Wenn ich etwas mit dir zu besprechen habe hast du gefälligst an dein Handy zu gehen.“ widerspricht mir mein Vater. „Jaja was auch immer. Was gibt es denn?“, wechsel ich das Thema bevor es zu einem größeren Streit kommt. „Ich habe dich und deine Schwester zu einem Sprachkurs angemeldet, da ich versetzt wurde und das Werk meiner Firma im Ausland leiten soll.“, erklärte er nüchtern. Ich erstarrte kurz. Wie Ausland? Und wieso soll ich dann einen Sprachkurs machen? Erwartet er etwa, dass ich mitgehe? „Wir werden zum Anfang des nächsten Schuljahres umziehen. Du kommst mit. Deine Schwester ebenfalls. Alle Formalitäten sind bereits geklärt und du bist bereits auf deiner neuen Schule angemeldet. So schnell wie das ging kann man fast meinen, dass deine Lehrer dich und deine Schwester loswerden wollten.“, führte er seine Erklärung weiter aus. Ich gebe mich gewohnt gelangweilt und murmel nur kurz ein „was auch immer“ bevor ich aus dem Fenster schaue und meinem Vater damit zeige, dass ich keine Einwände habe und das Gespräch für mich zu Ende ist.

Zuhause angekommen räume ich zu aller erst meine Tasche aus und pflege meine Trainingsutensilien. Als ich gerade dabei bin mein Trainingstagebuch auszufüllen wir die Tür zu meinem Zimmer aufgerissen und meine kleine Schwester stürmt herein.

„Kalaaaaas“ – wie ich meinen Namen hasse. Sie weiß das und nennt mich deswegen so oft wie möglich so. – „Na großer Bruder? Heute mal wieder jemanden ins Krankenhaus verfrachtet?“, fragte sie mit einem engelsgleichen Lächeln.
Langsam drehe ich meinen Kopf und schaue sie aus halbem Auge an. Der ungewöhnliche Rotstich in meinem linken Auge sorgt normalerweise dafür, dass die Menschen sich vor diesem Blick fürchten. Nicht so meine kleine Schwester. Weiterhin lächelnd blickt sie mich immer noch an und wartet offenbar auf meine Antwort. Während ich mir überlege wie krank die Frage eigentlich ist, besonders wenn man bedenkt, dass sie ernst gemeint war antworte ich: „Natürlich nicht! Was denkst du eigentlich von mir?“ „Maaaaan Kalas. Was ist denn zurzeit los mit dir? Deine letzte Schlägerei ist bereits ein ganzer Monat her! Und das bisher einzige Mal, dass einer wegen dir ins Krankenhaus musste ist immer noch deine erste Schlägerei damals vor knapp einem Jahr. Wenn ich meine Stellung als Klassenchefin behalten will, brauche ich weiterhin ein gutes Druckmittel!“, jammert mir Sarla vor. Kurz denke ich daran, wie sehr uns unsere Eltern gehasst haben müssen, dass sie uns solche Namen gegeben haben. „Du bist eine Soziopathin Sarla. Lass mich in Ruhe und benutz mich nicht um deinen Klassenkameraden Angst einzujagen!“, knurre ich zurück.
Sie lachte nur kurz auf und wurde auf einmal ernst: „Vielleicht ist der Umzug nach Japan richtig für uns. Wir können beide neu anfangen. Weg von dem Ort an dem Mama gestorben ist. Weg von dort wo wir bereits zu bekannt sind. Kleine Dörfer vergessen einfach nichts hm?“, gegen Ende bricht ihre Stimme. Überrascht blicke ich auf und sehe, dass sie Tränen in den Augen hat. Ich nehme meine Schwester unbeholfen in den Arm. Offensichtlich hat sie nicht damit gerechnet. „Keine Sorge Schwesterchen. In Japan wird alles anders. Du wirst dich nicht mehr für deinen großen Bruder schämen müssen. Das verspreche ich dir!“


Das war dann also das erste Kapitel meiner ersten Fanfiktion.
Ich würde mich freuen, wenn sich jemand die Mühe macht den ganzen Wall of Text durchzulesen.
Jegliche Kritik ist gerne gesehen. Sowohl negative als auch positive.
Also immer her mit euren Meinungen =D
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